Die Ludwig-Verschwörung - Pötzsch, Oliver

Oliver Pötzsch 

Die Ludwig-Verschwörung

Historischer Thriller. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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Die Ludwig-Verschwörung

Steven Lukas, ein Antiquar aus München, findet in seinen Regalen ein ihm unbekanntes altes Buch. Schon bald merkt er, dass es sich dabei um das Tagebuch eines engen Vertrauten von Ludwig II. handelt, den Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld. Das über hundert Jahre alte Buch ist in einer geheimen Kurzschrift verfasst, die Lukas nur Stück für Stück entziffern kann. Der ungeheuerliche Fund könnte die wahren Umstände des Todes von Ludwig II. verraten! Doch offenbar haben verschiedene Parteien ein Interesse daran, die Veröffentlichung des Tagebuchs zu verhindern. Und ein Fanatiker geht dabei über Leichen. Gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld gelingt es Lukas, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen eine Rätselreise, die die beiden zu sämtlichen Schlössern des Märchenkönigs führt.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 571 S.
  • Seitenzahl: 571
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28290
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 35mm
  • Gewicht: 404g
  • ISBN-13: 9783548282909
  • ISBN-10: 3548282903
  • Best.Nr.: 29748114
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.03.2011

Mystisch
Pötzsch: „Ludwig-Verschwörung“
Schon auf den ersten Seiten fließt Blut, und die Lebendigen, die nach und nach die Geschichte bereichern, erscheinen als seltsame Vögel: Der eine herrscht seine Mitmenschen in der dritten Person Singular an, ein anderer verkriecht sich hinter den Büchern seines Antiquariats, und dann gibt es da noch eine kauzig-sympathische Frau.
Um ein ganz besonderes Buch dreht sich die Handlung von Oliver Pötzschs drittem Roman (Ullstein Taschenbuch) „Die Ludwig-Verschwörung“ und – wie der Titel vermuten lässt – auch um den König, der in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit erfährt, weil man seines 125. Todesjahrs gedenkt. Nach der belletristischen Aufarbeitung seiner Familiengeschichte – Pötzsch stammt von Schongauer Henkern ab –, verwebt er in diesem Krimi den Mythos um Ludwig II. mit Fakten und Fiktionen. Pötzsch reichert sein 570 Seiten starkes Werk an mit Schlenker in Kryptographie und Kunsthandel, und entwickelt eine Liebesfreundschaft zwischen dem Buchhändler und der Nichte des Opfers.
Erneut beweist er erzählerisches Talent und Sinn für Spannung. Angesiedelt ist die Geschichte an …

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"Spannende Unterhaltung - auch für Nicht-Münchner" P.M. History, 12.02.11 "Erneut beweist er erzählerisches Talent und Sinn für Spannung ... Der Krimi bietet, was man sich erhofft: gut recherchierte Unterhaltung." Süddeutsche Zeitung, 25.03.11 "Eine spannende Reise in die Vergangenheit beginnt. Zwischen den Zeilen lässt der Autor bekannte Verschwörungstheorien anklingen, die unter dem Deckmantel der Fiktion ihr wahres Potenzial entfalten." Münchner Merkur, 18.06.2011

»Spannende Unterhaltung - auch für Nicht-Münchner« P.M. History, 12.02.11 »Erneut beweist er erzählerisches Talent und Sinn für Spannung ... Der Krimi bietet, was man sich erhofft: gut recherchierte Unterhaltung.« Süddeutsche Zeitung, 25.03.11 »Eine spannende Reise in die Vergangenheit beginnt. Zwischen den Zeilen lässt der Autor bekannte Verschwörungstheorien anklingen, die unter dem Deckmantel der Fiktion ihr wahres Potenzial entfalten.« Münchner Merkur, 18.06.2011
Oliver Pötzsch, Jg. 1970, arbeitet seit Jahren als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk, vor allem für die Kultsendung quer. Er ist ein Nachfahre der Kuisls, die vom 16. bis zum 19. Jahrhundert die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren. Oliver Pötzsch lebt in München.

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Kundenbewertungen zu "Die Ludwig-Verschwörung" von "Oliver Pötzsch"

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Bewertung von Doerti aus Zölkow am 23.03.2012 ***** sehr gut
Gelungener Thriller

In diesem Thriller wird versucht, den mysteriösen Tod Ludwig II. aufzuklären. Dabei wird Historisches interessant mit einem Thriller vereint, so dass das Lesen wirklich Freude macht und man die Geschichte auf eine neue Art kennen lernt. Dabei werden geheimnisvolle Ereignisse mit Intrigen und Verfolgung auf spannende Weise vereint.

Mir persönlich hat besonders die Schnelle des Thrillers gefallen. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, gelangweilt zu sein. Und ich muss zugeben, so eine Kombination aus Geschichte und modernem Thriller hatte ich noch nicht gelesen und bin positiv überrascht.

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Bewertung von tassieteufel am 26.09.2011 ***** sehr gut
Für den Münchner Antiquar Steven Lukas beginnt mit dem Fund eines geheimnisvollen Kästchens, das Fotos von König Ludwig und ein in Geheimschrift verfasstes Tagebuch enthält, eine turbulente Zeit, er wird von seltsamen Kapuzenmännern verfolgt, sein Antiquaritat wird verwüstet und er wird bedroht. Gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Langfeld macht sich Lukas an die Entschlüsselung des Tagebuches, das ein gewisser Theodor Marot, Assistent des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld und Vertrauter des Königs verfaßt hat und das womöglich die genauen Todesumstände des Königs preisgeben könnte. Doch je weiter Steven mit der Entschlüsselung des Tagebuches vorankommt, so rätselhafter werden die Hinweise und auch ihre Verfolger werden immer hartnäckiger.
Der Tod des Märchenkönigs gibt auch nach 125 Jahren immer noch Rätsel auf, Mord oder Selbstmord, oder gar eine mysteriöse Verschwörung? Gerade die Verschwörungstheorien gegen den König haben immer noch Hochkonjunktur und vor diesem Hintergrund ist Oliver Pötzsch ein spannender Roman gelungen, bei dem es schwer fällt, ihn einem bestimmten Genre zu zuordnen. Auf 2 Zeitebenen geschrieben, bietet das Buch dem Leser einen spannenden Mix aus Fakten und Fiktion. Sehr gut gefallen hat mir, das sich die 2 Zeitebenen sprachlich unterscheiden. Der historische Part, in dem Theodor Marot die letzten Monate des Königs schildert, ist sprachlich gut an das 19. Jahrhundert angepaßt und unterscheidet sich damit vom rasant ablaufenen Teil, der in der Gegenwart spielt. Bei diesem Teil hat mich ein wenig gestört, das über weite Teile Steven Lukas und Sara Lengfeld stets als der Antiquar und die Kunstdetektivin bezeichnet wurden, mit der Zeit wurde das ein wenig nervig, als etwas störend empfand ich auch die bei Thrillern so häufige Schwarz-Weiß Zeichnung der Figuren. Die Bösen sind schon arge Schurken und auch bei den Guten gibt es keine wesentlichen Unterscheidungen, das ist allerdings ein Punkt, über den man bei der temporeichen Story hinweg sehen kann.
Das Buch hat einen eingänigen Schreibstil und läßt sich flott lesen, man will eigentlich immer wissen wie es weiter geht, die Spannung bleibt durchweg erhalten und am Ende werden beide Erzählstränge zu einem runden, zufriedenstellenden Ende verwoben.

Fazit: dem Leser wird hier ein spannender Mix aus Fakten und Fiktion geboten, verpackt in eine spannende und informative Geschichte, wobei der Blick auf den Märchenkönig wohl ein augenzwinkernder ist und nicht alles für bare Münze genommen werden darf.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 26.08.2011 ***** ausgezeichnet
Kurz vor Feierabend erhält der junge Antiquar Steven Lukas Besuch von einem eleganten Herrn, der ihn nach Büchern über König Ludwig den II fragt. Als er sich auf die Suche in seinem bis oben voll gestopften Laden macht, verschwindet der Besucher fast lautlos. Wenig später entdeckt Steven ein Buch das erstens am falschen Platz steht und zweitens ein merkwürdiges geschnitztes Kästchen enthält. Die Neugierde überwiegt und nach dem Öffnen kommen ein Foto, eine Haarlocke und ein Notizheft zum Vorschein. Das Foto zeigt höchstwahrscheinlich den Märchenkönig Ludwig II von Bayern ,ziemlich zum Ende seiner Regentschaft.

Jetzt beginnen die Merkwürdigkeiten aber erst richtig. Das eher einsame und eintönige Leben des Antiquars wird von nun ab völlig auf den Kopf gestellt, denn schon beim Verlassen des Hauses wird er von eigenartigen Kapuzenmännern beschattet und auch Gangster stellen ihm nach. Letztere treiben ihn direkt in die Arme der Kunstdetektivin Sara Lengfeld, die sich ihm als Nichte des inzwischen verstorbenen älteren Herrn, kein geringerer als der bekannte Professor und Ludwig-Experte Paul Liebermann, zu erkennen gibt. Sie ist es auch, die Steven dazu drängt sich näher mit dem Tagebuch zu beschäftigen. Aber leichter gesagt als getan, denn das Tagebuch ist in einer Geheimschrift geschrieben, die Steven erst einmal entziffern muss. Nach anfänglichem Zögern setzt er sich mit dem Tagebuch auseinander , entschlüsselt sogar einen Teil der Schrift und begibt sich auf die Spuren der letzten Tage des Königs, denn die Aufzeichnungen sind von Theodor Marot, dem Assistenten des Leibarztes des Königs verfasst worden. Aber das Rätselraten geht erst richtig los, als Marot seine Leser auf eine Odyssee zu allen Bauten des Königs schickt, um dessen Schicksal zu enthüllen.





Ein rasanter Thriller , sowohl Historisch als auch in der Gegenwart . Denn der Autor schickt nicht nur die Protagonisten Steven und Sarah quer durch Bayern, immer auf der Hut vor Gangstern, sondern auch der junge Assistent schrieb seine Aufzeichnungen vor über hundert Jahren teilweise unter Lebensgefahr.

Geschickt spickt er Wahrheit mit Fiktion, Verschwörungstheorien mit Tatsachen und präsentiert eine Entschlüsselung zum Tode Ludwigs die gar nicht mal so abwegig ist. Mir haben besonders die Detailverliebtheit in Bezug auf die Schlösser des Königs und die gute Darstellung des recht eigenwilligen Monarchen gefallen. Dabei wirkt der Plot aber nicht überladen und die Spannungsbögen kommen durch geschickte Wendemanöver in der Geschichte gut zum tragen. Oliver Pötzsch versteht es seinen Leser zu fesseln und ich persönlich lese ihn immer wieder gern.



Ein besonderes Sternchen gibt es für die an den Anfang gestellte Liste aller mitwirkenden Personen. Das erleichtert mir immer das Nachschlagen, gerade wenn ich mich ans rezensieren mache.

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Bewertung von dietwolf aus Hof am 23.08.2011 ***** ausgezeichnet
Ich kann nur 2 Punkte für das Buch geben. Ursprünglich war ich sehr neugierig und wollte es unbedingt haben, aber diie teils groteske Handlung und die nicht immer korrekte Reserche haben mir nicht gefallen. Es waren auch mehrere sachliche Fehler, die mir sofort auffielen. Im großen und ganzen bin ich nicht begeistert.

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Bewertung von Karo aus Kloster Lehnin am 20.06.2011 ***** sehr gut
Die Geschmäcker sind verschieden heißt es und so wird es auch sein. Dadurch das ich mehr auf mittelalterliche historische Romane fixiert bin war dieses Buch nicht ganz nach meinen Geschmack. Ich dachte weil es auch von Oliver Pötzsch geschrieben ist,wird es genauso spannend sein wie "Die Henkerstochter" aber ich war etwas enttäuscht. Ich fand die Spannung war zwar irgendwie da, aber manchmal vepuffte sie gleich wieder! Wie gesagt es ist meine Meinung,deswegen laßt euch nicht von diesem Buch abhalten und liest es selbst! Dieses Buch hat auf alle Fälle, auch was von einem geschichtlichen Kriminalroman.Deswegen von mir ein sehr gut!!!!!

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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 29.05.2011 ***** ausgezeichnet
Wie bereits auch die Reihe um die Henkerstochter Magdalena spielt der aktuelle Roman von Oliver Pötzsch in Bayern.

Inhalt: Dr. Prof. Liebermann wird vom König, wegen eines Buches, ermordet. Dieses konnte er vorher verstecken, aber es gibt einen Anhaltspunkt: das Antiquariat Lukas.
Steven Lukas findet in seinem Laden ein unbekanntes Kästchen. Es enthalt eine Fotografie von König Ludwig II, den Märchenkönig und ein Tagebuch von T.M in einer geheimnisvollen Kurzschrift.
Dieser sonderbare Fund verändert Stevens Leben. Er wird verfolgt, überfallen und gesucht. Mit Hilfe der Kunstdetektivin Sara Lengfeld versucht Steven das Geheimnissen um das Kästchen zu lösen und dafür geht die Reise durch sämtliche Schlösser König Ludwig II.

Meine Meinung: Für mich als Bayer war dieser Roman ein Genuss. Gespannt verfolgte ich bis zum Schluss die Suche der sympathischen Protagonisten Lukas und Sara nach der Antwort. Fasziniert von dem Hauch Magie, der sich von Seite zu Seite aufbaute, fühlte ich mich immer mehr in der Geschichte gefangen. Deshalb wunderte es mich nicht, als ich vor Augen hatte, wie Lukas am Tisch saß umgeben von Pferdedroschken, schimmernden Grotten…..
Örtliche Gegebenheiten von München bzw. Bayern erkannte ich sofort wieder und interessant fand ich die Details aus der geschichtlichen Perspektive des Tagebuchs. Obwohl ich aus Bayern stamme, gab es für mich auch viel Neues zu lesen wie z. B. www.guglmann.de und die Lust zur Auffrischung meiner Erinnerungen an die Schlösser inklusive. Das Cover gefällt mir sehr gut, da Schloss Neuschwanstein eine wichtige Station im Buch ist und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Es wirkt durch die rote Blutstropfen und den bläulichen Dunst sehr mystisch.
Informativ fand ich auch das Glossar für Verschwörungstheoretiker und die Auswahl an Werken für Neugierige.

Fazit: Wie der Märchenkönig selbst, ist diese Buch sehr facettenreich. Eine spannende Reise auf der Spur von König Ludwig II, eine Mischung aus Krimi / Märchen und ein Reiseführer durch die schönsten Orte Bayerns.

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Bewertung von sueorange am 09.05.2011 ***** ausgezeichnet
Erst betritt ein seltsamer Besucher das Antiquariat von Steven Lukas und dann findet der Bücherliebhaber auch noch ein verwittertes Holzkästchen zwischen seinen Büchern. Das Kästchen enthält ein Geheimnis ungeahnten Ausmaßes: das über hundert Jahre alte Tagebuch eines Vertrauten von König Ludwig II., verfasst in einer Geheimschrift. Möglicherweise kann man mit dieser Schrift endlich hinter das Mysterium der Todesumstände des bayrischen Märchenkönigs kommen. Steven brennt sofort für diese Geschichte, jedoch wird ihm schnell klar, dass er nicht der Einzige ist, der Interesse am Inhalt des Buches hat. Hilfe bekommt Steven von der Kunstdetektivin Sara Lengfeld, jedoch werden die beiden alsbald von geheimnisvollen Kapuzenmännern verfolgt und auch ein Fanatiker hat es auf das Tagebuch abgesehen und schreckt vor nichts zurück.

So spannend und faszinierend kann die Historie sein, wenn sich der richtige Erzähler ihrer annimmt. Oliver Pötzsch gelingt es schon nach wenigen Seiten den Leser mit demselben Virus zu infizieren, der auch seinen Protagonisten befallen hat: man möchte einfach Zeile um Zeile wissen, was in diesem Tagebuch geschrieben steht. Und während diese Tagebuchgeschichte nach und nach entschlüsselt wird, befindet man sich mit Steven und Sara auf der Suche nach dem Geheimnis und auf der Flucht vor ihren Widersachern. Außerdem wechselt man immer wieder die Zeitebene, mal erlebt man die Vergangenheit zu König Ludwig II. Lebzeiten und dann befindet man sich wieder in der Gegenwart. Der Schreibstil ist mitreisend, die Dialoge wirken echt und die einzelnen Charaktere glaubhaft. Der eigenbrötlerische Antiquar war mir gleich sympathisch.

Dieser historische Thriller lädt dazu ein die Märchenschlösser des vergangenen Königs mal genauer unter die Lupe zu nehmen und für den nächsten Ausflug dorthin, bekommt man in diesem Buch auch Standortkarten der Schlösser und den Grundriss von Schloss Neuschwanstein mitgeliefert. Im Nachwort erfährt der Leser auch, welche Inhalte den Tatsachen entsprechen und was dazu geflunkert war und für alle, die so richtig auf den Geschmack gekommen sind, gibt es noch ein kleines Glossar für Verschwörungstheoretiker.

Sehr schön finde ich auch das Buchcover, das auf mich, durch die Farb- und Motivwahl, märchenhaft blutig wirkt. Und ein wenig vergriffen und geheimnisumwoben, wie das Tagebuch...

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Bewertung von Kuschelbu am 02.05.2011 ***** ausgezeichnet
Seit diesem sehr gut geschriebenen Krimi bin ich König Ludwig II Fan geworden! Oliver Pötzsch versteht es einfach historische Fakten mit einer Kriminalgeschichte zu verbinden, so dass man am Ende noch einiges für seine Allgemeinbildung getan hat, ohne trockene historische Bücher wälzen zu müssen.

Der Antiquar Lukas Stevens versucht das Tagebuch von Marot, dem Assistenzarzt von König Ludwig II zu entschlüsseln, um hinter das Geheimnis des Todes von diesem zu kommen. Dabei verwendet Pötzsch zum großen Teil die wirklichen Fakten und entschließt sich schließlich für eine mögliche der vielen Varianten der Todesursache König Ludwigs. Doch nicht nur Lukas und seine Partnerin Sarah versuchen hinter das Geheimis zu kommen. Es gibt auch noch die Guglmänner, die Wittelsbacher und die Erben König Ludwigs...

Dieses Buch ist einfach ein Muss für jeden, der noch nicht viel über den Märchenkönig weiß. Danach wird einfach jeder von diesem eigenartigen Menschen, der Neuschwanstein, Linderhof und Schloss Chiemsee gebaut hat, fasziniert sein. Ich war so fasziniert, dass ich mir nach dem Buch sogar Schloss Neuschwanstein angeschaut habe und das obwohl mich Geschichte bisher nie so wirklich interessiert hat. Einfach ein tolles Buch, dass ich nur jedem empfehlen kann.

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Bewertung von Ritja aus Deutschland am 05.04.2011 ***** gut
Oliver Pötzsch strickt eine leicht verworrene Geschichte um den König Ludwig II - Mythos. Ein Professor ersteigert einen kleinen Kasten mit einem Tagebuch und einer Locke darin. Das Tagebuch ist in einer Geheimsprache geschrieben und nicht ganz so einfach zu entschlüsseln. Der Professor ist jedoch nicht der einzige, den das Buch interessiert. Er wird verfolgt und gefoltert und stirbt für dieses Buch. Die Mörder jedoch können es nicht mehr bei ihm finden. Der Antiquar Steven Lukas findet das Buch zwischen seinen Bücherreihen und ist sofort fasziniert davon. Doch auch er wird nun verfolgt und gejagt. Jedoch bekommt er Unterstützung von einer jungen Frau, die sich als Kunstdetektivin ausgibt. Gemeinsam versuchen sie, trotz der Überfälle und Verfolgungen der Königstreuen, das Rätsel im Buch zu lösen. Denn dahinter verbirgt sich ein Geheimnis, das nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll.

Es ist ganz spannend mit den beiden auf Rätseljagd zu gehen. Auch kann man noch etwas über Ludwig II und über diese Zeit erfahren. (Sofern es wahr ist.) Die Schlösser von Ludwig II werden zum Teil sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich (sofern man sie noch nicht kennt) gut vorstellen kann.

Ich fand das Ende allerdings viel zu langatmig und herausgezogen. Die letzten 50-100 Seiten waren mir zu langweilig, da das Rätsel gelöst war und die nachfolgenden Zusammenhänge zu sehr "an den Haaren" herbeigezogen wurden.

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Bewertung von tinabauer aus essingen am 27.03.2011 ***** ausgezeichnet
Steve Lukas findet in seinem Antiquariat ein seltsames Buch, welches er ganz sicher nicht selbst erworben hat. Hat doch der ältere Herr es heute morgen einfach ins Regal gestellt und ist dann verschwunden....
Doch was hat es mit dem Buch auf sich? In der hölzernen Kiste befinden sich ebenso Bilder und eine schwarze Haarlocke. Plötzlich erkennt Steve auf einem Bild den etwas dicklichen Mann. Es handelt sich um Ludwig den II. höchstpersönlich und dann taucht plötzlich auch noch ein sehr interessierter Mann in seinem Laden auf, der ganz zufällig auf der Suche nach alten Büchern aus Ludwigs Regentenzeit sucht. Steve gerät mitten in die geheimnisvolle Geschichte um den Tod Ludwigs hinein und stellt fest, das er mit einem alten Chiffrier-Code tatsächlich das Tagebuch des engen Vertrauten Dr. Marot entziffern kann und kommt dann der Lösung gefährlich nahe.....

Spannend, etwas waghalsig geschrieben aber in einem derart guten Stil, das die Seiten fast schon zu kurz sind! Es lebe die Wittelsbacher!

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