Die Selbstdarstellung von Managern in Managerbiografien
Selbstdarstellung ist allgegenwärtig. Jeder stellt sich seinen
Mitmen schen dar und versucht sich daraus - bewußt oder unbewußt -
Vorteile zu verschaffen. Wir orientieren uns gerne an
gesellschaftlichen Vor bildern, oft auch an solchen, die sich
selbst dazu ernannt haben. In der vorliegenden Arbeit werden
Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und ihre Selbstdarstellung
näher betrachtet. Es handelt sich dabei um Mana ger aus der
Automobilindustrie, die uns im Medienalltag allge genwärtig bekannt
sind. Diese Manager erheben sich gerne zu Licht gestalten, die
durch ihre einsamen und klugen Entscheidungen schließ lich das
gesamte Geschick eines Konzerns zum Besten gewen det haben. Ihr
Können begründen sie damit dass es eine Gabe sei, etwas, was ihnen
mit in die Wiege gelegt worden ist und was nicht erlernbar sei -
ergo sind sie somit auch nicht austauschbar. Dies wird auch
selbstherrlich in ihren Biografien beschrieben. Welcher Zweck damit
verfolgt wird und warum diese Literatur solch einen großen
Stellenwert in unserer Gesellschaft erfährt damit beschäftigt sich
die vorliegende Betrachtung.
Heike Feix, geb. 1974, studierte an der TH Darmstadt und der Johnann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main Soziologie und Pädagogik auf Magister. Zur Zeit arbeitet sie als freie Dozentin und studiert im Zweitstudium Medieninformatik an der FH Lübeck. Aktuell beschäftigt sie sich mit E-Learning in der Aus- und Weiterbildung.
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