Die Mutter des Erfolgs - Chua, Amy

Amy Chua 

Die Mutter des Erfolgs

Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte

Übersetzung: Schaden, Barbara
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Die Mutter des Erfolgs

Amy Chua ist Juraprofessorin in Yale und zweifache Mutter. Ihre Kinder will sie zum Erfolg erziehen - mit allen Mitteln. Und gemäß den Regeln ihrer Wurzeln in China ist Erfolg nur mit härtester Arbeit zu erreichen. Sie beschließt, dass ihre Töchter als Musikerinnen Karriere machen sollen. Nun wird deren Kindheit zur Tortur. In ihrem Erlebnisbericht erzählt die Autorin fesselnd, witzig und mit kluger Offenheit von einem gnadenlosen Kampf, der ihr und ihren Töchtern alles abverlangte: ein packendes und hochkomisches Buch über Familie und Erziehung, über Leistungsdruck und über den Willen, unbedingt zu siegen.


Produktinformation

  • Verlag: Nagel & Kimche
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 256 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 256
  • Best.Nr. des Verlages: 547/00470
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 135mm x 26mm
  • Gewicht: 400g
  • ISBN-13: 9783312004706
  • ISBN-10: 3312004705
  • Best.Nr.: 32517051

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Die amerikanische Juraprofessorin Amy Chua hat mit "Die Mutter des Erfolgs" kein Plädoyer für den Drill geschrieben, stellt Rezensentin Elisabeth von Thadden erstaunt fest. Durchaus selbstironisch erzähle Chua vielmehr vom teilweise Scheitern ihrer drastischen Erziehungsmethoden: Die eine Tochter spielte als 14-jährige Pianistin in der Carnegie Hall, die andere beschimpfte sie öffentlich als Lord Voldemort und schmiss ihr die Geige vor die Füße. Amy Chua akzeptierte von ihren Kindern nur Bestnoten, verbot ihnen fernzusehen und zwang sie, jeden Tag stundenlang Geige beziehungsweise Klavier zu üben. Denn am Verhältnis zur klassischen Musik, so die perplexe Rezensentin, zeige sich für Chua, ob eine Zivilisation überlebensfähig sei. Trotzdem möchte die Rezensentin das Buch am Ende besorgten deutschen Eltern, die Schanghai in der Pisa-Studie auf Platz 1 sehen, nicht empfehlen: Wichtig sei bei Chua "nur das eigene Kind". Dieses egoistische Denken, so Thadden naserümpfend, ist kein Ausdruck höherer Bildung.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Mit diesem Buch kritisiert Amy Chua westliche Neigungen, Kinder ihren Weg selbst bestimmen zu lassen. Wir brauchen diese Kontroverse, deswegen sollten sich Eltern und Erzieher die Lektüre dieses spannend geschriebenen Erfahrungsberichts zur Pflicht nehmen." Bernhard Bueb "Ich habe "Die Mutter des Erfolgs" verschlungen, und ich könnte nicht sagen, was größer gewesen wäre: meine Faszination oder mein Unbehagen. Beides hatte denselben Grund. Amy Chua schreibt differenzierter und selbstironischer als die meisten ihrer Kritiker. Ihre Exzesse und Niederlagen legt sie so schonungslos offen, dass sie die Überlegenheit ihres Erziehungsstils sehenden Auges relativiert." Julia Schaaf, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.11 "Die deutsche Mittelschicht ist nervös. ... Amy Chua hat nicht etwa eine grundstürzende Dogmatik zum erzwungenen Gehorsam verfasst, wie die Debatte nun nahelegt, sondern eine Art schillernder Homestory, voller Widersprüche und Brüche. ... So angreifbar, so souverän, so

"Mit diesem Buch kritisiert Amy Chua westliche Neigungen, Kinder ihren Weg selbst bestimmen zu lassen. Wir brauchen diese Kontroverse, deswegen sollten sich Eltern und Erzieher die Lektüre dieses spannend geschriebenen Erfahrungsberichts zur Pflicht nehmen." Bernhard Bueb "Ich habe "Die Mutter des Erfolgs" verschlungen, und ich könnte nicht sagen, was größer gewesen wäre: meine Faszination oder mein Unbehagen. Beides hatte denselben Grund. Amy Chua schreibt differenzierter und selbstironischer als die meisten ihrer Kritiker. Ihre Exzesse und Niederlagen legt sie so schonungslos offen, dass sie die Überlegenheit ihres Erziehungsstils sehenden Auges relativiert." Julia Schaaf, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.11 "Die deutsche Mittelschicht ist nervös. ... Amy Chua hat nicht etwa eine grundstürzende Dogmatik zum erzwungenen Gehorsam verfasst, wie die Debatte nun nahelegt, sondern eine Art schillernder Homestory, voller Widersprüche und Brüche. ... So angreifbar, so souverän, so genüsslich masochistisch und selbstironisch hat lange niemand vom Scheitern erzählt." Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 27.01.11 "Der Schrei dieser Tigermutter wird so schnell nicht verhallen: Nur Erfolgserlebnisse machen Kinder glücklich! Drum seid erdrückend streng und brutal fordernd, denn nur so wird man erfolgreich! Zwingt die Kinder zu ihrem Glück, sie werden es euch danken! ... Mit einer Mischung aus Ehrlichkeit, Selbstironie und Arroganz verführt Amy Chua zum Nachdenken, zum Ärgern, zum Mitleiden und oft genug auch zum Lachen." Kim Kindermann, Deutschlandradio Kultur, 27.01.11 "Tiger Mom zeigt, dass Drill und Herzenswärme keine Gegensätze sind." Ilka Piepgras, Zeit Magazin, 10.03.11

»Müssen Kinder zum Erfolg gezwungen werden? Sollen wir sie mit Druck und Erniedrigungen zu Spitzenleistungen treiben? Die US-Autorin Amy Chua hat genau diese Methoden bei ihren beiden Töchtern angewandt. Die Methoden ihrer chinesischen Eltern. Jetzt hat die Mutter ihre Familien-Geschichte aufgeschrieben - und weltweit eine Erziehungsdebatte ausgelöst.« BILD 22.01.2011
Amy Chua, geboren 1962 in Illinois, studierte und promovierte in Harvard, arbeitete als Anwältin und dann als Professorin für Rechtswissenschaften. Seit 2001 ist sie Inhaberin der John M. Duff-Professur für Recht an der renommierten Yale Law School. 2003 veröffentlichte sie ihr erstes Buch.

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Kundenbewertungen zu "Die Mutter des Erfolgs" von "Amy Chua"

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Bewertung von VatervonzweiKindern aus Bamberg am 01.04.2012 ***** schlecht
Liebe Fans der :-) Autobiografin:-) Frau Chuao!
Ich habe wirklich das ganze Buch von der ersten bis zur letzten Seite gelesen und auch mehrere Fernsehinterviews mit der Dame gesehen! Weder sieht sich diese "liebevolle" Mutter kritisch (auch ihre Methoden nicht!), noch beschreibt sie nur die Erziehungsideale der chinesischen Zivilisation! Sie beschreibt, was im höchsten Maß publizistisch und gefährlich ist, ihre Erziehungsideale, die sie als sehr gut sieht, um Kinder großzuziehen, die sich mit allen Mitteln durchsetzen. Auf das Buch der armen Töchter von Frau Chuao in 20 Jahren bin ich sehr gespannt. Titel: "Kinder des Misserfolgs: Wie unsere Mutter uns therapiereif schikanierte!" Wie um Gottes Willen ihr begeisterten Fans dieser Person könnt ihr so einem Buch etwas positives abgewinnen? Wenn dem so ist, solltet ihr euch fragen, ob alles in Ordnung ist!

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Bewertung von schulkindmama am 16.02.2012 ***** ausgezeichnet
Ich kann das Ge-unke und die globale Aufregung über das Buch nicht nachvollziehen.
Wenn ein Geschichtebuch die Gräuel des Krieges beschreibt, gibt man ihm auch nicht nur 1 Stern wegen des schrecklichen Inhalts, oder?
Any Chua beschreibt drastisch, wie ihre Versuche fehlschlugen, ihre Töchter zum Erfolg zu trimmen. Sie hat sicher daraus gelernt (falls wer das Buch bis zum Ende gelesen hat). Und im Osten wird sicher weiter so erzogen. Schlimm, aber umso besser wenn hierzulande die Eltern bessere Methoden zur Hand haben!
Dass Kuscheltiere tatsächlich verbrannt wurden habe ich nicht herausgelesen. Und Hand aufs Herz, wer hat noch nicht zu erpresserischen Methoden gegriffen (Fernsehverbot etc)? Auch nicht viel besser, oder?

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Joanna am 03.04.2012
    Wenn aber beispielsweise Stalin ein Buch herausgeben würde, dass die Gräueltaten der Kommunisten beschreibt, würde man ihm gar keinen Stern geben! Deshalb ist es so verwerflich: Frau Chua …mehr
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Master of Science aus Österreich am 06.10.2011 ***** ausgezeichnet
liebe 1-stern-bewerter: habt ihr das buch verstanden oder nur den vielzitierten absatz mit den verbrannten kuscheltieren irgendwo gelesen?
das ist kein erziehungsbuch, sondern eine autobiografie!! amy chua sagt immer, wenn sie erzeihungsmethoden beschreibt: "chinesische eltern finden, dass ..." aber sie sagt nicht dass man es so machen muss.
wer es geschafft hat, das vorwort zu lesen (wo sie schon sagt, es hätte davon handeln sollen dass die chinesishe pädagogik der westlichen üebrlegen ist) hat ab beginn verstanden, dass es hier nicht um erziehungstipps geht, sondern um eine frau die in der 2. einwanderergeneration zerrissen ist zwischen dem anspruch, ihre töchter in den USA nach chinesischem modell zu erziehen, und der rebellion der töchter.
das buch ist ein hochinteressanter, sehr flüssig lesbarer einblick in die denkweise und erziehungsmethoden in china - auch wenn man damit nicht einverstanden ist (was hier anzunehmen ist), muss man nicht gleich das buch verdammen!

Es gibt 3 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Joanna am 19.10.2011
    Doch, muss man! Nichts für ungut.
     (Inhalt anstößig?)
  • Joanna am 19.10.2011
    Es ist ein Erziehungsbuch. Und man muss nicht gut finden, wenn eine Frau die Qualen, die sie ihren Töchtern zufügte ein kleines Bischen (zu wenig) kritisch sieht!
     (Inhalt anstößig?)
  • schulkindmama am 16.02.2012
    Ich gebe Ihnen völlig recht! Nur weil ein Buhmanngefunden wurde, schließen sich leider viele dem allgemeinen Schimpfen an. Ich finde das Buch ausgezeichnet, würde aber auch niemals Kinder so behandeln.
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von m22 aus Berlin am 28.02.2011 ***** schlecht
Mehr kann man zu diesem Buch gar nicht sagen.

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Bewertung von Joanna am 16.02.2011 ***** schlecht
Eigentlich sollte dieses Buch verboten werden! Ein herzloser Drache gibt die Anleitung, wie man seine Kinder auf hohem Niveau schikaniert und nennt das Ganze Erziehung. Das schlimmste und herzloseste Machwerk, das je von einem Menschen veröffentlicht wurde. Ich bin Erzieherin und wie ich den beschriebenen Erziehungsstil nenne, kann ich hier nicht schreiben, wegen Gefahr einer Verleumdungsklage. Ich wüsste auf jeden Fall. an welche Behörde ich mich zu wenden hätte, wenn eine Mutter in einer Einrichtung, wo ich tätig bin, ihr Kind so traktieren würde! Eine Schande, dass ein solches Machwerk sich auch noch gut verkauft! Es lässt mich fast an unserer Gesellschaft zweifeln, wenn man notorische Überforderung, Freiheitsentzug und extreme Einschränkung der Persönlichleitsrechte als Erziehung verkaufen will! Das Buch sollte nicht die Mutter des Erfolgs heißen, sondern: Die Mutter der Lieblosigkeit!

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Diandra aus Fulda am 27.02.2011
    Briannaofhardamat hat eine Bewertung ueber die Autorin, aber niche DAS Buch abgegeben. Eine Buchbwertung sollte eine Abhandlung ueber den Schreibstil, Ausdruck und interessanten oder weniger …mehr
     (Inhalt anstößig?)
  • VatervonzweiKindern aus Bamberg am 07.03.2011
    Ich finde die Bewertung sehr gut, im Gegensatz zu meiner Vorkommentatorin. Was soll man an einem Buch bewerten, wenn nicht den Inhalt. Macht eine tolle Ausdrucksweise den geschilderten Inhalt besser, …mehr
     (Inhalt anstößig?)

24 von 32 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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