Eine Zierde für den Verein - Fleißer, Marieluise

Marieluise Fleißer 

Eine Zierde für den Verein

Roman vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen

Broschiertes Buch
 
1 Kundenbewertung
***** schlecht
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
9 ebmiles sammeln
EUR 8,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Eine Zierde für den Verein

In der vermeintlichen Idyllik einer deutschen Provinz in den Jahren vor 1933 sucht Gustl Amricht, Kleinstädter, Zigarrenladeninhaber und Schwimmphänomen, die Nähe von Frieda Geier, erobert und heiratet sie. Aber an der Selbständigkeit Friedas prallen "die natürlichen Machtmittel des Mannes" ab, sie läuft ihm davon, und der Enttäuschte stürzt sich mit großem Entschluß auf die wichtige Aufgabe: er wird wieder der erstklassige Krauler, der aus seinem mannhaften Körper das letzte für seinen Verein herausholt.


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 2006
  • 9. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 201 S.
  • Seitenzahl: 206
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.294
  • Best.Nr. des Verlages: 36794
  • Deutsch
  • Abmessung: 179mm x 110mm x 15mm
  • Gewicht: 130g
  • ISBN-13: 9783518367940
  • ISBN-10: 3518367943
  • Best.Nr.: 01024795
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.12.2011

Wenn der Tabakwarenhändler ein Patriarch sein will
Zwischen Unterwürfigkeit und Dominanz, Selbstbewusstsein und Konvention, Tradition und Emanzipation: Eva Sixt liest Marieluise Fleißers
„Roman vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen“
Vor wenigen Wochen wäre Marieluise Fleißer 110 Jahre alt geworden. Vor achtzig Jahren ist ihr erster Roman „Eine Zierde für den Verein“, der damals noch „Mehlreisende Frieda Geier“ hieß, im Gustav Kiepenheuer Verlag erschienen. Zugegebenermaßen keine richtigen Jubiläen. Trotzdem wird gegenwärtig der gebürtigen Ingolstädterin und ihrem Prosatext mit dem schönen neusachlichen Untertitel „Roman vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen“ eine größere Aufmerksamkeit zuteil. Das Stadttheater Ingolstadt und sein neuer Intendant Knut Weber haben vor kurzem den gefeierten Dramatiker Christoph Nußbaumeder beauftragt, eine Bühnenfassung zu erstellen. Die Inszenierung in der Regie von Donald Berkenhoff war dann auch recht furios und ein großer Erfolg. Beinahe zur gleichen Zeit hat Eva Sixt im Regensburger LohrBär-Verlag eine gekürzte Hörbuchfassung vorgelegt. Sie ist weit mehr als eine der gewöhnlichen …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Angetan ist Alexander Kosenina von dieser Hörbuchfassung von Marieluise Fleißers Roman "Eine Zierde für den Verein". Sie macht in seinen Augen richtig Lust auf den Roman, die Hörbuchfassung nämlich ist, wenn auch gekonnt, so doch gekürzt, so dass ganze Handlungsstränge außen vor bleiben. "Eine Zierde für den Verein" erzählt für ihn höchst unterhaltsam, sprachlich präzise und mit viel Ironie vom Kleinbürgermief in der Provinz kurz vor der Machterergreifung der Nazis, von Bigotterie und Prüderie. Und von einer starken Frau, der Mehlhändlerin Frieda Geier, die sich gegen die Männerwelt zu behaupten weiß und ihrer kleinen Schwester die Klosterschule finanziert. Dass den Nazis der Roman missfiel und verboten wurde, wundert Kosenina nicht, für ihn ist das heute eine Empfehlung.

© Perlentaucher Medien GmbH
Marieluise Fleißer, geb. am 23. November 1901 in Ingolstadt) studierte ab 1920 in München Theaterwissenschaft bei Arthur Kutscher und Germanistik. Sie lernte in dieser Zeit Lion Feuchtwanger und über ihn Bertolt Brecht kennen. Schon als junge Studentin schreibt sie ihr erstes Drama "Die Fußwaschung" (späterer Titel "Fegefeuer in Ingolstadt"). Ab 1925 lebte sie wieder in Ingolstadt, wo sie 1974 starb.

Kundenbewertungen zu "Eine Zierde für den Verein" von "Marieluise Fleißer"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 1 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** schlecht)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Eine Zierde für den Verein" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Preuße am 29.01.2012 ***** schlecht
Ich musste dieses Buch für mein Deutsch-Studium lesen. Leider hängt es immer von den Dozenten ab, welche Lektüre ausgewählt wird. Ich kannte vorher weder das Buch noch die Autorin. Das war auch gut so. Ich würde von dieser Autorin kein Buch mehr lesen, geschweige denn kaufen.
Der Erzähler wechselt ständig zwischen den Innenperspektiven der Hauptfiguren und der Leser weiß nie, ob das, was die Figur sieht und beschreibt, überhaupt der Wahrheit entspricht. Es entsteht keine Spannung und jede Figur im Roman ist dem Leser unsympathisch. Keine von ihnen könnte als Vorbild dienen, identifizieren kann sich der Leser auch nicht.
Es gibt einen Grund, warum diese Autorin so unbekannt ist und es auch bleiben sollte.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Eine Zierde für den Verein" von Marieluise Fleißer ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

Ein Marktplatz-Angebot für "Eine Zierde für den Verein" für EUR 8,70

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 8,70 1,50 Banküberweisung mgl-buch 94,4% ansehen
Mehr von