Fantasie hat Briony genug, doch Erfahrung fehlt der 13-jährigen
Jungautorin. An einem heißen Sommertag des Jahres 1935 missversteht
sie das Liebesspiel zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia und
Robbie, dem Sohn der Haushälterin, für den sie insgeheim schwärmt.
Nachdem sie ihre Cousine Lola in einer ähnlichen Situation
beobachtet hat, beschuldigt das verwirrte Mädchen Robbie, Lola
sexuell belästigt zu haben. Damit glaubt sie, Robbie bestrafen und
ihre Schwester schützen zu können. Eine Katastrophe bahnt sich
an.
Wie schon in "Stolz und Vorurteil" meistert der Engländer
Joe Wright eine Literaturverfilmung mit inszenatorischer
Kreativität. Seine Adaption eines Romans von Ian McEwan ist
anspruchsvoll in der Dramaturgie, die Zeiten und Perspektiven
wechselt, und stark in der Bildkomposition, wobei die Kamera nicht
nur malerisch schöne Tableaus zeigt, sondern auch Verhalten und
Emotionen der Figuren verdeutlicht. Mit Keira Knightley und James
McAvoy perfekt besetzt, bietet der Golden-Globe-Gewinner
überragendes Entertainment.
Bonusmaterial
Unveröffentlichte Szenen - Making-of - Verfilmung des Romans - Audiokommentar mit Regisseur Joe Wright
Fantasie hat Briony (Saoirse Ronan) genug, doch Erfahrung fehlt der 13-jährigen Jungautorin. An einem heißen Sommertag des Jahres 1935 verwirrt sie das freizügige Verhalten ihrer älteren Schwester (Keira Knightley), enttäuscht sie die Reaktion Robbies (James McAvoy), ihres eigenen romantischen Helden.<br/><br/>Am Abend beschuldigt sie den Sohn der Haushälterin, ihre minderjährige Cousine Lola (Juno Temple) sexuell belästigt zu haben, und sieht zu, wie er von der Polizei abgeführt wird. Mit dieser einen Falschaussage verändert sie drei Leben für alle Zeiten.<br/><br/>Gelungene Mischung<br/><br/>Wie schon in "Stolz und Vorurteil" meistert der Engländer Joe Wright eine Literaturverfilmung mit inszenatorischer Kreativität. Seine Adaption eines Romans von Ian McEwan ist anspruchsvoll in der Dramaturgie, die Zeiten und Perspektiven wechselt, und stark in der Bildkomposition, wobei die Kamera nicht nur malerisch schöne Bilder zeigt, sondern auch Verhalten und Emotionen der Figuren verdeutlicht.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Ian McEwan, geboren 1948, lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1999 erhielt er den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk und 2011 wurde er mit dem Jerusalem Preis für Literatur ausgezeichnet. Ian McEwan ist Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.
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