Vom 29. Januar 1943 bis 23. April 1945 war das jüdische Ehepaar
Ines und Max Krakauer auf der Flucht vor seinen Verfolgern durch
das Deutschland des Dritten Reiches. In einem ergreifenden Bericht
schildert Max Krakauer die lebensbedrohende Odyssee, die ihn
gemeinsam mit seiner Frau - häufig auch getrennt von ihr - unter
schwierigsten Verhältnissen, ständig bedroht von Entdeckung und
Festnahme, aber auch von mutigen, vielfach aus christlichem
Gewissen handelnden Helfern unermüdlich unterstützt und verborgen
gehalten, durch das damalige, vom Krieg gezeichnete Deutschland
führte: von Berlin nach Pommern, von Pommern wieder zurück nach
Berlin und von dort nach Württemberg. 27 lange Monate, 800 bange
Tage, durch 66 Häuser, die den Verfolgten für kürzere oder längere
Zeit Asyl boten, bis schließlich die um den 23. April in den Raum
Stuttgart vordringenden amerikanischen Einheiten den ersehnten Tag
der Rettung und Freiheit brachten. Die Neuveröffentlichung des
erstmals 1947 erschienenen
bewegenden Buches wird ergänzt durch zahlreiche zeitgenössische
Abbildungen, ein ausführliches Nachwort und einen Anhang mit Karten
und einer Chronologie der Fluchtwege sowie einem ausführlichen
Register.
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