Abenteuerliche Expeditionen zu entlegenen Kulturen - Die
Fortsetzung von »Kirahé - Der weiße Fremde«
Seit vielen hundert Jahren rauben "Zivilisierte" den
Naturvölkern ihr Land und ihre Kultur. Jetzt sind die letzten
hundert isolierten Stämme bedroht. Kaum einer weiß besser darüber
Bescheid als der Lüneburger Zahnarzt und Völkerforscher Roland
Garve. Seit über zwanzig Jahren reist er in die entlegensten
Regionen der Erde am Amazonas, in der Kalahariwüste oder in der
Südsee. Mehr als siebzig Expeditionen haben ihn zu Indios, Pygmäen,
Papuas und anderen Urvölkern geführt. Er hat ihnen die Zähne
behandelt und ihr Leben dokumentiert; seine ethnologischen
Fernsehfilme haben ihn bekannt gemacht. Im neuen Buch schildert
Roland Garve den Kampf um gesicherte Schutzgebiete für die letzten
"Steinzeitmenschen". Staudämme, Ölbohrungen und
fortschreitende Abholzung bedrohen ihre Rückzugsräume in den
Regenwäldern. Garve erzählt, wie sich die Ureinwohner zwischen
Tradition und Moderne bewegen und um ihr Überleben kämpfen. Er
plädiert für Respekt gegenüber den Stammesvölkern, für den Schutz
ihres
Lebensraums und eine selbstbestimmte Zukunft. "Laleo Die
geraubte Steinzeit" ist die Fortsetzung seiner abenteuerlichen
Lebensgeschichte aus "Kirahé Der weiße Fremde",
illustriert mit spektakulären Fotografien.
Ausstattung/Bilder: 2009. 404 S. m. zahlr. Farbfotos, 2 Ausklappktn.
Seitenzahl: 408
Deutsch
Abmessung: 237mm x 167mm x 30mm
Gewicht: 965g
ISBN-13: 9783861535461
ISBN-10: 3861535467
Best.Nr.: 26359414
Man möchte mehr davon. Die Geschichten zu Brasilien und der Südsee lesen sich, als bediente sich Garve der Völkerkunde wie Nachrichten aus zweiter Hand, um viele Wunder und eine gemeinsame Not zu illustrieren: Diese Naturvölker gibt es, mit feinen Fotos als Beglaubigung. Sie gehen am Fortschritt zugrunde oder verlernen ihre Bräuche. Uwe Salzbrenner, Sächsische Zeitung
Man möchte mehr davon. Die Geschichten zu Brasilien und der Südsee lesen sich, als bediente sich Garve der Völkerkunde wie Nachrichten aus zweiter Hand, um viele Wunder und eine gemeinsame Not zu illustrieren: Diese Naturvölker gibt es, mit feinen Fotos als Beglaubigung. Sie gehen am Fortschritt zugrunde oder verlernen ihre Bräuche. Uwe Salzbrenner, Sächsische Zeitung
Frank Nordhausen, Jahrgang 1956, studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie in Berlin. Bis 1996 war er als freier Journalist und Autor tätig und veröffentlichte zahlreiche Beiträge für Spiegel, Stern und Zeit. Seit 1996 ist er Reporter der Berliner Zeitung. Er unternahm mehrfach Aufenthalte in Krisengebieten, u. a. 2003 im Irak.
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