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Bewertung von Midnight-Girl aus NRW am 16.01.2011 |
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Oktoberfest in München und Ghostwriterin Kea Laverde ist mittendrin, obwohl sie solche Festivitäten gar nicht haben kann, aber sie hat es ihrem Freund, Hauptkommissar Nero Keller, versprochen und so fügt sie sich dem Unausweichlichen. Zunächst verspricht es dann auch ein mehr oder weniger normaler Abend zu werden, sofern das bei so einer Gaudi eben möglich ist. Als das Team des LKA dann allerdings in die neue Geisterbahn möchte, streikt Kea und wartet lieber draußen. Plötzlich fällt der Strom aus und die Geisterbahn bleibt stehen, ein Junge kann nur noch tot geborgen werden. War es ein Unfall oder wirklich ein geplanter Mordanschlag? Und wem hat er gegolten, wirklich dem Jungen? Die Stimmung ist dahin und die Ermittlungen beginnen. Als plötzlich ein zweiter Anschlag, außerhalb des Festes, verübt wird, ist die Verwirrung noch größer. Wie passt das alles zusammen? Dies war mein erster Roman um Ghostwriterin Kea Laverde und auch generell mein erster Roman von Friederike Schmöe, dementsprechend gespannt war ich natürlich was mich da erwarten würde, da mir bisher nur Gutes zu Ohren gekommen ist. Kea Laverde, Ghostwriterin, Freundin eines Hauptkommissars des LKA und bekennende Wiesn-Hasserin, so weit, so gut. Natürlich lässt sie sich, wie jede Frau, dann doch von ihrem Liebsten überreden ihn zu begleiten, natürlich nicht ohne den Zusatz: 'Aber nicht so lange'. Hätte irgendjemand geahnt, was an dem Abend passieren würde, die beiden hätten überhaupt keine Diskussion über das wie lange und ob überhaupt führen müssen, aber so ist es ja meistens im Leben, die meisten Diskussionen sind im Grunde überflüssig. Plötzlich geschieht in der neuen Geisterbahn ein Mord, der zunächst wie ein Unfall aussieht. Schnell wird aber klar, dass ein Plan dahinter steckt, nur ist es nicht eindeutig, ob wirklich die Person getroffen werden sollte, die es im Endeffekt erwischt hat. Lange verlaufen die Ermittlungen immer wieder im Sande und selbst der Leser ermüdet dabei immer mehr, so dass es gerade noch zum rechten Zeitpunkt einen zweiten Anschlag gibt, der zwar zunächst überhaupt nicht einzuordnen ist, aber wieder Spannung in die Sache bringt, die leider zuvor ein wenig eingeschlafen ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass man dem Geschehen doch gut folgen kann, doch leider gibt es hin und wieder einige Längen, die etwas ermüdend wirken. Hauptsächlich dann, wenn es um die Beziehung zwischen Kea und ihrem Freund Nero geht, denn in ihrer Partnerschaft läuft weiß Gott nicht alles rosig und vor allem nicht nach Plan. Es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn so etwas als Nebengeschichte mit in die Handlung einfließt, aber hier war es ein wenig zu viel des Guten, die Spannung wurde dadurch beträchtlich zurückgenommen und irgendwann hat der Leser auch nicht mehr die Lust das ständige hin und her zu lesen. Glücklicherweise überwiegt zum Ende hin die Spannung wieder, so dass man sich voll und ganz auf die Lösung des Falles bzw. der Fälle konzentrieren kann. Die Auflösung ist wirklich sehr unerwartet und unvorhersehbar. Man bekommt zwar zwischendurch immer wieder Hinweise präsentiert und bastelt sich seine Version zusammen, genau wie die Ermittler, aber irgendwie erscheint einem diese Lösung dann doch zu glatt, doch man kommt einfach nicht drauf wo man einen Fehler gemacht haben könnte. Somit bleibt es dann wirklich bis zum Ende spannend, bis der Täter selber erzählt was wirklich geschehen ist und warum es so geschehen ist. Auch wenn sich zeitweise Langeweile einschleust, so empfehle ich das Buch dennoch, denn meine Meinung ist doch überwiegend positiv. Ich kenne selber die vorangegangen Teile nicht und hatte daher beim Einstieg die ein oder andere Schwierigkeit, da ich die Hauptpersonen noch nicht kannte, aber die Verwirrungen sind schnell vergessen, da die Personen nach und nach zumindest kurz vorgestellt werden. |
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| Bewertung von Zabou1964 aus Krefeld am 01.09.2010 | |
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„Wieweitdugehst“ ist der vierte Fall für Kea Laverde, der natürlich sofort nach Erscheinen in meinen Besitz gehen musste. Ich mag den Schreibstil der Autorin und ihre sympathischen und menschlichen Figuren sehr. Und auch bei dieser Folge ihrer Reihe wurde ich wieder nicht enttäuscht. Dieses Mal hat die Ghostwriterin Kea Laverde eine Auszeit von ihrem freiberuflichen Schaffen genommen. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Nero und dessen Kollegen geht sie auf die „Wiesn“, also das Münchner Oktoberfest. Ihr sind solche Menschenansammlungen zuwider, was ich sehr gut nachvollziehen kann. In der neuen Geisterbahn „The Demon“ geschieht ein grässliches Verbrechen: Ein 14-jähriger Junge sitzt tot in seiner Gondel, ermordet durch die Manipulation an der Figur des Sensenmannes. Aber wer hat es auf einen Teenager abgesehen und bringt ihn kaltblütig um? Dieser Frage geht nicht nur die Polizei nach. Auch Kea wird durch die Bekanntschaft mit der Geschichtenerzählerin Neta in die Ermittlungen hineingezogen, ob sie will oder nicht. Friederike Schmöe hat in diesem Roman wieder die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten in den Mittelpunkt gestellt. So erfährt der Leser auch vieles über die Beziehung zwischen Kea und Nero. Sie möchte ihre Freiheit behalten, er wünscht sich eine engere Beziehung. Mir gefällt es sehr gut, wenn ich mit den Hauptfiguren mitfühlen kann. Durch die wechselnden Perspektiven hatte ich Einblicke in die Denkweisen vieler Charaktere. Obwohl die Geschichte unblutig erzählt wird, hat es an Spannung nicht gefehlt. Die Autorin hat immer wieder falsche Fährten gelegt, die Auflösung des Falles kam für mich vollkommen überraschend. Dennoch war sie logisch begründet und hat mich befriedigt das Buch zuschlagen lassen. Zur Ausstattung des Buches möchte ich besonders das ansprechende Cover erwähnen. Es zeigt einen Ausschnitt eines Kettenkarussells und am unteren Rand eine Maß, was gut zum Schauplatz Oktoberfest passt. Das Motiv findet sich auf den Innenklappen des Buches in Schwarz-Weiß wieder. Die Qualität des Taschenbuches ist, wie beim Gmeiner Verlag üblich, sehr gut. Das einzige Manko war die geringe Seitenzahl. Fazit: Friederike Schmöe ist es erneut gelungen, mich mit ihrem Kriminalroman zu fesseln und zu beweisen, dass Krimis auch unblutig total spannend sein können. |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 02.08.2010 |
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| „Wieweitdugehst“ ist der neue Krimi von Friederike Schmöe mit ihrer ebenso sympathischen wie eigensinnigen Ghostwriterin Kea Laverde. Einmal mehr gerät die engagierte Kea darin eher zufällig zwischen die Fronten von Ermittlern und Verdächtigten, als sie ihre Krimi-geschulte Spürnase zu tief in einen undurchsichtigen Fall steckt. Und wieder ist sie den Ermittlern dabei stets eine Nasenlänge voraus und bringt sich dadurch selbst in ernste Gefahr. Schade nur, dass Keas neues Abenteuer in „Wieweitdugehst “ nach kaum 200 Seiten bereits zu Ende ist und auch der Plot an manchen Stellen etwas arg konstruiert wirkt. Aber immerhin: Kea Laverde ermittelt wieder – die Fans wird’s freuen. |
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| Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 17.07.2010 | |
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Wiederwillig begleitet Kea ihren Freund Nero und seine Kollegen aufs Münchner Oktoberfest. Als die Truppe die neue Geisterbahn „The Dämon“ testen möchte, weigert sich Kea strikt und wartet draußen. Als die Bahn zum Stillstand kommt, gerät sie in Panik und macht sich auf die Suche nach ihrem Freund Nero. Der versucht mit seinem Kollegen einen 14 jährigen Jungen wiederzubeleben doch jede Hilfe kommt zu spät. Schon nach kurzer Zeit steht fest, dass die Bahn manipuliert wurde und es sich um Mord handelt. Doch warum sollte der Junge sterben? Bei dem Unglück lernt Kea die Geschichtenerzählerin Neta, die aufgrund eines Anrufers in letzter Minute aus der Bahn gesprungen ist und nun ihre Mutter sucht, die beiden Frauen entdecken einige Gemeinsamkeiten und freunden sich an. Diesmal liegt ein besonderer Druck auf dem LKA, da die Politiker und Polizeioberen mit einem Besuchereinbruch der Wiesn rechnen. Doch das Team tappt erst mal ganz schön im Dunkeln. Erst als ein weiterer Mordanschlag diesmal auf Neta verübt wird zeichnen sich langsam Spuren ab. Die Ghostwriterin Kea arbeitet in diesem Band an keinem neuen Fall sondern gönnt sich mal eine Auszeit. Doch ehe sie sich versieht steckt sie wieder mitten im Fall und auch in diesem Band ist ihr Leben in Gefahr. Mir persönlich hat der Vorgänger „Bisduvergißt“ besser gefallen aber ich wurde dennoch gut unterhalten. |
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