Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich - Beckmann, Georg

Georg Beckmann 

Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich

Leben, arbeiten, reisen, Französisch lernen, Aupair, Gastschuljahr

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Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich

Alles für junge Leute über Frankreich, die besten Adressen, um mit Franzosen in Kontakt zu treten, einen Job oder ein Praktikum zu finden, an einem Workcamp teilzunehmen, einen Freiwilligendienst abzuleisten, die Französischkenntnisse zu verbessern und gewinnbringende Ferien zu verbringen.

Hier die vollständige Neubearbeitung des Frankreichbuches, zuletzt erschienen als "Ferienjobs, Praktika und feste Stellen - Frankreich". Wie und wo interessante Jobs und Praktikumsstellen in Frankreich zu ergattern sind, ist immer noch ein wichtiger Teil dieses Buches. Erweitert wurde es um Kapitel, die zeigen, welche Formen des Austausches und der Begegnung mit Franzosen darüber hinaus existieren. Auch für Eltern, die nach passenden Angeboten für die Kleinen und Kleinsten suchen, ist diesmal etwas im neuen Kapitel "Zweisprachige Erziehung, Kindergarten, Grundschule" u.ä. etwas dabei.

Aupair, Freiwilligendienste, Workcamps sind völlig neu recherchierte Kapitel. Ferner auch das zum Thema Hochschulen.
Der erste Teil enthält nützliche Tips zum Thema Reisevorbereitung und Leben in Frankreich, Teil zwei Hinweise zu Austauschprogramme.


Produktinformation

  • Verlag: Interconnections
  • 2009
  • 4., überarb. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 189 S.
  • Seitenzahl: 224
  • Jobs und Praktika Bd.5
  • Altersempfehlung: 16 bis 99 Jahre
  • Deutsch
  • Abmessung: 202mm x 145mm x 15mm
  • Gewicht: 274g
  • ISBN-13: 9783860400012
  • ISBN-10: 3860400010
  • Best.Nr.: 03668861

Leseprobe zu "Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich"

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Leseprobe zu "Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich"

"Schulische Austauschprogramme

Grundsätzlich werden bei Schüleraustauschverfahren zwei Programme unterschieden:
Solche auf Gegenseitigkeit, d.h., dass ein wirklicher Austausch stattfindet und im Gegenzug für den Aufenthalt im Ausland ein Gastschüler in Deutschland aufgenommen werden muss und ferner solche ohne Gegenseitigkeit, die in der Regel kostenaufwendiger sind, aber dafür dem Teilnehmer keine weiteren Verpflichtungen auferlegen.
Auf Gegenseitigkeit beruhende Programme werden oft von den Schulen und ihren jeweiligen Partnerschulen in Frankreich direkt angeboten, Solche ohne hingegen meist von diversen Anbietern vermittelt.
Die folgende Übersicht sollte nicht dazu verführen, beim ersten gut klingenden Angebot sofort zuzuschlagen. Ein Schuljahr im Ausland ist für viele Jugendliche ein entscheidender Schritt in ihrer Entwicklung. Es sollten deshalb von allen in Frage kommenden Anbietern vor Bewerbung und Vertragsabschluss ausführliche Unterlagen eingeholt werden.
Die Planung eines Aufenthalts an einer ausländischen Gastschule beinhaltet bei seriösen Organisationen normalerweise folgende Schritte: Auswahl des passenden Programms, Informationsbeschaffung, unverbindliche Bewerbung, persönliches Auswahlgespräch, Vertragsangebot durch den Veranstalter, Vertragsabschluss, Vorbereitungsprogramme, evtl. Visumsantrag (französischsprachiges Kanada), Kontaktaufnahme mit der zukünftigen Gastfamilie, Transfer, Einführungsseminar im Gastland, Schulbesuch (Ansprechpartner im Gastland), Rückreise, Nachbereitung.
Vor der Programmanmeldung empfiehlt es sich, mit der Schulleitung der Heimatschule Möglichkeiten der Schulbeurlaubung und der Anerkennung des Auslandsschuljahres abzuklären.

Programme auf Gegenseitigkeit
Programm Brigitte Sauzay
DFJW), www. ...
Dieses Programm in Zusammenarbeit mit den deutschen und französischen Schulbehörden beruht auf einem individuellen Austausch von Schülern der 9.-11. Klasse, die mindestens zwei Jahre lang in Französisch unterrichtet wurden. Der Aufenthalt im Gastland. beträgt in der Regel zwei bis drei Monate, die Dauer der Aufnahme des Austauschpartners ebenfalls. Die Aufenthaltskosten werden auf Gegenseitigkeit von der Gastfamie übernommen.
Falls eine Partnerschaft zwischen der deutschen und französischen Schule besteht, erfolgt die Suche nach dem Austauschpartner über den Kontakt der jeweiligen Fachlehrer; andernfalls kann man auf der Homepage des DFJW (www.dfjw.org) unter der Rubrik Anzeigen nach einem Austauschpartner suchen, oder man wendet sich an die Schulbehörden der Länder bzw. die französischen Rectorats d Académie. Die finanzielle Unterstützung besteht in einem Fahrtkostenzuschuss.
Näheres, auch zu den Rahmenbedingungen sowie Einschreibeformulare und Zuschussanträge bei der jeweils zuständigen Schulbehörde bzw. auf der Webseite ..."

Inhaltsangabe

Aus dem Inhalt:
Praktische Hinweise
Auskunft und Beratung
Nützliche Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Nützliche Adressen in Frankreich
Nützliche Adressen im Internet
Allgemeine Hinweise zu Frankreich
AUSTAUSCH- & BEGEGNUNG
Zweisprachige Erziehung
Französisch lernen in Kindergarten und Grundschule
Französischunterricht an weiterführenden Schulen
Schulische Begegnungsprogramme
Orientierung für Lehrer und Lehramtsstudenten
Bilaterale Ausbildung & Berufsorientierung
Berufliche Ausbildung
Hochschulische Ausbildung
Ausbildung zum deutsch-französischen Gruppenleiter
Partnerschaften
Kommunale und regionale Partnerschaften
Projektpartnerschaften
Partnerschaft im Grenzgebiet
Projektförderung
Kulturvergleich / Zusammenarbeit Deutschland Frankreich
Austauschprojekte im Kultur- und Bildungssektor
Sport
Jugendtourisemus und Begegnung
Kinder und Jugendliche
Jugend-Sprachreisen
Aufenthalt in einer Gastfamilie
Gruppenreisen
Weitere Gruppen- und Studienfahrten
Sport und Freizeit
Wissenschaft und Technik
Musik und Kultur
Junge Erwachsene
Zu Gast bei einer französischen Familie
Gemeinsam unterwegs
Kulturelles

Praktikum in Frankreich
Praktika für Studenten und Graduierte
Studenten und Graduierte aller Fachrichtungen
Studenten und Graduierte spezieller Fachrichtungen
Beruflich orientierte Praktika
Allgemeine Programme während oder nach einer Berufsausbildung
Spezielle Ausbildungen
Ohne spezielle Ausbildung
Praktikums- und Stellenbörsen

Bildungssystem in Frankreich
Studieren in Frankreich
Berufsbildung in Frankreich

Sprachliche Hürden
Sprachzertifikate
Der Europass-Sprachenpass
The European Language Certificates - telc
Weitere Tests
Französisch lernen online
Französisch lernen in Deutschland
Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)
Französisch lernen in Frankreich
Allgemeines
Offizielle Qualitätsgarantie für Französischunterricht
Weitere Sprachkurse
Stipendien für Sprachkurse in Frankreich

Arbeiten in Frankreich
Arbeitsmarkt, Stellensuche und Bewerbung
Saison- und Ferienjobs

Inhaltsangabe

PRAKTISCHE HINWEISE Auskunft und Beratung Nü
tzliche Adressen in Deutschland, Ö
sterreich und der Schweiz Nü
tzliche Adressen in Frankreich Nü
tzliche Adressen im Internet Allgemeine Hinweise zu Frankreich AUSTAUSCH- &
BEGEGNUNG Zweisprachige Erziehung Franzö
sisch lernen in Kindergarten und Grundschule Franzö
sischunterricht an weiterfü
hrenden Schulen Schulische Begegnungsprogramme Orientierung fü
r Lehrer und Lehramtsstudenten Bilaterale Ausbildung &
Berufsorientierung Berufliche Ausbildung Hochschulische Ausbildung Ausbildung zum deutsch-franzö
sischen Gruppenleiter Partnerschaften Kommunale und regionale Partnerschaften Projektpartnerschaften Partnerschaft im Grenzgebiet Projektfö
rderung Kulturvergleich / Zusammenarbeit Deutschland - Frankreich Austauschprojekte im Kultur- und Bildungssektor Sport JUGENDTOURISMUS UND -BEGEGNUNG Kinder und Jugendliche Jugend-Sprachreisen Aufenthalt in einer Gastfamilie Gruppenreisen Weitere Gruppen- und Studienfahrten Sport und Freizeit Wissenschaft und Technik Musik und Kultur Junge Erwachsene Zu Gast bei einer franzö
sischen Familie Gemeinsam unterwegs Kulturelles PRAKTIKUM IN FRANKREICH Praktika fü
r Studenten und Graduierte Studenten und Graduierte aller Fachrichtungen Studenten und Graduierte spezieller Fachrichtungen Beruflich orientierte Praktika Allgemeine Programme wä
hrend oder nach einer Berufsausbildung Spezielle Ausbildungen Ohne spezielle Ausbildung Praktikums- und Stellenbö
rsen BILDUNGSSYSTEM IN FRANKREICH Studieren in Frankreich Berufsbildung in Frankreich SPRACHLICHE HÜ
RDEN Sprachzertifikate Der Europass-Sprachenpass The European Language Certificates - telc Weitere Tests Franzö
sisch lernen online Franzö
sisch lernen in Deutschland Deutsch-Franzö
sisches Jugendwerk (DFJW) Franzö
sisch lernen in Frankreich Allgemeines Offizielle Qualitä
tsgarantie fü
r Franzö
sischunterricht Weitere Sprachkurse Stipendien fü
r Sprachkurse in Frankreich ARBEITEN IN FRANKREICH Arbeitsmarkt, Stellensuche und Bewerbung Saison- und Ferienjobs AU-PAIR FREIWILLIGENDIENSTE &
Begegnung, Teil drei Jugendtourismus und -begegnung, Teil vier Wissenwertes und Adressen rund um das Thema Praktika und Teil fü
nf Bildungssystem und Studium in Frankreich. Im Teil sechs geht es um sprachliche Hü
rden und Franzö
sischlernen, im Teil sieben dann ums Arbeiten in Frankreich mit Hinweisen zur Stellensuche und Bewerbung ferner dann den Besonderheiten zum Thema Aupair-Stellen im Teil acht und Freiwilligendienste &
Workcamps im Teil neun. Eine nach Branchen geordnete Anschriftenü
bersicht erleichtert die Suche nach geeigneten Stellen und Praktika, die Abschnitte Stellensuche, Bewerbung, Sozialabgaben und Steuern wurden aktualisiert, Hintergrundinformationen zur Arbeitswelt in Frankreich ergä
nzt. Anhand dieses Ratgebers kann jeder auf der Suche nach einer Stelle in Frankreich gezielt vorgehen und so mit seinen den »idealen« Aufenthalt anbahnen, eine passende Stelle angeln, an einem Workcamp teilnehmen, einem Sprachkurs machen oder an einem Austausch teilnehmen. Teils wurden auch Belgien, Kanada und die Schweiz gestreift. Bewerber sollten sich mö
glichst genau ü
ber die angestrebte Tä
tigkeit, eventuell in einer ganz bestimmten Region, ü
ber ihre Fä
higkeiten, besondere Fertigkeiten, Arbeitsbedingungen und den gewü
nschen Verdienst im Klaren sein: Wie gut spreche ich Franzö
sisch? Will ich in Frankreich lernen, studieren oder arbeiten? Will ich Geld verdienen, oder bin ich bereit, Geld fü
r eine Dienstleistung auszugeben? Wieviel Zeit steht mir beim Frankreichaufenthalt zur Verfü
gung? Kann ich mich auf ungewohnte Lebensumstä
nde und Anforderungen einstellen? Das Buch ist somit eine ausgezeichnete Plattform, von der aus Interessenten erste Kontakte knü
pfen kö
nnen oder auch tiefergehende Recherchen betreiben kö
nnen. Ideal ergä
nzt wird dieser Titel von "Lust auf Frankreich' (Kontinentalfrankreich) und eine Bevö
lkerung von rund 64 Mio. Einwohner, darunter ca. 7 % Auslä
nder. Die Bevö
lkerungsdichte beträ
gt 116 Einw. / km². Die Hauptstadt: Paris zä
hlt ü
ber 2 Mio. Einwohnern, im Groß
raum Paris sind es 11,5 Mio., also etwas soviel wie im Ruhrgebiet. Weitere grö
ß
ere Stä
dte sind Lyon, Toulouse, Marseille, Bordeaux, Nizza und Straß
burg. Vergleichszahlen Deutschland: Flä
che 357.000 km², 82 Mill. Einwohner, Bevö
lkerungdichte 230 E / km² Amtssprache ist das Franzö
sische, wobei regional auch andere Sprachen verbreitet sind. Wirtschaftskraft (BIP pro Einwohner Vorjahr): ca. 29.500 Euro. Mittlerweile haben sich etwa 150 000 Deutsche im Hexagon, wie die Franzosen ihr Land liebevoll bezeichnen, niedergelassen, zum Arbeiten, zum Leben, als Schü
ler oder Student, als Handwerker, oder als Pensionä
r oder Rentner um dort den Lebensabend zu verbringen. Auskunft und Beratung Die folgenden Adressen dienen der allgemeinen Vorbereitung auf den Frankreichaufenthalt und kö
nnen, so nicht anders vermerkt ist, keine konkreten Auskü
nfte zu Ferienjobs, Praktikantenplä
tzen oder Austauschprogrammen erteilen oder gar Stellen vermitteln. Bei der Einreise nach Frankreich, ob als Reisender, Praktikant oder Jobber, ist das Mitfü
hren der wichtigsten Dokumente erforderlich oder ratsam, genau wie bei uns auch: gü
ltiger Personalausweis oder Reispass, ggf. Fü
hrerschein, Kraftfahrzeugpapiere und grü
ne Versicherungskarte, Studentenausweis, Deutsch-Franzö
sischer Sozialausweis und sonstige Vergü
nstigungskarten. Die nachstehenden Adressen tauchen in der Regel nur hier in voller Lä
nge auf. Spä
ter meist nur in ihren bekannten Abkü
rzungen und ggf. mit besonderer Emailadresse oder Telefondurchwahl. Hilfe findet man durch das Stichwortverzeichnis am Endes des Buches. Botschaften sind ü
brigens keine direkten Anlaufstellen fü
r Reisende. Sie werden hier erwä
hnt, weil ihnen auch die Konsulate angegliedert sind, die man im ä

ersten Notfall kontaktieren kann. Konsulate helfen auch nur aus, wenn wirklich alle Stricke gerissen sind, Verlust aller Dokumente, der Barschaft und folgende vö
llige Mittellosigkeit usw. Auch in dem Falle wü
rde man vermutlich eher eine Bahnfahrkarte retour als Bargeld erhalten. Nü
tzliche Adressen Deutschland Franzö
sische Botschaften: Fr. Botschaft Deutschland: Pariser Platz 5 10117 Berlin Tel:. 030-590 03 90 00 Fax: 030-590 03 90 67 konsulat@botschaft-frankreich.de www.botschaft-frankreich.de ..... .... .... Landeskunde Bildungs- und Schulsystem Ganztagsvorschule (»école maternelle«) fü
r Kinder von zwei bis sechs Jahren
alternativ kö
nnen die Kinder auch eine an die Grundschule (»école élémentaire« oder »école primaire«) angeschlossene »classe enfantine« besuchen. Berufstä
tige Eltern kö
nnen ihre Sprö
ß
linge in Kleinkinderhorten (»crèches«, bis drei Jahre), »pouponnières« (Beaufsichtigung stundenweise oder rund um die Uhr fü
r Kinder von einem Monat bis zu drei Jahren), »haltes-garderies« bzw. »garderies d'enfants« (drei Monate bis fü
nf Jahre) und den eigentlichen Kindergä
rten (»jardins d'enfants« fü
r zwei- bis sechsjä
hrige Kinder) betreuen lassen. Die dreistufige franzö
sische »Grundschule« besuchen Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren, um anschließ
end fü
r vier Jahre in das gesamtschulartige »collège« ü
berzuwechseln (volle Bezeichnung: »Collège d'enseignement secondaire«). Etwa mit sechzehn Jahren erhalten die Absolventen eine Art mittlere Reife, das »brevet des collèges«. Zwischendrin ist ein Wechsel zum weiterfü
hrenden »lycée« (Gymnasium) oder in einen berufsbildenden Zweig mö
glich. Jede Universitä
t, »université«, umfaß
t unterschiedliche Fachbereiche, die »Unités d'enseignement et de recherche« (UER). Um eine Hochschulausbildung antreten zu kö
nnen, bedarf es in der Regel eines »baccalauréats« (Abiturs). Statt auf Zugangsbeschrä
nkungen, beruht die Selektion auf einer Vielzahl von Zwischenprü
fungen wä
hrend des Studiums. Ausfü
hrliche Angaben ü
ber das dreistufige Bildungssystem in Frankreich - enseignement primaire, enseignement secondaire und enseignement supérieur - ü
ber europä
ische Bildungsprogramme und internationale Kooperationen beim franzö
sischen Ministerium fü
r Bildung, Forschung und Technologie: Ministère de la jeunesse, de l'éducation nationale et de la recherche: 110, rue de Grenelle 75357 Paris cedex 07 Tel.: +33 1 55 55 10 10 www.education.gouv.fr Ernä
hrungs- und Lebensgewohnheiten Die Hauptmahlzeiten in Frankreich heiß
en "petit déjeuner" (Frü
hstü
ck
in Restaurants zwischen 7 und 9 Uhr), "déjeuner" (Mittagessen
zwischen 12 und 14.30 Uhr) und "dîner" (Abendessen
zwischen 19.30 und 21 Uhr)
"souper" bezeichnet dagegen einen Imbiß
zu vorgerü
ckter Stunde, in manchen Lokalen bis 2 Uhr morgens, also gerade passend fü
r nach dem Theater- oder Kinobesuch. Das "goûter" stellt eine Art Nachmittagskaffee dar, mit einem Stü
ck Kuchen vielleicht, aber auch mit Brot. Hauptunterschied zu deutschen Ernä
hrungsgewohnheiten: tä
glich werden meist zwei warme Mahlzeiten gereicht (mittags und abends), bestehend aus mehreren Gä
ngen
das Frü
hstü
ck setzt sich zumeist nur aus einem Croissant und / oder etwas Weiß
brot, Butter, Marmelade und einem warmen Geträ
nk (café, café au lait, chocolat, Tee, Milch etc.) zusammen. Zu den Hauptmahlzeiten, also mittags und / oder abends, trinken Franzosen verbreitet Wein. Grundsä
tzlich sind Speiselokale abends voller als mittags, weshalb man sein "dîner" reservieren sollte. Natü
rlich stellt das moderne Arbeitsleben auch seine Anforderungen, so dass sich die Gewohnheiten ä
ndern. Oft nimmt man nur einen Salat in der Mittagspause
"steak-frîtes" mittags ist ein Gemeinplatz. Lebensstandard und Lebenshaltung Die Lebenserwartung der Franzosen beträ
gt 77 Jahre, die Analphabetenrate liegt unter 5 %. Mit 0,5% jä
hrlich bewegt sich das Bevö
lkerungswachstum in einem fü
r westliche Industrielä
nder ü
blichen Rahmen. Die Einkommenverhä
ltnisse von Deutschen und Franzosen haben sich in den letzten Jahren weitgehend angeglichen. So liegt das Bruttosozialprodukt pro Kopf in Frankreich derzeit bei ca. 34.600 $ (Vergleichswerte Deutschland: 30.690 $, Ö
sterreich: 37.190 $, Schweiz: 55.320 $). Die Wirtschaftskraft unterliegt allerdings starken regionalen Schwankungen: potenten Wirtschaftsregionen wie Paris, der Region Rhône-Alpes oder dem Elsaß
stehen groß
e, lä
ndlich strukturierte und wirtschaftlich eher schwache Regionen gegenü
ber: z.B. im Sü
dwesten Frankreichs, in der Auvergne oder in Teilen der Bretagne. Dieses deutlich ausgeprä
gte Miß
verhä
ltnis spiegelt sich auch in der Bevö
lkerungsdichte wider. Die Frage, welche Posten bei der Lebenshaltung in Frankreich stä
rker oder weniger zu Buche schlagen als zu Hause, ist nicht eindeutig zu beantworten, da naturgemä
ß
von der individuellen Lebensfü
hrung und den Ansprü
chen abhä
ngig. Groß
e Preisspannen sind aber selten. Bevö
lkerung Unter den rund 60 Mio. Franzosen leben 1,2 Mio. teilweise zweisprachige Elsä
sser und Lothringer (mit alemannischem bzw. moselfrä
nkischem Dialekt), knapp eine Million Bretonen, 0,3 Mio. Katalanen (Roussillon, Cerdagne), 200.000 Italienischsprachige (Region um Nizza, vor allem aber Korsen), und ebensoviele Flamen (Haupstadt Lille, aus L¿Ile, die Insel, niederl. Rijssel). Als Basken bezeichnen sich 100.000 bis 200.000 Franzosen. Rund vier Millionen Auslä
nder halten sich stä
ndig in Frankreich auf, davon 1,3 Mio. aus Staaten der EU. In absteigender Reihenfolge ihrer zahlenmä
ß
igen Bedeutung sind dies Portugiesen (ca. 650.000), Algerier (600.000), Marokkaner (ca. 600.000), Italiener (250.000), Spanier (200.000), Tunesier (200.000), Tü
rken (200.000), Belgier, Deutsche usw. Hohe Auslä
nderdichten erzielen die Groß
stadtregionen Paris (13,7 %), das sü
delsä
ssische Mü
hlhausen (Mulhouse, 12,7 %), Straß
burg (Strasburg 11,6 %), Lyon (10,7 %) sowei St. Etienne, der Raum Grasse-Cannes-Antibes, Grenoble, Nizza, Lille und Marseille (bis zu 10 % der Bevö
lkerung). Landessprache Landessprache ist Franzö
sisch
Minderheitensprachen wie Baskisch, Bretonisch, Deutsch (Elsä
ssisch, Lothringisch), Flä
misch, Italienisch, Katalanisch, Okzitanisch usw. sind im Amtsgebrauch nicht zugelassen. Franzö
sischkenntnisse sind deshalb unabdingbar, auch - oder vielleicht sogar gerade - im grenznahen Elsaß
. Als Kriterium werden sie bei jedem Vorstellungsgesprä
ch eine ganz besondere Rolle spielen, denn kein Arbeitgeber mö
chte sich durch die Beschä
ftigung eines Auslä
nders Verstä
ndigungsprobleme einhandeln. Das bedeutet freilich nicht, dass man als Ferienaushilfe oder Praktikant »keine Fehler machen darf«. Indes, je hö
her qualifiziert die anvisierte Stelle, desto wichtiger allerdings solide, aktive Sprachfertigkeiten. Religion Die franzö
sische Statistik zä
hlt ü
ber 45 Millionen rö
mische Katholiken, drei Millionen Muslime - vornehmlich aus den nordafrikanischen Maghreb-Staaten - knapp eine Million Protestanten (vor allem Kalvinisten)
ferner Juden, Orthodoxe und Angehö
rige der Armenischen Kirche. Anders als in Deutschland sind in Frankreich Kirche und Staat getrennt, d.h. der franzö
sische Fiskus zieht weder Kirchensteuer ein, noch existiert an ö
ffentlichen Schulen ein Regelunterricht im Fach Religion. Das private Schulwesen dagegen ist fest in kirchlicher Hand. Schon vor dem Besuch des Papstes 2008 gab es immer wieder Vorstö
ß
e, den Laizismus, die "laicité'ÉducationNationale, das sich an deutsche und franzö
sische Schü
ler richtet. Die Dauer von einem Jahr setzt sich zusammen aus einem sechsmonatigen Aufenthalt in Frankreich und einer 6 Monate langen Aufnahme des franzö
sischen Schü
lers. Teilnehmen kö
nnen Schü
ler der 9. und 10. Klassen, die ü
ber ausreichende Sprachkenntnisse, sowie gute schulische Leistungen verfü
gen. Die Hö
he des Zuschusses beträ
gt 250 EUR monatlich (wä
hrend des Aufenthalts in Frankreich) zzgl. einem Fahrtkostenzuschuss. Bewerbungsschluss: i.d.R. Mitte Oktober. Programme ohne Gegenseitigkeit Comenius Deutsche Youth For Understanding Komitee, YFU, .... Das Projekt "individuelle Schü
lermobilitä
t" ermö
glicht Schü
lern der Sekundarstufe einen Aufenthalt an einer Gastschule im Ausland, die mit der eigenen ein Comenius-Schulpartnerschaftsabkommen abgeschlossen hat. Bisher nehmen im franzö
sischsprachigen Raum Frankreich und Belgien teil. Das Stipendium deckt Reise- und Aufenthaltskosten. Bewerbung ü
ber die Schule, wobei nur jeweils ein Schü
ler pro Partnerschaftsvertrag entsandt werden kann. Die Vermittlung der Gastfamilie, Vorbereitung und Betreuung sind von den organisierenden Schulen zu leisten. Bewerben kö
nnen sich Schü
ler zwischen 14 und 18 Jahren mit passablen Franzö
sischkenntnissen
das Auswahlverfahren lä
uft ü
ber das YFU. Frankreichaufenthalt fü
r Schü
ler aus Hamburg ROUDEL, Relais d'Ouverture et d'Echanges Culturels et Linguistiques , ... Schü
ler von Gymnasien und Gesamtschulen in Hamburg kö
nnen sich um einen Frankreichaufenthalt von ca. einem halben Jahr bewerben. Dieser beginnt unmittelbar nach Ende der 10. Klasse und endet kurz vor Beginn des zweiten Schulhalbjares der 11. Klasse. Die Kosten des Aufenthaltes (ohne Reisekosten) betragen 3800 EUR. Darin enthalten sind folgende Punkte: Eine Vorbereitung in Carcassone mit Intensivsprachkurs Landeskunde, die Vermittlung einer vierwö
chigen Praktikumsstelle, vierwö
chiger Besuch zweier Lycées in Carcassone, eine einwö
chige Auswertung sowie Betreuung, Hilfestellung, Verpflegung und Unterkunft wä
hrend des gesamten Aufenthalts in Frankreich. Unterbringung entweder in Gastfamilien, Gemeinschaftsunterkü
nften oder - wä
hrend der Zeit am Lycée - in einer Ganztagsschule. Diverse Veranstalter Beim Auslandsaufenthalt ü
ber private Anbieter achte man auf eine offenkundige und frü
hzeitige Darlegung von Leistungen und Preisen sowie eine umfangreiche Betreuung im In- und Ausland. Auf jedem Fall empfiehlt es sich, die Geschä
ftsbedingungen des Anbieters vorab genau anzusehen. Einige Organisationen unterscheiden zwischen Lä
nder- und Schulwahlprogrammen. Letztere sind in der Regel kostenaufwendiger, dafü
r hat der Teilnehmer die Mö
glichkeit, gezielt eine bestimmte Schule und nicht nur eine Landesregion zu wä
hlen. Die meisten Veranstalter bieten Aufenthalte ü
ber ein halbes oder ganzes Schuljahr an, manchmal auch kü
rzer. Grundschulkinder: Frankreich en famille, ... Fö
rdert den Austausch von 8-10 jä
hrigen Kindern aus Deutschland und Frankreich sowie auch Groß
britannien. Er beruht auf einem jeweils sechsmonatigen Aufenthalt jedes Kindes im Nachbarland. Die Familien werden im Vorfeld und wä
hrend des Austausches betreut, die Kosten werden jeweils von den Familien getragen. Der franzö
sische bzw. britische Partner ist Allef, ... CEI - 4 Vents, ... Zwei bis zehnmonatigen Aufenthalt in Frankreich fü
r 15-18-Jä
hrige. Die Jugendlichen besuchen ein franzö
sisches Lycée und wohnen in einer Gastfamilie. Voraussetzung zur Bewerbung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem mindestens zweijä
hrigem Franzö
sischunterricht. Wä
hrend des Aufenthalts steht das CEI beratend zur Verfü
gung und kontrolliert den reibungslosen Ablauf des Programms. Auf Wunsch kann man zuvor an einem vierwö
chigen Intensivsprachkurs in Paris teilnehmen. esfa - Echanges Scolaires Franco-Allemands, ... Wird bei seinen deutsch-franzö
sischen Austauschprogrammen vom DFJW unterstü
tzt. 3-10 Monate lang kö
nnen Schü
ler der 11. Klasse mit ausreichenden Sprachkenntnissen (mind. Note 3) in einer franzö
sischen Gastfamilie verbringen, wä
hrend sie ein Lycée besuchen. Die Gesamtkosten (inkl. Unterkunft, Verpflegung, Organisation, Treffen, Betreuung, Versicherung) fü
r einen viermonatigen Aufenthalt betragen etwa 3000 EUR. Ehighschool, ... Gelegenheit zum Besuch eines franzö
sischen Lycées, drei, fü
nf oder zehn Monate. Wä
hrend des Aufenthalts leben die Schü
ler in einer Gastfamilie und erhalten so einen erleichterten Einstieg in den Alltag des Gastlandes.Voraussetzungen zur Teilnahme sind das Alter zwischen 15 und 18 sowie mindestens zwei Jahre absolvierter Franzö
sischunterricht bei einer Abschlussnote von drei oder besser. Die Organisation ü
bernimmt die Anmeldung an der Schule, die Vermittlung der Gastfamilie, Beratung, Vorbereitungsseminare, eine begleitende und auch nachbereitende Betreuung und auf Wunsch auch die Organisation von Reise und Versicherungsschutz. Das Kostenspektrum beginnt bei ca. 4000 Euro und richtet sich je nach Aufenthaltsdauer und in Anspruch genommenen Leistungen. Bewerbungen kö
nnen online oder auf dem Postweg erfolgen. Experiment e.V , ... Vermittlung von Plä
tzen in Gastfamilien und Schulen weltweit, auch in Frankreich. 15-19 jä
hrige Schü
ler und Schü
lerinnen verbringen mindestens drei Monate in Frankreich und werden von ihrer Bewerbung bis zu ihrer Rü
ckkehr betreut. Finanziell Bedü
rftige kö
nnen ein Teilstipendium von 1000 EUR beantragen, auch ein Geschwisterrabatt wird gewä
hrt. Franzö
sischer Partner ist CEI-Club des 4 Vents. Dr. Frank Sprachen &
WORKCAMPS Zivildienst Soziales Jahr Diakonisches Jahr

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