Wernievergibt - Schmöe, Friederike

Friederike Schmöe 

Wernievergibt

Kea Laverdes fünfter Fall. Kriminalroman

Broschiertes Buch
 
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Wernievergibt

Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde nimmt einen Auftrag ihrer ehemaligen Agentin Lynn Digas an. Der droht ein Geschäft durch die Lappen zu gehen: eine Reportage über den Tourismus in Georgien nach dem Augustkrieg von 2008. Lynns Reporterin Mira ist zwar nach Tiflis gereist, hat sich aber von dort nicht mehr gemeldet.
Kea tritt die Reise an. Sie sucht Kontakt zu Mira, doch diese ist spurlos verschwunden. Ebenso wie die deutsch-georgische Mezzosopranistin Clara Cleveland, die als gefeierte Künstlerin der Bayerischen Staatsoper ein Konzert in Tiflis gegeben hatte ...


Produktinformation

  • Verlag: Gmeiner
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 276 S. 200 mm
  • Seitenzahl: 276
  • Krimi im Gmeiner-Verlag
  • Best.Nr. des Verlages: 1135
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 120mm x 23mm
  • Gewicht: 305g
  • ISBN-13: 9783839211359
  • ISBN-10: 3839211352
  • Best.Nr.: 32576532
Friederike Schmöe, geb. 1967 in Coburg, promovierte und habilitierte nach dem Studium der Germanistik und Romanistik. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Linguistik schreibt sie seit 2000 Kriminalromane und Krimikurzgeschichten. Außerdem gibt sie Kreativitäts-Kurse für Kinder und Erwachsene im In- und Ausland und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Sie arbeitet an zwei Krimiserien: Katinka Palfy, Privatdetektivin, ermittelt in Schmöes unmittelbarer fränkischer Umgebung. Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde löst ihre Fälle in und um München.

Leseprobe zu "Wernievergibt"

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Kundenbewertungen zu "Wernievergibt" von "Friederike Schmöe"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von sueorange am 09.05.2011 ***** ausgezeichnet
Im fünften Teil ihrer Krimireihe um die Ghostwriterin Kea Laverde, dürfen wir diese, zusammen mit ihrer langjährigen Freundin Juliane nach Georgien begleiten. Kea erhielt von ihrer früheren Agentin Lynn Digas den Auftrag eine Reportage über den Tourismus in dem Land zu schreiben. Um Juliane etwas abzulenken, deren Schwester Dolly nach längerer Krankheit verstarb, nimmt sie diese kurzerhand mit auf die Reise. Lynn hatte auf Kea zurückgegriffen, da ihre Reporterin Mira sich seit sie in Georgien ist, nicht mehr gemeldet hat. Als Kea Kontakt zu Mira aufnehmen möchte, muss sie feststellen, dass von dieser jede Spur fehlt. Auch die deutsch-georgische Mezzosopranistin Clara Cleveland wird vermisst. Da liegt es natürlich auf der Hand, dass die Reportage über den Tourismus erst einmal in den Hintergrund tritt und Kea und Juliane mal wieder mitten in einem aufregenden Abenteuer stecken.

Dieses Mal ist Kea nicht als Ghost tätig, aber die Geschichte lässt trotz dessen an Spannung keine Wünsche offen. Zuerst fiel es mir etwas schwerer als zuvor, in die Geschichte einzutauchen, da die vielen fremdklingenden Namen und Orte mich verwirrten, aber nachdem ich mich ein wenig eingelesen hatte, habe ich mich auch daran gewöhnt. Neben der Kriminalgeschichte lernt man auch Land und Leute näher kennen. Besonders gut gefallen hat mir, dass Juliane, die in den letzten Romanen nur ganz am Rande vorkam, dieses Mal sehr präsent war. Friederike Schmöes Schreibstil ist gewohnt blumig, mit manchen Sätzen bestückt, die so schön sind, dass man sie sich gerne merken möchte. Durch mehrere unterschiedliche Handlungsstränge bekommt man häppchenweise Einblick ins Geschehen, doch erst allmählich fügt sich manches wieder zusammen.

Für mich war es eine der spannendsten Geschichten um Kea Laverde, auch wenn mir Nero Keller ein wenig gefehlt hat und ich mich sehr freuen würde, wenn dieser im nächsten Buch wieder eine größere Rolle spielen würde.

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Bewertung von Zabou1964 aus Krefeld am 17.03.2011 ***** ausgezeichnet
Als großer Fan der Autorin war ich sehr erfreut, endlich wieder einen neuen Teil ihrer Krimireihe um die Ghostwriterin Kea Laverde lesen zu können. In Erwartung höchsten Lesegenusses fiebere ich jeder Neuerscheinung der Autorin entgegen. Und auch von „Wernievergibt“ wurde ich nicht enttäuscht.

In ihrem fünften Fall verschlägt es die Ghostwriterin Kea Laverde nach Georgien. Sie war früher als Reisejournalistin tätig und wird von ihrer ehemaligen Chefin angesprochen, eine Reportage über Tourismus in dem Land am Kaukasus zu schreiben. Die Journalistin, die diese Aufgabe eigentlich übernehmen sollte, ist in Georgien spurlos verschwunden. Kea wird von ihrer Freundin Juliane, einer toughen 78jährigen, begleitet. In Tiflis angekommen, müssen die beiden Frauen feststellen, dass auch die Opernsängerin Clara Cleveland, die georgische Wurzeln hat, wie vom Erdboden verschluckt ist. Anstatt sich ihrer Reportage zu widmen, begeben sich Kea und Juliane auf die Suche nach den beiden Frauen. Dabei geraten sie selbst in Gefahr.
Mir hat an diesem Buch besonders gut gefallen, dass es im Ausland spielt. Ich konnte merken, dass die Autorin das Land selbst bereist hat. Ihre Schilderungen der Menschen und Landschaften sind so anschaulich, dass ich sofort Lust verspürte, eine Reise nach Georgien zu buchen, um mir diese Gegend selbst anzuschauen. Ein weiteres Schmankerl war der Ausbau der Figur Juliane, die in den vorherigen Bänden eher sporadisch vorkam. Die alte Dame ist so locker und witzig, dass ich oft schmunzeln musste.

In die Geschichte eingestreut sind immer wieder Auszüge eines Tagebuches. Diese Textstellen sind kursiv gedruckt. Zunächst ist nicht klar, wer diese Tagebucheintragungen geschrieben hat. Als ich die Verfasserin erkannte, wurde mir jedoch einiges klar.

Friederike Schmöe legt auch in diesem Buch wieder viel Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. Es gibt aber auch einen politischen Aspekt, den ich äußerst interessant fand. Sinnloses Gemetzel und Actionszenen sucht man hingegen vergebens. Dies tut der Spannung aber keinen Abbruch. Die Autorin hat wieder bewiesen, dass ein guter Krimi auch ohne Brutalität fesseln kann.
Die außergewöhnliche Sprache der Autorin begeistert mich zudem immer wieder.

Fazit:
„Wernievergibt“ ist ein intelligenter Kriminalroman, der mich wieder vollständig überzeugen konnte.

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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 05.03.2011 ***** ausgezeichnet
Hach ich bin noch völlig hin und weg vom 5. Fall der Kea Laverde, der mal von einer ganz anderen Seite daherkommt und mich noch mehr begeistert. Zwar ist es nun schon der zweite Band in Folge, in der Kea Laverde nicht als Ghostwriterin unterwegs ist, dafür erleben wir aber ein ganz besonderes Abenteuer. Bei der Beerdigung von Julianes Schwester bekommt sie einen Anruf ihrer früheren Agentin. Sie soll kurzfristig eine Reisejournalistin ersetzen, die sich in Georgien abgesetzt hat. Sie sagt nur unter der Prämisse zu, dass ihre Freundin sie begleiten darf und das ist auch gut so, denn ohne Juliane wäre Kea ganz schön aufgeschmissen.

In Georgien stellt sich heraus, dass nicht nur die Journalistin Mira sondern auch die in München gefeierte Sopranistin Clara Cleveland spurlos verschwunden ist. Statt die übliche Touristenroutine zu durchlaufen, beginnen die beiden Frauen mithilfe der Dolmetscherin Sopo mit Nachforschungen und der zu schreibende Artikel gerät immer mehr in den Hintergrund.

Es gibt ein Unfallfahrzeug ohne Insassen und an einem anderen Ort findet man einen verbrannten Leichnam. Den Polizist Guga lässt der Fall auch nicht mehr los, als er ein deutsches Tagebuch findet. Wer hat ein Interesse am verschwinden dieser Frauen?

Na und wer in einem so instabilen Land seine Nase zu tief in fremde Angelegenheiten steckt, lebt natürlich selbst gefährlich.

Neben der Story an sich erfährt man viel über ein Land, das sich noch vor wenigen Jahren im Kriegszustand befand. Sowohl bei den Gebäuden als auch bei der Bevölkerung sieht man sowohl den Verfall, große Armut als auch das Streben gen Westen. Die Frauen, die es sich leisten können legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Die Georgier werden sehr gastfreundlich, aber auch hitzköpfig beschrieben, eben ein Volk mit großen Emotionen. Ganz nebenbei wird einem die georgische Küche noch schmackhaft gemacht.

Besonders gefreut, habe ich mich, dass Juliane dieses Mal so präsent und somit fester Bestandteil der Geschichte war, da sie mir persönlich noch besser gefällt als Kea und ich ihre forsche, unkomplizierte Art und ihr humorvolles Wesen einfach liebe.

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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 05.03.2011 ***** ausgezeichnet
Hach ich bin noch völlig hin und weg vom 5. Fall der Kea Laverde, der mal von einer ganz anderen Seite daherkommt und mich noch mehr begeistert. Zwar ist es nun schon der zweite Band in Folge, in der Kea Laverde nicht als Ghostwriterin unterwegs ist, dafür erleben wir aber ein ganz besonderes Abenteuer. Bei der Beerdigung von Julianes Schwester bekommt sie einen Anruf ihrer früheren Agentin. Sie soll kurzfristig eine Reisejournalistin ersetzen, die sich in Georgien abgesetzt hat. Sie sagt nur unter der Prämisse zu, dass ihre Freundin sie begleiten darf und das ist auch gut so, denn ohne Juliane wäre Kea ganz schön aufgeschmissen.

In Georgien stellt sich heraus, dass nicht nur die Journalistin Mira sondern auch die in München gefeierte Sopranistin Clara Cleveland spurlos verschwunden ist. Statt die übliche Touristenroutine zu durchlaufen, beginnen die beiden Frauen mithilfe der Dolmetscherin Sopo mit Nachforschungen und der zu schreibende Artikel gerät immer mehr in den Hintergrund.

Es gibt ein Unfallfahrzeug ohne Insassen und an einem anderen Ort findet man einen verbrannten Leichnam. Den Polizist Guga lässt der Fall auch nicht mehr los, als er ein deutsches Tagebuch findet. Wer hat ein Interesse am verschwinden dieser Frauen?

Na und wer in einem so instabilen Land seine Nase zu tief in fremde Angelegenheiten steckt, lebt natürlich selbst gefährlich.

Neben der Story an sich erfährt man viel über ein Land, das sich noch vor wenigen Jahren im Kriegszustand befand. Sowohl bei den Gebäuden als auch bei der Bevölkerung sieht man sowohl den Verfall, große Armut als auch das Streben gen Westen. Die Frauen, die es sich leisten können legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Die Georgier werden sehr gastfreundlich, aber auch hitzköpfig beschrieben, eben ein Volk mit großen Emotionen. Ganz nebenbei wird einem die georgische Küche noch schmackhaft gemacht.

Besonders gefreut, habe ich mich, dass Juliane dieses Mal so präsent und somit fester Bestandteil der Geschichte war, da sie mir persönlich noch besser gefällt als Kea und ich ihre forsche, unkomplizierte Art und ihr humorvolles Wesen einfach liebe.

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Bewertung von Midnight-Girl aus NRW am 24.02.2011 ***** sehr gut
Georgien, ein Land weit ab der Lebensumstände in Deutschland, ein Land, in dem eigene Regeln gelten, ein Land, in das Kea Laverde geschickt wird, um eine Geschichte darüber zu schreiben. Und das auch noch ziemlich überstürzt, denn Mira, die Journalistin, die die Reportage eigentlich schreiben sollte, ist spurlos verschwunden, niemand weiß, ob sie sich abgesetzt hat oder was sonst geschehen ist. Kea tritt die Reise, mit Juliane im Schlepptau, an und muss recht schnell feststellen, dass nicht alles so ist wie es scheint und dass es wohl einiges gibt, was zu klären ist. Doch eins ist klar: eine Story wittert Kea sofort, nur in welche Richtung diese gehen wird, das ist noch unklar.

In ihrem fünften Fall verschlägt es Ghostwriterin Kea Laverde mehr oder weniger freiwillig nach Georgien, dass nach diversen Unruhen wieder versucht auf die Beine zu kommen. Manches hat der Leser bestimmt aus der Zeitung entnommen, aber wenn man ehrlich ist, hat man sich noch nie wirkliche Gedanken über die Lage in diesem Land gemacht und sich überlegt wie es den dort lebenden Menschen wohl ergeht. Somit ist es natürlich sehr interessant mal ein wenig auf die politische Situation zu schauen, aber auch das Miteinander zu erleben bzw. generell das Leben in diesem Land. Die Menschen, ihr Umfeld und auch die Handlungen wirken sehr authentisch, so dass man das Gefühl hat, selber in dem Land zu Gast zu sein und sich ohne weiteres vorstellen kann, dass die Tage dort wirklich so ablaufen wie beschrieben.

Der Einstieg ist zunächst ein wenig holprig, denn die georgischen Personen- und Städtenamen sind etwas gewöhnungsbedürftig und man muss hin und wieder doch nochmal nachschlagen, ob diese Person oder Stadt schonmal vorkam oder nicht. Auch an der Aussprache hapert es, so dass man eine kurze Eingewöhnungszeit braucht. Nach ein paar Kapiteln hat sich das aber gelegt, denn dort beginnen die anfänglich getrennten Handlungsstränge langsam zusammen zu wachsen und man wird mehr und mehr ins Geschehen hinein gezogen, so dass es bald eigentlich egal ist, ob man weiß wie bestimmte Dinge ausgesprochen werden, denn man macht sich über ganz andere Sachen Gedanken. Hauptsächlich über Keas Auftrag, denn dort passt doch so einiges nicht zusammen und man überlegt, was dahinter stecken könnte. Je näher Kea den Geheimnissen, die dieses Land bereit hält, kommt, desto involvierter ist der Leser, der selber Schlussfolgerungen zieht und entweder bestätigt wird oder erfahren muss, dass alles ganz anders ist, als man eigentlich gedacht hatte.

Der flüssige Schreibstil ermöglicht ein rasches Vorankommen und hält einen gleichzeitig gefangen, so dass man sich fast zwingen muss, das Buch auch mal zur Seite zu legen, zumindest wenn es sein muss. Trotz dessen, dass Kea ihren eigentlichen Beruf, das Ghostwriting, in diesem Fall nicht ausübt, macht es Spaß das Buch zu lesen, da es einiges an Informationen bereit hält, die man ansonsten evtl. überlesen hätte bzw. die vielleicht unwichtiger erschienen wären.

Sehr schön ist auch das Kapitel nach dem eigentlichen Ende, mit dem Titel 'Im Nachgang', denn dort werden alle bis dato noch offenen Fragen zur allseitigen Befriedigung geklärt.

Alles in allem also wieder eine tolle Geschichte, die einem ein Land näher bringt, an das man wohl nicht tagtäglich denkt, es so aber in Erinnerung gerufen wird. Auch, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, so ist es kein Problem hier einzusteigen, da die wichtigsten Dinge kurz erläutert werden und man keine Angst haben muss zu wenig Hintergrundwissen zu haben. Man darf gespannt sein, welche Herausforderungen Kea noch erwarten werden.

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Bewertung von Orchidee aus Hannover am 23.02.2011 ***** ausgezeichnet
Dieser Fall für Kea Laverde unterscheidet sich sehr von den vorigen Fällen. Sie reist mit ihrer besten Freundin-ihrer Ersatzmutter Juliane in den Kaukasus, um herauszufinden, warum die Reporterin Mira, die eine Reportage über den Tourismus in Georgien nach dem Augustkrieg von 2008 verfassen soll, sich nicht meldet....
Kea und Juliane machen sich auf die Suche, geraten in gefährliche Situationen und klären nebenher noch die Hintergründe um das Verschwinden von Mira und der deutsch-georgischen Mezzosopranistin Clara Cleveland auf.
Mit Kea Laverde hat die Autorin Friederike Schmöe eine interessante, außergewöhnliche und gleichzeitig herrlich normale Frau erschaffen....

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