Lasst uns froh und grausig sein - Schmöe, Friederike

Friederike Schmöe 

Lasst uns froh und grausig sein

Ein bitterböser Weihnachtskrimi

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Lasst uns froh und grausig sein

23.12.2011. Privatdetektivin Katinka Palfy sitzt in einem heruntergekommenen Bamberger Boxclub und observiert ihre Zielperson. Sie hofft, den mutmaßlichen Kunsthehler an diesem Abend in flagranti bei einem Deal zu erwischen.
Kurz darauf wird draußen eine Leiche entdeckt, auf deren Trenchcoat ein eigenartiger Hundepfotenabdruck zu sehen ist. Als später am Abend Blitzeis den Verkehr lahm legt, sitzen alle im Club fest und sind auf ihre eigene Cleverness angewiesen, um herauszufinden, was sich zugetragen hat und wer von ihnen der Mörder ist


Produktinformation

  • Verlag: Gmeiner
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 182 S. 200 mm
  • Seitenzahl: 182
  • Gmeiner Original
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 123mm x 18mm
  • Gewicht: 215g
  • ISBN-13: 9783839211861
  • ISBN-10: 3839211867
  • Best.Nr.: 33359048
Friederike Schmöe präsentiert erneut einen vergnüglichen und überaus originellen Weihnachtskrimi aus Franken.
Friederike Schmöe, geb. 1967 in Coburg, promovierte und habilitierte nach dem Studium der Germanistik und Romanistik. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Linguistik schreibt sie seit 2000 Kriminalromane und Krimikurzgeschichten. Außerdem gibt sie Kreativitäts-Kurse für Kinder und Erwachsene im In- und Ausland und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Sie arbeitet an zwei Krimiserien: Katinka Palfy, Privatdetektivin, ermittelt in Schmöes unmittelbarer fränkischer Umgebung. Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde löst ihre Fälle in und um München.

Blick ins Buch "Lasst uns froh und grausig sein"


Leseprobe zu "Lasst uns froh und grausig sein" von Friederike Schmöe

"(S. 47-48)

Tjark leitete seit einem guten Jahr das Kommissariat eins. Seitdem waren die Sitzungen um einiges besser organisiert als unter seinem Vorgänger. Wir erfuhren also recht flott, dass Enikö Marai noch keine ausgewachsene Lehrerin war, sondern Referendarin am hiesigen Gymnasium, dass ihre Eltern seit einigen Jahren wieder in Ungarn lebten und Kollegen und Freunde Enikö als lebensfroh und humorvoll lobten. »Kaum einer wusste von ihrem zeichnerischen Talent«, fügte Volkwin hinzu. »Ich kann euch nichts weiter berichten«, seufzte Tine und machte eine Kaugummiblase.

»Jeder hätte an Enikös Glas herankommen können. In dem Gedränge …« Ich unterbrach sie: »Wer mixte die Drinks?« »Eine Mitarbeiterin von Tessi Gerber, eine gewisse Doris Mey. Sie wollten was anbieten, das nichts mit Weihnachten oder so zu tun hatte.« »Ja, klar«, fuhr ich ungeduldig dazwischen. »Wer besorgte die Zutaten? Wer hatte Zugang zu den Sachen? Da waren doch noch andere Mitarbeiter in der Bude. Was hatten die denn zu tun? Kasse? Verkauf? Oder was?« Tine schwieg. »Überleg doch mal, Clemenza«, sagte Tjark. »Doris Mey hatte Zugang zu den Sachen, ebenso alle anderen Mitarbeiter der Buchhandlung.

Aber das Gift muss gezielt in Enikös Getränk gekommen sein, denn nur sie wurde vergiftet. Das heißt: Der Täter träufelte in letzter Sekunde das aconitum napellus in exakt den Cocktail, der ganz sicher Enikös Magen fluten würde.« Ich schloss die Augen und sah die Szene vor mir. Ich mitten im Gewühl, Enikö am Stehtischchen, einen Stift in der Hand. Fünf Finger, die ihr das präparierte Glas reichten. Kein Zweifel. Tjark hatte recht. Das Telefonat mit Tante Consuelo brachte ich rasch hinter mich.

Weihnachten im Kreis der Familie abzusagen, das durfte man nicht mal denken, geschweige denn tun. Ich konnte nur deshalb auf Milde hoffen, weil ich Polizistin war. Deutsche Polizistin. Die galten als korrekt und waren ohnehin immer im Einsatz. »Aber spätestens zum sechsten Januar bist du bei uns? Dann ist dein Fall doch gelöst?« Ich hörte ein »Mach uns keine Schande, Mädchen« aus der Leitung tropfen und versprach nichts. Legte auf und lächelte mir ins Fäustchen.

Kundenbewertungen zu "Lasst uns froh und grausig sein" von "Friederike Schmöe"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** gut)
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(1)
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Bewertung von Wumsi1973 aus Wiesendorf am 08.12.2011 ***** sehr gut
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Bewertung von Orchidee aus Hannover am 24.10.2011 ***** weniger gut
Das ist das erste Buch der Autorin, das mir nicht gut gefallen hat. Man lernt viele Leute kennen, aber die Hauptperson Katinka gerät stark ins Hintertreffen...

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