Kriegsfotografien der Pulitzer-Preisträgerin von 2005
Ihre Fotos kennt man, ohne es zu wissen. Sie erscheinen weltweit
auf den Titelseiten von Tageszeitungen und Zeitschriften und prägen
tagtäglich unser Bild von Krisen und Kriegen. Mit eindringlicher
Schonungslosigkeit dokumentiert Anja Niedringhaus ( 1965 in Höxter,
Westfalen) seit über 20 Jahren das Leid und Elend unter anderem in
Kroatien, Serbien, Irak, Afghanistan, Libyen oder Israel. Als eine
der wenigen Frauen im Bereich Krisenfotografie arbeitet sie unter
extremen Bedingungen. Ihre Bilder rücken die Menschen ins Zentrum,
ohne deren Würde zu verletzen. Die Publikation zeigt das Leben im
Krieg, die Erschöpfung der Soldaten und die Verzweiflung der
Gefangenen, aber auch das Lachen und die Freude inmitten der Not.
Einführende Texte zum Sujet des Kriegsbildes sowie bildtheoretische
Reflexionen und ausführliche Bildunterschriften verdichten sich zu
einem wichtigen Dokument der Zeit.
Ausstellung: C/O Berlin 10.9. 4.12.2011
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20