1505 überlebt der junge Martin Luther ein furchtbares Unwetter und
tritt daraufhin aus Dankbarkeit gegenüber Gott in ein Kloster ein.
Angeekelt vom Ablasshandel und der Geldgier der Kirche geht Luther
auf Anraten seines Mentors zum Theologiestudium nach Wittenberg,
von wo aus er seinen Kreuzzug gegen den Papst antritt. Weil Luther
die Bibel als einzige akzeptierbare christliche Instanz ansieht,
wird er schon bald zum Ketzer erklärt und exkommuniziert. Nur der
Anfang des langen, verlustreichen Kampfes um die Reformation. Eric
Tills Bio-Pic besitzt mit Joseph Fiennes als Titelheld, Sir Peter
Ustinov als Friedrich der Weise sowie Bruno Ganz als Luthers Mentor
wahre Größen des europäischen Films als Zugpferde. Daneben sorgen
spektakuläre Kulissen und die leidenschaftliche Geschichte von
epochaler Bedeutung für optische wie emotionale Highlights. Etwa
drei Millionen deutsche Kinobesucher verzeichnete das
ambitionierte, ehrenwerte und inhaltlich korrekte Drama bislang,
weshalb auch bei der Video- bzw. DVD-Auswertung himmlische Zahlen
winken.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Anno 1505: Der junge Martin Luther (Joseph Fiennes) gerät in ein
schreckliches Unwetter und wird fast vom Blitz erschlagen. Dieses
einschneidende Erlebnis veranlasst ihn, sein Studium der Rechte
aufzugeben und sein Leben in den Dienst Gottes zu stellen. 1510
beginnt er in Wittenberg mit dem Theologiestudium. Als er im Jahre
1517 aus Protest gegen den von Papst Leo X initiierten Ablasshandel
seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche schlägt, spitzen sich
die Ereignisse dramatisch zu. Vom Papst exkommuniziert und vom
Kaiser geächtet weigert sich der zum Ketzer erklärte Luther
standhaft seine Thesen zu widerrufen und erkennt nur die Bibel als
Autorität an.
Bonusmaterial
- Audiokommentar - Hintergrund Info - Interviews - Making Of - Trailer
Ein Mann mit Bierbäuchlein und Doppelkinn. Das ist Martin Luther, wie wir ihn von Gemälden kennen. Er würde sich sicher geschmeichelt fühlen, wenn er heute, beinahe 500 Jahre nach seiner Zeit, im Kino Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love") als sein alter Ego auf der Leinwand sehen könnte. Durch ihn wird der Reformator zum drahtigen Charismatiker.
Das passt gut: Immerhin war Luther einer der größten Rebellen der Geschichte. Im Jahr 1517 schlug der Mönch seine berühmten 95 Thesen an die Schlosskirche von Wittenberg. Er hatte genug von der Verlogenheit der katholischen Kirche.
Geld für Gott
Papst Leo X. (Uwe Ochsenknecht) schickt einen Ablasshändler durchs Land, der den Menschen vormacht, sie könnten sich das Paradies erkaufen. Dabei braucht der Papst ihr Geld für den Bau des Petersdoms.
Zum Glück für Luther ist da noch sein Förderer Friedrich der Weise, mit Sir Peter Ustinov ebenfalls traumbesetzt.
In beeindruckenden, teilweise an den Original-Schauplätzen gedrehten Bildern erzählt Regisseur Eric Till das Drama der Reformation. Neben den historischen Tatsachen zeigt sein Epos auch den zeitlosen Kampf eines im Grunde ängstlichen Mannes, der über sich selbst hinaus wächst - wie auch Joseph Fiennes in seiner Parade-Rolle.
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Kundenbewertungen zu "Luther"
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ausgezeichnet)
Bewertung von T. P. aus Niederbayern am 10.02.2011
ausgezeichnet
Irgenwie kennen wir alle die Geschichte von Luther! Aber wir kennen sie eigenlich doch nicht!
Eric Till hat hier den Gewissenskampf des jungen Martin Luther gekonnt in Szene gesetzt!
Einfach genial - unbedingt ansehen, sonst kann man nicht mitreden!