Die Soziale Arbeit verdankt ihre Entstehung der Entdeckung dessen,
was im 19. Jahrhundert mit dem Wort "Gesellschaft" auf
den Begriff gebracht wurde. Gesellschaftsbeschreibungen gehören
daher zu den zentralen, mehr oder minder offengelegten
Reflexionsflächen, anhand derer sich Soziale Arbeit als
professionelle und disziplinäre gesellschaftliche Instanz verortet.
Doch was zeichnet die Gesellschaft der Sozialen Arbeit aus? Welche
Transformationen durchlaufen gesellschaftstheoretische Entwürfe aus
dem Blickwinkel der Sozialen Arbeit?
Die Beiträge des Bandes thematisieren diese Fragen anhand der
Rezeption einschlägiger sowie aktueller sozial- und
kulturwissenschaftlicher Theorien in der Sozialen Arbeit. Sie
zeichnen dabei "Gesellschaftsbilder" nach, die Aufschluss
geben über das Besondere des gesellschaftstheoretischen Blicks der
Sozialen Arbeit, seine spezifischen Erträge - aber auch seine
eigentümlichen Limitationen.
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