Die Asche meines Vaters - Franz, Uli

Uli Franz 

Die Asche meines Vaters

Eine Reise zu Pferd durch Tibet

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Die Asche meines Vaters

Der letzte Wunsch seines Vaters führt Uli Franz einmal quer durch Tibet - eine atemberaubende Reise auf dem Dach der Welt.

Kurz vor dessen Tod versöhnt sich Uli Franz mit seinem Vater - und doch kommt er nicht rechtzeitig, um ihm Lebewohl zu sagen. Das Testament enthält des Vaters letzten Wunsch: Der Sohn soll seine Asche nach Tibet bringen. Es ist der Beginn einer ebenso abenteuerlichen wie zauberhaften Reise. Gemeinsam mit seinem tibetischen Führer Yama und den eigensinnigen Pferden Milchkaffee und Silbergrau überwindet er reißende Flüsse und über fünftausend Meter hohe Pässe, wo die Pferde beinahe im Schneesturm umkommen, begegnet faszinierenden Menschen und erreicht die sagenumwobene Stadt Lhasa. Immer auf der Hut vor den chinesischen Behörden trifft Uli Franz schließlich im Kloster Tsurphu ein. Von dort aus klettert er weiter empor bis zur heiligen, in den Fels geschlagenen Stätte des Buddhismus, wo er die Asche seines Vaters beisetzt. Kurze Zeit später empfängt er in einem Bergdorf eine Art zweites Lebewohl - und zugleich das größte Geschenk der Reise. Es sind die ganz offenen und berührenden
Begegnungen mit den Menschen, aber auch die grandiosen Naturerlebnisse, die Uli Franz Reportage so einzigartig machen. Ein fabelhaft erzählter Bericht eines Abenteurers, der von China nach Tibet reist - über tausend Kilometer auf dem Dach der Welt!


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt, Berlin
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 283 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 152mm x 28mm
  • Gewicht: 450g
  • ISBN-13: 9783871345951
  • ISBN-10: 3871345954
  • Best.Nr.: 26385035
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.11.2010

Eine Sache der Ehre

Als sein Vaters stirbt, bekommt Uli Franz zu seiner Überraschung per Testament den Auftrag, die Asche seines Vaters nach Tibet zu bringen. Obwohl sein Vater nichts mit dem fernen Land zu tun hatte, wundert sich Franz, macht sich aber mit einem Jadedöschen, "kostbar gefüllt", auf den Weg. Er selbst war mehrfach in Tibet. Achtzig Seiten dauert es, bis der Reisende endlich aufs Pferd steigt. Vorher muss man allerhand Persönliches lesen über die Vater-Sohn-Beziehung, über Kontaktanzeigen im Internet, die Anreise und den Kauf der drei Pferde für die Tour. Leider wird das meiste in recht betulichem Tonfall vermittelt. Auch wenn Erlebnisse interessant zu lesen sind, bleibt das Buch unentschieden zwischen Reportage und Banalitäten. Von den Mühen des Unterwegsseins, atmungsaktiven Klamotten und der Hochdrucktechnik des Benzinkochers will man nicht unbedingt lesen, das ist ja alles sattsam bekannt. Damit der Leser auch etwas lernt, sind Informationen zu Land und Geschichte eingestreut. Doch wie es Reisen nach Tibet offensichtlich mit sich bringen, bleibt der Trip nicht frei von spirituellen Anwandlungen. "Gewiss nicht zufällig", schreibt Franz, …

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Uli Franz, geb. 19. April 1949 in Stuttgart, arbeitete nach dem Studium in München und Berlin als Journalist und Lektor und war drei Jahre lang China-Korrespondent verschiedener deutschsprachiger Tageszeitungen. Seit 1986 arbeitet er als freier Fotograf und Buchautor. Er hat einige Bücher und zahlreiche redaktionelle Beiträge über den Alltag in China, die chinesische Küche und die Geschichte dieses Landes veröffentlicht. Uli Franz lebt in Köln und in der Schweiz.

Leseprobe zu "Die Asche meines Vaters" von Uli Franz

"Der letzte Wunsch seines Vaters führt Uli Franz einmal quer durch Tibet - eine atemberaubende Reise auf dem Dach der Welt.

Ein exzellenter Tibetkenner auf einer so beschwerlichen wie erhebenden Reise, mehr als tausend Kilometer mit dem Pferd im Schneesturm, durch reißende Flüsse und über schwindelerregend hohe Pässe. Aber es sind nicht nur die grandiosen Naturerlebnisse, die Uli Franz Reportage so einzigartig machen ebenso packend sind die ganz offenen und berührenden Begegnungen mit den Menschen.

'In den Tagebüchern von Tibetforschern wie George Bogle, Thomas Manning und Nain Singh werden die Pässe immer mit Türen verglichen. Auch wir kamen uns vor wie an der Tür zu einer neuen Welt. Zu einer Welt mit einem neuen Wetter, einem neuen Himmel, einem neuen Horizont.' ..."

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