Zwei Erneuerer der Skulptur im 20. Jahrhundert im offenen Dialog.
Der Band widmet sich dem bahnbrechenden Schaffen von Constantin
Brancusi (1876 -957) und Richard Serra (geb. 1939 in San
Francisco).
Anhand einer konzentrierten Auswahl von rund 35 Skulpturen werden
die zentralen Aspekte von Brancusis Werk beleuchtet. Seine
wegweisende Auffassung von Skulptur, die sich in der Reduktion von
Volumen gleichsam als Erkundung formaler Essenz ausdrückt, bildet
den Ausgangspunkt der Publikation. Mit retrospektivem Charakter
präsentiert sie exemplarische Arbeiten zu bestimmten Themengruppen,
die in Marmor, Bronze, Holz und Gips in rund vier Jahrzehnten
entstanden sind.
Die grundsätzliche Frage nach dem Wesen und den Möglichkeiten von
Skulptur wird anhand ausgewählter, aus verschiedenen
Schaffensphasen stammenden Arbeiten von Richard Serra weiter
untersucht. Die direkte Gegenüberstellung von Werken beider
Künstler führt Gemeinsamkeiten, aber auch spannungsvolle Kontraste
vor Augen und macht die universelle Kraft von Skulptur neu
erfahrbar. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2821-8)
Ausstellung: Fondation Beyeler, Riehen/Basel 22.5. 4.9.2011
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