Karl Friedrich Schinkel reiste zweimal nach Italien, einmal als
junger Mann und einmal als bereits reifer Künstler. Seine im
»klassischen Land« entstandenen Skizzen und Aufzeichnungen werden
hier ausführlich dokumentiert und kommentiert.
Schinkels Italienreisen von 1803 bis 1805 und 1824 waren nicht nur
für seinen Werdegang als Künstler von kaum zu überschätzender
Bedeutung, sie haben das ganze Kunstleben Berlins befruchtet und
dem preußischen Klassizismus eine spezifische Heiterkeit
mitgeteilt.Während die erste Reise des sich entfaltenden Genies
durch Schriftzeugnisse nur unvollständig dokumentiert ist,
unterrichtet ein kontinuierlich geführtes Tagebuch nahezu lückenlos
über die zweite Reise des nun schon berühmten Architekten. Diese
schriftlichen Dokumente sind hier erstmals wortgetreu
einschließlich der Korrekturen und in originaler Schreibweise
wiedergegeben sowie ausführlich kommentiert und ergänzt durch
bisher unveröffentlichte Quellen. Die Reifung eines großen
Künstlers in 20 Jahren lässt sich in Urteilen, in der Wahrnehmung
und im Stil der Formulierungen eindrucksvoll nachvollziehen. Durch
die Fülle von bedeutenden Zeichnungen abgebildet sind fast alle der
rund 750 Einzelblätter und Studien in Skizzenbüchern wird das
Erlebnis vor allem der ersten Reise veranschaulicht.
Ausstattung/Bilder: 2006. 688 S. m. 17 Farb- u. 682 SW-Abb.
Seitenzahl: 672
Deutsch
Abmessung: 293mm x 224mm x 51mm
Gewicht: 3025g
ISBN-13: 9783422066014
ISBN-10: 3422066012
Best.Nr.: 20782203
Helmut Börsch-Supan, Professor Dr., Jahrgang 1933, war von 1961 bis 1995 bei der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Berlin tätig. Er ist Hohrarprofessor an der Freien Universität Berlin. Einen Schwerpunkt seiner Forschungen und Publikationen bildet neben der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts und der europäischen Porträtmalerei die Kunstgeschichte Brandenburg-Preußens.
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