
|
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands 9 ebmiles sammeln |
EUR 8,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
|
|
|
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Schuld währt ewig / Kommissar Dühnfort Bd.4" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
|
Bewertung von Kerry aus Berlin am 25.09.2012 |
|
|
Knapp 4 Monate sind seit Konstantin Dühnforts letztem großem Fall vergangen. Seitdem hat sich in seinem Leben einiges zum Guten geändert, denn seit dieser Zeit ist er mit seiner Kollegin (Re)Gina Angelucci zusammen. Jedoch können sie ihre Beziehung nicht öffentlich ausleben, noch nicht, denn noch ist Konstantin Ginas Vorgesetzter und gerade von Seiten Alois Fünfanger, einem Kollegen der Beiden, droht Gefahr, denn Alois, der immer der Meinung ist, auf der Dienststellen von Konstantin übervorteilt zu werden, könnte einen Beweis dieser Beziehung gegen Dühnfort einsetzen. Dann wird Konstantin von Staatsanwalt Christoph Leyenfels zu einem neuen Fall gerufen. Der Architekt Jens Flade wurde vor seinem Büro von einem Auto überfahren und tödlich verletzt. Was zunächst nach einem Unfall aussieht, stellt sich schnell, durch fehlende Bremsspuren als Mord heraus. Zwar haben einige Zeugen den Vorfall beobachtet, doch genaue Aussagen zum Fahrer des Wagens konnte niemand machen. Ein Mann jedoch hat den Unfall beobachtet und sogar dokumentiert, Eugen Voigt, doch geht auch dieser von einem Unfall aus und meldet sich nicht als Zeuge bei der Polizei, sondern beim Täter. Konstantin, Gina und Alois machen sich an die Ermittlungen, doch niemand scheint ein Motiv gehabt zu haben, den jungen Anwalt und baldigen Familienvater zu töten. Zwar gab es Streitigkeiten mit einem ehemaligen Angestellten Flades, doch dieser kann ein sicheres Alibi vorweisen. Ein Mord ohne Motiv? Nur kurze Zeit später wird die Leiche von Martina Oberdieck, einer 22-jährigen Studentin gefunden. Diese wurde in einem See ertränkt und auch hier scheint ein Motiv zu fehlen. Zufall? Daran glaubt Konstantin nicht und findet in der Wohnung der Studentin eine zerstörte Postkarte mit einem Zitat. War dies eine Warnung? Wenn ja hat die Studentin diese nicht ernst genommen. Doch Konstantin hat einen Ansatz und mit Hilfe der Postkarten will er dem Täter näher kommen. Bei der Überprüfung der Hintergründe der Opfer stellt sich heraus, dass beide vor Jahren Mitwirkende am Tod eines Menschen waren und ihre eigene Tötung den damaligen Taten nachempfunden ist. Wer übt sich als Rächer? Derweil fürt Susanne Möbus in der Provinz ein ruhiges und zurückgezogenes Leben. Das war nicht immer so, doch vor sechs Jahren starb in ihrer Obhut ein Kind und das veränderte ihr Leben für immer. Auch sie hat eines Tages eine Postkarte mit einem Zitat im Kasten ... Konstantin Dühnfort ermittelt weiter!!! Der Plot des Buches wurde wieder überaus kniffelig und spannend ausgearbeitet. Ich hatte ja so einen Verdacht, wer der Täter ist und lag meilenweit daneben - etwas, das mir nicht oft passiert. Die Figuren, allen voran natürlich Protagonist Konstantin Dühnfort wurden wieder sehr realistisch und facettenreich in Szene gesetzt, aber was soll ich sagen - ich bin ja schlicht und einfach ein absoluter Dühnfort-Fan. Nach wie vor finde ich diesen Ermittler ausgesprochen faszinierend, ich könnte und werde hoffentlich noch ganz viele Bücher mit ihm lesen. Den Schreibstil war wieder sehr spannend und kurzweilig gehalten, sodass sich das Buch förmlich von selbst las. Jetzt heißt es leider wieder warten auf den nächsten Band "Verflucht seist du", der aber zum Glück noch in diesem Jahr erscheinen wird. |
|
| Bewertung von Sonea84 aus Rastede am 04.04.2012 | |
|
Ich kann gar nicht sagen, welcher Teil der Dühnfort-Serie mir am besten gefällt, aber ich kann mit verlaub sagen, dass mich dieser vierte Band echt beeindruckt hat! Das Grundthema an sich ist schon gut gewählt - es geht um Schuld. Wann ist man wirklich schuldig? Was bedeutet Schuld? Am Anfang des Buches lernt man Sanne kennen und erfährt nach und nach von ihrer Vergangenheit. In ihrer Obhut ist ein kleiner Junge zu Tode gekommen. Sie kann sich aber an den entscheidenen Punkt nicht mehr erinnern. Nicht nur die Eltern des kleinen Jungen, sondern auch sie selber gibt sich die Schuld an dem Tod des Jungen. Sie hat danach ihr Leben radikal geändert - "Schuld" verändert einen Menschen. Und gerade diese "Schuld-Frage" spielt im neuen Krimi von Inge Löhnig die zentrale Rolle und lies mich auch nach beenden des Buches nicht los. Nun gibt es noch den anderen Handlungsstrang - die Ermittlungen des Kommisars und seiner Truppe. Diese untersuchen mehrere Fälle, welche auf den ersten Blich nichts miteinader zu tun habe, aber als Leser schwebt einem schon der Gedanke im Kopf herum, dass auch diese Fälle sich mit der Frage der Schuld beschäftigen. Beide Handlungstränge verfolge ich voller Spannung. Herausheben möchte ich auch noch, dass Inge Löhnig mal wieder ihr Charktere einfach großartig gezeichnet hat!! Es gibt diese Typen, welche man einfach nicht ausstehen kann und auch keinerlei Mittleid für sie empfindet und dann gint es diese überaus wunderbare Persönlichkeit, welche man einfach nur beschützen möchte. Sanne war für mich diese letztere Person. Sie wurde so sympathisch beschrieben, dass ich gar nicht genug von ihr bekommen konnte. Ich finde, das schafft Inge Löhing immer wieder mit Bravur in ihrern Romanen! Einen privaten Handlungsstrang von Dühnfort ga es natürlcih auch wieder, wenn ich auch der Meinung bin, dass dieser diesesmal etwas düner ausfiel als sonst. Der ruhige und gemüthliche Part lag in diesem Buch eher bei Sanne als bei Dühnfort. Trotzdem ist auch seine private Entwicklung wieder sehr spannend und diesesmal sogar doppelt persönlich. Das gefällt mir immer wieder gut in den Krimis von Inge Löhnig, diese Mischung aus zartem Krimi und der Weiterentwicklung einer Person, die man ins Herz geschlossen hat. Auf dem Covern der Bücher ist immer Schnee abgebildet und ich finde dies passt immer gut zu den Krimis. Schnnee hat etwas beruhigendes an sich , er fällt ganz sanft und leise auf die Erde und scheint alle Geräusche und alle Sorgen zu überdecken, aber Schnee kann auch gefährlich und hart sein. Die Bücher von Inge Löhing sind auch so - sie sind ganz zart und leise, aber trotzdem hart, spannend und keineswegs langweilig. Ich hatte mit diesem Buch ein wunderbares und spannendes Wochenende und kann es nur wieder allen Liebhabern von Krimis an Herz legen!!! Und trotz den Genres ist es nicht "flach" geschrieben, sondern manchmal fast etwas poetisch. Kann es kaum erwarten, denn fünften Fall mit Dühnfort zu erleben!!! |
|
Bewertung von coffee2go aus Österreich am 27.02.2012 |
|
|
Kurze Inhaltszusammenfassung: Kommissar Dühnfort ermittelt mit seinem Team an einer Reihe ungeklärter Mordfälle, in denen die Opfer vor längerer Zeit aufgrund einer Unaufmerksamkeit ihrerseits für den Tod eines anderen Menschen verantwortlich waren, aber aufgrund der Rechtslage von ihrer Schuld freigesprochen und nicht verurteilt wurden. Jetzt hat es ein/e TäterIn auf die „schuldlos Schuldigen“ abgesehen und möchte, dass diese auf die gleiche Weise sterben, wie damals die Person, deren Tod sie mitverursacht haben. Meine Meinung zum Buch: Sehr gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass es psychologisch anspruchsvoll gestaltet ist und dass auch wieder literarische Aspekte vorkommen, wie das bekannte Zitat von Schiller, das eine Kernaussage des Buches bildet. Die altbekannten Ermittler wie Kommissar Dühnfort, Gina oder Alois kommen auch wieder vor und sind jetzt im mittlerweile vierten Fall schon fast alte Bekannte geworden. Interessant war hier die Weiterentwicklung der persönlichen Beziehung zwischen Dühnfort und Gina. Aber auch die Charaktere, die in diesem Fall eine tragende Rolle spielen, waren sehr gut charakterisiert, v.a. Sanne, die nach dem Tod eines kleinen Jungen, der während ihrer Aufsichtspflicht gestorben ist, ein völlig zurückgezogenes und tristes Leben führt, hat mich sehr berührt. Ebenfalls spannend fand ich, dass nicht ganz klar war, wer als Täter/in in Frage kommt und der Verdachtsmoment von einer Person zur nächsten weiter geschoben wurde, ohne zu viel preis zu geben. Wer ist schon ohne Schuld? Titel und Cover: Der Titel und das Cover finde ich sehr gut ausgewählt, sie passen auch perfekt zu den restlichen drei Büchern der Krimireihe. Mein Fazit: Ein sehr gelungener vierter Fall mit Kommissar Dühnfort, der meiner Meinung nach, die Vorgänger-Bücher sogar noch übertrifft. Ich habe mich schon sehr auf das Erscheinen dieses Buches gefreut und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil: Ich bin sehr beeindruckt. |
|
Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 20.02.2012 |
|
|
Als der erfolgreiche Architekt Flade überfahren wird, steigt das Team von Kommissar Dühnfort nur sehr unwillig in den Fall ein, denn alles sieht nach Unfallflucht aus. Als dann jedoch ein weiterer Mord geschieht, dessen Hintergrund genauso merkwürdig anmutet wie der von Flade, beginnen die Ermittlungen. Schon bald wird klar, dass Tino Dühnforts schlimmste Befürchtungen anscheinend der Wahrheit entsprechend und ein Serienmörder am Werk ist. Das Cover zeigt ein poliertes Fleischermesser, auf dem ein Schmetterling sitzt. Alles ist in weiß, bzw. sehr hell gehalten, so dass das blutrot der Schrift sehr echt wirkt. Ich liebe die minimalistischen Cover der Bücher von Frau Löhnig, auch wenn die Bilder nicht immer den Inhalt wiederspiegeln. Trotzdem wirken sie anziehend und wunderbar. Inge Löhnigs Schreibstil ist gewohnt spannend und klar strukturiert. Sie baut einen Spannungsbogen auf, der sich von der ersten bis zur letzten Seite hält, ohne abzuschwächen. Dies gelingt ihr durch häufig Wechsel von Personen und Handlungen. Trotzdem verliert man nie den Überblick, da das Buch in viele kurze Kapitel gegliedert ist und dies das Lesen vereinfacht. Der Krimi ist in zwei Hauptkategorien gegliedert. Beginnen tut er mit Susanne Möbus, genannt Sanne. Die junge Frau versucht den Tod ihres Zöglings Ludwig zu verarbeiten, der in ihrer Obhut ums Leben kam. Sanne gibt sich die Schuld an dem Tod des Kindes und kann sich diesen nicht verzeihen. Die Ermittlungen gegen sie wurden zwar eingestellt, aber die Schuldgefühle kann sie nicht abschütteln. Sie zieht sich völlig zurück und verbringt ihre Tage meist einsam mit ihrem Kater als Bogenbauerin. Dem gegenüber stehen die Ermittlungsarbeiten der Polizei und diverse andere, kleinere Handlungsstränge, die sich später zu einem verknüpfen. Der Täter steht schnell fest und man ist geneigt, in die Handlung einzugreifen und Kommissar Dühnfort einen Tipp zu geben, in welche Richtung er ermitteln, wo er genauer nachforschen soll. Doch es wäre kein Löhnig, wenn die Lösung so einfach wäre! Was mir sehr gut gefallen hat, ist der persönliche Bezug zu den Protagonisten! Die einzelnen Charaktere sind von der Autorin wundervoll ausgearbeitet worden und man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Besonders gut gefiel mir die Liebesgeschichte zwischen Tino und Gina. Ihre Beziehung festigt sich, auch wenn den beiden klar ist, dass sie deswegen berufliche Opfer bringen müssen. Mal schildert die Autorin die Charaktere nett und sympathisch, mal nervig und unfreundlich, aber eins ist allen gemeinsam: Der Leser merkt deutlich, dass sich Inge Löhnig mit jedem einzelen auseinander gesetzt hat und auch dem Kleinsten Leben einhauchen wollte. Mein Fazit: Ein erstklassiger Krimi von der beliebten Autorin! Aber warum Frau Löhnig immer Katzen quälen und sterben lassen muss ist mir ein Rätsel! |
|
Bewertung von harakiri aus Ostalb am 14.02.2012 |
|
|
Warum? manche Autoren schaffen es auch im vierten Band einer Reihe sich immer noch zu steigern. So wie Frau Löhnig hier in Schuld währt ewig. Sie schreibt über Menschen, die schuldlos Schuld am Tod eines Menschen waren, blickt tief in deren Seele und arbeitet feinfühlig an den Charakteren und deren Schicksal. Sehr gut hat mir gefallen, dass das Buch immer wieder überraschende Wendungen aufwirft. Immer wieder glaubt der Leser, den Täter zu kennen, immer wieder wird er aufs Neue aufs Glatteis geführt und ganz ehrlich: ich war am Ende auch sehr überrascht über den Täter. Stellenweise hatte das Buch winzigkleine HÄnger, zum Beispiel hätte es für mich die Seiten mit dem verdächtigten Richter nicht gebraucht. Das wirkte irgendwie nur so als hätte man eine Vorgabe von 500 Seiten zu füllen und müsse sich noch schnell was ausdenken. Aber sonst war ich wie gebannt von dem Buch und hab mich richtig gehend dran fest gelesen. Auch sehr schön herausgearbeitet: der Kommissar und sein Privatleben. Die Charaktere entwickeln sich mit jedem Buch weiter und werden dem Leser immer sympatischer |
|
| Bewertung von Barbara R. aus Regensburg am 27.01.2012 | |
|
Das Buch war mein erstes Werk von Inge Löhning und auch mein erster Fall mit Kommisar Dühnfort. Doch auch ohne Vorkenntnisse kommt man sehr schnell in die Geschichte rein und kann sich gleich mit den Charakteren anfreunden. Das Buch beginnt mit verschiedenen Handlungssträngen, die später im Buch alle zusammenhängen. Sanne Möbus lebt abgeschieden in einem kleinen Vorort von München, in den sie geflüchtet ist, da sie schwer mit dem Tod eines Kindes zu kämpfen hat, an den sie sich schuldig fühlt. Zu allem Überfluss bekommt sie jetzt auch noch einen ihr zunächst sehr unsympatischen neuen Nachbarn, der ihre Einsamkeit ziemlich schnell beendet.Parallel dazu wird der Architekt Flade absichtlich überfahren, was der Nachbar Voigt beobachtet hat und dessen Mord zum nächsten Fall für Kommissar Dühnfort und seine Kollegin und auch heimliche Geliebte Gina wird. Die beiden finden heraus, dass sich auch Flade an dem Tod eines Kindes schuldig gefühlt hat.Und es passieren schließlich weitere Morde. Dühnfort und seine Kollegen müssen den Mörder schnappen bevor er weiter tötet.Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und man ist als Leser sofort im Geschehen drin. Außer der Spannung fehlt es dem Buch auch nicht an einer gewissen Portion Humor. Auch die Schauplätze sind sehr real beschrieben und da ich auch, wie Kommissar Dühnfort, aus München komme, hat das Lesen noch mehr Spaß gemacht, da ich die Orte alle kenne und mich somit sehr gut hineinversetzen konnte. Die Charaktere werden von Inge Löhnig sehr gut beschrieben und sind, trotz oder wahrscheinlich gerade wegen ihrer kleinen Macken, für den Leser alle auf eine bestimmte Art und Weise sympathisch. Es werden auch ständig neue Fährten für den Leser gelegt und man ist sich bis zum Schluss nicht sicher, wer denn nun der Mörder ist. Definitiv ein Krimi der mir gut gefallen hat und mich neugierig auf die ersten drei Fälle von Kommissar Dühnfort gemacht hat. |
|
| Bewertung von sueorange am 20.01.2012 | |
|
Ein seltsamer Autounfall gibt dem Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort und seinem Team ein Rätsel auf. War es tatsächlich ein Unfall mit Fahrerflucht oder steckt mehr dahinter? Selbst im Team besteht deswegen Uneinigkeit. Zwei Zeugen wollen unabhängig voneinander beobachtet haben, dass das Auto unbeleuchtet war und nicht abbremste, bevor es Jens Flade überrollte. Erst fünfundzwanzig Meter hinter der Unfallstelle stoppte der Wagen kurz und fuhr danach einfach davon. Bald darauf wird eine weitere Person tot aufgefunden, ertränkt in zwanzig Zentimeter tiefem Wasser. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Auffällig ist, dass beide Opfer in ihrer Vergangenheit ein Ereignis hatten, an dem sie schwer trugen. Auch Susanne Möbus, eine Geigenbogenbauerin, beschäftigt ein solches Erlebnis, das wie Blei auf ihrer Seele liegt. Sechs Jahre zuvor ist ein Kind ums Leben gekommen, das sie damals beaufsichtigte. Jedoch kann sie sich aufgrund ihrer posttraumatischen Belastungsstörung nicht an die letzten Sekunden vor dem Tod erinnern. Zwar hat man das Ermittlungsverfahren gegen sie eingestellt, aber sie fühlt sich immer noch schuldig und verwehrt sich selbst glückliche Momente in ihrem Leben. Wer trachtet diesen Personen, die sich schon selbst jahrelang deswegen martern, nach dem Leben? Wer verschanzt sich hinter dem Zitat von Friedrich Schiller? "Das Leben ist der Güter höchstes nicht, der Übel größtes aber ist die Schuld." Dühnforts vierter Fall steht den anderen in punkto Spannung in nichts nach. Erkennbar ist auch die Entwicklung der Protagonisten. Alois, der in den letzten Bänden eher im Hintergrund agierte, erhält eine eigene Perspektive, eine eigene Stimme sozusagen, und man kann ihn dadurch näher kennenlernen. Die Beziehung zwischen Gina und Tino hat sich vertieft, doch noch veranstalten die Beiden ein Versteckspiel, damit ihre Kollegen nichts von ihrem Zusammensein erfahren. Daraus ergeben sich natürlich Konflikte und man kann gespannt sein, wie dieses Thema in der Zukunft gelöst wird. Die einzelnen Charaktere sind tiefgründig und vielschichtig dargestellt und durch ihre verschiedenen Blickwinkel wird der Leser intensiv am Geschehen beteiligt. Inge Löhnigs Fall ist psychologisch gut durchdacht und wirkt realitätsnah. Der Autorin gelingt es, eine ausgewogene Mischung zwischen der Kriminalhandlung und dem Privatleben ihrer Akteure zu gestalten. Bei der Beschreibung von Susannes Tätigkeit, dem Behaaren eines Geigenbogens, zeigt sich besonders Inge Löhnigs aufwendige Recherchearbeit im Vorfeld. Dabei hat sie auch einen sehr interessanten Beruf ausgewählt, von dem man nur sehr selten etwas liest oder hört. Das Erzähltempo ist rasant und die Geschichte vermag durchgehend zu fesseln. Der Leser kann nur langsam erahnen wie alles zusammenhängt. Das Thema "Schuldlos schuldig", das diesem Teil zugrunde liegt, regt zum Nachdenken an und lässt einen auch nachträglich nicht sofort wieder los. "Schuld währt ewig" - ein Kriminalfall, nicht extrem brutal, aber ungemein spannend. |
|
Bewertung von NiliBine70 aus Duisburg am 05.01.2012 |
|
|
Inhalt: Dühnfort ist wieder da! Und muss mit seinem Team gleich in dem Fall eines überfahrenen Architekten ermitteln. Zunächst scheint alles mehr als sonnenklar, doch es kommen Zweifel, ob es tatsächlich lediglich ein Unfall mit Fahrerflucht ist oder hat vielleicht doch jemand vorsätzlich gehandelt. Dann ist da Sanne, sie lebt sehr zurückgezogen, arbeitet als Geigenbauerin und versucht, ein Erlebnis aus ihrer Vergangenheit zu vergessen, zu verarbeiten kann man das nicht nennen, bei dem ein Kind ums Leben kam und sie glaubt, irgendeine Schuld daran zu tragen, wobei sie sich nicht sicher ist, da sie im entscheidenden Augenblick einen Blackout gehabt hat. Zumindest glaubt sie das. Deshalb lebt sie zurückgezogen, lediglich Katzen können ihr Herz erweichen und an sie heran. Auf eine Beziehung zu Und die Romanze zwischen Tino Dühnfort und Gina bekommt mehr Raum, doch nur in aller Heimlichkeit. Denn wenn die Geschichte groß herauskommt, ist eine berufliche Trennung der beiden unvermeidbar. Wenn da bloß nicht Alois wäre, der nach einigen Fehlschlägen sich beweisen muss… Als dann ein weiterer suspekter Mordfall durch das Team zu bearbeiten ist, zeichnet sich ab, dass da ein Serienmörder aus erst mal nur für ihn erkennbaren Gründen wahllos Leute umbringt, bei denen keine Verbindung ersichtlich ist. Doch das täuscht. Sie alle waren einmal schuldlos am Unglück anderer beteiligt und nun sollen sie büßen… Meine Meinung: Wer frei von Schuld ist…. Ich hatte mich sehr auf den 4. Teil gefreut. Nach „So unselig schön“ konnte ich es kaum abwarten und demzufolge lag die Messlatte ziemlich hoch. Und ich muss gleich vorwegschicken, so ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Aus irgendeinem Grund störte mich ganz massiv der Kult um den Espresso. Ich finde, es hätte etwas weniger Kaffee-Wissen sein dürfen. Das hat mich so manches Mal ein wenig die Augen rollen lassen. Was mich allerdings sehr berührt hat, war die Schilderung der Katzen, die in dem Buch ihre kleinen, aber wie ich finde feinen Rollen haben. Dafür möchte ich der Autorin danken! Und ich möchte auch nicht unerwähnt lassen, dass mein absoluter Unsympath Alois sich doch im Laufe des Buches rehabilitieren durfte. Sonst wäre ich dafür gewesen, dass Inge Löhnig ihn bitte im nächsten Buch sterben lässt! Aber wie gesagt, er hat sich rehabilitiert, seine Figur hat mehr Charakter bekommen. Mehr Platz war auch dankenswerter Weise für die Beziehung zwischen Tino Dühnfort und der heißblütigen Gina. Schwierig schwierig die Situation und man darf gespannt sein, wie das weitergeht. Und ich bitte darum, dass die beiden als Paar und nicht nur als berufliche Partner eine Zukunft haben! Ich weiß, dass alles macht keinen guten Krimi aus und es gab wahrlich auch sehr gute Krimi-Momente, nur irgendwas hat mir gefehlt, um mich wirklich komplett vom Hocker zu reißen, wie beim Vorgänger. Der Punkt, dass ein Rächer sich aufschwingt, diejenigen bestrafen zu wollen, auf die gleiche Art und Weise, wie irgendwann sie das Ableben anderer schuldlos verursachten, ist nicht ohne Spannung und auch das Rätselraten, wer denn nun derjenige welche ist macht Spaß. Ich werde aber auf gar keinen Fall nun aufhören, Inge Löhnig zu lesen, da ich der Meinung bin, dass bis zum schlechten Buch doch noch ein weiter Weg wäre und ich glaube definitiv, dass es bei der Autorin nicht so weit kommen wird. Deshalb betrachte ich das Buch als guten Krimi, den man nett durchschmökern kann, der aber leider bei mir keine Nachwirkungen hinterlässt. |
|
| Bewertung von a.schmalzbauer aus Sünching am 04.01.2012 | |
|
Ein Mann wird in der Dämmerung überfahren, eigentlich kein Fall für Tino Dühnfort und sein Team, doch irgendetwas ist seltsam. Zeugenaussagen und Ungereimtheiten deuten eventuell doch auf ein Tötungsdelikt hin. Und es folgen noch weitere Todesfälle, die zu Anfang in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen. Und sogar ein Richter gerät ins Visier der Ermittler. Es gibt viele Handlungsstränge in diesem Krimi, doch den Überblick verliert man nicht. Zum einen trifft man auf Sanne, die die Einsamkeit in ihrer Künstlerwerkstatt sucht. Sie ist schuldlos schuldig am Tod eines Kindes. Sie hat zwei Freunde, Herrn Kater, der ihr zugelaufen ist und Thorsten vom Kriseninterventionsdienst. Zum anderen lernt man Eugen kennen, ein Witwer, dessen Lebensinhalt darin besteht, kleine Verkehrssünden seiner Mitmenschen zu dokumentieren. Eigentlich ist der der perfekte Zeuge, doch dann zieht er es vor die Seiten zu wechseln. Auch Helmbichler ist wieder da, den hat Dühnfort in den Knast gebracht. Und Helmbichler hat Rache geschworen. In diesem Buch erfährt man mehr über das Privatleben der Ermittler. Vor allem Alois steht diesmal im Mittelpunkt, der ja in den vorherigen Büchern eher im Hintergrund blieb. Sein Groll gegen Tino, dem er anscheinend nichts recht machen kann und der ihm mangelnde Teamarbeit vorwirft. Seine Frauengeschichten, die ihn aber in letzter Zeit eher unzufrieden machen. In diesem Fall macht er eine immens positive Entwicklung durch und wird dadurch sympathischer. Von Tino und Gina sind Entscheidungen gefordert, denn ihre Beziehung können sie, als Kollegen der gleichen Abteilung, so nicht weiterführen. Tino versucht sich ein wenig zu öffnen und weniger grüblerisch und eigenbrötlerisch zu sein. Ein Fall bei dem Schuld und Unschuld nah beieinander liegen. Wie gehen „Täter“ und Opfer oder Angehörige der Opfer damit um wenn es keine strafrechtliche Verurteilung gibt? Wenn der „Täter“ schuldlos schuldig ist? Wer würde soweit gehen und Selbstjustiz als Weg der Verurteilung wählen? Inge Löhnig hat wieder einen Krimi mit facettenreichen Protagonisten, lebendigen Szenarien und intelligentem Humor geschrieben. Leider war das Buch nach zwei Tagen schon zu Ende gelesen. Schade, denn wieder lässt Inge Löhnig mich ungeduldig wartend auf den nächsten Dühnfort zurück. |
|
| Bewertung von wunderblume05 am 28.12.2011 | |
|
In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere. Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser Weise selbst auferlegt, da sie in ihren Augen unendlich große Schuld auf sich geladen hat. Im November 2005, sie war als Babysitterin beschäftigt, kam es zu einem verhängnisvollen Unglücksfall bei dem ihr "Schützling" Ludwig starb. Zum anderen natürlich um den spitzfindigen Kommissar Dühnfort, der in seinen Ermittlungen gerne auch auf sein Bauchgefühl hört. Aber gerade weil Tino Dühnfort kein sturrer Paragraphenreiter oder Obrigkeitshöriger ist, sowie immerzu von der Sorge getrieben ist, ein entscheidendes Detail bei seinen Ermittlungen zu übersehen, geht er auch mal anderen Wegen und Ermittlungsansätzen nach. Eine weitere Facette, welche diesen Charakter so sympathtisch macht, ist in meinen Augen, dass er seitens der Autorin nicht als der "Überermittler" präsentiert wird, sondern ihm auch ein Privatleben gegeben wurde. In der Vergangenheit durfte der Leser oftmals an seiner Einsamkeit, seinen menschlichen Schwächen und seinen Lebensträumen teilhaben. Nachdem es sich in den vorherigen Bänden immer mal wieder ankündigte, ist es daher besonders erfreulich, dass aus dem Kommissar und seiner Kollgerin Gina Angelucci nun ein Paar geworden ist. Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Leser nun zum ersten Mal die Gelegenheit erhält den dritten im Bunde, Alois Fünfanger, besser kennzenzulernen. Erschien er in den ersten drei Bänden eher nur als Randfigur des Ermittlerteams, so wird ihm nun offenbar mehr Persönlichkeit zugedacht. Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um den Frührentner Eugen Voigt. Ein Anwohner / Nachbar, wie ihn wohl jeder Leser auch aus seinem eigenen Umfeld kennt. Ein Besserwisser, ein Kontrolleur, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geschickt wurde, hat er sich als tagesfüllende Aufgabe ein Hobby ausgesucht, bei dem er seine Mitmenschen in gewisser Weise nicht nur kontrolliert, sondern auch denunziert, damit verschafft er sich offenbar seine Art von Befriedigung und Gerechtigkeit. In einem Fall allerdings hat er eine grundlegend falsche Auffassung von Rechtsverständnis und die wird ihm zum Verhängnis. Rechtsverständnis, Gerechtigkeit, Schuld - die zentrale Frage und Thematik dieses Buches, die Autroin nennt im Verlauf des Buches eine Vielzahl Besipiele dafür, wie schuldlose Schuld am Tod eines Menschen aussehen kann. Die behördliche Maschinerie die sich nach einem solchen Unfall mit Todesfolge in Gang setzt, polizeiliche Ermitltungen, von der Einleitung bis zur Einstellung eines Ermittungsverfahrens. Das ist aber immer nur eine Seite eines solchen Unglücks, die Kehrseite; die Hinterbliebenen, der vermeintliche Schuldige, dem jedoch keinerlei schuldhaftes Handeln vorgeworfen werden kann. Die Projektion von Schuld auf andere. Eine spannende Frage, die sich jeder einmal selbst stellen sollte, wie er denn mit dieser Problematik umgeht, wenn das Schicksal zuschlägt ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird und es objektiv gesehen keinen gibt, denn man dafür verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann |
|
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| leichte Gebrauchsspuren | 4,45 | 1,20 | Banküberweisung | Tflohe | 99,7% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 4,50 | 1,20 | Banküberweisung, PayPal | XV535 | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 4,50 | 1,20 | Banküberweisung | librarian | 100,0% | ansehen |
| deutliche Gebrauchsspuren | 4,99 | 1,20 | Banküberweisung, PayPal | lily-leseratte | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 5,50 | 1,50 | Banküberweisung | ally-mcbeal | 98,4% | ansehen |
| sehr gut | 5,90 | 1,60 | Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung | Hausmanns Büchershop | 98,9% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 6,50 | 1,40 | PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | joman234 | 97,9% | ansehen |
| wie neu | 7,50 | 1,90 | Banküberweisung | Lines | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 8,40 | 1,50 | Banküberweisung | gregorgille | 97,9% | ansehen |
| Wie neu | 8,40 | 1,50 | Banküberweisung | robo-buch | 98,2% | ansehen |
| gebraucht; mittelmäßig | 9,00 | 1,99 | PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) | werbinich | 100,0% | ansehen |
| Auch erhältlich als |
|
| eBook, ePUB EUR 7,99 |
|

| Fans empfehlen | |
![]() |
Dan Brown Inferno / Robert Langdon Bd.4 EUR 26,00
|
![]() |
Hannes Jaenicke Die große Volksverarsche EUR 17,99
|
![]() |
Jonas Jonasson Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand EUR 14,99
|
![]() |
Melanie Wenzel Meine besten Heilpflanzenrezepte EUR 19,99
|
![]() |
Susan Elizabeth Phillips Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen EUR 14,99
|
| Weitere Empfehlungen | |