Wasdunkelbleibt - Schmöe, Friederike

Friederike Schmöe 

Wasdunkelbleibt

Kea Laverdes sechster Fall. Kriminalroman

Broschiertes Buch
 
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Wasdunkelbleibt

Halloween. Ghostwriterin Kea Laverde staunt nicht schlecht, als vor ihrem Haus weit vor den Toren Münchens ein junger Mann seinen Roller parkt. Noch verwirrender ist die Geschichte, die Bastian Hut ihr auftischt: Er sei vor drei Jahren im Alter von 15 von Kriminellen als Hacker angeworben worden. Seine Erlebnisse habe er in einem Text zusammengefasst, aber er brauche die Hilfe der Ghostwriterin, um daraus ein Buch zu machen. Kea sichtet die Aufzeichnungen. Sie hält den Jungen für einen Wichtigtuer, nimmt den Auftrag aber an, um ihre Kasse aufzubessern. Wenig später ist Bastian tot und ein Hacker namens x03 in das Intranet des LKA in München eingedrungen.

Wenn aus Spiel bitterer Ernst wird. Ein junger Hacker in den Fängen skrupelloser Verbrecher, die das Internet zum Spielplatz ihrer kriminellen Machenschaften auserkoren haben. Ein topaktueller, ungemein spannender und brillant erzählter Kriminalroman von Erfolgsautorin Friederike Schmöe.


Produktinformation

  • Verlag: Gmeiner
  • 2011
  • 1. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 273 S.
  • Seitenzahl: 273
  • Kea Laverde Bd.6
  • Deutsch
  • Abmessung: 199mm x 123mm x 23mm
  • Gewicht: 290g
  • ISBN-13: 9783839211991
  • ISBN-10: 3839211999
  • Best.Nr.: 33359127
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Friederike Schmöe schreibt Krimis am laufenden Band, seit 2005 jeweils zwei pro Jahr. Und das recht erfolgreich. Doch "Wasdunkelbleibt" zeigt nun erste Müdigkeitserscheinungen. Denn auch wenn die Story um den jungen Hacker Benjamin, der ermordet aufgefunden wird, nachdem er kurz zuvor bei Hobbyermittlerin und Ghostwriterin Kea Laverde eine Biografie in Auftrag gegeben hat, thrillerhaft spannend erzählt ist - eine sinnvolle Weiterentwicklung ihrer Charaktere gelingt Schmöe dieses Mal nicht. Und obwohl sie mit dem Hackerszenario ein sehr aktuelles Fass aufmacht, verpasst sie die Gelegenheit, einen tiefgründigen Blick auf den Kern der Szene zu werfen. (mh)
Friederike Schmöe, geb. 1967 in Coburg, promovierte und habilitierte nach dem Studium der Germanistik und Romanistik. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Linguistik schreibt sie seit 2000 Kriminalromane und Krimikurzgeschichten. Außerdem gibt sie Kreativitäts-Kurse für Kinder und Erwachsene im In- und Ausland und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Sie arbeitet an zwei Krimiserien: Katinka Palfy, Privatdetektivin, ermittelt in Schmöes unmittelbarer fränkischer Umgebung. Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde löst ihre Fälle in und um München.

Leseprobe zu "Wasdunkelbleibt"

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Kundenbewertungen zu "Wasdunkelbleibt" von "Friederike Schmöe"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Zabou1964 aus Krefeld am 11.10.2011 ***** gut
Als großer Fan der Autorin war der neue Fall für die Ghostwriterin Kea Laverde natürlich ein Muss für mich. Diesmal bekommt Kea, und somit auch der Leser, einen Einblick in die Hackerszene. Das Cover zeigt vor schwarzem Hintergrund einen aufgeschnittenen Apfel, an dessen oberem Rand ein Wurm sitzt. Eine witzige Idee, da der Apfel auch ein Symbol eines namhaften Computerherstellers ist.

Kea erhält überraschend Besuch von einem jungen Mann, der sie bittet, seine Erfahrungen als Hacker aufzuschreiben. Der 18jährige Bastian Hut überreicht ihr einen Stapel handgeschriebener Seiten. Vor drei Jahren wurde er bereits für seine kriminellen Machenschaften im Internet verurteilt. Obwohl Kea keine Lust hat, nimmt sie den Auftrag an, weil sie Geld braucht. Doch schon wenige Tage später wird Bastian tot an einem nahen See aufgefunden. Gleichzeitig wurde auf das Intranet des LKA München, wo Keas Lebensgefährte Nero arbeitet, ein Anschlag verübt. Ein Hacker namens x03 ist dort eingedrungen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bastians Tod und dem Angriff auf die Behörde?

Dieser Krimi hat mich nicht ganz so sehr fesseln können wie seine Vorgänger. Das liegt allerdings zum größten Teil daran, dass die Thematik mich nicht sonderlich interessiert. Frau Schmöe erklärt die Zusammenhänge jedoch sehr gut, sodass mir nichts unverständlich blieb. Was mich ebenfalls irritiert hat, war Keas Verhalten ihrem Lebensgefährten gegenüber. Sie war schon immer eine Eigenbrötlerin und scheute zu nahen Kontakt. Wenn der Mann, den man vorgibt zu lieben, jedoch nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegt, sollte man schon etwas mehr Emotionen zeigen und zur Abwechslung auch mal an andere denken und nicht nur an sich selbst.

In einem Nebenstrang wird das Handeln des Hackers rekinom beschrieben. Schnell wird klar, dass der sich für die privaten Belange Neros, und damit auch für Kea, interessiert und in diese Richtung seine Spitzeltätigkeiten verübt. Kea und ihre Freundin Juliane sind mit dieser Thematik vollkommen überfordert und bekommen Hilfe von der jungen Cyn. Durch ihre technische Versiertheit kommt sie dem Täter auf die Spur. Sonderlich spannend fand ich deren Vorgehensweise allerdings nicht beschrieben.

Ich werde der Autorin auch weiterhin treu bleiben in der Hoffnung, dass Kea bald mal erwachsener wird und klare Fronten zwischen sich und Nero schafft. Der nächste Fall beschäftigt sich sicher auch wieder mit einem Thema, zu dem ich eher Zugang habe.

Fazit:
„Wasdunkelbleibt“ ist meiner Meinung nach ein eher schwächerer Krimi aus der Kea-Laverde-Reihe, der mich nicht recht überzeugen konnte. Hier kann ich leider nur drei von fünf Sternen vergeben.

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Bewertung von sueorange am 12.09.2011 ***** sehr gut
Kea Laverdes sechster Fall lässt sie einen Blick in die Welt der Hacker werfen. Bastian Hut, gerade mal volljährig bewegt sich seit drei Jahren in den Kreisen und möchte nun aus seinen handgeschriebenen Memoiren mit Hilfe von Kea ein Buch machen. Die Ghostwriterin hält ihn für einen Aufschneider, nimmt aber trotzdem seinen Auftrag an. Jedoch wird wenig später seine Leiche an einem See aufgefunden. Außerdem ist ein Hacker mit dem Decknamen X03 in das Intranet des LKA in München eingedrungen.

Einerseits habe ich mich gefreut, dass Kea endlich mal wieder einen richtigen Ghostwriterauftrag hat. Andererseits war sie mir in diesem Band fremder als je zuvor - ihr Herumgeiere in punkto ihrer Beziehung zu Nero Keller hat sich im Grunde immer mehr gesteigert und nun seinen Höhepunkt erreicht. Ich weiß ja gar nicht mehr, was ich den Beiden eigentlich noch wünsche, außer vielleicht ein wenig Klarheit bezüglich ihrer Gefühle.

Den Fall an sich fand ich spannend, da ich die Hackerszene interessant finde.
Ich hoffe darauf, dass das nächste Buch mich wieder etwas milder gegenüber Keas Launen stimmen wird und bin gespannt, was uns dann erwartet.

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Bewertung von Monika aus Bayern am 29.07.2011 ***** ausgezeichnet
Die Bücher von Friederike Schmöe sind immer spannend bis zum letzten Punkt.

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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 27.07.2011 ***** gut
Kea bekommt einen merkwürdigen Auftrag. Eines Abends steht ein junger Mann vor ihrer Tür, der im Alter von 15 Jahren als Hacker angeworben wurde. Seine Erlebnisse hat er handschriftlich notiert und bittet Kea ein Buch daraus zu machen. Kurze Zeit darauf ist Bastian tot und ein Hacker in das Netzwerk des LKA eingedrungen.

Nero wirkt total überarbeitet und abgespannt. Erst verbaut sein Chef ihm sein Forschungsprojekt, stellt ihn dann auf ein Abstellgleis mit der Beauftragung das Netzwerk des LKA sicherer zu gestalten. Als dann ein Tag vor dem Sicherheitsupdate ein Hacker ins LKA eindringt, die Internetseite verunstaltet und Nero's Chef im vorwirft, dass er privates und berufliches nicht voneinander trennen kann, versteht Nero nur noch Bahnhof und klappt zusammen.

Auch um die Beziehung zwischen Kea und Nero ist es nach wie vor nicht gut bestellt. Trotz Nero's Herzinfarkt entfernt sich Kea immer mehr von ihm und verhält sich doch sehr egoistisch. Kea verliert immer mehr an Sympathie und auch die sonst so herzerfrischende Juliane kommt dieses Mal recht farblos rüber. Positiv gefallen haben mir zwei neue Charaktere zum einen der Gastronom Claude - Yves der Kea nicht nur kulinarisch verwöhnt sondern ihr öfters auch die Gedanken zurechtrückt und die etwas schräge Cyn. Eine von den "guten Hackern" die sich Kea's Computer vornimmt und somit die Verfolgung des Hackers aufnimmt.

Obwohl ich das ganze Thema mit den Hackern sehr interessant und auch gut verständlich gefunden habe, finde ich persönlich, dass wasdunkelbleibt für mich bis jetzt der schwächste Roman aus der Kea Reihe ist.Sowohl die Protagonisten als auch das Ende der Story waren ein wenig holprig und lieblos gestaltet und das ewige Beziehungsdrama zwischen Kea und Nero ( wenn man das überhaupt noch so nennen kann) nervt langsam gewaltig. So ein wenig ist mir die Freude an der Reihe vergangen. Das ändert aber nichts daran, dass es Friedericke Schmöe immer wieder gelingt interessante Themen aufzugreifen, die gut recherchiert erscheinen und dem Leser auch verständlich rübergebracht werden. Daher schafft es das Buch trotz allem bei mir gerade noch auf 3 Sterne.

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