
|
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands 15 ebmiles sammeln |
EUR 14,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
|
|
|
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Schafkopf / Kreuthner und Wallner Bd.2" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
|
Bewertung von Vampi aus Celle am 19.05.2012 |
|
|
Wallners 2ter Fall Und wieder ein supper spannender bayrischer Krimi.:) An einem Sonntag im Oktober geht der Kriminelle Kummeder mit einem Bierfass auf den Riederstein und dort wird im einfach so der Kopf mit einem Präzionsgewehr aus 500 Metern Entfernung weggepustet. Kommissar Wallner und sein Kollege Polizeiobermeister Kreuthner stoßen bei ihren Ermittlungen auf das geheimnissvolle verschwinden einer jungen Frau die vor ihrem Prügelden Freund auf der Flucht ist. Doch was hat das verschwinden dieser Frau mit ihrem Fall zu tun? Und dann wird auch noch ein Anwalt umgebracht der den Mord auf den Riederstein beobachtet haben will. Es ist der zweite Fall mit Wallner und bis zum Schluß ist man am mitfiebern wer der Täter ist was man auch erst am so ziemlich am ende erfährt. :) Das einsige was am anfang etwas nervt ist das die Handlung immer zwischen zwei Jahren hin und her wechselt. Doch ansonsten ist es ein spannend erzählter Krimi. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von R.E.R. am 17.01.2012 |
|
|
“Er keuchte und verstand nicht, warum jede Bewegung schmerzte. Am Alkohol konnte es nicht liegen, denn Kreuthner hatte der leidigen Sauferei abgeschworen. Sechs Halbe am Abend und keinen Tropfen mehr! Da war er eisern. Vielleicht dauerte es einfach seine Zeit, bis sich die wohltätige Wirkung der Enthaltsamkeit dem Körper offenbarte.” Es ist Leonhard Kreuthner, seines Zeichens Polizeimeister im oberbayrischen Miesbach, dem diese philosophischen Überlegungen durch den Kopf gehen, während er den Weg zur Galaun hinaufjoggt. Und es ist der Einstieg zu einem überaus spannenden Krimi. Am 4. Oktober 2009 wird Stanislaus Kummeder am frühen Morgen vor der Kapelle auf dem Riederstein erschossen. Gerade hat er sich noch mit Leonhard Kreuthner unterhalten. Kaum hat dieser, aufgrund akuter Erschöpfung, seinen Mageninhalt dem Berg zurückgegeben ist sein Gesprächspartner tot. Ein präziser Schuss hat ihn den Kopf gekostet. So klar die Todesursache, so unklar das Motiv. Hängt der Tod des jungen Mannes mit dem Verschwinden seiner Freundin Kathi zwei Jahre zuvor zusammen? Auch im zweiten Fall für Kommissar Clemens Wallner arbeitet Andreas Föhr mit Zeitsprüngen. Das Buch beginnt mit einem Abend im Juni, zwei Jahre vor dem Mord. Im Wirtshaus von Peter Zimbeck spielen der Wirt, die beiden Schrotthändler Lintinger sowie Leonhard Kreuthner eine Partie Schafkopf. Kathi Hoogmüller lässt sich währenddessen auf der Hintertreppe der heruntergekommenen Kneipe von Susi Lintinger, der Lebensgefährtin von Zimbeck, verarzten. Ihr Freund Stanislaus hat Sie wieder einmal verprügelt. Kathi beschließt noch in dieser Nacht heimlich zu fliehen. Immer wieder springt die Handlung zwischen den Vorfällen in der Nacht des 15. Juni 2007 und den Geschehnissen im September und Oktober 2009 hin und her. Speziell die Vorgänge in der Sommernacht fesseln in atemlosen Staunen. Die aberwitzige Kombination etlicher Zufälle, die am Ende in eine Katastrophe münden, deren Auswirkungen zwei Jahre später nachhallen. Föhr reiht in anschaulicher Weise Detail an Detail und lässt den Leser die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven verfolgen. Handlung und Dialoge überzeugen durchgängig. Die rohe Gewalt mit der Zimbeck seine zierliche Freundin misshandelt lässt schaudern: “Doch Zimbeck schlug nicht zu. Stattdessen wurde der Griff um ihren Hals enger. Wut verzerrte Zimbecks Gesicht. Susis Herz raste. Jetzt war er gekommen, der Moment, von dem sie all die Jahre gehofft hatte, er würde nicht kommen”. Die ungewöhnliche Dienstauffassung Kreuthners mit ihren bizarren Auswüchsen sorgt für Heiterkeit: “Kreuthner rechnete immer mit allem, gerade da, wo kein anderer damit rechnete”. Die einfühlsame Schilderung der Wohngemeinschaft des Kommissars mit seinem Großvater Manfred berührt und belustigt gleichermaßen. “Schafkopf” ist ein Krimi mit vielen Facetten. Andreas Föhr hat nicht umsonst lange Jahre als Schreiber für das Fernsehen gearbeitet. Handlung, Szenen und Figuren lassen beim Lesen einen Film im Kopf ablaufen, zu dem die Dialoge den passenden Ton geben. Der Autor einiger Folgen der Serie “Bulle von Tölz” führt die bewährten Zutaten des erfolgreichen Fernsehkrimis in seinen Romanen weiter, nur mit anderer Besetzung. |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 11.12.2011 |
|
|
Ein super spannender deutscher Bayern-Krimi. Die Handlung wechselt immer zwischen 2007 (vor 2 Jahren) und dem Jetzt (2009). An einem Schafkopf-Abend verschwindet Kati, die von ihrem Freund jahrelang brutal verprügelt wurde. Im Jetzt wird dem Prügelfreund der Kopf weggeschossen. Kurz darauf stirbt auch noch ein Anwalt, der behauptete was gesehen zu haben. Die Handlungen im Jetzt und Damals und auch die Personen und deren Schicksale sind sehr gekonnt und spannend miteinander verwoben. Es ist tatsächlich bis zur 4.letzten Seite spannend und erst da wird alles aufgeklärt. Toll ist auch der bayrische Dialekt. Geschrieben ist die Erzählperspektive in Hochdeutsch, jedoch sprechen die Protagonisten in bayrisch. Das ist echt charmant und eben authentisch. Von Föhr lese ich bestimmt noch mehr. |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 06.09.2011 |
|
|
Kurzbeschreibung: Der Kleinkriminelle Stanislaus Kummeder geht an einem Oktobersonntag frühmorgens mit einem Bierfass auf den Riederstein. Dort auf dem Gipfel, hoch über dem Tegernsee, wird ihm aus heiterem Himmel der Kopf weggeschossen. Was der Mann, der nie auf Berge ging, auf dem Riederstein zu schaffen hatte, wozu er ein Bierfass auf den Gipfel schleppte und weshalb ihn jemand mit einem Präzisionsgewehr aus 500 Meter Entfernung erschoss - das können nur zwei Menschen beantworten: der ewig frierende Kommissar Wallner und sein bayerisch-anarchistischer Kollege Polizeiobermeister Kreuthner. Ein sehr interresanter Krimi, der von Anfang bis Ende sehr spannend ist und bei dem es mehrere entscheidende Wendungen gibt. Wenn man meint endlich durchschaut zu haben, warum der Mann sterben musste, kommen neue Aspekte hinzu und die Überlegungen erweisen sich als falsch. Was ich (wieder mal ) nicht wusste, war, dass es einen weiteren bzw. vorherigen Fall für Kommissar Wallner gibt, den ich mir aber mit Sicherheit auch noch kaufen werde. Reihenfolde der "Komissar Wallner" Krimis: 1. Der Prinzessinnenmörder 2. Schafkopf |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von sabine am 23.09.2010 | |
|
Gerade habe ich einen sehr sehr guten Krimi beendet. Auf einem Berg am Tegernsee wird einem Mann der Kopf weggeschossen. Was machte dieser Mann mit einem Bierfass auf einem Berggipfel und wer hat ihn erschossen. Die Ermittlungen beginnen und Kommissar Wallner und sein Team haben so manche Ungereimtheit zu klären. Alle Fäden laufen in einer Juni-Nacht vor zwei Jahren zusammen, in der einige Männer bei einer Partie Schafkopf zusammensitzen. Dieser Krimi hat mich sehr überzeugt. Er spielt am Tegernsee und in den Dialogen ist schon mal die eine oder andere Stelle, wo der bayrische Dialekt gesprochen wird. Dies hat mich aber in kleinster Weise gestört, im Gegenteil, es passte sehr gut hinein. Auch die Zeitsprünge, einmal spielt die Geschichte in der Gegenwart und dann springt man immer wieder zu der Nacht vor zwei Jahren, waren nur am Anfang etwas verwirrend, passten aber immer besser ins Bild. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Man taucht in eine Welt aus kriminellen Machenschaften und häuslicher Gewalt. Außerdem erfährt der Leser von einigen Nebenhandlungen, wie z.B. Privates aus Wallners Liebesleben und sein Zusammenleben mit dem lustigen Großvater. Das absolute Highlight war für mich der Herr Polizeiobermeister Kreuthner, ein nicht wirklich symphatischer Zeitgenosse. Dieser sorgte in seiner einfältigen Art immer wieder dafür, dass ich ein Schmunzeln auf den Lippen hatte. Insgesamt ein wirklich spannender Krimi, den ich nur empfehlen kann und ich warte gespannt darauf, dass es hoffentlich bald eine Fortsetzung mit Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner gibt. |
7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von sabatayn76 am 22.08.2010 |
|
|
Von geschlagenen Frauen und verkrachten Existenzen Inhalt: Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner hat im volltrunkenen Zustand eine Wette abgeschlossen, die es nun zu gewinnen gilt: um das bronzene Europäische Polizeileistungsabzeichen zu bekommen, joggt er in aller Frühe auf den Gipfel des Riedersteins. Dort trifft er auf Stanislaus Kummeder, dem jedoch wenig später der Kopf weggeschossen wird. Die Polizei weiß bald, dass es sich um einen Meisterschuss gehandelt hat, der aus mehreren hundert Metern Entfernung abgegeben wurde. Handelt es sich bei dem Schützen um einen Auftragskiller? Wer hat dies initiiert? Gibt es einen Zusammenhang zu Kummeders Freundin, die zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden ist? Meine Meinung: 'Schafkopf' ist ein spannender Krimi, der durch die Zeitsprünge und die Dialekt sprechenden Protagonisten sehr lebendig wirkt, und stets einfach und schnell lesbar ist. Die Protagonisten sind sehr speziell, was mir oft gefallen hat, da sie fehlerbehaftet und nicht perfekt sind, was ich jedoch auch oft als zu überzogen und unglaubwürdig empfunden habe. Bisweilen haben Beziehungen zwischen den Protagonisten und die Handlungen einzelner Personen für mich wenig Sinn ergeben und wirkten sehr konstruiert. Der Polizei passieren oft sonderbare Fehler, die sie trottelig wirken lassen, was nicht gerade dafür gesorgt hat, dass ich die Verbrechensaufklärung logisch und fundiert fand. Ich hatte zudem den Eindruck, der Autor verlasse sich sehr auf Zufälle, was leider dazu führt, dass sein Krimi oft unrealistisch und wenig überzeugend ist. Die Recherche des Autors bezüglich der Alzheimer-Demenz hätte etwas intensiver sein können: dass man vertraute Personen nicht mehr erkennt, geschieht eher in späteren Phasen der Erkrankung, in denen der Betroffene längst nicht mehr fähig ist, Geschäfte abzuwickeln und sich Sorgen um die Zukunft zu machen. Bei Föhr ist es genau umgedreht und sorgt leider dafür, dass seine Argumentation nicht ganz aufgeht. Mein Resümee: Ein spannender Krimi mit kleineren und größeren Schwächen. Meiner Meinung nach deutlich schlechter als 'Der Prinzessinnenmörder'. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Cosmopolitan aus Düsseldorf am 30.07.2010 | |
|
Schafkopf – Ein Titel, der einen doch beim ersten Anblick etwas stutzen lässt, wenn man nicht gerade aus Bayern kommt und dieses Kartenspiel kennt. Mit genau diesem Kartenspiel, fängt auch im Prinzip die Geschichte an... Stanislaus Kummeder, Peter Zimbeck, Harry Lintinger und sein Vater und der Polizist Kreuthner spielen ein paar Runden in Zimbecks Wirtshaus in der Nähe vom Tegernsee. Kurz danach wird Kathi Hoogmüller vermisst, Kummeders Freundin und 2 Jahre später tot aufgefunden und zwar in der Gegend. Desweiteren stirbt Stanislaus Kummeder eines frühen Morgens auf dem Riederstein (Berg) mit einem Kopfschuss, während Kreuthner nur ein paar Meter weiter steht, den Mord in diesem Moment aber nicht mitbekommt. Durch den Tod vom Kummeder fangen die Ermittlungen nun auch erst an. Es stellt sich heraus, das irgendwie alles mit dem Kartenspiel vor 2 Jahren angefangen haben muss...ein Anwalt wird später auch noch tot in seiner Wohnung aufgefunden, der eigentlich eine wichtige Aussage zum Mord am Kummeder tätigen wollte, da er an diesem frühen Morgen, genau wie Peter Zimbeck und Stanislaus Kummeder, auf dem Riederstein war... Die Frage ist, was haben dort oben alle verloren? Und was haben 200 000 Euro damit zu tun, die man später beim Zimbeck findet und eigentlich dem toten Anwallt gehörten... Ja, wenn man diese Inhaltsangabe liest, ist man erst einmal verwirrt, so viele Informationen auf einmal, beim lesen des Buches ging es mir erst einmal nicht anders. Aber nach und nach kommt man richtig gut mit. Man muss eben nur auf die Zeitsprünge achten, da die eigentlich Geschichte mit den Ermittlungen 2009 spielen, daneben aber auch noch die Geschehnisse von 2007 preisgegeben werden um mit den Ermittlungen mitzuhalten. Der Leser ist quasi den Polizisten immer ein Stück voraus. Das Buch ist doch irgendwie anders, als die meisten Krimis, die ich bisher gelesen habe und das nicht im negativen Sinne, sondern eher im positiven. Nach den ersten paar Seiten, musste ich allerdings erst einmal mit mir hadern, das Buch weiterzulesen, da es doch tatsächlich auf Bayerisch geschrieben wurde und man sich nun erst einmal an diesen doch ungewöhnlichen Dialekt gewöhnen muss. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch, je länger ich es gelesen habe immer mehr gefallen. Das Buch erinnert mich von der Schreibweise sehr stark an Frank Schätzings "Mordshunger", weil sehr viel Ironie, Witz und Männergeschichten dahinter stecken. Ich würde auch eher sagen, dass das Buch ideal für einen Mann ist, dennoch werden auch Frauen ihren Spaß haben. Also im Großen und Ganzen, fand ich das Buch sehr gelungen, das einzige Manko wäre dann doch das Bayerische, auch wenn das dem Buch natürlich den richtigen Charme verleiht, den es braucht...deswegen 4 Sterne! |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von antjemue aus Chemnitz am 29.07.2010 | |
|
In einem kleinen bayrischen Ort am Tegernsee – man sollte ja eigentlich denken, dort ist die Welt noch in Ordnung – geschehen eigenartige Dinge. Da wird einem jungen Mann im Beisein eines sich gerade erbrechenden Polizisten der Kopf weggepustet. Junge Burschen verprügeln ihre Freundinnen und Anwälte verdienen besseres Geld als Dachziegelverkäufer… Der Kriminalroman beginnt mit einem Prolog. Wir schreiben den 15.06.2007 abends. Ein Rechtsanwalt erhält von seinem Schwiegervater eine Tasche, deren Inhalt sehr gehaltvoll ist. Zur gleichen Zeit spielen in einem Wirtshaus im Mangfalltal vier der später immer wieder auftauchenden Protagonisten eine Partie Schafkopf, während die beste Freundin der Lebensgefährtin des Wirtes heimlich die Vorbereitungen zur Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund trifft. Im ersten von insgesamt 70, relativ kurz gehaltenen, Kapiteln befinden wir uns dann in der Gegenwart, welche am 4. Oktober 2009 beginnt. Hier geschieht der Mord an Stanislaus Kummeder, der mir aus dem Prolog schon als der gewalttätige Freund der flüchtenden Kathi Hogmüller bekannt war. Unmittelbar nach dem Mord beginnen die Ermittlungsarbeiten und ich lerne nach und nach weitere Protagonisten kennen. In der Folge wechselt der Autor immer wieder genau im richtigen Moment die Schauplätze. Dazu verwendet er in allererster Linie Zeitsprünge und konzentriert sich dabei im Wesentlichen auf drei Zeiträume. Die gegenwärtigen Ermittlungen, die Nacht des besagten 15.06.2007 und Ereignisse, die Wochen und Tage vor dem 4. Oktober 2009 geschahen. Damit ich als Leser auch wirklich immer gleich weiß, wo ich mich gerade befinde, steht dann am Anfang des Kapitels Datum und Uhrzeit. Dass und wie sehr die Ereignisse zusammenhängen, erfahre ich als Leser nur häppchenweise und erlebe dabei auch die eine oder andere Überraschung. In einem sehr bildhaften, flüssigen Schreibstil werde ich als Leser durch das Geschehen geführt. Ich kann mir dabei sowohl die handelnden Figuren, als auch die jeweilige Umgebung, in der sie sich gerade befinden, sehr deutlich vorstellen. Erzählungen und Beschreibungen sind auch in ordentlich deutscher Sprache verfasst. Dialoge dagegen oft in bayrischem Dialekt, der je nach Protagonist, mehr oder weniger ausgeprägt ist. Anfangs war das für mich, genau wie die typisch bayrischen Namen, ein wenig befremdlich, doch nach der Einlesephase gehörte es dann regelrecht dazu und machte mir den regionalen Bezug beim Kopfkino nur noch deutlicher. Damit es dem Leser nie langweilig wird, lässt sich der Autor einiges einfallen. So tauchen, neben dem scheinbar lüsternen Opa des Chefs der SoKo, auch eine Kräuterhexe und ein Medium auf. Man könnte fast sagen, dass jedes Klischee bedient wird. Aber das brachte Abwechslung und war auch nur ein kurzes Zwischenspiel. Die zwischenmenschlichen Belange der Ermittler, Täter und Opfer, die immer wieder gekonnt verwoben wurden, halfen beim Verstehen von Motivationen und sorgten für unerwartete Wendungen in dem am Ende sehr schlüssigen Krimi. Lediglich eine Hauptperson kam - meiner Meinung nach - in der Charakterisierung etwas zu kurz weg. Nicht dass es für die Handlung wirklich wichtig gewesen wäre, aber wenn es um den Polizisten Kreuthner ging, hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass hier vom Autor etwas vorausgesetzt wird, was für mich als Leser nicht hundertprozentig greifbar ist. Einen aufklärenden Hinweis dazu fand ich bereits im Buch, später dann auch bei meinen Recherchen im Netz. Kreuthner scheint eine entscheidende Rolle im ersten Roman des Autors „Der Prinzessinnenmörder“ zu spielen. Allerdings hat mich dies jetzt eher neugierig gemacht, als dass es mich ernsthaft stören würde. Insgesamt empfand ich den Krimi „Schafkopf“ als eine sehr angenehme und empfehlenswerte Unterhaltungslektüre. |
6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| leichte Gebrauchsspuren | 3,75 | 1,25 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | kathy29-1 | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 6,00 | 1,20 | Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | Viktonzi | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 6,50 | 1,30 | Banküberweisung | Zwitüan | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; gut | 6,61 | 2,05 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal | Berliner Buechertisch e.V. | 99,7% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 7,00 | 2,00 | Banküberweisung | Martinet | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 12,00 | 1,80 | Banküberweisung | buchmaus | 100,0% | ansehen |
| Wie neu | 14,00 | 1,60 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Buchversand Zorneding | 99,1% | ansehen |
| Wie neu | 14,20 | 0,00 | Banküberweisung | robo-buch | 98,3% | ansehen |
| Auch erhältlich als |
|
| Audio CD EUR 14,99 |
|
| Hörbuch-Download MP3 (MP3) EUR 11,99 |
|
| Broschiertes Buch EUR 9,99 |
|
| eBook, ePUB EUR 9,99 |
|

| Fans empfehlen | |
![]() |
E L James Geheimes Verlangen / Shades of Grey Trilogie Bd.1 EUR 12,99
|
![]() |
E L James Gefährliche Liebe / Shades of Grey Trilogie Bd.2 EUR 12,99
|
![]() |
E L James Befreite Lust / Shades of Grey Trilogie Bd.3 EUR 12,99
|
![]() |
Britta Sabbag Pinguinwetter EUR 8,99
|
![]() |
Rachel Joyce Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry EUR 18,99
|
| Weitere Empfehlungen | |