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Abbitte (Oscar Edition)
Regie: Wright, Joe; Darsteller: Knightley, Keira; Wight, Peter; Walter, Harriet; Duncan, Michelle; McKee, Gina; Mays, Daniel; Anozie, Nonso; Minghella, Anthony; Renier, Jérémie; Simson, Charlie von; Simson, Felix von; McAvoy, James; Vosburgh, Tilly; Garai, Romola; Redgrave, Vanessa; Blethyn, Brenda; Ronan, Saoirse; Kennedy, Patrick; Cumberbatch, Benedict; Temple, Juno; Buchvorl.: McEwan, Ian;
- DVD
Videoclip zu "Abbitte (Oscar Edition)"
Produktinformation
- Hersteller: Universal Pictures
- EAN: 5050582603286
- Best.Nr.: 25643152
- Artikeltyp: Film
- Anzahl: 1
- Datenträger: DVD
- Erscheinungstermin: 5. Februar 2009
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
- Sprachen: Deutsch, Englisch, Ungarisch
- Untertitel: Deutsch, Kroatisch, Türkisch, Arabisch, Ungarisch, Bulgarisch, Englisch
- Regionalcode: 02
- Bildformat: 1:1, 85/16:9
- Tonformat: Dolby Surround
- Kopierschutz: ja
- Gesamtlaufzeit: 118 Min.
Bonusmaterial
- Unveröffentlichte Szenen - Making Of - Verfilmung des Romans - Audiokommentar mit Regisseur Joe Wright
Produktbeschreibung zu "Abbitte (Oscar Edition)"
Beschreibung

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Bei der Oscarverleihung 2008 war "Abbitte" der große Verlierer: In sieben Kategorien war die Verfilmung des gleichnamigen Ian-McEwan-Romans nominiert, am Ende gab es nur den Preis für die Beste Filmmusik. Freilich lag das in erster Linie an der übermächtigen Konkurrenz ("No Country for old Men", "There will be Blood") und nicht an der Qualität des Dramas. Joe Wright gelang ein fantastischer Film über die Liebe, über rasende Eifersucht und lebenslange Schuld. Die junge Briony beobachtet aus der Ferne ein Gespräch zwischen ihrer Schwester (Keira Knightley) und dem jungen Robbie (James McAvoy). Sie wittert eine verfängliche Situation. Durch eine Lüge sorgt sie kurz darauf dafür, dass Robbie der sexuellen Belästigung beschuldigt wird und in den Knast muss. In drei Teilen, die durch Rückblenden miteinander verknüpft sind, erzählt "Abbitte" von den Folgen der Lüge Brionys - von Literaturspezialist Wright ("Stolz und Vorurteil") stilvoll in Szene gesetzt.Features: Audiokommentar, Making-of, Unveröffentlichte SzenenOscar-Faktor: sieben Nominierungen und eine Auszeichnung 2008
Kundenbewertungen zu "Abbitte (Oscar Edition)"
Bewertung von Schniggifamily am 13.05.2011
Bewertung von Don Alegre aus Bayern am 03.01.2010
"Ja, ich habe ihn gesehen. Ich hab ihn mit eigenen Augen gesehen."
Dieses Statement als vernichtende Farce in einer haarsträubend dekadenten Landidylle einer bürgerlichen, hoch sterilen spätviktorianischen Welt der 30er Jahre in England ist Achse und Drehpunkt in dieser brillanten und gelungenen Adaption des gleichnamigen Romans von Ian McEwan, mitreißend und genial erzählt vor überwältigenden Kulissen und historischem Hintergrund in traumhaft schönen und verzaubernden, surrealen und absurden Bildern von wechselnden Tonalitäten und Tiefenschärfen und von flimmernd träumerischer und traumatischer, pastelliger Atmosphäre.
Scheinbar einer erfrischenden Änderung gleich in drückender Hitze und lethargischem Luxus werden die sinnlich erotischen Bilder und kurzen Worte praller Herausforderung und brennender Lust einer wilden, klassenübergreifenden Leidenschaft zum Auslöser von Kopulation, Liebe und Intrige sowie einer doppelten Sicht von Wahrheit und Lüge, genährt von den blühenden, verzerrenden und dramatisierenden Phantasien einer eifersüchtigen Pubertierenden, und zum Katalysator einer Aussage mit apokalyptischen Folgen.
... wahrhaftig ein emotional packendes, in seiner pathetisch-triumphalen und zugleich elegisch-katastrophistischen audiovisuellen Darstellung stilistisch bemerkenswertes, klassisches Drama mit großartigen Schauspielern, allen voran Knightley als Cecilia in ihrer zarten, durchsichtigen und femininen Erscheinung, zerbrochen an ihrer Gegenwart, McAvoy als Robbie in seiner physischen Metamorphose, zerbrochen an seiner Zukunft, und die 13jährige Ronan als Briony zwischen Wirklichkeit und Fiktion, zerbrochen an ihrer Vergangenheit, einer exzellent gewählten Musik und einem malerischen Happy End, welches letztendlich keines ist.
Besetzung
* Keira Knightley : Cecilia Tallis
* James McAvoy : Robbie Turner
* Saoirse Ronan : Briony Tallis im Alter von 13 Jahren
* Romola Garai : Briony Tallis im Alter von 18 Jahren
* Vanessa Redgrave : Briony Tallis im hohen Alter
* Harriet Walter : Emily Tallis, Mutter der Geschwister
* Patrick Kennedy : Leon Tallis
* Brenda Blethyn : Grace Turner, Mutter von Robbie
* Juno Temple : Lola Quincey
* Felix von Simson : Jackson Quincey
* Charlie von Simson : Pierrot Quincey
* Benedict Cumberbatch : Paul Marshall
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Besprechung
Fantasie hat Briony (Saoirse Ronan) genug, doch Erfahrung fehlt der
13-jährigen Jungautorin. An einem heißen Sommertag des Jahres 1935
verwirrt sie das freizügige Verhalten ihrer älteren Schwester
(Keira Knightley), enttäuscht sie die Reaktion Robbies (James
McAvoy), ihres eigenen romantischen Helden.
Am Abend beschuldigt sie den Sohn der Haushälterin, ihre
minderjährige Cousine Lola (Juno Temple) sexuell belästigt zu
haben, und sieht zu, wie er von der Polizei abgeführt wird. Mit
dieser einen Falschaussage verändert sie drei Leben für alle
Zeiten.
Gelungene Mischung
Wie schon in "Stolz und Vorurteil" meistert der Engländer
Joe Wright eine Literaturverfilmung mit inszenatorischer
Kreativität. Seine Adaption eines Romans von Ian McEwan ist
anspruchsvoll in der Dramaturgie, die Zeiten und Perspektiven
wechselt, und stark in der Bildkomposition, wobei die Kamera nicht
nur malerisch schöne Bilder zeigt, sondern auch Verhalten und
Emotionen der Figuren verdeutlicht.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Autorenporträt
Ian McEwan, geboren 1948, lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1999 erhielt er den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk und 2011 wurde er mit dem Jerusalem Preis für Literatur ausgezeichnet. Ian McEwan ist Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.













































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