Endstation Kabul - Wohlgethan, Achim

Achim Wohlgethan 

Endstation Kabul

Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht

Mit Dirk Schulze
Broschiertes Buch
 
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Endstation Kabul

Wie fühlt es sich an, als deutscher Soldat in den Straßen von Kabul zu patrouillieren? Wie reagiert man, wenn plötzlich ein Kind mit einer Waffe vor einem steht? Und wie geht man als Soldat mit der ständigen Bedrohung um? In seinem Erfahrungsbericht gewährt der Fallschirmjäger Achim Wohlgethan erstmals einen ungeschönten Einblick in den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Mit seinem Insiderbericht bringt er uns nicht nur Land und Leute, sondern auch die Probleme der deutschen Armee und der internationalen Afghanistan-Politik nahe. Ein packendes und längst fälliges Buch, das die Diskussion um die gefährliche Auslandsmission der Bundeswehr auf eine neue Basis gestellt hat.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2009
  • Erw. Ausg.
  • Ausstattung/Bilder: Erw. Ausg. 2009. 319 S. m. Dok., 24 farb. Fototaf.
  • Seitenzahl: 320
  • Ullstein Taschenbuch Nr.37277
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 122mm x 29mm
  • Gewicht: 330g
  • ISBN-13: 9783548372778
  • ISBN-10: 3548372775
  • Best.Nr.: 25550808
»Keine Frage, ein brisantes, schockierendes Buch, es widerspricht der politischen Heuchelei, es rüttelt auf, weil deutlich wird, welchen Risiken die Bundeswehrsoldaten ausgesetzt sind. Zudem besticht es durch klare Sprache und durch Authentizität [...]« 01.03.08/ Stuttgarter Nachrichten / Winfried Weithofer »... ein lesenswerter Bericht eines Unteroffiziers über die Anfänge des Afghanistan-Einsatzes.« FAZ / 15.2.2008 / Stephan Löwenstein »Endstation Kabul ist mehr als das erste Buch über den Afghanistan-Einsatz aus der Feder eines Bundeswehrsoldaten (...). Wohlgethans Bericht hat eine ganz neue Plattform für die Diskussion über den Afghanistan-Einsatz geschaffen. Plötzlich spielen die Gefühle von Soldaten eine Rolle. Es ist ein besonderes Verdienst des Buches, dass es für die Binnensicht der Truppe eine Öffentlichkeit geschaffen hat.« taz / 12. April 2008 / Ulrike Winkelmann

"Keine Frage, ein brisantes, schockierendes Buch, es widerspricht der politischen Heuchelei, es rüttelt auf, weil deutlich wird, welchen Risiken die Bundeswehrsoldaten ausgesetzt sind. Zudem besticht es durch klare Sprache und durch Authentizität [...]" (01.03.08/ Stuttgarter Nachrichten / Winfried Weithofer)"Endstation Kabul ist mehr als das erste Buch über den Afghanistan-Einsatz aus der Feder eines Bundeswehrsoldaten ( ). Wohlgethans Bericht hat eine ganz neue Plattform für die Diskussion über den Afghanistan-Einsatz geschaffen. Plötzlich spielen die Gefühle von Soldaten eine Rolle. Es ist ein besonderes Verdienst des Buches, dass es für die Binnensicht der Truppe eine Öffentlichkeit geschaffen hat." (taz / 12. April 2008 / Ulrike Winkelmann)

Für 92 Euro Zulage am Tag erwartet die bundesrepublikanische Gesellschaft von ihren Soldaten, ihre Haut in Afghanistan zu Markte zu tragen: das mag man richtig oder falsch, gut oder schlecht finden, in jedem Fall sollte man es wissen. Aus diesem Buch lässt es sich erfahren.<br />"Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck" vom 2. 3. 2008

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.02.2008

Uffz im Einsatz

Die Vermarktungsstrategie ist durchsichtig mit vorab geheimgehaltenem Autorennamen und wichtigtuerischem "Top Secret"-Stempel auf dem Umschlag. Dennoch handelt es sich um einen lesenswerten Bericht eines Unteroffiziers über die Anfänge des Afghanistan-Einsatzes. Er erzählt von dem Kulturschock zunächst bei der Ankunft in dem fremden Land und dann, nach einem halben Jahr, in der fremd gewordenen Heimat. Er berichtet von alltäglichen Kämpfen mit der Bürokratie und Zusammenstößen mit ängstlichen Vorgesetzten. Das mag sich aus anderer Perspektive anders anhören. Allerdings bietet der Fallschirmjäger mit allerlei Spezialausbildungen, der in Kabul zeitweilig mit niederländischen Kommandosoldaten zusammen eingesetzt wurde, außergewöhnliche Geschichten. Am bewegendsten ist die Szene, in der ein kleines Mädchen mit einem "undefinierten Paket" auf dem Arm auf den bewaffneten Soldaten zugeht, der es erst anschreit und - als es nicht stehenbleibt - mit Steinen bewirft, bis das Kind endlich weinend wegläuft. Erschüttert überlegt er sich, dass er es sonst hätte erschießen müssen. Dass Wohlgethan und sein Koautor Dirk Schulze am Ende den Leser …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Als völlig neue Art über den Krieg zu reflektieren, lobt Rezensentin Ulrike Winkelmann das Buch des Ex-Soldaten, dessen besonderes Verdienst für sie die Schaffung einer Öffentlichkeit für eine Binnensicht ist. Denn in Armin Wohlgethans Bericht sieht sie zum ersten Mal auch die Gefühle und Ängste von Soldaten eine Rolle spielen, findet sie subjektive Wahrnehmungen geschildert, was es der Rezensentin zufolge so noch nie gegeben hat. Zwar hat das auch einen Preis, wie die Rezensentin einräumt, die sich mitunter auch in den Untiefen der Geschmacklosigkeit wiederfindet, zum Beispiel bei "realistischen Schilderungen" des Soldatenalltags und ihrer Kommentierung. Trotzdem überzeugt sie das Buch durch seine Spannung und sein analytisches Potenzial, durch die glaubwürdige Schilderungen von Widersprüchen, Ängsten und Schwächen, kurz: durch die Art, wie hier das "ganze menschliche Drama eines militärischen Ausflugs ins Ungewisse" geschildert wird.

© Perlentaucher Medien GmbH
Achim Wohlgethan diente als Fallschirmjäger bei der Bundeswehr. Endstation Kabul, der Tatsachenbericht über seinen Einsatz in Afghanistan, war 2008 monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Wohlgethan lebt als Autor und Sicherheitsberater in Wolfsburg. Mehr unter www.operation-kundus.de.

Kundenbewertungen zu "Endstation Kabul" von "Achim Wohlgethan"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** sehr gut)
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(6)
***** sehr gut
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***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Henninini aus Berlin am 26.08.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch "Endstation Kabul geht es um die kriegsähnlichen Zustände in Afgahnistan aus Sicht des EX-Fallschirmjäger Achim Wohlgetan.
Das Buch ist ein Spiegel- Bestseller.

Der Soldat berichtet über Versorgun der Bundeswehr und über Land und Leute in dem Kriesengebiet. Es kommt zu spannenden Situationen. Es ist ein sehr spannend geschriebener Tatsachenbericht. Man erkennt die Zustände z. B., als bei einer alten Frau Raketen unter der Diele gefunden werden und ein Friedhof, in wirklichkeit ein Waffenarsenal, entdeckt werden.
Das Buch ist eine packende Erzählung über die wahren Zustände der Deutschen Bundeswehr in Afghanistan, in dem der Einsatz in Afghanistan in ein anderes Licht gerückt wird.

Ich empfehle das Buch an Jugendlich und Erwachsene weiter, denn muss ein Vorwissen besitzen, um die wahren Zustände Afghanistans zu erkennen.

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Bewertung von Thorben Sauer aus Nordhorn am 07.05.2010 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch geht es um den deutschen Fallschirmjäger Achim Wohlgethan und seinen Einsatz ind Kabul, Afghanistan. Er selbst schilder diesen aufregend, aufklärend und absolut entsetzend. Was die deutschen Soldaten dort erleben wünscht man niemandem. Es ist entsetzend das die Soldaten teilweise dort ihr leben unnötig aufs Spiel setzen müssen nur um ein gutes Images zu bewahren.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es schildert so ergreifend das Schicksal der Soldaten in Afghanistan das man es gar nicht weglegen kann. Es klärt auf, schockiert aber zugleich. Die Umstände und die mangeldeFührung ist erschütternd. Außerdem fand ich es gut, dass das Buch von einem Soldaten selbst geschrieben wurde. Denn sonst hört man nur die Berichte aus der Zeitung oder den Nachrichten aber die Informationen aus erster Hand zu erfahren ist doch um einiges interessanter.
Das Buch würde ich weiterempfehlen jedoch nur für jemanden der sich für das Thema etwas interessiert. Sonst ist es wahrscheinlich nicht sonderlich interessant.

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Bewertung von HR-gruen aus Ffm am 24.09.2009 ***** ausgezeichnet
schonungslose Abrechnung von SPD usw. Die Verheizung der BW falsche Ausrüstung

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Holzhüter aus Potsdam am 10.02.2008 ***** ausgezeichnet
Bewertung von Max Mustermann aus Musterstadt am 07.02.2008
Ich denke das Sie es nicht mal geschafft haben ihren Namen anzugeben ist wirklich schlecht. Man muss mit seinem Namen zu seiner Meinung stehen.

Ich bin der Meinung, dass das Buch super ist. Endlich beschreibt mal ein Soldat, dass was wirklich abgeht, wie die Soldaten und Kameraden im Ausland leben müssen. Manche hohen Dienstgrade sollten sich schämen.

Das Buch regt im Großen und Ganzen an helfen zu wollen, was zu verändern und mal drüber nachzudenken, wie gut wir es haben und warum wir Deutschen unbedingt helfen müssen.

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Bewertung von Max Mustermann aus Musterstadt am 07.02.2008 ***** schlecht
Herr Wohlgetan sollte sich schämen!!!
Sein "Erfahrungsbericht" enthält soviele unhaltbaren Behauptungen und verzerrte Perspektiven, daß sich der Generalinspekteur der Bundeswehr genötigt sah, diese Behauptungen zu prüfen, zu widerlegen und eine Gegendarstellung zu verfassen. Als ehemaliger Soldat sollte ihm außerdem wohl bekannt sein, wie er mit ihm anvertrauten, dienstlichen Informationen umzugehen hat. Seine noch im Einsatz befindlichen Kameraden sind ihm mit Sicherheit sehr dankbar für seine Veröffentlichungen.

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Bewertung von conetoaster aus Berlin am 18.01.2008 ***** ausgezeichnet
Nach anfänglicher Skepsis wegen der Presseberichte muß ich nach der Lektüre zugeben, daß A.W. mich voll und ganz überzeugt hat.
Er hat nicht mehr und nicht weniger geleistet, als einen persönlichen Erfahrungsbericht eines einfachen Soldaten (mit Sonderaufgaben) im Afghanistaneinsatz zu schreiben, der sehr sehr gut geschrieben ist, sehr spannend, sehr anschaulich, sehr uneitel, also ohne irgendwelches Heldengedöns, und eben ein völlig neues Thema behandelnd: Was ist da eigentlich los bei dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan?
Man sollte keine sensationellen Enthüllungen erwarten, aber das Beschriebene reicht aus, daß einem schon mal der Atem stockt.
Dieses Buch läßt sich schwer von irgendeiner Seite vereinnahmen: nach all den Presseberichten war ich von A.W.s politisch neutraler Beschreibungsweise (die aus den eigenen Gefühlen im Einsatz keinen Hehl macht) sehr angetan.
Irgendwo stand kritisch zu lesen, die Wiedergeburt des Landserromans sei hier zu konstatieren - so ganz falsch ist das nicht, denn AW hat eine romanhafte Art, von seinen Erfahrungen zu erzählen, was das Buch erst so spannend macht. Ob alles so hundertprozentig wahr ist, ist natürlich schwer zu sagen, aber AW wirkt in seinem Buch sehr glaubwürdig und gibt auf jeden Fall einen guten Eindruck, wie sich der Auslandseinsatz eines deutschen Bundeswehrsoldaten anfühlt. Schade, daß ich ihn bei Kerner nicht gesehen habe.

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Bewertung von Intell aus CH am 17.01.2008 ***** ausgezeichnet
Einwandfreies Buch- selbst Prof. P.Scholl-Latour war gestern bei J.B.Kerner zufrieden mit Achim W. - Ein Buch vom Praktiker-nur zu empfehlen!

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