Der Arzneiverordnungs-Report berichtet jedes Jahr über die
vertragsärztlichen Arzneiverordnungen. Im Jahre 2010 haben 140 303
Vertragsärzte 791 Millionen Verordnungen (davon 626 Mio.
Arzneimittelverordnungen) rezeptiert. Die Arzneimittelausgaben
betrugen 32,0 Mrd. (+1,0%). Erstmals wurden Arzneimittel für
seltene Krankheiten analysiert, die Kosten von 1,6 Mrd.
verursachten.
Trotz eines moderaten Ausgabenanstiegs sind die
Einsparmöglichkeiten vor allem bei Generika und teuren
Analogpräparaten weiter gestiegen. Auf der Basis nationaler
Preisvergleiche errechnen sich Wirtschaftlichkeitspotenziale von
4,7 Mrd. . Noch mehr könnte eingespart werden, wenn die hohen
deutschen Arzneimittelpreise auf das Niveau europäischer
Nachbarländer gesenkt würden. So zeigt ein exemplarischer
Preisvergleich mit britischen Arzneimitteln
Wirtschaftlichkeitsreserven von insgesamt 12,1 Mrd. .
Presseecho zum Arzneiverordnungs-Report 2010 Mit extrem hohen
Preisen greift die Pharmaindustrie in die Taschen der deutschen
Beitragszahler
(Aachener Nachrichten 15.09.2010)
Ob Gesundheitsminister Philipp Rössler und seine FDP sich trauen,
die Milliardengewinne der Pharmaindustrie anzutasten? Bisher hat
deren Lobby immer gesiegt.
(Hessische Allgemeine Kassel 15.09.2010)
Wie aus dem Arzneiverordnungsreport 2010 weiter hervorgeht, könnten
die Krankenkassen 9,4 Milliarden Euro jährlich einsparen, wenn die
Medikamente hier so billig wären wie etwa in Schweden.
(Bayernkurier 18.09.2010)
"Wir sind die Zahlmeister. Warum lässt sich das
Gesundheitswesen in Deutschland melken wie kaum ein
anderes?"
(Die Zeit 21.10.2010)
Ausstattung/Bilder: 2011. XIV, 1121 S. m. 80 Abb. u. 230 Tab.
Best.Nr. des Verlages: 80063831
Deutsch
Abmessung: 190mm x 131mm x 43mm
Gewicht: 995g
ISBN-13: 9783642219917
ISBN-10: 3642219918
Best.Nr.: 33613739
Professor Dr. Ulrich Schwabe, Pharmakologisches Institut der Universität Heidelberg Dr. Dieter Paffrath AOK Schleswig-Holstein - Die Gesundheitskasse, Kiel.
Teil I: Allgemeine Verordnungs- und Marktentwicklung Arzneiverordnungen 2010 im Überblick.- Neue Arzneimittel 2010.- Orphan-Arzneimittel.- Ökonomische Aspekte des deutschen Arzneimittelmarktes 2010.- Teil II: Indikationsgruppen Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Systems.- Analgetika.- Antiallergika.- Antianämika.- Antibiotika und Chemotherapeutika.- Antidementiva.- Antidiabetika.- Antiemetika und Antivertiginosa.- Antiepileptika.- Antihypertonika.- Antithrombotika und Antihämorrhagika.- Antirheumatika und Antiphlogistika.- Antitussiva und Expektorantien.- Betarezeptorenblocker.- Bronchospasmolytika und Antiasthmatika.- Calciumantagonisten.- Corticosteroide.- Dermatika.- Diuretika.- Durchblutungsfördernde Mittel.- Gichtmittel.- Gynäkologika.- Herztherapeutika.- Hypnotika und Sedativa.- Hypophysen- und Hypothalamushormone.- Immuntherapeutika und Zytostatika.- Lipidsenkende Mittel.- Magen-Darm-Mittel und Laxantien.- Migränemittel.- Mund- und Rachentherapeutika.- Muskelrelaxantien.- Ophthalmika.- Osteoporosemittel.- Parkinsonmittel.- Psychopharmaka.- Rhinologika und Otologika.- Schilddrüsentherapeutika.- Sexualhormone.- Urologika.- Vitamine und Mineralstoffpräparate.- Teil III: Arzt- und Patientengruppen Verordnungen nach Arztgruppen.- Verordnungen nach Alter und Geschlecht.- Teil IV: Anhang Ergänzende statistische Übersicht.- Sachverzeichnis
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