Sie glaubte der Propaganda und war eine bedingungslose Anhängerin
von Kim Il Sung. Sie hatte eine gute Position in der Partei und
teilte der Elite des Landes die begehrten Importgüter aus dem
Ausland zu. Dann gerät sie durch eine Intrige in einen Machtkampf
zwischen Partei und Sicherheitsapparat. Trotz ihrer Treue zur
Partei wird Soon Ok Lee zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt und
erträgt dort unvorstellbare Leiden. Christen werden am brutalsten
behandelt und teilweise vor ihren Augen zu Tode gefoltert. Nach 6
Jahren überraschend entlassen, gelingt ihr die Flucht von Nord-
nach Südkorea, wo sie selbst Christin wird.