Die Philosophie der Antike - Flashar, Hellmut (Hrsg.)

Hellmut Flashar (Hrsg.) 

Die Philosophie der Antike

Ältere Akademie, Aristoteles, Peripatos

Herausgeber: Holzhey, Helmut; Mudroch, Vilem. Begründer: Ueberweg, Friedrich, Hrsg. v. Hellmut Flashar
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Die Philosophie der Antike

Wenn jetzt nach 20 Jahren eine Neuauflage notwendig wird, so zeugt dies von dem anhaltenden Interesse an den Themen dieses Bandes, an der Älteren Akademie, in der die Schüler Platons ihre Philosophie entfaltet haben, an Aristoteles und an seiner Schule, dem Peripatos. Auf diesen Gebieten ist die Forschung lebhaft vorangeschritten, und so begnügt sich die Neuauflage nicht mit einem blossen Literaturnachtrag, sondern sucht die Forschung der beiden letzten Jahrzehnte auch in die Darstellung einzubringen. Das gilt insbesondere für das wieder neu aktuell gewordene Werk des Aristoteles, über das jährlich mehr als 150 Arbeiten erscheinen, während für Akademie und Peripatos durch neue Fragmentsammlungen eine dem gegenwärtigen Forschungsstand angemessene Textbasis erstellt worden ist, von der aus namentlich das früher stark vernachlässigte Werk Theophrasts, des prominentesten Aristotelesschülers, neu und erweitert in den Blick gekommen ist.
An dem Band sind drei Autoren beteiligt, für Akademie (Hans Krämer) und Aristoteles (Hellmut Flashar) die gleichen wie bei der Erstauflage (1983), für den Peripatos anstelle des verstorbenen Fritz Wehrli jetzt Georg Wöhrle. Damit ist die Gewähr gegeben, dass erneut erste Kenner der Materie für Solidität und Zuverlässigkeit der Darstellung stehen

Inhaltsverzeichnis:

Erstes Kapitel: Die Ältere Akademie (Hans Krämer)
§ 1. Die Ältere Akademie im Allgemeinen. - § 2. Speusipp. - § 3. Xenokrates. - § 4. Eudoxos aus Knidos. - § 5. Herakleides Pontikos. - § 6. Philippos aus Opús und die «Epinomis». - § 7. Weitere Akademiker der ersten Generation. - § 8. Die Spätphase der Älteren Akademie.

Zweites Kapitel: Aristoteles (Hellmut Flashar)
§ 9. Der Stand der Aristoteles-Forschung. - § 10. Die Schriften des Aristoteles. - § 11. Ausgaben und Übersetzungen der Schriften des Aristoteles sowie antike Kommentare. - § 12. Das Leben des Aristoteles. - § 13. Das Werk des Aristoteles. - § 14. Die Lehre des Aristoteles. - § 15. Die Nachwirkung des Aristoteles.

Drittes Kapitel: Der Peripatos bis zum Beginn der römischen Kaiserzeit
(~Fritz Wehrli, Georg Wöhrle, Leonid Zhmud)
§ 16. Der Peripatos bis zum Beginn der römischen Kaiserzeit im Allgemeinen. - § 17. Theophrast. - § 18. Eudemos aus Rhodos, Menon und weitere Aristotelesschüler. - § 19. Pasikles aus Rhodos und Neleus aus Skepsis. - § 20. Dikaiarchos aus Messene. - § 21. Aristoxenos aus Tarent. - § 22. Klearchos aus Soloi. - § 23. Phainias aus Eresos. - § 24. Chamaileon aus Herakleia und Duris aus Samos. - § 25. Demetrios aus Phaleron und Ps.-Demetrios: «Über den Stil». - § 26. Praxiphanes. - § 27. Straton aus Lampsakos. - § 28. Aristarchos aus Samos, Hieronymos aus Rhodos und Lykon aus der Troas. - § 29. Ariston aus Keos, Prytanis und Phormion. - § 30. Weitere mit dem Peripatos verbundene Autoren des 3. und 2. Jahrhundertsv. Chr. - § 31. Kritolaos aus Phaselis. Parteigänger und Schüler. - § 32. Der Peripatos im 1. Jahrhundert v. Chr.

Wenn jetzt nach 20 Jahren eine Neuauflage notwendig wird, so zeugt dies von dem anhaltenden Interesse an den Themen dieses Bandes, an der Älteren Akademie, in der die Schüler Platons ihre Philosophie entfaltet haben, an Aristoteles und an seiner Schule, dem Peripatos. Auf diesen Gebieten ist die Forschung lebhaft vorangeschritten, und so begnügt sich die Neuauflage nicht mit einem blossen Literaturnachtrag, sondern sucht die Forschung der beiden letzten Jahrzehnte auch in die Darstellung einzubringen. Das gilt insbesondere für das wieder aktuell gewordene Werk des Aristoteles, über das jährlich mehr als 150 Arbeiten erscheinen, während für Akademie und Peripatos neue Fragmentsammlungen vorliegen, sodass namentlich das früher stark vernachlässigte Werk Theophrasts, des prominentesten Aristotelesschülers, umfassender in den Blick gekommen ist.
An dem Band sind drei Autoren beteiligt, für Akademie (Hans Krämer) und Aristoteles (Hellmut Flashar) die gleichen wie bei der Erstauflage (1983), für den Peripatos anstelle des verstorbenen Fritz Wehrli jetzt Georg Wöhrle sowie (für die Paragraphen über Eudemos und Dikaiarchos) Leonid Zhmud. Damit ist die Gewähr für Solidität und Zuverlässigkeit der Darstellung gegeben.


Produktinformation

  • Grundriss der Geschichte der Philosophie
  • Bd.3
  • Verlag: Schwabe
  • 2004
  • 2., durchges. u. erw. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: XIII, 747 S.
  • Seitenzahl: 747
  • Deutsch
  • Abmessung: 25 cm
  • Gewicht: 1513g
  • ISBN-13: 9783796519987
  • ISBN-10: 3796519989
  • Best.Nr.: 03825048

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rundum überzeugend findet Rezensent Walter Burkert diesen Band aus der Reihe "Grundriss der Geschichte der Philosophie", der zweiten Auflage des 1983 erstmals erschienen Bands "Antike 3: Ältere Akademie, Aristoteles, Peripatos". Herausgeber Hellmut Flashar sei auch bei der zweiten Auflage Bearbeiter des zentralen Teils "Aristoteles"; die "Ältere Akademie" habe Hans Krämer übernommen, die "Schule des Aristoteles" Georg Wöhrle und Leonid Zhmud. Geradezu "erstaunlich" findet Burkert, wie es den Bearbeitern gelungen ist, "gut zwanzig Jahre Fachdiskussion samt internationaler Bibliografie einzubauen und doch den Umfang nur um hundert Seiten anschwellen zu lassen". Er lobt, dass die alten Standards - Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Information durch Werkbeschreibungen, Forschungsreferate, vor allem Bibliografien, gelegentlich mit inhaltlichen und wertenden Hinweisen - gewahrt bleiben. An eigentlich Neuem erwähnt er die umfangreiche Fragmentsammlung des Theophrast-Projekts und Fortschritte in der Erforschung "Herculanensischer Papyri". Daneben hebt er die antike Diskussion um Aristoteles' Theorie der Seele bzw. des Intellekts hervor, die ihn an gegenwärtige Debatten erinnert. "Mit seinen soliden Informationen über die alten Thesen und Argumente", resümiert der Rezensent, "wird der vorliegende Band geradewegs an Aktuelles rühren."

© Perlentaucher Medien GmbH
Helmut Holzhey ist Ordinarius für Geschichte der Philosophie am Philosophischen Institut der Universität Zürich.

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