Das Leben der Anderen
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Das Leben der Anderen

Regie: Henckel von Donnersmarck, Florian; Darsteller: Gedeck, Martina; Hübner, Charly; Knaup, Herbert; Gruber, Marie; Schönemann, Hinnerk; Arnold, Thomas; Mühe, Ulrich; Koch, Sebastian; Tukur, Ulrich; Thieme, Thomas; Bauer, Hans-Uwe; Kleinert, Volkmar; Brenner, Matthias; Trost, Bastian; Musik: Yared, Gabriel; Buch: Henckel von Donnersmarck, Florian;
DVD
 
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Das Leben der Anderen

Der Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler bekommt den Auftrag, den Theaterregisseur Georg Dreyman zu überwachen. Wiesler gilt als harter Hund und macht seinem Ruf zunächst auch alle Ehre: Die Wohnung von Dreyman und dessen Lebensgefährtin, der Schauspielerin Christa-Maria Sieland, wird mit bürokratischer Akribie verwanzt und rund um die Uhr abgehört. Doch je näher Wiesler dabei der Welt der Literatur und Kunst und der Lebensfülle der "Staatsfeinde" kommt, desto zweifelhafter erscheint ihm sein Auftrag. Florian Henckel von Donnersmarcks Erzählung aus den letzten Jahren der DDR wurde beim Deutschen Filmpreis mit Auszeichnungen überhäuft. In bewusst blassen, farblosen Bildern macht Donnersmarck die Unmenschlichkeit eines Überwachungsregimes deutlich und profitiert darüber hinaus von famosen Darstellerleistungen, allen voran Ulrich Mühe als Stasi-Mann Wiesler und Sebastian Koch und Martina Gedeck als Opfer von dessen staatlich legitimierter Schnüffelei. Nicht nur für Fans des deutschen Films ein absolutes Muss.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Ost-Berlin, November 1984. Fünf Jahre vor seinem Ende sichert der DDR-Staat seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) den linientreuen Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub.
Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem "operativen Vorgang". Womit er nicht gerechnet hat: Das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel. Das Eintauchen in "Das Leben der Anderen" - in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden - macht Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusst und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann.
Doch das System ist nicht mehr zu stoppen - ein gefährliches Spiel beginnt, das die Liebe zwischen Dreyman und Christa-Maria Sieland in den Abgrund reißt und Wieslers bisherige Existenz vernichtet. Bis die Mauer fällt, haben alle einen hohen Preis gezahlt. Danach beginnt eine andere Welt.

Bonusmaterial

Audiokommentar von Regisseur und Drehbuchautor Florian Henckel von Donnersmarck Audiokommentar von Schauspieler Ulrich Mühe Zusätzliche und erweiterte Szenen mit optionalem Audiokommentar von Regisseur und Drehbuchautor Florian Henckel von Donnersmarck Hörfilmfassung (Dolby Digital 2.0) für Sehbehinderte, gesprochen von Schauspielerin Jeanette Hain


Produktinformation

  • Hersteller: Walt Disney Studios
  • EAN: 8717418095925
  • Best.Nr.: 20880256
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 01.05.2007
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 132 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.03.2007

Das Heimweh nach der Klassik
Spät kommt er, doch er kommt wieder: Schiller lebt in Florian Henckel von Donnersmarcks Film "Das Leben der anderen" weiter

Eine Woche vor seinem Oscar-Triumph besuchte der deutsche Filmregisseur Florian Henckel von Donnersmarck die amerikanische Stadt St. Louis. Dort überfiel ihn ein bislang ungekanntes Gefühl: "Zum ersten Mal", schreibt er in seinem Tagebuch, aus dem der "Focus" in dieser Woche Auszüge druckt, "durchweht mich ganz klassisches Heimweh." Dessen Auslöser war eine Schiller-Statue in St. Louis. "Dass jemand diesen deutschen Künstler so verehrt, dass er ihm hier in Missouri ein Denkmal setzt", das erfreut den Regisseur, und er fährt fort: "Auch ich verdanke Schiller so viel. Wahrscheinlich mehr als Peter Weir oder Elia Kazan oder anderen Filmhelden. Wer weiß, ob ich hier wäre ohne die Prägung durch Luise Millerin, Maria Stuart und Wallenstein."

Das klassische Heimweh, von dem Henckel von Donnersmarck spricht, ist also in Wirklichkeit ein Heimweh nach der Klassik. Es war einmal verbreiteter, als der Regisseur zu glauben scheint, denn Schiller-Denkmäler hätte er auch in Columbus (Ohio), in …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Hauptdarsteller Ulrich Mühe bekam einen, Florian Henckel von Donnersmarck für Drehbuch und Regie gleich zwei, insgesamt wurde "Das Leben der Anderen" mit sieben deutschen Filmpreisen ausgezeichnet. Zu Recht. Das Drama über den Stasibeamten Wiesler (Mühe), dessen Gewissen beim Observieren eines Künstlerpaares (Koch, Gedeck) erwacht, ist eine hochsensible Auseinandersetzung mit Überwachung, Vertrauen, Angst und Macht im letzten Jahrzehnt der DDR. Die DVD steht ihrem Hauptinhalt kaum nach, die Extras konzentrieren sich genau wie der Film auf das Wesentliche: gelöschte Szenen, wahlweise mit erhellendem Kommentar des Regisseurs, Trailer und ein Making-of. Dieses allerdings - kleiner Etikettenschwindel - besteht lediglich aus Interviews. "Das Leben der Anderen" ist in all seiner ästhetischen Klarheit komplex komponierte Filmkunst, die es sich mehrfach anzusehen lohnt. Mit zwei Audiokommentar-Versionen (von Donnersmarck und Mühe) bietet die DVD auch gleich die richtigen Anreize. (kab)

Im Jahr 1984 scheren sich Literaten und Theaterleute in Ostberlin nicht allzu sehr um die überall präsenten Herren von der Stasi - solange sie ungehindert arbeiten können. Aber es gibt einen, der auf sie angesetzt ist: der linientreue Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe in Hochform) hat den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin, einen gefeierten Theaterstar, im Visier.<br/><br/>Die schöne Christa-Maria (Martina Gedeck) löst beim Minister Hormonalarm aus. Jetzt soll Wiesler etwas Staatszersetzendes finden, um den lästigen Konkurrenten auszuschalten. Doch das aufregende "Leben der Anderen" zieht den Beobachter immer mehr in den Bann, der Zweifel an seinem Auftrag und der Staatsmacht wächst, bis Taten folgen.<br/><br/>Kino in Topform<br/><br/>Ein riskantes Spiel beginnt, der "operative Vorgang" gerät aus dem Ruder. Politik und Individuum prallen aufeinander, und das System schlägt zurück. Keine ostalgische Geschichtslektion, sondern ein hochgradig spannendes, mitten ins Herz treffendes Drama um Liebe, Leidenschaft und Mut, um die ewige Faszination von Freiheit. Das ist deutsches Kino in Topform, mit brillanten Darstellern - dafür gab es zurecht den Oscar als bester ausländischer Film.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Florian Henckel von Donnersmarck, geboren 1973, studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Er wurde für seine Kurzfilme mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. für "Dobermann" (2000) mit dem "Max Ophüls Award" und dem "Shocking Shorts Award" der Universal Studios, für "Der Templer" (2002) mit dem "Eastman Promotional Award". 2007 wurde sein Spielfilm "Das Leben der Anderen" mit dem Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" ausgzeichnet.

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Kundenbewertungen zu "Das Leben der Anderen"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Beate aus Dortmund am 28.06.2008 ***** ausgezeichnet
Gefühlvoll, spannend und mitreißend - man kommt nicht umhin, sich in die Charaktere hinein zu fühlen. Zum Inhalt steht alles in der Artikelbeschreibung. Kurzum: unbedingt ansehen!

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Bewertung von Radde aus Xy am 27.10.2007 ***** ausgezeichnet
Ich habe diesem Film im Kino gesehen und dachte das sei ein öder,blöder Film wo es nur um Macht geht.Aber wo ich ihn dann sah,staunte ich nur noch.Ich fand ihn eine Sensationell !Echt zu empfehlen!

4 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Schenk aus Osterode am 26.08.2007 ***** ausgezeichnet
Selten einen so guten Film gesehen!

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Bewertung von Theresa aus Magdeburg am 27.07.2007 ***** ausgezeichnet
Der beste Film von Ulrich Mühe der leider die Woche im Alter von 54 Jahren viel zu früh an Magenkrebs verstorben ist. Hiermit nochmal mein rechtherzliches Dankeschön an Sie für den herausragenden Film.

Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmarck ist definitiv ein Film, der sich nicht allzu leicht beschreiben lässt. Die Meinungen gehen extrem auseinander und für gewöhnlich sorgen sehr kontroverse Filme für eine solche Polarisation. Das Leben der Anderen ist kaum kontrovers und noch dazu hat es eine FSK 12 Freigabe. Es würde auch nichts bringen den Film nachzuerzählen, da auf wikipedia.de eine herausragend gute Zusammenfassung enthalten ist.
Manch einer sagt sogar, dass dieser Film mit einem Mitleidsoskar prämiert wurde (Das war dieses Jahr eindeutig bei Scorsese der Fall). Solch einer Argumentation kann ich angesichts der Qualität jedoch ganz und gar nicht folgen. Es gehört eben nicht wenig Einfühlungsvermögen dazu, als Betrachter, über die volle Distanz zu gehen und das noch dazu in einem Film, der mehr als ein Drittel seiner Handlung (immerhin satte 133 Minuten) aus dem Off spielt - typisch z.B. bei all den Abhörszenen, bei denen der Zuschauer nur den Mann von der Staatssicherheit sieht und anhand von seiner Mimik und Gestik Rückschlüsse auf die Brisanz der Handlung schließen kann. Bei einer solchen handwerklichen Betätigung läuft Florian Henckel von Donnersmarck natürlich Gefahr, einige Zuschauer zu verlieren, die sich eigentlich einen guten Agentenfilm erwartet hatten. Meiner Ansicht nach sind solch Leute nur unnötiger Ballast und es reicht vollkommen, wenn sich nur jene verschworene Randsparte der Cineasten mit diesem Werk beschäftigt, die auch die historische Feinfühligkeit und aktuelle Brisanz dieses Werkes (angesichts des so genannten gläsernen Menschen) zu verstehen weiß. Natürlich ist es nicht leicht eine derart spröde Materie filmisch umzusetzen, aber immerhin hat sich einmal ein deutscher Regisseur getraut, eine filmische Materie aufzugreifen, die nicht dem Geschmack des Mainstreams entspricht und trotzdem qualitativ hochwertig ist. Solche Produktionen sind heutzutage sehr selten geworden.

Fazit:
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Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Film um eine der besten deutschen Produktionen der letzten zehn Jahre. Über die volle Distanz wirken sowohl die Schauspieler, als auch die Regiearbeit, der Schnitt, die Vertonung, die Handlung und Glaubwürdigkeit der Protagonisten sehr homogen und dadurch auch auf einem sehr hohen Nivea. Nicht umsonst wurde dieses Werk mit einem Oskar prämiert, der ausnahmsweise auch wirklich ein Qualitätssiegel darstellt. Ein wunderschöner Film, über das, was den Menschen auszeichnet - die Fähigkeit sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und gleichzeitig auch ein Appell an die Tatsache, dass sich Menschen ändern können. Die Sonate vom guten Menschen eben. Absolute Kaufempfehlung!

3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Inga R. aus Hasselfelde am 21.06.2007 ***** ausgezeichnet
Ein ganz gelungener Film über die Aktivitäten der Herren von der Stasi. In Ostberlin ist den Künstlern die Spitzelei ziemlich egal. Aber ein junger Bühnenautor wird scharf überwacht. Zusammen mit seinen Freunden schreibt er ein staatskritisches Stück und erzählt derweil in seiner Wohnung in die Stasi Mikrofone von einem Stück zu Ehren des Staatschefs.
Spannend von der ersten bis zur letzten Minute ist der Film auch für diejenige Generation empfehlenswert, die die DDR nicht mehr erlebt haben. Besonders, da das Ende des Films auch sehr systemkritisch ist, durch die "Bekehrung" des Stasioffiziers, der den Bühnenautor schließlich deckt.

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Bewertung von Dunja Tessarek aus Berlin am 05.06.2007 ***** ausgezeichnet
Spannend von der ersten Minute an - keine Sekunde zu lang. Unterhaltsam, lehrreich, ein wirklich gelungener Film und ganz sicher ein gelungener Fernsehabend!

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Bewertung von Bernhard aus Bayern am 15.05.2007 ***** ausgezeichnet
Gut gemachter Film der Einblicke in die schreckliche Stasirealität im ehemaligen Osten bietet, aber gleichzeitig auch mit einer schönen menschlichen Geschichte aufzuwarten weiß.
Eine prima Mischung zwischen Unterhaltung und Bildung, die den allermeisten gefallen dürfte (außer ehemaligen Stasileuten natürlich)

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