Augustinus - Spuren und Spiegelungen seines Denkens, 2 Bde.
Seit Aurelius Augustinus (354-430), dem bedeutendsten Denker der
Spätantike, ist die Rückbindung der Frage nach der Wahrheit an die
Frage nach dem Ich, also an die Selbsterkenntnis, ein Grundthema
der Philosophie; nach Platon, dem Begründer der abendländischen
Philosophie, war Augustinus der zweite große Denker der Antike von
bis heute prägender Kraft.
In den beiden hier vorgelegten Bänden wird die Wirkungs- und
Rezeptionsgeschichte seines Werks von den Anfängen bis in die
Gegenwart umfassend und kompetent erfaßt und zur Darstellung
gebracht. Im ersten Band wird die direkte Wirkung des
Augustinischen Denkens auf seine unmittelbaren und späteren
Nachfolger deutlich herausgearbeitet. Der zweite Band gibt
Aufschluß über die nachhaltige Spätwirkung des Augustinischen Werks
seit Beginn der Neuzeit, die bis in die Gegenwart anhält.
Beide Bände empfehlen sich als explizite Kompendien zur
Wirkungsgeschichte Augustins und als anregende Wegweiser für das
Studium seines Werks nach der Maßgabe des Kenntnisstandes der
neueren Forschung.
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