Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Green, John
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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2012 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013, Kategorie Preis der Jugendlichen

John Green 

Aus d. Engl. v. Sophie Zeitz
 
49 Kundenbewertungen
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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

"Krebsbücher sind doof", sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2012
  • 28. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 288 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Best.Nr. des Verlages: 545/24009
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 151mm x 29mm
  • Gewicht: 499g
  • ISBN-13: 9783446240094
  • ISBN-10: 3446240098
  • Best.Nr.: 35728283
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.07.2012

So ein Herz ist ja keine Dartscheibe
Wer hier nicht weint und nicht lacht, fühlt wohl schon lange nichts mehr. John Greens Roman
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erzählt von einer Jugendliebe in Zeiten der Chemotherapie
VON WERNER BARTENS
Was für ein Buch! So rein und klar, so grundstürzend komisch und dann wieder unendlich zart. Und während man noch gluckst vor Übermut und Tränen lacht, ist man sich des Ursprungs seiner Tränen schon nicht mehr ganz sicher und fühlt sich nur noch traurig und zum Heulen.
  Es ist schließlich auch ein Krebsbuch, das John Green hier geschrieben hat. Aber es ist viel mehr als das. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein Buch der großen Gefühle, ohne jemals gefühlig zu werden. Ohne Sentimentalität stürzt Green seine Figuren in die großen Fragen, beschreibt die erste Liebe, den Lebensübermut wie auch die Krisen, das Wichtige im Leben und im Sterben. Wenn man es noch nicht fertig gelesen hat, möchte man sich gleich wieder mit diesem Schatz zurückziehen. Statt an irgendeinem Geschwätz teilzunehmen oder anderweitig abgelenkt zu werden, will man sich viel lieber in dieses Buch …

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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Tief bewegt berichtet die Rezensentin Cornelia Geißler von diesem Buch über zwei krebskranke jugendliche, die einander über ein - in der Rezension nicht ghenanntes! - gemeinsames Lieblingsbuch Trost und Halt spenden. John Green wiederum charakterisiert Geißler als "Anwalt der jungen Menschen", der auf sehr selbstverständliche Weise über die Krankheit schreibt, dabei "das Düstere hell" werden lässt und auch heikle Momente - einmal besuchen die zwei Protagonisten das Anne-Frank-Haus, wo sie ihre eigenen Erfahrungen mit denen der Anne Frank vergleichen - souverän handhabt. Mit seinem tiefen Verständnis für die Situation krebskranker Menschen ist Green diesen nicht nur eine Stütze, schließt die Rezensentin, auch Außenstehenden bietet sich dieses Buch als Freund und Lebensbegleiter an. Geißler stellt Green in eine Reiehe mit Jerome Salinger und Ulrich Plenzdorf.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.08.2012

Bücher Die britischen Kunstturnerinnen sind jetzt Sechste geworden in London, dabei hat sich eine von ihnen, Jennifer Pinches, beim Finale mit dem Gruß der Nerdfighter fotografieren lassen: Arme verschränkt, Finger wie Mr. Spock zum V gespreizt. Was der nächste Beleg dafür ist, wie Nerdfighter Nummer eins, John Green, gerade die Welt erobert - vom Internet, wo er mit seinem Bruder Hank (die andere Nummer eins) ein Videoblog hat, um das herum sich die internationale Liga der Nerdfighter gebildet hat, und der Jugendliteratur aus in alle angrenzenden Universen. Jetzt ist Greens fünfter Roman erschienen, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (Hanser, 16,90 Euro), wieder geht es um hochintelligente Teenager, die ein paar Zentimeter neben oder über der Gegenwart zu Hause sind, die zwar Modelshows im Fernsehen gucken, aber ihr Herz wie die Romantiker zu allen Zeiten an Bücher und überspannte Konversation hängen (das wäre die Definition eines Nerdfighters). Hazel hat Krebs, ihr Freund Augustus auch, aber bevor einer von beiden stirbt, müssen sie noch nach Amsterdam, um den Autor von Hazels Lieblingsbuch zu treffen, dessen Ende offen ist. Was sie aber bekommen, sind Antworten …

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John Green gilt unter Lesern besserer Jugendliteratur als Kultautor. Seine Neuerscheinungen werden von vielen mit Jubel begrüßt und als jeweils großes Werk zum Thema eingestuft. Tatsächlich kann er grandios erzählen und seine Themen beziehen sich auf Brennpunkte, die Jugendliche aber auch Erwachsene beschäftigen, wie in diesem Fall das Sterben von jungen Menschen. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass jemand, der gerade anfängt zu leben, damit konfrontiert wird und mit dieser Aussicht noch eine Weile leben muss, dass sein Leben bald schon wieder zu Ende sein wird, dass es keine offene Zukunft gibt, sondern nur noch Elend und Abschied, ist unendlich grausam. Doch genau dieses graue Elend findet für Hazel, die Heldin dieses Romans nicht statt. Stattdessen lesen wir eine hinreißende Liebesgeschichte, finden wir Figuren, die intelligent, phantasievoll und mit herrlichem Humor ihrem Schicksal den Stachel nehmen. Und auch wenn am Ende der Tod auf sie wartet, haben sie doch davor noch viele Schönheiten eines privilegierten Lebens genießen dürfen. Was dem Leser am Ende bleibt, ist die Erfahrung, dass jedes Leben einmalig und stimmig ist: "Ihr fallt alle reif in meine Hände" lässt Hofmannsthal den Tod in "Jedermann" sagen. John Green ist wirklich ein großer Autor. Aber es gibt neben dieser Geschichte noch viele andere Wege, das Schicksal als Verrat zu erleben, anzunehmen oder auch nicht, deshalb sollte dieses Buch vor allem als Türöffner für dieses Tabuthema benutzt werden, denn wer die Angst davor verlieren will, muss sich auch auf die anderen Erscheinungsformen einlassen. Dazu gibt es eine Fülle weiterer Titel; die empfehlenswerten findet man hier ebenfalls besprochen. Gabriele Hoffmann (Leanders Leseladen, Heidelberg)
John Green, geboren 1977, ist in Orlando, Florida aufgewachsen. Der preisgekrönte Autor wurde bereits mehrfach für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und erhielt 2010 die Corine für Margos Spuren . Er arbeitete unter anderem als Rezensent für die New York Times und als Radiokommentator. Zusammen mit seinem Bruder Hank führt er einen der beliebtesten Videoblogs bei YouTube . Heute lebt Green gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn in Indiana.

Leseprobe zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green

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Kundenbewertungen zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von "John Green"

49 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 49 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Bücherdiebin am 23.10.2014   sehr gut
Ich bin eigentlich ein Mensch, der nie weint. Mit diesem Buch hat sich das geändert, es hat mein Herz berührt und war traurig und schön zugleich. Kann ich deshalb nur weiterempfehlen!

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Bewertung von pompom am 21.10.2014   ausgezeichnet
Ein unglaublich tolles Buch, ich habe geweint und gelacht, gehofft und gebangt. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, es hat mich in meiner Denkweise weitergebracht. Eine Liebesgeschichte die nicht schöner sein kann.

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Bewertung von Bücherwurm aus Thüringen am 19.10.2014   ausgezeichnet
Ich habe lange kein Buch mehr bewertet, aber dieses ist es wirklich Wert. Ein Buch, eine Geschichte die ergreift, mit fühlen lässt, hoffen lässt und die man nicht so schnell vergessen kann. Es gibt Bücher, die gehen einem unter die Haut und diese gehört dazu. Der Inhalt ist von vielen schon hinreichend beschrieben worden, daüber möchte ich mich nicht weiter auslassen. Die Produktbeschreibung sollte da eigentlich reichen. Nur so viel es ist ein Buch für jung und alt. Es ist kein Buch über Krankheit und Leid sondern über die Liebe, die Hoffnung und der Zufriedenheit des Augenblicks.

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Bewertung von Antika18 aus Wilhelmshaven am 05.09.2014   ausgezeichnet
Hazel ist erst 16 Jahre alt, aber unheilbar krank. Sie hat Krebs und weiß, dass sie bald sterben wird. Gerade deshalb lässt sie niemanden zu nahe an sich ran. Das ändert sich, als sie sich einer Selbsthilfegruppe anschließt. Dort lernt sie den gutaussehenden und intelligenten Augustus - Gus genannt - kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine aufrichtige Freundschaft und zärtliche Liebe. Gus hilft ihr, das Leben - mag es auch noch so kurz sein - mit allen Gefühlen, Freuden und Spaß zu genießen.

Es ist eine wunderschöne bittersüße Liebesgeschichte, welche von der Sprecherin Anna Maria Mühe teils humorvoll aber auch sehr emotional erzählt wird.

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Bewertung von vielleser18 aus Hessen am 21.08.2014   ausgezeichnet
Hazel ist sechzehn, sie leidet unter Jahren an einem unheilbaren Schilddrüsenkrebs, der mittlerweile auch ihre Lunge befallen hat, als sie in der Selbsthilfegruppe Augustus kennen lernt. Schon der erste Blick - und bei beiden knistert es gewaltig. Sie sind einzigartig, lieben Bücher, haben eine gemeinsame Sprache, die voller Gefühle und Emotionen ist. Beide haben nur ein Ziel: den Autor zu treffen, der "Ein herrschaftliches Leiden" geschrieben hat und ihn befragen, denn das Buch endet mit vielen Fragen. Doch der Autor sitzt in Amsterdam.

John Green hat das Buch aus Hazel´s Sicht geschrieben, sie ist die Ich-Erzählerin, ihre Gefühle gehen unter die Haut. Sie, die junge Krebspatientin, deren Krebs unheilbar ist, vermittelt dem Leser eine Sicht auf die Welt und auf ihre Mitkrebspatienten, die einem unter die Haut geht.
Aber auch ihre Liebe zu Augustus ("Gus"), das Hauptthema dieses Buches, ist mitreißend geschrieben. Die eine zu Tränen rührt. Eine Geschichte, die man, einmal angefangen, nicht aus der Hand legen kann.

Gefallen hat mir der Mut, aber auch der Humor, mit denen die Protagonisten leben, ihre Kraft, aber auch der Zusammenhalt.
Mir fehlen die Worte, um alles zu beschreiben, das Buch muss selbst gelesen werden.
Ein Buch, dass man so schnell nicht vergessen wird.

Volle Fünf-Sterne und eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.

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18 von 23 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Conny Z. am 21.07.2014   ausgezeichnet
Kurzform meiner Rezension:
Zuerst wollte ich dieses Buch nicht lesen, da ich weiß, dass es mit einem typischen Taschentuchalarm einhergehen wird. Aber man kann einfach nicht drum herumkommen, gerade wenn man auch den Film anschauen möchte.

Hazel ist eine sehr liebenswerte Protagonistin, die sich mit ihrem Leben arrangiert hat, es aber nicht verstehen kann, von ihrer Mutter derart umsorgt zu werden. Sogar als depressiv wird sie gern hingestellt. Man kann aber ihre Entscheidung auch verstehen, hätte doch jeder Angst einen Schritt auf Menschen zuzugehen, wenn man gar nicht weiß, wie lang man noch am Leben ist.

John Green setzt zwar eine Freundin mit in die Geschichte, aber eigentlich hätte er diese auch weglassen können (so wie es im Film geschehen war), denn diese existiert ja nur am Telefon.
Der erste Moment mit Augustus überbietet wirklich jeden in der Literatur, er ist so locker und einfach nur umwerfend (wird ebenso auch perfekt im Film gespielt).

Augustus kommt als Draufgänger herüber, der immer was zu sagen hat, aber dieses besitzt oft Hand und Fuß – er schwafelt nicht, er unterhält auf gar angenehme Weise.
Durch das Buch „Ein herrschaftliches Leiden“ des Autors Peter van Houten kommt die Geschichte zwischen den Beiden erst richtig in Fahrt, denn diese ergreift nicht nur die Figuren, sie beginnt auch feine Fäden zwischen Ihnen zu weben.

Nicht nur diese Figuren begeistern, auch ihr Freund Isaac sorgt für die witzigsten Szenen dabei.
Ich glaube auch wer sich nicht traut dieses Buch zu lesen, der wird durch den beträchtlichen und nachvollziehbaren Hype um den Film eines dieser Optionen wählen, denn beide sind wahre Schätze.

Der Autor schreibt so flüssig, mit einem gut ausgearbeiteten, medizinischen Hintergrund, dass man auch mit der ständigen Todesangst, die bei jedem vorzufinden ist, an eine Leichtigkeit gerät, welche überzeugt.
Die Handlung überzeugte mich auf ganzer Linie – viel zarte Liebe, nichts überzogen, sehr traurig, aber auch witzig und wortgewandt.

John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein absolutes Lieblingsbuch, das voller Liebe und dem Leben steckt.

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29 von 30 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Bea.F aus 44357 Dortmund am 11.07.2014   ausgezeichnet
Ich hatte dieses Buch für meine Tochter bestellt,doch dann mußte ich es auch lesen!Einfach nur hin-und mitreißend.Wer es ließt sieht erkrankte Kinder mit anderen Augen,nicht nur mit Mitleid.

31 von 34 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von JulieCherie am 09.07.2014   ausgezeichnet
Ein Buch, das man an einem einzigen Tag verschlingt!
Es nimmt einen von der ersten Seite mit auf die Reise von zwei Liebenden und man durchlebt alle Höhen und Tiefen mit ihnen- natürlich nicht ohne zu weinen oder zu lachen.
Wirklich empfehlenswert.

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32 von 36 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Sonja aus Hannover am 07.07.2014   ausgezeichnet
INHALT:
Hazel Grace hat Krebs. Sie wird von ihrer Mutter zum Besuch einer Selbsthilfegruppe gezwungen. Dort lernt sie einige interessante Typen kennen. Unter anderem Augustus. Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft aus der Liebe wird.

FAZIT:
Das Buch ist schon vor einiger Zeit erschienen, aber völlig an mir vorbeigegangen. Erst als vor Kurzem sich die Vorschau aufs Kinoprogramm und die Werbung im Netz überschlug, fiel mir der doch sympathische Titel auf.

Schließlich läuft im wahren Leben auch nicht alles glatt,oder?! Also las ich mir die Inhaltsangabe durch und dachte gleich: Taschentuchalarm. Ich besorgte mir das Buch und wollte eigentlich nur kurz reinschnuppern, da ich zu diesem Zeitpunkt etwas anderes las, aber ich konnte bereits nach den ersten Sätzen nicht mehr aufhören,zu lesen.

Das Buch ist kein "Krebs-Buch". Es ist ein Buch mit einer Geschichte über Freundschaft, zarte beginnende Liebe, Krankheit und schwarzem Humor, um das Leben zu meistern.

Diese Kombination sorgt für ein Wechselbad der Gefühle beim Lesen: hier muss man Lachen und dreimal trocken Schlucken, um nicht zu Weinen.

Hazel sieht ihre Krankheit als "tumorbedingtes Unwohlsein" an, obwohl ihr Lebensalltag durch ihre Krebsart sehr stark eingeschränkt ist. Am liebsten verkriecht sie sich daheim und liest in ihrem Lieblingsroman oder schaut mit ihren Eltern TV.

Doch diese versuchen, für sie soziale Kontakte aufzubauen. Durch die Selbsthilfegruppe lernt sie Augustus und seinen Freund kennen, die selbst einige Hochs und Tiefs erleben müssen. Die drei bilden eine Einheit, die einen gesunden schwarzen Humor entwickeln, um nicht in eine Lethargie zu verfallen. Da werden Witze über Amputationen und hässliche Kissenbezüge in einem Atemzug gemacht.

Der Lieblingsroman von Hazel bekommt eine besondere Rolle, die ich hier jedoch nicht verraten möchte, doch Literaturfans kommen hier noch zusätzlich auf ihre Kosten; denn was denkt sich ein Autor bei einem offenen Ende? Darf der das?

Schön herausgestellt, fand ich auch die Rolle der Eltern. Wie ergeht es Ihnen? Und wie ist die Perspektive für den Tag danach?

Ein Buch, dass ich in dieser Form noch nie gelesen habe und etwas ganz Besonderes ist. Der Film muss natürlich angeschaut werden. 5 von 5 Punkten.

http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2014/06/john-green-das-schicksal-ist-ein-mieser.html

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook, ePUB

36 von 39 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Leeloo am 06.07.2014   weniger gut
Hazel, die Hauptfigur der Geschichte ist 16 Jahre alt und an Krebs erkrankt. Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in der Lunge, die ihr das Leben sehr erschweren, denn ohne zusätzliche Beatmung würde Hazel einfach ersticken.
Doch sie ist keine Krebskranke, die bemitleidet werden oder anders behandelt werden möchte, eher vermeidet sie Freundschaften und neue Bekanntschaften.

Bis ihre Mutter sie zwingt in einer Selbsthilfegruppe einzutreten. Mit der Begründung, mal unter Leute zu kommen und nicht das Gefühl zu haben, alleine ihrer Krankheit ausgesetzt zu sein. Und genau in dieser Selbsthilfegruppe lernt sie Augustus kennen. Einen intelligenten und witzigen Jungen, den das selbe Schicksal plagt.

Augustus geht offen damit um und bringt die Gruppe selbst in den pessimistischsten Situationen zum Lachen. Und genau das ist es, was Hazel so fasziniert. Sie lernen sich kennen, sehen gemeinsam Filme und diskutieren über jegliche Art von Musik. Und dann verlieben sie sich ineinander.

Als Hazel Augustus anvertraut, dass sie einmal ihren Lieblingsautor treffen möchte, zögert er nicht lange und macht ihren Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam und machen sehr interessante Bekanntschaften, mit denen keiner von ihnen gerechnet hat...

Irgendwie sitze ich gerade hier und kenne meine eigene Meinung zu diesem Buch nicht. Spontan würde ich sagen, dass diese Geschichte nicht schlecht war, aber auch nichts Besonderes. Von vielen hört man, dass der Inhalt ja so tragisch und traurig ist, dass man weinen musste... Was ich allerdings nicht ganz verstehen kann. Naja, stellenweise war es schon bedrückend, hat mich aber keine einzige Träne gekostet... da kenne ich besseres.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • MrsMeliss am 08.07.2014
    Wie zum Beispiel? Würde mich mal interessieren, mir geht es nämlich so ähnlich...

    (Inhalt anstößig?)
  • Leeloo am 08.07.2014
    Ein ganzes halbes Jahr hat mir da schon wesentlich besser gefallen!!

    (Inhalt anstößig?)

31 von 35 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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