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New-York-Times-Bestsellerautor Matthew Quick hat nach "Silver Linings" eine witzige und zärtliche Geschichte über Glück, Familie, Freundschaft, Trauer, Akzeptanz und Richard Gere geschrieben.
Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer…mehr

Produktbeschreibung
New-York-Times-Bestsellerautor Matthew Quick hat nach "Silver Linings" eine witzige und zärtliche Geschichte über Glück, Familie, Freundschaft, Trauer, Akzeptanz und Richard Gere geschrieben.

Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur "Richard" genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.

Ein höchst unterhaltsamer und inspirierender Roman, der einen über die Gründe des Universums nachgrübeln und über die Kraft der Güte und der Liebe staunen lässt. Graeme Simsion, der Autor des Bestsellers "Das Rosie-Projekt", urteilte:" `Die Sache mit dem Glück` ist genau das, was ich von Matthew Quick erwartet habe: originell, fesselnd, erhebend." 2015 wird der Roman in den USA von Jonathan Dayton und Valeri Faris verfilmt, den doppelten Oscar-Gewinnern des Erfolgsfilms "Little Miss Sunshine".

"Die Sache mit dem Glück"



DIE HAUPTFIGUREN

Bartholomew Neil

Der Mann mit dem seltsamen Namen Bartholomew Neil ist die schräg-skurrile Hauptfigur und der Icherzähler des neuen Romans "Die Sache mit dem Glück" von US-Erfolgsschriftsteller Matthew Quick, der mit "Silver Linings" weltberühmt wurde. Bartholomew ist 39 Jahre alt. Er ist groß gewachsen, übergewichtig und hat keinen Job. Seine Zeit verbringt er mit ausgiebigen Bibliotheksbesuchen, mit seinem Notizbuch, dem er seine obsessiven Beobachtungen anvertraut, mit den Besuchen von Gottesdiensten und mit seiner resoluten, aber liebevollen und weisen Mutter in einem kleinen Haus in Philadelphia. Freunde hat Bartholomew keine. Seine Heimatstadt hat er noch nie verlassen. Ein Date hat er auch noch nie gehabt. Sein Vater, der ein strenggläubiger Katholik war, ist "den Märtyrertod durch den Ku-Klux-Clan gestorben", wie seine Mutter ihm von klein auf erzählt.

Als die Mutter an einem Hirntumor stirbt, gerät Bartholomews kleine, gut behütete Welt aus den Fugen. Der schüchterne junge Mann ist überfordert mit der Situation und beginnt in seiner Verzweiflung, Briefe zu schreiben: an Richard Gere (genau - an den Richard Gere!). Und er macht sich auf die Suche nach etwas Glück in seinem Leben.

Richard Gere

Genau genommen ist der überaus schöne und sensible Hollywoodschauspieler keine agierende Figur des Romans. Aber das Buch wird in Briefen erzählt, die Bartholomew an Richard Gere schreibt, um mit seiner Trauer fertigzuwerden. Also spielt Gere als weiser Buddhist, Freund des Dalai Lama und fiktiver Lebensberater für Bartholomew eine zentrale Rolle. Wieso Richard Gere?

Bartholomews Mutter litt in den letzten Monaten ihres Lebens an zunehmender Demenz und begann irgendwann, ihren Sohn immer nur noch "Richard" zu nennen. Sie war zeit ihres Lebens ein großer Fan des Hollywoodstars - nicht nur wegen seiner bezaubernden Rolle in "Pretty Woman". Bartholomew vermutete, dass seine Mutter in ihren guten Momenten dachte, Richard Gere lebe mit ihr unter einem Dach und kümmere sich um sie, was eine wohltuende Alternative zu der Tatsache gewesen sein muss, dass ihr durchschnittlicher, talentloser Sohn sie pflegte. Er spielte dieses Spiel mit, spürte sogar irgendwann eine Art kosmische Verbindung zwischen sich und Richard Gere und beschloss nach dem Tod seiner Mutter, ihn zu seiner Vertrauensperson zu machen. So wird der Schauspieler Adressat seiner Briefe, feinfühliger Lebensberater und moralischer Wegweiser für Bartholomew - natürlich ohne dass Gere davon etwas weiß.

Der kleine böse Mann

Auch der kleine böse Mann ist - genau genommen - kein agierender Charakter des Buches. Der kleine böse Mann lebt in Bartholomews Magen und macht sich bemerkbar, wenn über Bartholomew unerwartet heftige Gefühlswallungen hereinbrechen. Dann tritt und schlägter wieein Neandertaler auf die Eingeweide von Bartholomew, um sich mit seinen bösen Absichten und seiner furchtbaren Wut bemerkbar zu machen. Der sensible und vorsichtige Bartholomew befindet sich in einem offenen Konflikt mit diesem jähzornigen und unkontrollierten Gefühlszwerg, der für ordentliche Emotionsstürme sorgt. Und es kostet unseren Helden viel Kraft und Energie, ihn im Zaum zu halten.

Father McNamee

Father McNamee kennt Bartholomew schon von klein auf. Er ist einer der Priester der katholischen Saint Gabriel-Gemeinde, zu der Barthomolew und seine Mutter gehören. Zudem kannte er auch Bartholomews Vater. Father McNamee reiht sich wunderbar in das skurrile Figurenpanoptikum von Quick ein. Er hat eine bipolare Störung, was bei dem ohnehin stürmischen älteren Mann mit dem wüsten Bart und der roten Nase zu manisch-depressiven Anfällen führt. Neben seiner zeitweiligen Unberechenbarkeit ist Father McNamee aber ein liebevoller und mutiger Zeitgenosse mit einem großen Herz, der Bartholomew in dessen schwerer Zeit hilft und ihm beisteht, das eine oder andere Abenteuer durchzustehen.

Max

Max ist im Gegensatz zu Bartholomew ein aufbrausender Hitzkopf, der gern mit Schimpfwörtern und Flüchen um sich wirft. Die beiden Gleichaltrigen lernen sich in der Gruppentherapie des furchtbar verständnisvollen Dr. Arnie Devin kennen, zu der sich Bartholomew auf Geheiß seiner Trauerbegleiterin Wendy durchringt. Auch Max, der eine dicke Seniorenbrille und an seinem Jackett ein goldenes Namensschildchen mit dem Aufdruck "Max ist für Sie da" trägt, trauert, weil er eine wichtige, äh, Person in seinem Leben verloren hat. Bartholomew und Max, dieses ungleiche Paar, finden im Lauf des Romans zusammen und freunden sich langsam an.

Wendy

Wendy ist die Trauerbegleiterin von Bartholomew. Sie ist noch sehr jung und naiv und der Meinung, dass Bartholomew nach dem Tod der Mutter wie ein Vogel hinausfliegen müsse, um seinen Schwarm, sprich soziale Kontakte, zu finden. Allerdings hat Wendy selbst ein nicht ganz so kleines Problem, das dann für Bartholomew und Father McNamee zu einem handfesten großen Problem wird.

Die Jungthekarin

Elizabeth arbeitet ehrenamtlich in der Bibliothek, die Bartholomew Tag für Tag aufsucht. Er nennt sie "Jungthekarin", und obwohl er noch nie ein Wort mit ihr gewechselt hat, ist er in die junge Frau furchtbar schlimm verliebt. Er beobachtet sie aus der Ferne, wie sie sich liebevoll und fürsorglich um die Bücher kümmert. Bartholomew hätte sich wohl nie getraut, die Jungthekarin anzusprechen, wenn ... ja, wenn nicht ein Zufall eine Lawine der Ereignisse in Gang gesetzt hätte ...

"Die Sache mit dem Glück" ist ein witzig-schräges und zu Herzen gehendes Buch. Lesevergnügen pur!

  • Produktdetails
  • Verlag: Kindler
  • Neuausg.
  • Seitenzahl: 332
  • 2014
  • Ausstattung/Bilder: Neuausg. 2014. 336 S. 210 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 137mm x 30mm
  • Gewicht: 425g
  • ISBN-13: 9783463400846
  • ISBN-10: 3463400847
  • Best.Nr.: 24166546
Autorenporträt
Matthew Quick wurde 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer, schmiss seinen Job und reiste so lange durch Südamerika und Afrika, bis er endlich den Mut aufbrachte, das zu tun, was er schon immer machen wollte: Einen Roman schreiben. Die Verfilmung seines Debüts Silver Linings gewann einen Golden Globe und wurde für 8 Oscars nominiert. Auch die Filmrechte an seinem zweiten, noch unveröffentlichten Roman wurden bereits verkauft. Matthew Quick lebt mit seiner Frau in Holden, Massachusetts.
Rezensionen
Originell, fesselnd, erhebend. Graeme Simsion