In den Abgrund / Magierdämmerung Bd.3 - Perplies, Bernd

Bernd Perplies 

In den Abgrund / Magierdämmerung Bd.3

Roman. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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In den Abgrund / Magierdämmerung Bd.3

England 1897. Der Kampf um die Wahre Quelle der Magie spitzt sich zu. Jonathan Kentham und Kendra, der Enkelin des "Wächters" Giles McKellen, ist es gelungen, ein Artefakt zu schaffen, mit dem das Siegel von Atlantis wieder geschlossen werden kann. Jupiter Holmes und Randolph Brown stehen derweil vor einer unsicheren Allianz mit der magischen Inquisition des Vatikan. Doch auch der Usurpator Wellington war nicht untätig. Er hat die Quelle der Magie unter seine Kontrolle gebracht, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er über eine Waffe verfügt, die mächtiger ist als alles, was die Welt bis dahin gesehen hat ...


Produktinformation

  • Verlag: Lyx
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 503 S.
  • Seitenzahl: 503
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 134mm x 51mm
  • Gewicht: 534g
  • ISBN-13: 9783802582660
  • ISBN-10: 3802582667
  • Best.Nr.: 32360815
Bernd Perplies wurde 1977 in Wiesbaden geboren und studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Heute arbeitet er am Deutschen Filminstitut in Frankfurt a. M. als Redakteur von filmportal.de und ist darüber hinaus als Übersetzer tätig.

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Kundenbewertungen zu "In den Abgrund / Magierdämmerung Bd.3"

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Bewertung von sueorange am 20.01.2012 ***** ausgezeichnet
Nun spitzt sich alles dramatisch zu, das große Finale der Trilogie hat es in sich. Im Vergleich zu den beiden ersten Bänden sind noch mehr Schauplätze dazugekommen. Die Handlungsstränge und -orte befinden sich in einem steten Wechsel. Anfangs verwirrte mich die Vielzahl der Handelnden etwas und ich benötigte eine gewisse Eingewöhnungszeit, später war ich dann jedoch wieder richtig in der Geschichte gefangen.

"Magierdämmerung, Bd.3: In den Abgrund" ist ein gelungener Abschluss der Trilogie. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt die Spannung erhalten. Unvorhersehbare Wendungen sorgen für Überraschungen. Bernd Perplies zeigt wieder einmal, mit wie viel Liebe zum Detail er seine Figuren entwickelt hat, seine Namensgebung weckt Erinnerungen an Persönlichkeiten aus der Weltgeschichte und der Literatur. Und nicht nur Namen, sondern auch legendäre Begebenheiten finden einen Platz in seiner Geschichte. Seine Fadenmagie sorgt auch hier für faszinierende Momente und die magischen Handlungen und ihre Auswirkungen erklären so manches offengebliebene Rätsel der Menschheitsgeschichte. Perplies bildreicher Schreibstil lässt Szene für Szene wie einen Film vor dem inneren Auge ablaufen. Cliffhanger sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel. Ein paar offene Fragen bleiben am Schluss, da wird man dann wohl in seiner eigenen Fantasie die einzelnen Geschichten weiterspinnen müssen.

"Magierdämmerung, Bd.3: In den Abgrund" - meine Reise in die Welt der Fadenmagie hat hier nun leider ein Ende gefunden, wenngleich ein grandioses, allen, die sie noch vor sich haben und die sich für Steampunk interessieren kann ich diese Trilogie nur empfehlen.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 28.11.2011 ***** gut
Der Weg war lang und beschwerlich, der Kampf dagegen ausgesprochen kurz! So würde mein Resümee ausfallen, wenn ich diesen abschließenden Band der Magierdämmerung-Trilogie in einem Satz zusammenfassen müsste. Ich habe mich sehr auf ein Wiederlesen mit den liebgewonnenen Figuren von Holmes, Brown, Jonathan und Kendra gefreut: mit den ersten beiden hatte ich in den Vorgängerbänden viele vergnügliche Momente erlebt, während sich zwischen Jonathan und Kendra eine zarte Romanze entwickelt hatte, über die ich gerne mehr gelesen hätte. Leider treten die zwischenmenschlichen Beziehungen auf Grund der Menge von Handlungssträngen und neu eingeführten Charakteren im dritten Band der Reihe jedoch sehr in den Hintergrund. Dass im Angesicht einer nahenden Katastrophe nicht überall Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, witzige Situationen eher rar gesät sind und die Liebe zwischen Jonathan und Kendra hintenan stehen muss, war mir schon klar, aber auch - oder gerade - in Momenten von Gefahr sollten dann eben andere tiefergehende Gefühle anstelle von Witz und Liebe treten, doch leider blieben die Figuren in "In den Abgrund" dahingehend hinter meinen Erwartungen zurück. Nicht einmal atemberaubende Spannung konnte dieses Manko gänzlich wettmachen, denn zulange blieb bei den neueingeführten Charakteren wie Wovoka und Feodora unklar, wie und wo sie in die Kernhandlung eingreifen würden. Bei den Handlungssträngen mit Holmes und Brown auf der Gladius Dei beziehungsweise mit Jonathan und Kendra an Bord des Fliegenden Holländers kam annähernd das Lesevergnügen und die Spannung auf, die ich bei den beiden Vorgängerbänden empfunden hatte, aber bei den Wechseln zu den anderen Handlungsebenen verpuffte dieses Gefühl und diese Kapitel zogen sich für mich zäh in die Länge. Im Vergleich zu dem langen Weg der einzelnen Gruppen zur Quelle wird der Kampf an eben dieser vergleichsweise kurz abgehandelt. Die Entwicklung am Schluss und die Auflösung hat mir zwar einerseits sehr gut gefallen, aber irgendwie fragte ich mich, ob das jetzt wirklich alles gewesen sein sollte nach den ganzen Strapazen und unzähligen Magiern und Nebenfiguren, die in die Handlung involviert und zum Teil noch im dritten Band eingeführt wurden. Richtig superfies und supergut - wie es einem wahnsinnigen Bösewicht gebührt - fand ich allerdings das Ende, dass der Autor für Wellington bereithält... Diese Ideen und Glanzlichter sind das Salz in der Ideensuppe von Bernd Perplies Romanen, die diese zu etwas Besonderem machen und der Grund, warum "In den Abgrund" trotz der angeführten Kritikpunkte immer noch ein sehr lesenswerter Roman für mich war. Und wer jetzt wissen will, was mit Wellington passiert, muss den langen Weg zur Wahren Quelle der Magie wohl oder übel auch bestreiten ;)

Aufmachung des Buches:
Wie bereits bei den beiden Vorgängerbänden wird die Geschichte durch die Europakarte in der vorderen, dem Stadtplan von London in der hinteren Umschlagklappe und einem dreiseitigen "Dramatis Personae" ergänzt, in dem die wichtigsten Charaktere mit Namen und Funktion aufgeführt sind. Das Cover des zweiten Bandes ziert das Kriegsschiff USS Brooklyn. Das Medaillon im Vordergrund ist nun im Gegensatz zu den ersten beiden Covern komplett zu sehen.

Fazit:
Leider kam mir im abschließenden Band das Zwischenmenschliche zwischen den liebgewonnenen Charakteren zu kurz. Obwohl die Handlung auf Spannung ausgelegt war, verpuffte sie teilweise auf Grund der auf mehreren Ebenen laufenden Handlung. Auch wenn der dritte und letzte Band für mich leider der schwächste der Trilogie war, ist "Magierdämmerung" dennoch eine lesenswerte Steampunkreihe mit interessanten Ideen, einer neuartigen Form von Magie und facettenreichen Charakteren, die ich gerne weiterempfehle!

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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 05.10.2011 ***** gut
Auf den letzten Teil der Steampunk-Trilogie von Bernd Perplies hatte ich mich sehr gefreut. Die Reihe rund um den Reporter Jonathan, der ohne Vorwarnung durch einen Zufall in die Welt der Magie gestürzt wird, hat mich von Anfang an total begeistert. Bernd Perplies hat in den ersten beiden Teilen eine Welt aufgebaut, die so real scheint, dass man sich gut vorstellen kann, dass sie genau so existiert. Die Magie kommt hier nicht von irgendwo, nein, sie wird aus den Dingen und Lebewesen selbst gezogen. Durch Fäden sind diese miteinander verbunden und können auch dementsprechend manipuliert werden. Eine tolle Sichtweise auf Magie, die ich sehr innovativ und authentisch finde. Auch die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen: der Autor hat ein unglaubliches Gespür für leicht schrullige Figuren und schafft es besonders gut, uns selbst die unwichtigsten Nebenpersonen nahezubringen.

Auch in diesem letzten Teil bin ich schnell wieder mit den Figuren warm geworden. Als ich Jonathan, Kendra, Holmes und Randolph wieder traf, war es wie ein Ankommen bei alten Freunden, mit großer Wiedersehensfreude. Auch in der Handlung ist man sehr schnell wieder drin, denn Perplies streut kleine Hinweise ein, was in den Bänden vor diesem passiert ist, ohne jedoch stupide einfach Geschehnisse zu berichten. Das hat er wirklich perfekt gemacht.

Ich muss jedoch leider sagen, dass mich die Handlung des letzten Teils nicht wirklich gepackt hat. Für mich waren es zu viele einzelne Handlungsstränge, die erst seeeehr spät und auch nur sehr dürftig zum Schluss wieder zusammenlaufen. Bernd Perplies hatte schon in den anderen Büchern ein Faible dafür, mehrere Plotfäden (um mal bei der Fadenmetapher zu bleiben) zu schaffen und diese erst zum Finale hin zusammenzuführen. Doch da störte mich das noch nicht so wie in diesem Teil. Ich hatte das Gefühl, dass jede Partei auf sich allein gestellt ist und sein eigenes Süppchen kocht, obwohl doch alle das gleiche Ziel verfolgen. Zudem fand ich die ein oder andere Handlung überflüssig, vor allem die rund um Cutler und eine neue Person, nämlich die Prinzessin Feodora. Mir erschließt sich überhaupt nicht, was deren Entdecken ihrer eigenen magischen Fähigkeiten für das Vorankommen der Geschichte beigetragen hat. Leider ging es mir mit einigen anderen Handlungssträngen auch so. Durch diese Konzentration auf meiner Meinung nach Überflüssiges gehen die wirklich wichtigen Ereignisse auch sehr unter. Von Jonathan und Kendra lesen wir kaum noch, im Prinzip werden sie für den letzten Teil fast auf die Nebenschauplätze verbannt. Die Liebesgeschichte zwischen ihnen wird wieder angedeutet, aber verläuft total im Sande. Klar, Holmes und Randolph tauchen ziemlich oft auf, auch Wellington ist im Mittelpunkt der Geschehnisse (was fast noch am spannendsten zu lesen war!), aber für mich war es zwischendurch gähnend langweilig.

Das Ende war wieder spannend, aber leider musste ich viel zu lange darauf warten. Das meiste wird gut aufgelöst, auch wenn es mir dann irgendwann schon fast zu einfach war. Aber insgesamt bin ich zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte, zumindest was die Quelle der Magie angeht. Wenn ich an die Personen denke, bin ich weiterhin der Meinung, dass das etwas zu oberflächlich abgeschlossen wurde. Es ist nicht wirklich offen, aber zufriedengestellt bin ich nicht. Ach, schade!

Dieser dritte Band der Trilogie hat meiner Meinung nach deutlich gegenüber den Vorgängern nachgelassen, dennoch habe ich die Trilogie sehr gern gelesen und kann sie jedem Fantasy und Steampunk-Fan getrost empfehlen. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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