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Das Spiel des Engels
Roman
Aus d. Spanischen v. Peter Schwaar
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Videoclip zu "Das Spiel des Engels"
Produktinformation
- Verlag: Fischer (S.), Frankfurt
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 710 S.
- Seitenzahl: 720
- Deutsch
- Abmessung: 216mm x 141mm x 49mm
- Gewicht: 840g
- ISBN-13: 9783100954008
- ISBN-10: 3100954009
- Best.Nr.: 25005844
Leseprobe zu "Das Spiel des Engels"
Produktbeschreibung zu "Das Spiel des Engels"
Kurzbeschreibung
Wir schreiben das turbulente Jahrzehnt vor dem Bürgerkrieg, als alles aus den Fugen gerät. Die Bevölkerung Barcelonas explodiert, die Stadt expandiert, Gaudí erschafft seine Kathedrale, Banden kontrollieren ganze Stadtviertel und die Anarchisten zünden ihre Bomben. Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät... Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Phantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewigem Leben und Ruhm regiert wird.
Beschreibung
Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Phantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewigem Leben und Ruhm regiert wird.
09.11.2008
Der Androidenkiller von Barcelona
Nichts ist erfolgreicher als das Unheimliche - das neue Buch
des spanischen Bestsellerautors Carlos Ruiz Zafón
Natürlich gibt es hundert gute Gründe dafür, "Das Spiel des
Engels" für ein miserables Buch zu halten. Die meisten von
ihnen sind Zitate mit einem "wie" in der Mitte: "Das
Laub zischte in der Dunkelheit wie Schlangen"; "Die
Barackensiedlung des Somorrostro-Viertels erstreckte sich wie eine
Schlackenschicht"; "Die Schatten wogten wie schwarzes
Wasser"; "Sogleich zogen sich alle wie verängstigte Nager
zurück"; "Sie führte ihn zu einem Stuhl, auf den er sich
wie eine ausgediente Puppe fallen ließ" und dergleichen mehr -
schiefe Bilder, wo immer man das Buch aufschlägt, und ginge es
dabei nur um Fragen des Stils, täte man besser daran, diesen Roman
zu ignorieren.
Nur geht es darum eben nicht. Das Buch, in jeder Hinsicht ein
würdiger Nachfolger von Carlos Ruiz Zafóns Bestseller "Der
Schatten des Windes", gibt sich gar nicht erst den Anschein,
als käme es ihm auf eine geschliffene Sprache an, die sorgfältig
und klar auf eine stimmige Psychologie zielte, auf haltbare
Berichte von der Tagseite der …
08.12.2008
Gott gibt dem Brot, der keine Zähne hat
Die Mittel der halsbrecherischen Kolportage, angewandt auf eine schwerblütige Konstruktion, überstiegen auf der Suche nach etwas Höherem: Carlos Ruiz Zafón hat mit dem „Spiel der Engel” einen vergnüglichen Schauerroman geschrieben. Von Burkhard Müller
Das Barcelona dieses Buchs ist nicht die heiter-verschrobene Metropole des mittelmeerischen Jugendstils, wie sie sich dem Touristen so gern für ein verlängertes Wochenende empfiehlt. Die Kathedrale Sagrada Família, die eigenwilligen Gebäude Gaudís erscheinen auch hier, doch kippt ihr Charme sehr ins Sinistre. David Martín, der Held in Carlos Ruiz Zafóns Roman „Das Spiel des Engels”, erlebt die Stadt im Jahre 1917 so:
„Ich war siebzehn und arbeitete bei der ,Stimme der Industrie’, einer heruntergewirtschafteten Zeitung, die in einer Art Höhle vor sich hinsiechte; das Gebäude hatte einst eine Schwefelsäurefabrik beherbergt, und seine Mauern schwitzten noch immer den beißenden Dunst aus, der Möbel, Kleider, Seelen und sogar die Schuhsohlen zerfraß. Der Sitz der Zeitung erhob sich hinter einem Wald aus Engeln und Kruzifixen des Friedhofs von …
Kundenbewertungen zu "Das Spiel des Engels" von "Carlos Ruiz Zafón"
Bewertung von Sonja am 12.09.2011
Der Inhalt ist so verwirrend, dass ich tatsächlich keine Ahnung habe, worum es eigentlich ging. Da ist der junge Schriftsteller, aus dessem langweiligen Leben erzählt wird. Aber ansonsten: Es taucht dieser mysteriöse Verleger auf. Was es genau mit ihm auf sich hat, wird nicht näher erläutert. Eine unglückliche Liebesgeschichte wird angedeutet, die vollkommen verwirrend ist. Es gibt eine mysteriöse Bibliothek - auf die auch nicht näher eingegangen wird ... Todkranke sind von einem Tag auf den anderen geheilt, andere sterben ...
Ich habe mich durch das Buch gequält. Ich habe mich gezwungen, es zu lesen, weil ich dachte, es muss doch einen Grund haben, dass dieser Mann Bestseller-Autor ist, und weil ich immer auf der Suche war nach irgendwelchen Erklärungen, nach einer Auflösung ... Aber es gibt keine. Es gibt auch keinen tieferen Sinn im Buch, es gibt nichts zum Nachdenken.
Schade um die wertvollen Rohstoffe, die für dieses Werk verschwendet wurden. Ich würde statt Sternen zu verteilen gerne welche abziehen, denn selbst mit einem Stern ist das Buch vollkommen überbewertet.
Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 16.11.2010
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 01.09.2010
Bewertung von Luna aus Biberach am 30.08.2010
Am Anfang dachte ich mir oft, es sei die Fortsetzung dieses Buches. Sehr viele Ähnlichkeiten.
Die vielen Straßennamen und Plätze in Barcelona haben mich anfangs verwirrt.
Zum Schluss wurde das Buch immer spannender. Das Ende war sehr unrealistisch und teilweise auch beklemmend. Brauchte danach einige Zeit um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Sehr anspruchsvolle Lektüre, man muss sich schon richtig auf das Buch konzentrieren.
Dennoch bereue ich nicht, dass ich es gekauft habe.
Bewertung von huschkatz aus Tegernsee am 26.02.2010
Immer besser gefällt mir die gruselige Art und Weise mit der Zafon die Leser fesselt und langumwobende Geheimnisse in seinen dicken Büchern lüftet.
Ganz besonders in "Spiel des Engels", das mich vom Anfang bis zur letzten Seite fesselt, und ich fast gar traurig bin, als die letzte Seite verschlungen.
Sagenhaft wie dieses geheimnisvolle Haus mit dem Turm aus "Schatten des Windes" wieder auftaucht, ein gewisser A. Corelli, der seine Fäden spinnt, unheimlich, um tausende Ecken treibt er sein Spiel, als Teufel holt er sich die Seelen der anderen, der beste Gruselkrimi den ich je gelesen, am Stück, bis ich nur noch Buchstaben sah, die vielen verschiedenen Personen, und zu guter letzt das große Feuer!!
Wie das fantastischte Puzzle, das ich je gelegt, und dann erschrecke als es fertig ist: am Resultat.
Für mich das beste von 4 die ich von Zafon gelesen habe, sagenhaft zieht es einen in den Bann und man ist mittendrin statt nur dabei! Die eigenen Phantasie wird dermaßen angekurbelt, dass es fast an fürhkindliche Erfahrungen erinnert.
Bitte lieber Zafon, schreibe unbedingt nochmal so ein wahnsinns Buch, und dann mit 966 Seiten!
Bewertung von Xirxe aus Hannover am 07.01.2010
Nach einer unglückseligen Jugend darf der 17jährige David Martin, dessen Leidenschaft das Schreiben ist, seine ersten Geschichten in einer Zeitung veröffentlichen. Er hat Erfolg, doch durch Neid und Mißgunst von Kollegen verliert er seine Stelle. Sein Freund und Förderer Vidal vermittelt ihn an zwei ausbeuterische Verleger, für die er eine neue Serie anspruchsloser Geschichten schreibt - diese ist bald ebenfalls sehr erfolgreich. Er mietet sich im Haus seiner Träume eine Wohnung, doch glücklich wird David dennoch nicht, denn er ist unglücklich verliebt ohne Aussicht dass dieser Zustand sich ändert. Auch das Schreiben befriedigt ihn nicht und als ein mysteriöser Verleger ihm für eine immense Summe einen Auftrag für ein Buch erteilt, nimmt er diesen an.
Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Dieser Auftrag und der auf merkwürdige Weise verstorbene Vorbesitzer seiner Wohnung scheinen miteinander in Zusammenhang zu stehen. David beginnt nachzuforschen und wird in ein verworrenes Komplott verstrickt, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
Zafóns Sprache ist unverkennbar: bilderreiche Beschreibungen, eine Wortvielfalt die ihresgleichen sucht. Doch im Vergleich zu 'Der Schatten des Windes' fehlen die Geschehnisse und Erzählungen, die Ausführungen und Anekdoten zu allem und jedem, die zeitweise beinahe märchenhaft anmuteten. Stattdessen gibt es eine durchgängige Geschichte, die an Düsternis und Trostlosigkeit fast nicht zu überbieten ist. Kaum ist dem Protagonisten etwas Glück hold, trifft ihn bereits der nächste Schicksalsschlag. Und Zafón handelt diesmal auch , zumindest ansatzweise, eine der großen Fragen der Menschheit ab: Was ist Religion, wie entsteht der Glaube an Gott? Keine Angst, auch für Atheisten ist dies durchaus lesenswert. Zudem nimmt dieser Teil nur einen kleinen (zu kleinen?) Raum des Buches ein. Ich persönlich hätte gerne mehr darüber gelesen.
Fazit: Wieder sehr gute Unterhaltung, diesmal sogar mit etwas Tiefgang :-), wenn auch insgesamt die düstere Stimmung fast etwas überhand nimmt.
Bewertung von ymor aus berlin am 08.12.2009
Bewertung von Mia am 08.04.2009
Das Ende des einem ist der Beginn es anderem
Wie zu erwarten ist auch Zafons neues Werk voller Spannung, sehr gut geschrieben, voller Überraschungen und Wendungen.
Immer wieder kann man aufs Neue das Buch nicht aus der Hand legen.
Doch vom Ende bin ich leider enttäsucht, zu viel Blut, zu viel Gewalt und für meinen Geschmack zu unrealistisch! Näher möchte ich darauf an dieser Stelle nicht eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde.
Dennoch ist das Buch absolut lesens- und empfehlenswert!
Bewertung von Curt aus Schweiz am 07.04.2009
Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 23.02.2009
Hier wartet eine neue spannende Story darauf gelesen zu werden, auch in seinem zweiten Buch "Das Spiel des Engels" spielt der Friedhof der Bücher eine Rolle. Das ganze Leben des jungen David Marin wird darin erzählt mit seinen Tücken und seinem Schicksal als Autor. Carlos Ruiz Zafòn hat auch in diesem Buch einen mystischen Bösewicht erschaffen bei dem man sprichwörtlich eine Gänsehaut bekommt. Auch diesmal wurde ich von dieser magischen Welt mitten in Barcelona in Bann gezogen, so dass ich kaum das Buch zur Seite legen konnte.
Ich möchte nicht mehr verraten da man das Buch einfach selbst gelesen haben muss.
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
08.12.2008
Mit großem Vergnügen hat Rezensent Burkhard Müller diesen Roman von
Carlos Ruiz Zafon gelesen. Spürbar ist für ihn der Spaß, den der
Autor beim Schreiben gehabt haben muss. Auch wenn er das Werk nicht
für die allerhöchste Literatur hält, sondern eher für ein
gelungenes Genre-Stück, ist er immer wieder von Ruiz Zafons Können
beeindruckt. So stört er sich auch nicht daran, dass in der
schauerlichen, in Barcelona des beginnenden 20. Jahrhunderts
angesiedelten Geschichte wieder einmal ein Schriftsteller die
Hauptrolle spielt. Den leicht schundigen Fortsetzungsroman
"Die Stadt der Verdammten", den dieser schreibt, findet
Müller höchst amüsant. Mit großem Lob bedenkt er Ruiz Zafons
gekonnten Einsatz sämtlicher Mittel einer "halsbrecherischen
Kolportage". Etwas kritischer sieht er dagegen die
Figurenzeichnung. Von den Hauptprotagonisten abgesehen wirken die
Figuren auf ihn eher wie Masken. Und dass der schüchterne und
verträumte Jung-Schriftsteller am Ende des Romans zum
"Action-Helden" mutiert, hält Müller schon für etwas
übertrieben. Sein Fazit: "Gutes Genre ist immer besser als
schlechte Literatur."
© Perlentaucher Medien GmbH

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Es hat gut sechs Jahre gedauert, bis der Nachfolger zum Weltbestseller "Der Schatten des Windes" erscheint. Die große Frage: Kann Zafón das hohe Niveau des Vorgängers halten und die großen Erwartungen efüllen? "Yes, he can!", möchte man rufen. Zafon kehrt in das Universum des "Schatten" zurück und liefert quasi ein Prequel seines großen Erfolges. Der junge Autor David Martin verschleudert im Barcelona der 20er-Jahre sein Talent als Gelegenheitsschreiber, bis ihm der undurchsichtige Verleger Corelli ein Angebot unterbreitet, das er nicht ablehnen kann... Erneut beschwört Zafón die Magie des Lesens und erzählt zugleich spannend wie ein Thrillerautor. Dabei ist der Ton des Romans deutlich dunkler als zuvor, an allen Ecken spürt man die Bedrohung des Faschismus' und des bevorstehenden Krieges. Wieder ist Zafón ein großer Wurf gelungen, der den Leser auf den Friedhof der Vergessenen Bücher führt und verzaubert. (am)
Autorenporträt zu "Carlos Ruiz Zafón"
Carlos Ruiz Zafón wurde am 25. September 1964 in Barcelona geboren und besuchte dort die Jesuitenschule Sarrià. Beruflich war er später zunächst in einer Werbeagentur tätig. 1993 erhielt der damals 29-Jährige für seinen ersten Roman einen Jugendliteraturpreis. Seit 1994 lebt er in Los Angeles, arbeitet als Drehbuchautor und schreibt für die spanischen Tageszeitungen El País und La Vanguardia.
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