Die Republik Berg-Karabach hat 1991 ihre Unabhängigkeit erklärt und
durch eine Volksabstimmung den Austritt aus der Sowjetunion
bekräftigt. Das Volk von Berg-Karabach erkämpfte dabei sein Recht
auf Selbstbestimmung, auch während des ihm aufgezwungenen Krieges
mit Aserbaidschan. Nach jahrelangen Verhandlungen stellt sich nun
die Frage nach der völkerrechtlichen Anerkennung der Republik.
Berg-Karabach/Arzach weist im regionalen Vergleich einen hohen Grad
an Staatlichkeit auf und ist damit ein wichtiger Baustein für die
Sicherheit im Südkaukasus. Für Europa ist es eine Herausforderung,
im Einklang mit den eigenen Werten zur langfristigen Stabilität und
zum Wohlstand an seinem östlichsten Rand beizutragen.
Im Buch stellen renommierte Wissenschaftler eigene Lösungsansätze
vor. Sie erläutern ihre Positionen aus völkerrechtlicher,
politikwissenschaftlicher, historischer, sicherheitspolitischer und
rechtsphilosophischer Sicht.
Mit Beiträgen von: Otto Luchterhandt, Egbert Jahn, Eckart D.
Stratenschulte, Alexander Manasyan, Martin Malek, Sebastian Weber,
Franz Eder, Dittmar Schorkowitz und Christian Stadler.
Buchpräsentation:
Das Werk wird auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Die
Buchpräsentation findet am 7. Oktober 2010 um 9.30h im Forum Dialog
(Halle 6.1) statt.
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