Dead Bank Walking. Wie Lehman Brothers zusammenbrach - McDonald, Lawrence G.; Robinson, Patrick

Dead Bank Walking. Wie Lehman Brothers zusammenbrach

Lawrence G. McDonald Patrick Robinson 

Übersetzer: Griese, Friedrich
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Dead Bank Walking. Wie Lehman Brothers zusammenbrach

Der Sachbuchthriller aus Amerika: ein Insider-Bericht über den Jahrhundert-GAU, der die Finanzmarktkrise einleitete. Der ehemalige Vizepräsident im Wertpapierhandel der Investmentbank Lehman erzählt aus nächster Nähe, wie ein realitätsfernes, von Gier getriebenes Management und politische

Fehlentscheidungen auf höchster Ebene zum Untergang der Wall-Street-»Titanic« führten.

»Charmant und witzig.« Fortune

»Noch nie ist die Todesfahrt der Bank so ergreifend dargestellt und mit so

scharfem Blick rekonstruiert worden wie in diesem Buch«, schreibt das Fachmagazin BusinessWeek.

Indem McDonald seinen persönlichen Werdegang ' vom Schweinekotelettverkäufer bis zur Wall Street Community"' vor der großen Kulisse des internationalen Finanzmarktes schildert, vermittelt er dem Leser einen farbigen Eindruck vom Innenleben des modernen Bankwesens. Was er bietet, ist alles andere als eine dröge Analyse. Stattdessen präsentiert er eine Heerschar von "Lehmännern", die viel zu erzählen haben. Fazit: Die Bewohner von Lehmans "Elfenbeinturm" ignorierten sämtliche Alarmglocken."


Produktinformation

  • Verlag: Hoffmann Und Campe
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 415 S.
  • Seitenzahl: 415
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 149mm x 38mm
  • Gewicht: 617g
  • ISBN-13: 9783455501568
  • ISBN-10: 3455501567
  • Best.Nr.: 28032944
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.09.2010

Der Untergang
Zwei Jahre nach Lehman: Neue Bücher zur Finanzkrise

Ist zur Finanzkrise schon alles geschrieben worden? Vermutlich nicht alles, aber auf jeden Fall noch nicht von jedem. Gleichwohl erscheinen immer wieder Werke, die Aufmerksamkeit verdienen, sowohl analytischer wie deskriptiver Natur.

Simon Johnson ist ehemaliger Chef-Volkswirt des Internationalen Währungsfonds und heute Professor am angesehenen Massachusetts Institute of Technology in Boston. Sein Mitautor James Kwak war Berater bei McKinsey und ist heute Softwareunternehmer. Sie vertreten in ihrem Buch die Ansicht, dass die bisherigen Krisenanalysen das machtpolitische Geflecht zwischen Washington und der Wall Street unterschätzen. An der Wall Street habe sich nicht zuletzt als Folge von Deregulierungen eine Finanzoligarchie gebildet, die Washington beeinflussen und als Geisel nehmen könne. Im Amerikanischen existiert hierfür der Begriff "crony capitalism", und während ihn die Amerikaner gerne auf die Zustände in Entwicklungs- und Schwellenländern anwenden, ist er nach Ansicht der Autoren längst auch in den Vereinigten Staaten verbreitet.

Die Autoren beginnen mit …

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Lawrence G. McDonald ist Geschäftsführer der Pangea Capital Management LP. Bis 2008 war er stellvertretender Leiter der Abteilung »Handel mit Distressed Debts und Wandelanleihen« bei

Lehman Brothers. Er profilierte sich dort durch ein extrem erfolgreiches Trading und führte ein Joint

Venture der Geschäftsbereiche »Festverzinsliche Wertpapiere« und »Eigenkapital«. Ende der neunziger Jahre gründete McDonald zusammen mit einem Freund die Internet-Investmentberatungsfirma

Convert-bond.com, die das Magazin »Forbes« von 2000 bis 2003 zur »Best of the Web« wählte.


Kundenbewertungen zu "Dead Bank Walking. Wie Lehman Brothers zusammenbrach"

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Bewertung von Winfried Stanzick am 19.12.2014   ausgezeichnet
Lawrence G. McDonald, Dead Bank Walking, Hoffmann und Campe 2010, 410 Seiten, ISBN 978-3-50156-8


In diesen Tagen und Woche bemühen sich die Mächtigen dieser Welt wiederholt erfolglos um eine Neuregelung der internationalen Finanzmärkte. Ziel war und ist es, eine Wiederholung jenes beispiellosen Finanz-Gau zu verhindern bzw. auszuschließen, der durch den Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehmann Brothers 2008 die ganze Welt in eine seit 1929 so nicht mehr erlebte Finanzkrise stürzte, deren Folgen bis heute nicht behoben sind, eine Krise, die viele Länder zwang, riesige und für unvorstellbar gehaltene Summen aufzubringen, um ihre in der Folge der Lehmann-Pleite schlingernden Banken zu stützen und einen totalen Absturz ihrer Wirtschaft zu verhindern.

Die Folge für die Staatshaushalte waren dramatisch, und wenn man wie der Rezensent privat mit erfahrenen Bankern spricht, sehen sie auch keine realistische Chance daran durch Sparprogramme etwas zu ändern. In diesen Gesprächen habe ich durchaus das Eingeständnis gehört, das vor allem die Investmentbanken und ihre Dealer einen großen Teil der Schuld tragen an der Krise, aber ich wurde auch mit Geschichten konfrontiert von einfachen Sparkassenkunden, die trotz mehrfach wiederholter Warnungen ihres Beraters diesen zwangen, Argentinienanleihen mit 26 % Rendite zu kaufen, um dann, als diese, wie nicht anders zu erwarten bei dieser unrealistischen Rendite, notleidend wurden, ihren Berater auf das Übelste beschimpften, ihn falscher Beratung bezichtigten und mit Klage drohten.
Es war und ist eben nicht nur die Gier der Investmentbanker und Fondsmanager , die in den Ruin geführt haben. Ohne die Gier von Millionen von Einzelnen ist die Finanzkrise nicht vorstellbar. Wer kann denn schon wie Hunderttausende von Amerikanern wirklich glauben, dass die Finanzierung eines Hauses mit 130 % gut ausgehen wird ?

Lawrence McDonald, der ehemalige Vizepräsident im Wertpapierhandel der Investmentbank Lehmann Brothers kennt und benennt in seinem spannend wie ein Krimi zu lesenden Sachbuch solche Phänomene. Aber es war, wie er zeigt, nicht nur das von Gier getrieben Management, sondern es waren auch dramatische politische Fehlentscheidungen auf allerhöchster Ebene, die zum Untergang des großen Bankhauses führten und seinen weltweiten Folgen.

Was an diesem Buch sehr positiv ist und es von vielen anderen Publikationen nach dem Ausbruch der Finanzkrise unterscheidet: es zeugt nicht nur von allerhöchstem Sachverstand und intimen Kenntnissen, es schüttet das Kind auch nicht mit dem Bade aus. Investmentbanking und Bankgeschäfte sind nicht per se vom Teufel, sondern McDonald zeigt dem Laien ihre wichtige Funktion für die Gesamtwirtschaft und plädiert für eine Neujustierung der internationalen Bankenwelt.

Das Buch liest sich wie ein Thriller und gib auch dem Laien verständliche Einblicke in eine Welt, die öffentlicher und transparenter werden muss.

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Bewertung von Joachim aus Esslingen am 13.07.2010   gut
Anekdoten

Der Autor erzählt viele Andekdoten aus seinem Leben - das fand ich ermüdend. Ich hatte nämlich eigentlich ein Sachbuch erwartet.

Sicherlich erklärt der Autor einige der Finanzaktionen, an denen Lehman Brothers Konkurs gegangen ist, aber ich habe parallel weitere Quellen lesen wollen, um diese Finanaktionen besser zu verstehen.
Das Lektorat hätte besser sein können - einige Begiffe werden mehrfach in Fußnoten erklärt, andere gar nicht.

Der Autor erzählt ausführlich, wie viele Millionen Dollar er für Lehman Brothers mit Leerverkäufen verdient hat - überhaupt prahlt er damit, dass er viel Geld erfolgreich auf den Mißerfolg von Firmen gesetzt hat. Eine Identifikationsfigur ist das nicht!

Und den Zusammenbruch von Lehman Brothers führt er auf im wesentlichen zwei unfähige Menschen an der Spitze von Lehman zurück.
Man kann das glauben. Aber ich frage mich schon, welches Bild das auf die nach Aussage des Autors unzähligen hoch qualifizierten und integren Mitarbeiter des mittleren Managements wirft - warum haben die so lange ruhig gehalten?

Im Nachhinein haben es immer viele vorher gewusst.

Ich fand das Buch trotzdem gut, weil es einen Blick in die kranke Welt der Spekulanten wirft.

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Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 14.06.2010   ausgezeichnet
Der Autor dieses Buches ist nicht irgendwer. Bis 2008 war er stellvertretender Leiter der Abteilung Handel mit Distressed Debts und Wandelanleihen bei Lehmann Brothers.

Mit diesem Buch legt Mc Donald Zeugnis ab. Er beschreibt wie er wurde was er war und was er heute ist. Es klingt nach dem großen amerikanischen Traum vom Tellerwäscher zum Millionär. Im Falle von Mc Donald müsste es dann heißen vom Kotelettverkäufer zum großen Angestellten von Lehmann Brothers und vor allem vom Frühwarner den niemand hören wollte.

Der Autor hatte also sehr gute Einblicke in die Bank und in die oberste Führungsriege. Er schrieb dieses Buch um allen Interessierten Haut nah zu schildern wie unsere Märkte funktionieren und was im vorliegenden Falle falsch gelaufen ist und er möchte aus dieser Katastrophe Lehren ziehen und spricht in seinem Buch ganz offen darüber.

Mag dieses Buch auch umstritten sein. Für mich ist es eine Mischung aus Biografie und Finanzwirtschaft. Ein interessantes Buch mit Krimicharakter, dass den Leser hinter manch eine Kulisse schauen lässt, die wir Normalbürger eigentlich sonst nicht durchschauen.

Christian Döring, www.buecherveraendernleben.npage.eu

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