Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Green, John
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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green 

Aus d. Engl. v. Sophie Zeitz
Gebundenes Buch
 
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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

"Krebsbücher sind doof", sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2012
  • 29. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 288 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Best.Nr. des Verlages: 545/24009
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 128mm x 31mm
  • Gewicht: 499g
  • ISBN-13: 9783446240094
  • ISBN-10: 3446240098
  • Best.Nr.: 35728283
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.07.2012

So ein Herz ist ja keine Dartscheibe
Wer hier nicht weint und nicht lacht, fühlt wohl schon lange nichts mehr. John Greens Roman
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erzählt von einer Jugendliebe in Zeiten der Chemotherapie
VON WERNER BARTENS
Was für ein Buch! So rein und klar, so grundstürzend komisch und dann wieder unendlich zart. Und während man noch gluckst vor Übermut und Tränen lacht, ist man sich des Ursprungs seiner Tränen schon nicht mehr ganz sicher und fühlt sich nur noch traurig und zum Heulen.
  Es ist schließlich auch ein Krebsbuch, das John Green hier geschrieben hat. Aber es ist viel mehr als das. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein Buch der großen Gefühle, ohne jemals gefühlig zu werden. Ohne Sentimentalität stürzt Green seine Figuren in die großen Fragen, beschreibt die erste Liebe, den Lebensübermut wie auch die Krisen, das Wichtige im Leben und im Sterben. Wenn man es noch nicht fertig gelesen hat, möchte man sich gleich wieder mit diesem Schatz zurückziehen. Statt an irgendeinem Geschwätz teilzunehmen oder anderweitig abgelenkt zu werden, will man sich viel lieber in dieses Buch …

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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Tief bewegt berichtet die Rezensentin Cornelia Geißler von diesem Buch über zwei krebskranke jugendliche, die einander über ein - in der Rezension nicht ghenanntes! - gemeinsames Lieblingsbuch Trost und Halt spenden. John Green wiederum charakterisiert Geißler als "Anwalt der jungen Menschen", der auf sehr selbstverständliche Weise über die Krankheit schreibt, dabei "das Düstere hell" werden lässt und auch heikle Momente - einmal besuchen die zwei Protagonisten das Anne-Frank-Haus, wo sie ihre eigenen Erfahrungen mit denen der Anne Frank vergleichen - souverän handhabt. Mit seinem tiefen Verständnis für die Situation krebskranker Menschen ist Green diesen nicht nur eine Stütze, schließt die Rezensentin, auch Außenstehenden bietet sich dieses Buch als Freund und Lebensbegleiter an. Geißler stellt Green in eine Reiehe mit Jerome Salinger und Ulrich Plenzdorf.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.08.2012

Bücher Die britischen Kunstturnerinnen sind jetzt Sechste geworden in London, dabei hat sich eine von ihnen, Jennifer Pinches, beim Finale mit dem Gruß der Nerdfighter fotografieren lassen: Arme verschränkt, Finger wie Mr. Spock zum V gespreizt. Was der nächste Beleg dafür ist, wie Nerdfighter Nummer eins, John Green, gerade die Welt erobert - vom Internet, wo er mit seinem Bruder Hank (die andere Nummer eins) ein Videoblog hat, um das herum sich die internationale Liga der Nerdfighter gebildet hat, und der Jugendliteratur aus in alle angrenzenden Universen. Jetzt ist Greens fünfter Roman erschienen, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (Hanser, 16,90 Euro), wieder geht es um hochintelligente Teenager, die ein paar Zentimeter neben oder über der Gegenwart zu Hause sind, die zwar Modelshows im Fernsehen gucken, aber ihr Herz wie die Romantiker zu allen Zeiten an Bücher und überspannte Konversation hängen (das wäre die Definition eines Nerdfighters). Hazel hat Krebs, ihr Freund Augustus auch, aber bevor einer von beiden stirbt, müssen sie noch nach Amsterdam, um den Autor von Hazels Lieblingsbuch zu treffen, dessen Ende offen ist. Was sie aber bekommen, sind Antworten …

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John Green gilt unter Lesern besserer Jugendliteratur als Kultautor. Seine Neuerscheinungen werden von vielen mit Jubel begrüßt und als jeweils großes Werk zum Thema eingestuft. Tatsächlich kann er grandios erzählen und seine Themen beziehen sich auf Brennpunkte, die Jugendliche aber auch Erwachsene beschäftigen, wie in diesem Fall das Sterben von jungen Menschen. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass jemand, der gerade anfängt zu leben, damit konfrontiert wird und mit dieser Aussicht noch eine Weile leben muss, dass sein Leben bald schon wieder zu Ende sein wird, dass es keine offene Zukunft gibt, sondern nur noch Elend und Abschied, ist unendlich grausam. Doch genau dieses graue Elend findet für Hazel, die Heldin dieses Romans nicht statt. Stattdessen lesen wir eine hinreißende Liebesgeschichte, finden wir Figuren, die intelligent, phantasievoll und mit herrlichem Humor ihrem Schicksal den Stachel nehmen. Und auch wenn am Ende der Tod auf sie wartet, haben sie doch davor noch viele Schönheiten eines privilegierten Lebens genießen dürfen. Was dem Leser am Ende bleibt, ist die Erfahrung, dass jedes Leben einmalig und stimmig ist: "Ihr fallt alle reif in meine Hände" lässt Hofmannsthal den Tod in "Jedermann" sagen. John Green ist wirklich ein großer Autor. Aber es gibt neben dieser Geschichte noch viele andere Wege, das Schicksal als Verrat zu erleben, anzunehmen oder auch nicht, deshalb sollte dieses Buch vor allem als Türöffner für dieses Tabuthema benutzt werden, denn wer die Angst davor verlieren will, muss sich auch auf die anderen Erscheinungsformen einlassen. Dazu gibt es eine Fülle weiterer Titel; die empfehlenswerten findet man hier ebenfalls besprochen. Gabriele Hoffmann (Leanders Leseladen, Heidelberg)
John Green, geboren 1977, ist in Orlando, Florida aufgewachsen. Der preisgekrönte Autor wurde bereits mehrfach für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und erhielt 2010 die Corine für Margos Spuren . Er arbeitete unter anderem als Rezensent für die New York Times und als Radiokommentator. Zusammen mit seinem Bruder Hank führt er einen der beliebtesten Videoblogs bei YouTube . Heute lebt Green gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn in Indiana.

Leseprobe zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green

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Kundenbewertungen zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von "John Green"

56 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 56 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von kleeblatts buecherblog aus Mertesheim am 19.03.2015   sehr gut
Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs. Nur durch ein neues Medikament breitet sich der Krebs nicht in ihr aus und so kann sie mit Hilfe einer Sauerstoffflasche weiter am Leben teilnehmen. Doch jede größere Anstrengung raubt ihr den Atem und so sucht sie eher Trost in Büchern und ihrem Zuhause. Als sie auf Drängen ihrer Mutter an einer Selbsthilfegruppe teilnehmen, lernt sie den charmanten Augustus kennen. Er hat ebenfalls Krebs, hat diesen aber besiegt, musste dafür aber als Preis eines seiner Beine hergeben. Gus und Hazel freunden sich an und bald spüren beide, dass sie doch mehr verbindet. Doch Hazel sträubt sich gegen eine Beziehung, will sie Gus nicht damit belasten, dass sie jeden Moment sterben kann.
Doch Gus macht Hazel ein wunderschönes Geschenk. Zusammen fliegen sie nach Amsterdam, damit Hazel ihren Lieblingsschriftsteller Peter Van Houten treffen kann, um diesen zu fragen, warum sein Buch bis jetzt noch keine Fortsetzung bekomme hat. Doch dort angekommen, entpuppt sich Van Houten als Säufer und garstig. Hazels Grundbild ist erschüttert. Und dann kommt ein Schicksalsschlag nach dem anderen.

Ich habe schon sehr viel von dem Buch gehört und auch die Verfilmung wartet noch auf mich. Aber ich bleibe meinem Grundsatz „Erst das Buch, dann der Film“ treu. So habe ich mich nun an die Geschichte von Hazel und Gus gewagt.

Man wird gleich in Hazels Welt geschmissen, muss sich kurz zurecht finden und schon ist man mittendrin in einer Krankheit, die ab sofort das Leben bestimmt. Hazel ist ein junger, tougher Teenager, der schon zu viel durchmachen musste. Dies merkt man ihr deutlich an. Eigentlich ist ihr nichts lieber, als ihre Ruhe zu haben.

Gus ist ein netter Junge, der durch den Krebs ein Bein verloren hat. Doch er nimmt sein Schicksal mit Humor, Charme und einer kleinen Portion Sarkasmus.

Gus und Hazel ergänzen sich perfekt. Auch wenn Hazel viele Bedenken hat, lässt sie sich auf Gus ein und zusammen meistern sie einige kleinere Hürden.

Der Krebs wird fast nebensächlich behandelt. Der Schwerpunkt liegt in den ersten beiden Drittel des Buches auf Hazels Wunsch, den Schriftsteller Peter Van Houten nach der Fortsetzung zu seinem Romans zu fragen. Dieser antwortet jedoch nicht und so gibt Gus seinen Herzenswunsch für Hazel her und sie fliegen nach Amsterdam, um Van Houten zu treffen.

Diese gemeinsame Reise schweißt Hazel und Gus noch mehr zusammen. Doch kaum sind sie zurück, kommt DER Schicksalsschlag schlechthin und das letzte Drittel des Buches hat mich viele Tränen und Taschentücher gekostet.

Auch wenn Hazel und Gus den Krebs als lästiges Anhängsel sehen, merkt man beiden doch deutlich an, dass sie mit ihrem Leben abgeschlossen haben. Kämpfen ist erlaubt, aber anscheinend aussichtslos. Gerade bei Hazel ist dies sehr deutlich und dies hat mir dann doch nicht so recht gefallen. Ich hätte mir etwas mehr Kämpfen gewünscht.

Das Buch ist kurz, aber aufgrund des doch sehr harten Themas fand ich es genau richtig, denn es ist tieftraurig und nimmt einem emotional sehr mit.

Den dazugehörigen Film werde ich mir bestimmt auch ansehen.

Fazit:
Eine emotionale Achterbahnfahrt.

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Bewertung von Buechergeplauder am 02.03.2015   gut
Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs. Sie hat sich damit abgefunden, schonbald dem Tod in die Augen zu blicken. Doch sie möchte nicht, dass ihre Eltern wegen ihr leiden.

Ihre Mutter bringt sie immer wieder zu einer Selbsthilfegruppe. Dort lernt Hazel den 17 Jährigen Augustus "Gus" Waters kennen. Auf den ersten Blick merkt man nicht, dass auch Augustus mit Krebs zu kämpfen hat. Doch er hat durch die Krankheit ein Bein verloren, das er durch ein künstliches ersetzt hat.

Hazel ist ein großer Fan von dem Autor Peter Van Houten. Dieser hat sein Buch nicht zu ende geschrieben und Hazel möchte unbedingt wissen, wie es zu ende geht. Sie schreibt Van Houten mehrere Briefe, doch dieser beantwortet keinen einzigen davon.

Gus gibt für Hazel seinen Herzenswunsch auf und fährt gemeinsam mit ihr und Hazels Mutter nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten persönlich zu treffen und alles über das Ende seines Buches zu erfahren. Doch Van Houten ist alles andere als der Autor, denn Hazel sich erträumt hat.

Gemeinsam mit Gus versucht Hazel ihr Leben etwas angenehmer zu gestalten. Vielleicht hilft er ihr so den Krebs für einige Momente zu vergessen. Doch es ist nicht Hazel, dessen Leben sich vollkommen verändert hat, es ist Gus sein Leben, das eine neue Laufbahn nimmt.

"Das Schicksal ist ein mieser Varräter" von John Green, ein sehr bekanntes Buch über Krebs, das auch verfilmt wurde.

Bis jetzt habe ich immer nur positives über das Buch gehört. Jeder, den ich darauf angesprochen habe, war vollkommen begeistert. Leider hat es mir nur zum Teil gefallen. Ich vermute, dass die Erwartungen mal wieder zu hoch waren.

Die Geschichte handelt von zwei Jugendlichen, die Krebs haben. Ein ernstes Thema, über das ich gerne mal ein Buch lese. Eine Geschichte in der Art habe ich auch noch nicht gelesen. Trotzallem konnte mich das Buch in dem Sinne nicht fesseln, bzw. im Gedanken bleiben. Nach wenigen Tagen habe ich schon gar nicht mehr gewusst, was vorher alles geschehen ist, sondern musste immer wieder nachlesen. Die Geschichte wollte einfach nicht in meinem Kopf bleiben.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Das Lesen fällt einem dadurch einfach und man kommt schnell mit dem Buch vorran.

Die Protagonistin Hazel war mir leider unsympathisch. Ich konnte persönlich nichts mit diesem Mädchen anfangen. Sie war mir von Anfang an unsympathisch.

Augustus "Gus" hingegen fand ich umso sympathischer. Er war auf seine Art und Weiße lustig und anders. Gus konnte ich sofort in mein Herz schließen.

Da ich von vielen immer wieder gesagt bekommen habe "Ich musste so sehr weinen am Ende", konnte ich das Ende gar nicht mehr abwarten. Was wird mich da wohl erwarten? Etwas so schockierendes, dass jedem die Tränen kommen?

Zwar bin ich sehr am Wasser gebaut und weine recht schnell, wenn es um etwas Herzzerreißendes geht, doch hier habe ich keine Träne geweint. Am Ende war mein Gedanke "Wie schon vorbei, ich dachte es kommt noch das Herzzerreißende Ende". Ich vermute, dass meine Erwartungen viel zu hoch waren und ich deswegen so enttäuscht von dem Buch bin.

Den Film werde ich mir auf jeden Fall irgendwann mal ansehen. Mal sehen, ob dieser mir etwas besser gefallen wird.

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Bewertung von Fee aus Traunstein am 27.12.2014   gut
Kann man lesen, muss man aber nicht. Denn auch hier bleibt offen: Wie geht es mit der Hauptperson weiter? Trotz Beststellerhinweis eher enttäuschend

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Bewertung von Larissa :-) aus Essen am 27.11.2014   ausgezeichnet
Ich bin eigentlich keine Leseratte, wenn ich ein Buch anfange höre ich meistens mitten drin auf, aber Hazel und Augustus ziehen dich mit, das Buch musste ich einfach durch lesen und bin umso traurig das, dass Buch schon zuende ist!
Wirklich sehr zu empfehlen! Es bringt einen zum nachdenken und das find ich klasse! Daumen hoch!

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Bewertung von Tialda von bibliofeles.de aus Saarland am 21.11.2014   sehr gut
Rezension:

John Greens “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” ist seit vielen Monaten eines der, wenn nicht sogar DAS gehypteste Werk auf dem Jugendbuchmarkt. Mir scheint es fast so, als wäre ich die einzige Vielleserin, die das Buch noch nicht verschlungen hat, und nachdem nun auch schon der Film einige Zeit läuft, konnte ich mich dem Ganzen nicht mehr entziehen.

Man schlägt das Buch auf und schon befindet man sich ohne Umschweife in der Geschichte, die aus Sicht der 17-jährigen, krebskranken Protagonistin Hazel erzählt wird. Ihre Art sich auszudrücken ist einfach nur wunderbar und ich hätte mir aus dem Schreibstil am liebsten ein Bett gemacht, denn er ist … einfach nur toll und trägt dazu bei, dass man die Story in einem Rutsch weglesen möchte (was ich auch getan habe).

Ausnahmslos jeder erzählte mir, ich würde schrecklich weinen müssen… nun ja – das war nicht der Fall. Ein dicker Klos im Hals war aber trotzdem da – das dafür fast permanent. Schon beeindruckend, wenn man bedenkt, dass ich zugleich auch sehr oft lachen musste, weil mir Hazels Galgenhumor so zusagte. Das Buch ist quasi die reinste Gefühls-Fundgrube. ‘Hach, wie wunderschön’ und ‘Scheiße, ist das Leben … scheiße’ teilen sich in “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” metaphorisch betrachtet eine WG.

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Hazel und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für krebskranke Teenies kennen und er wirkt die ganze Zeit viel stärker als Hazel, hat seine Erkrankung augenscheinlich hinter sich gelassen. Mit viel Wortwitz verlieben sich die beiden ineinander, entwickeln ihre eigenen kleinen Rituale – man kann sich denken, dass mit mindestens einem der beiden etwas geschieht, das krebskranken Menschen nunmal oft geschieht.

Trotz allem kam das Ende für mich persönlich etwas zu abrupt. Ich hatte mir mehr Drama und vor allem Tränen erhofft, doch die Geschichte endet hart und schnörkellos – so blieb mir für einen ausgedehnten Aufenthalt im Reich der Tränen leider keine Zeit … so, wie es wahrscheinlich auch im echten Leben laufen würde. Aber trotzdem: eine tolle Geschichte.

Fazit:

Buch aufschlagen und mit Hazel und Augustus eine Achterbahnfahrt der Gefühle erleben.

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Bewertung von Kayo aus Bensheim am 27.10.2014   ausgezeichnet
Eigentlich bin ich nicht jemand der bücher sehr oft liest ,aber als ich dieses buch angefangen habe zulesen konnte ich es nicht mehr aus der hand legen und jetzt ist es mein lieblingsbuch !
Ein faszinierender berührender roman ,sehr traurig aber genau dies macht es gerade schöner ,
Ich habe noch nie bei einem buch geweint ,doch ich konnte bei diesem buch nicht durch halten ...
Ich könnte das buch so oft lesen ,es ist einfach unbeschreiblich toll .aufjedenfall rate ich es weiter :)
Und ein großes dankeschön an john green ,der autor ,dass ich dieses tolle buch lesen konnte ,ein wunderschönes werk !!
Alles hat mir gut gefallen ,der inhalt,die freundschaft,die liebe ...einfach alles ..
Und dieses buch hat mein leben verändert ,nach diesem buch ,habe ich bemerkt wie glücklich wir sein müssen ,so geboren zu sein wie wir sind ,wir sind gesund ,wir müssen diesen luxus ausnutzen ,es gibt nämlich auch menschen die haben diesen luxus gesund zu sein nicht :/
Außerdem habe ich viele leute dazu gebracht dieses buch zulesen ,alle die es haben fanden es genauso toll wie ich ...
Ich empfehle es aufjedenfall weiter ,viel spaß mitd em buch im voraus

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Bewertung von Bücherdiebin am 23.10.2014   sehr gut
Ich bin eigentlich ein Mensch, der nie weint. Mit diesem Buch hat sich das geändert, es hat mein Herz berührt und war traurig und schön zugleich. Kann ich deshalb nur weiterempfehlen!

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36 von 66 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von pompom am 21.10.2014   ausgezeichnet
Ein unglaublich tolles Buch, ich habe geweint und gelacht, gehofft und gebangt. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, es hat mich in meiner Denkweise weitergebracht. Eine Liebesgeschichte die nicht schöner sein kann.

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Bewertung von Bücherwurm aus Thüringen am 19.10.2014   ausgezeichnet
Ich habe lange kein Buch mehr bewertet, aber dieses ist es wirklich Wert. Ein Buch, eine Geschichte die ergreift, mit fühlen lässt, hoffen lässt und die man nicht so schnell vergessen kann. Es gibt Bücher, die gehen einem unter die Haut und diese gehört dazu. Der Inhalt ist von vielen schon hinreichend beschrieben worden, daüber möchte ich mich nicht weiter auslassen. Die Produktbeschreibung sollte da eigentlich reichen. Nur so viel es ist ein Buch für jung und alt. Es ist kein Buch über Krankheit und Leid sondern über die Liebe, die Hoffnung und der Zufriedenheit des Augenblicks.

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Bewertung von Antika18 aus Wilhelmshaven am 05.09.2014   ausgezeichnet
Hazel ist erst 16 Jahre alt, aber unheilbar krank. Sie hat Krebs und weiß, dass sie bald sterben wird. Gerade deshalb lässt sie niemanden zu nahe an sich ran. Das ändert sich, als sie sich einer Selbsthilfegruppe anschließt. Dort lernt sie den gutaussehenden und intelligenten Augustus - Gus genannt - kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine aufrichtige Freundschaft und zärtliche Liebe. Gus hilft ihr, das Leben - mag es auch noch so kurz sein - mit allen Gefühlen, Freuden und Spaß zu genießen.

Es ist eine wunderschöne bittersüße Liebesgeschichte, welche von der Sprecherin Anna Maria Mühe teils humorvoll aber auch sehr emotional erzählt wird.

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