"Ein Sog der bloßen Schilderung geht von ihrem Bericht aus. Das Innenleben, der Alltag dieses Lagers wird erfahrbar aus der Sicht eines Mädchens von 14, 15 Jahren, genau im Blick auf die Hierachien des Terrors, immer wieder exakt erinnert." (Die Zeit)<br/><br/>"Ein einzigartiges Dokument und ein Stück Zeitgeschichte einer dunklen Zeit." (Schaumburger Zeitung)<br/><br/>"Anrührende und erschütternde, aber auch kraftvolle Geschichte eines jungen Mädchens, das sich inmitten der Barbarei die Menschlichkeit bewahrt hat." (Radio Bremen)<br/><br/>"Ein auch für jüngere Leserinnen und Leser erträgliches und 'lesbares' Buch, eine spannende, informative, bewegende Lektüre." (Mannheimer Morgen)<br/><br/>"Hetty Esther Verolme erzählt in einfacher, klarer Sprache ihre eigene Geschichte der Deportation nach Bergen-Belsen." (Salzburger Nachrichten)<br/><br/>"Das Buch ist ein erschütterndes, aber auch anrührendes Dokument." (Rheinischer Merkur)<br/><br/>"Direkt und präzise ist die Sprache von Hetty Verolme. gerade weil sie erkennbar nicht auf Wirkung zielen, treffen ihre Sätze mitten ins Herz." (Die Welt)
Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension
Außerordentlich beeindruckt zeigt sich Rezensentin Angelika Ohland von Hetty E. Verolmes Buch "Wir Kinder von Bergen-Belsen", das vom Überlebenskampf im berüchtigten Kinderhaus des KZs erzählt. Wie sie berichtet, entstand das Buch aus Aufzeichnungen über das Lagerleben, die Verolme gleich nach Kriegsende angefertigt hatte. Obwohl von der erwachsenen Hetty herausgegeben handle es sich also im Grunde um ein echtes Jugendbuch - auch wenn der Verlag den Titel im Erwachsenenprogramm laufen lasse. Detailliert schildere Verolme das Grauen des Lagerlebens: Läuse und Leichenberge, Hunger und Sadismus der Aufseher, das stundenlange Appellstehen bei Regen und Schnee, das jedes Mal Leben kostete. Angesichts dessen erscheint der Rezensentin die fürsorgliche und tröstende Umgang der Kinder von Bergen-Belsen miteinander "wie ein Wunder".
© Perlentaucher Medien GmbH
 | Besprechung von 20.06.2005 |
Gebannt, erschüttert, sprachlos
Hetty E. Verolmes Erinnerungen an die „Kinder von
Bergen-Belsen”
Wie heißt Du?”, fragt der BBC-Reporter. „Hetty Werkendam.” „Und wie
alt bist Du?” „15 Jahre.” „Wie lange bist Du in diesem Lager?” „14
Monate.” Hetty Werkendam, Kind einer jüdischen Familie aus
Amsterdam, gibt bereitwillig Auskunft. Zuerst stockend, dann bricht
es aus ihr hervor, das Leid, das sie, ihre beiden Brüder und mehr
als 40 jüdische Kinder aus den Niederlanden im Kinderhaus des
Konzentrationslager Bergen-Belsen erfahren haben bis zur Befreiung
am 15. April 1945.
Zu finden ist dieses Dokument im
Anhang zu Hetty E. Verolmes Tage-
buch. Hettys Erinnerungen wurden zuerst in Australien
veröffentlicht, ihrer Heimat seit 1954. Im Jahr 2000 erhielt das
Buch dort den National Literary Award. Nun ist es in einer
einfühlsamen Übersetzung von Miriam Pressler auf Deutsch
erschienen.
34 Kilogramm wiegt das 15-jährige Mädchen, als die SS-Schergen von
der britischen Armee gefangen genommen werden. Was die Befreier
zuerst sehen, sind Berge von Leichen, aufgestapelt an den
Lagerstraßen. Unerträglicher Gestank liegt über …
"Ein Sog der bloßen Schilderung geht von ihrem Bericht aus. Das Innenleben, der Alltag dieses Lagers wird erfahrbar aus der Sicht eines Mädchens von 14, 15 Jahren, genau im Blick auf die Hierachien des Terrors, immer wieder exakt erinnert." Die Zeit "Ein einzigartiges Dokument und ein Stück Zeitgeschichte einer dunklen Zeit." Schaumburger Zeitung "Der Wahnsinn von Bergen-Belsen kostete 70000 unschuldigen Menschen das Leben. Gerade deshalb ist dieses Buch so wichtig - ein Zeugnis gegen das Vergessen." www.vorwaerts.de "Anrührende und erschütternde, aber auch kraftvolle Geschichte eines jungen Mädchens, das sich inmitten der Barbarei die Menschlichkeit bewahrt hat." Radio Bremen "Ein auch für jüngere Leserinnen und Leser erträgliches und 'lesbares' Buch, eine spannende, informative, bewegende Lektüre." Mannheimer Morgen "Hetty Esther Verolme erzählt in einfacher, klarer Sprache ihre eigene Geschichte der Deportation nach Bergen-Belsen." Salzburger Nachrichten "Das Buch ist ein erschütterndes, aber auch anrührendes Dokument." Rheinischer Merkur "Direkt und präzise ist die Sprache von Hetty Verolme. gerade weil sie erkennbar nicht auf Wirkung zielen, treffen ihre Sätze mitten ins Herz." Die Welt "Selbst unter den unmenschlichsten Umständen kann der Mensch seine Würde bewahren: Auch davon handelt Hetty Verolmes erschütternde Geschichte." "Aufatmen und leben, sonst nichts, hieß damals das Motto dieser Davongekommenen." taz "Verolme erzählt auf eine anrührend klare und direkte Weise." Hannoversche Allgemeine "Ohne Pathos beschreibt die ehemalige Insassin des Lagers ihre Erlebnisse in Bergen-Belsen." Braunschweiger Zeitung "Ihr Buch ist ein Brückenschlag zwischen Generationen, der Mut machen soll, auch dann noch an das Leben zu glauben, wenn scheinbar alles dagegen spricht." 3sat "Mit voller Wucht treffen die direkten Sätze den Leser mitten ins Herz." Berliner Morgenpost "Die Autorin hat nicht nur einem erschütternden Teil ihrer Familiengeschichte Bedeutung verliehen. Ebenso bemerkenswert ist, dass Hetty Verolme weder belehrend noch analytisch schreibt. Die Erinnerungen fließen aufs Papier, als kämen sie direkt aus der vernarbten Seele. Es gibt kaum Vor- oder Rückblenden, es gibt keine Reflexionen und historischen Exkurse. Und es gibt keine stilistischen Kunstfertigkeiten. Hetty Verolme schreibt, als spräche sie mit einem vertrauten Zuhörer - in bester narrativer Tradition. Man glaubt, man säße in Hettys Wohnzimmer im australischen Perth, lauscht ihrer Erzählung - gebannt, erschüttert, sprachlos." Süddeutsche Zeitung
"Ein Sog der bloßen Schilderung geht von ihrem Bericht aus. Das Innenleben, der Alltag dieses Lagers wird erfahrbar aus der Sicht eines Mädchens von 14, 15 Jahren, genau im Blick auf die Hierachien des Terrors, immer wieder exakt erinnert." Die Zeit "Ein einzigartiges Dokument und ein Stück Zeitgeschichte einer dunklen Zeit." Schaumburger Zeitung "Der Wahnsinn von Bergen-Belsen kostete 70000 unschuldigen Menschen das Leben. Gerade deshalb ist dieses Buch so wichtig - ein Zeugnis gegen das Vergessen." www.vorwaerts.de "Anrührende und erschütternde, aber auch kraftvolle Geschichte eines jungen Mädchens, das sich inmitten der Barbarei die Menschlichkeit bewahrt hat." Radio Bremen "Ein auch für jüngere Leserinnen und Leser erträgliches und 'lesbares' Buch, eine spannende, informative, bewegende Lektüre." Mannheimer Morgen "Hetty Esther Verolme erzählt in einfacher, klarer Sprache ihre eigene Geschichte der Deportation nach Bergen-Belsen." Salzburger Nachrichten "Das Buch ist ein erschütterndes, aber auch anrührendes Dokument." Rheinischer Merkur "Direkt und präzise ist die Sprache von Hetty Verolme. gerade weil sie erkennbar nicht auf Wirkung zielen, treffen ihre Sätze mitten ins Herz." Die Welt "Selbst unter den unmenschlichsten Umständen kann der Mensch seine Würde bewahren: Auch davon handelt Hetty Verolmes erschütternde Geschichte." "Aufatmen und leben, sonst nichts, hieß damals das Motto dieser Davongekommenen." taz "Verolme erzählt auf eine anrührend klare und direkte Weise." Hannoversche Allgemeine "Ohne Pathos beschreibt die ehemalige Insassin des Lagers ihre Erlebnisse in Bergen-Belsen." Braunschweiger Zeitung "Ihr Buch ist ein Brückenschlag zwischen Generationen, der Mut machen soll, auch dann noch an das Leben zu glauben, wenn scheinbar alles dagegen spricht." 3sat "Mit voller Wucht treffen die direkten Sätze den Leser mitten ins Herz." Berliner Morgenpost "Die Autorin hat nicht nur einem erschütternden Teil ihrer Familiengeschichte Bedeutung verliehen. Ebenso bemerkenswert ist, dass Hetty Verolme weder belehrend noch analytisch schreibt. Die Erinnerungen fließen aufs Papier, als kämen sie direkt aus der vernarbten Seele. Es gibt kaum Vor- oder Rückblenden, es gibt keine Reflexionen und historischen Exkurse. Und es gibt keine stilistischen Kunstfertigkeiten. Hetty Verolme schreibt, als spräche sie mit einem vertrauten Zuhörer - in bester narrativer Tradition. Man glaubt, man säße in Hettys Wohnzimmer im australischen Perth, lauscht ihrer Erzählung - gebannt, erschüttert, sprachlos." Süddeutsche Zeitung
Hetty Esther Verolme wurde 1930 in Belgien geboren. 1931 zog ihre Familie in die Niederlande nach Amsterdam. Von dort wurden sie und ihre Angehörigen Ende des Jahres 1943 deportiert. Sie überlebte den Holocaust und begann mit der Niederschrift ihrer Geschichte einige Tage nach der Befreiung des KZ Bergen-Belsen auf Wunsch der britischen Armee. In die Niederlande zurückgekehrt, beschloss sie 1954, zusammen mit ihrer Tochter nach Australien auszuwandern, und baute sich dort eine neue Existenz auf.
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20