Alles für junge Leute über Frankreich, die besten Adressen, um mit
Franzosen in Kontakt zu treten, einen Job oder ein Praktikum zu
finden, an einem Workcamp teilzunehmen, einen Freiwilligendienst
abzuleisten, die Französischkenntnisse zu verbessern und
gewinnbringende Ferien zu verbringen.
Hier die vollständige Neubearbeitung des Frankreichbuches, zuletzt
erschienen als "Ferienjobs, Praktika und feste Stellen -
Frankreich". Wie und wo interessante Jobs und
Praktikumsstellen in Frankreich zu ergattern sind, ist immer noch
ein wichtiger Teil dieses Buches. Erweitert wurde es um Kapitel,
die zeigen, welche Formen des Austausches und der Begegnung mit
Franzosen darüber hinaus existieren. Auch für Eltern, die nach
passenden Angeboten für die Kleinen und Kleinsten suchen, ist
diesmal etwas im neuen Kapitel "Zweisprachige Erziehung,
Kindergarten, Grundschule" u.ä. etwas dabei.
Aupair, Freiwilligendienste, Workcamps sind völlig neu
recherchierte Kapitel. Ferner auch das zum Thema Hochschulen.
Der erste Teil enthält nützliche Tips zum Thema Reisevorbereitung
und Leben in Frankreich, Teil zwei Hinweise zu Austauschprogramme.
Leseprobe zu "Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich"
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Leseprobe zu "Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich"
"Schulische Austauschprogramme
Grundsätzlich werden bei Schüleraustauschverfahren zwei Programme unterschieden: Solche auf Gegenseitigkeit, d.h., dass ein wirklicher Austausch stattfindet und im Gegenzug für den Aufenthalt im Ausland ein Gastschüler in Deutschland aufgenommen werden muss und ferner solche ohne Gegenseitigkeit, die in der Regel kostenaufwendiger sind, aber dafür dem Teilnehmer keine weiteren Verpflichtungen auferlegen. Auf Gegenseitigkeit beruhende Programme werden oft von den Schulen und ihren jeweiligen Partnerschulen in Frankreich direkt angeboten, Solche ohne hingegen meist von diversen Anbietern vermittelt. Die folgende Übersicht sollte nicht dazu verführen, beim ersten gut klingenden Angebot sofort zuzuschlagen. Ein Schuljahr im Ausland ist für viele Jugendliche ein entscheidender Schritt in ihrer Entwicklung. Es sollten deshalb von allen in Frage kommenden Anbietern vor Bewerbung und Vertragsabschluss ausführliche Unterlagen eingeholt werden. Die Planung eines Aufenthalts an einer ausländischen Gastschule beinhaltet bei seriösen Organisationen normalerweise folgende Schritte: Auswahl des passenden Programms, Informationsbeschaffung, unverbindliche Bewerbung, persönliches Auswahlgespräch, Vertragsangebot durch den Veranstalter, Vertragsabschluss, Vorbereitungsprogramme, evtl. Visumsantrag (französischsprachiges Kanada), Kontaktaufnahme mit der zukünftigen Gastfamilie, Transfer, Einführungsseminar im Gastland, Schulbesuch (Ansprechpartner im Gastland), Rückreise, Nachbereitung. Vor der Programmanmeldung empfiehlt es sich, mit der Schulleitung der Heimatschule Möglichkeiten der Schulbeurlaubung und der Anerkennung des Auslandsschuljahres abzuklären.
Programme auf Gegenseitigkeit Programm Brigitte Sauzay DFJW), www. ... Dieses Programm in Zusammenarbeit mit den deutschen und französischen Schulbehörden beruht auf einem individuellen Austausch von Schülern der 9.-11. Klasse, die mindestens zwei Jahre lang in Französisch unterrichtet wurden. Der Aufenthalt im Gastland. beträgt in der Regel zwei bis drei Monate, die Dauer der Aufnahme des Austauschpartners ebenfalls. Die Aufenthaltskosten werden auf Gegenseitigkeit von der Gastfamie übernommen. Falls eine Partnerschaft zwischen der deutschen und französischen Schule besteht, erfolgt die Suche nach dem Austauschpartner über den Kontakt der jeweiligen Fachlehrer; andernfalls kann man auf der Homepage des DFJW (www.dfjw.org) unter der Rubrik Anzeigen nach einem Austauschpartner suchen, oder man wendet sich an die Schulbehörden der Länder bzw. die französischen Rectorats d Académie. Die finanzielle Unterstützung besteht in einem Fahrtkostenzuschuss. Näheres, auch zu den Rahmenbedingungen sowie Einschreibeformulare und Zuschussanträge bei der jeweils zuständigen Schulbehörde bzw. auf der Webseite ..."
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Praktische Hinweise Auskunft und Beratung Nützliche Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Nützliche Adressen in Frankreich Nützliche Adressen im Internet Allgemeine Hinweise zu Frankreich AUSTAUSCH- & BEGEGNUNG Zweisprachige Erziehung Französisch lernen in Kindergarten und Grundschule Französischunterricht an weiterführenden Schulen Schulische Begegnungsprogramme Orientierung für Lehrer und Lehramtsstudenten Bilaterale Ausbildung & Berufsorientierung Berufliche Ausbildung Hochschulische Ausbildung Ausbildung zum deutsch-französischen Gruppenleiter Partnerschaften Kommunale und regionale Partnerschaften Projektpartnerschaften Partnerschaft im Grenzgebiet Projektförderung Kulturvergleich / Zusammenarbeit Deutschland Frankreich Austauschprojekte im Kultur- und Bildungssektor Sport Jugendtourisemus und Begegnung Kinder und Jugendliche Jugend-Sprachreisen Aufenthalt in einer Gastfamilie Gruppenreisen Weitere Gruppen- und Studienfahrten Sport und Freizeit Wissenschaft und Technik Musik und Kultur Junge Erwachsene Zu Gast bei einer französischen Familie Gemeinsam unterwegs Kulturelles
Praktikum in Frankreich Praktika für Studenten und Graduierte Studenten und Graduierte aller Fachrichtungen Studenten und Graduierte spezieller Fachrichtungen Beruflich orientierte Praktika Allgemeine Programme während oder nach einer Berufsausbildung Spezielle Ausbildungen Ohne spezielle Ausbildung Praktikums- und Stellenbörsen
Bildungssystem in Frankreich Studieren in Frankreich Berufsbildung in Frankreich
Sprachliche Hürden Sprachzertifikate Der Europass-Sprachenpass The European Language Certificates - telc Weitere Tests Französisch lernen online Französisch lernen in Deutschland Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW) Französisch lernen in Frankreich Allgemeines Offizielle Qualitätsgarantie für Französischunterricht Weitere Sprachkurse Stipendien für Sprachkurse in Frankreich
Arbeiten in Frankreich Arbeitsmarkt, Stellensuche und Bewerbung Saison- und Ferienjobs
Inhaltsangabe
PRAKTISCHE HINWEISE Auskunft und Beratung Nü tzliche Adressen in Deutschland, Ö sterreich und der Schweiz Nü tzliche Adressen in Frankreich Nü tzliche Adressen im Internet Allgemeine Hinweise zu Frankreich AUSTAUSCH- & BEGEGNUNG Zweisprachige Erziehung Franzö sisch lernen in Kindergarten und Grundschule Franzö sischunterricht an weiterfü hrenden Schulen Schulische Begegnungsprogramme Orientierung fü r Lehrer und Lehramtsstudenten Bilaterale Ausbildung & Berufsorientierung Berufliche Ausbildung Hochschulische Ausbildung Ausbildung zum deutsch-franzö sischen Gruppenleiter Partnerschaften Kommunale und regionale Partnerschaften Projektpartnerschaften Partnerschaft im Grenzgebiet Projektfö rderung Kulturvergleich / Zusammenarbeit Deutschland - Frankreich Austauschprojekte im Kultur- und Bildungssektor Sport JUGENDTOURISMUS UND -BEGEGNUNG Kinder und Jugendliche Jugend-Sprachreisen Aufenthalt in einer Gastfamilie Gruppenreisen Weitere Gruppen- und Studienfahrten Sport und Freizeit Wissenschaft und Technik Musik und Kultur Junge Erwachsene Zu Gast bei einer franzö sischen Familie Gemeinsam unterwegs Kulturelles PRAKTIKUM IN FRANKREICH Praktika fü r Studenten und Graduierte Studenten und Graduierte aller Fachrichtungen Studenten und Graduierte spezieller Fachrichtungen Beruflich orientierte Praktika Allgemeine Programme wä hrend oder nach einer Berufsausbildung Spezielle Ausbildungen Ohne spezielle Ausbildung Praktikums- und Stellenbö rsen BILDUNGSSYSTEM IN FRANKREICH Studieren in Frankreich Berufsbildung in Frankreich SPRACHLICHE HÜ RDEN Sprachzertifikate Der Europass-Sprachenpass The European Language Certificates - telc Weitere Tests Franzö sisch lernen online Franzö sisch lernen in Deutschland Deutsch-Franzö sisches Jugendwerk (DFJW) Franzö sisch lernen in Frankreich Allgemeines Offizielle Qualitä tsgarantie fü r Franzö sischunterricht Weitere Sprachkurse Stipendien fü r Sprachkurse in Frankreich ARBEITEN IN FRANKREICH Arbeitsmarkt, Stellensuche und Bewerbung Saison- und Ferienjobs AU-PAIR FREIWILLIGENDIENSTE & Begegnung, Teil drei Jugendtourismus und -begegnung, Teil vier Wissenwertes und Adressen rund um das Thema Praktika und Teil fü nf Bildungssystem und Studium in Frankreich. Im Teil sechs geht es um sprachliche Hü rden und Franzö sischlernen, im Teil sieben dann ums Arbeiten in Frankreich mit Hinweisen zur Stellensuche und Bewerbung ferner dann den Besonderheiten zum Thema Aupair-Stellen im Teil acht und Freiwilligendienste & Workcamps im Teil neun. Eine nach Branchen geordnete Anschriftenü bersicht erleichtert die Suche nach geeigneten Stellen und Praktika, die Abschnitte Stellensuche, Bewerbung, Sozialabgaben und Steuern wurden aktualisiert, Hintergrundinformationen zur Arbeitswelt in Frankreich ergä nzt. Anhand dieses Ratgebers kann jeder auf der Suche nach einer Stelle in Frankreich gezielt vorgehen und so mit seinen den »idealen« Aufenthalt anbahnen, eine passende Stelle angeln, an einem Workcamp teilnehmen, einem Sprachkurs machen oder an einem Austausch teilnehmen. Teils wurden auch Belgien, Kanada und die Schweiz gestreift. Bewerber sollten sich mö glichst genau ü ber die angestrebte Tä tigkeit, eventuell in einer ganz bestimmten Region, ü ber ihre Fä higkeiten, besondere Fertigkeiten, Arbeitsbedingungen und den gewü nschen Verdienst im Klaren sein: Wie gut spreche ich Franzö sisch? Will ich in Frankreich lernen, studieren oder arbeiten? Will ich Geld verdienen, oder bin ich bereit, Geld fü r eine Dienstleistung auszugeben? Wieviel Zeit steht mir beim Frankreichaufenthalt zur Verfü gung? Kann ich mich auf ungewohnte Lebensumstä nde und Anforderungen einstellen? Das Buch ist somit eine ausgezeichnete Plattform, von der aus Interessenten erste Kontakte knü pfen kö nnen oder auch tiefergehende Recherchen betreiben kö nnen. Ideal ergä nzt wird dieser Titel von "Lust auf Frankreich' (Kontinentalfrankreich) und eine Bevö lkerung von rund 64 Mio. Einwohner, darunter ca. 7 % Auslä nder. Die Bevö lkerungsdichte beträ gt 116 Einw. / km². Die Hauptstadt: Paris zä hlt ü ber 2 Mio. Einwohnern, im Groß raum Paris sind es 11,5 Mio., also etwas soviel wie im Ruhrgebiet. Weitere grö ß ere Stä dte sind Lyon, Toulouse, Marseille, Bordeaux, Nizza und Straß burg. Vergleichszahlen Deutschland: Flä che 357.000 km², 82 Mill. Einwohner, Bevö lkerungdichte 230 E / km² Amtssprache ist das Franzö sische, wobei regional auch andere Sprachen verbreitet sind. Wirtschaftskraft (BIP pro Einwohner Vorjahr): ca. 29.500 Euro. Mittlerweile haben sich etwa 150 000 Deutsche im Hexagon, wie die Franzosen ihr Land liebevoll bezeichnen, niedergelassen, zum Arbeiten, zum Leben, als Schü ler oder Student, als Handwerker, oder als Pensionä r oder Rentner um dort den Lebensabend zu verbringen. Auskunft und Beratung Die folgenden Adressen dienen der allgemeinen Vorbereitung auf den Frankreichaufenthalt und kö nnen, so nicht anders vermerkt ist, keine konkreten Auskü nfte zu Ferienjobs, Praktikantenplä tzen oder Austauschprogrammen erteilen oder gar Stellen vermitteln. Bei der Einreise nach Frankreich, ob als Reisender, Praktikant oder Jobber, ist das Mitfü hren der wichtigsten Dokumente erforderlich oder ratsam, genau wie bei uns auch: gü ltiger Personalausweis oder Reispass, ggf. Fü hrerschein, Kraftfahrzeugpapiere und grü ne Versicherungskarte, Studentenausweis, Deutsch-Franzö sischer Sozialausweis und sonstige Vergü nstigungskarten. Die nachstehenden Adressen tauchen in der Regel nur hier in voller Lä nge auf. Spä ter meist nur in ihren bekannten Abkü rzungen und ggf. mit besonderer Emailadresse oder Telefondurchwahl. Hilfe findet man durch das Stichwortverzeichnis am Endes des Buches. Botschaften sind ü brigens keine direkten Anlaufstellen fü r Reisende. Sie werden hier erwä hnt, weil ihnen auch die Konsulate angegliedert sind, die man im ä uß ersten Notfall kontaktieren kann. Konsulate helfen auch nur aus, wenn wirklich alle Stricke gerissen sind, Verlust aller Dokumente, der Barschaft und folgende vö llige Mittellosigkeit usw. Auch in dem Falle wü rde man vermutlich eher eine Bahnfahrkarte retour als Bargeld erhalten. Nü tzliche Adressen Deutschland Franzö sische Botschaften: Fr. Botschaft Deutschland: Pariser Platz 5 10117 Berlin Tel:. 030-590 03 90 00 Fax: 030-590 03 90 67 konsulat@botschaft-frankreich.de www.botschaft-frankreich.de ..... .... .... Landeskunde Bildungs- und Schulsystem Ganztagsvorschule (»école maternelle«) fü r Kinder von zwei bis sechs Jahren alternativ kö nnen die Kinder auch eine an die Grundschule (»école élémentaire« oder »école primaire«) angeschlossene »classe enfantine« besuchen. Berufstä tige Eltern kö nnen ihre Sprö ß linge in Kleinkinderhorten (»crèches«, bis drei Jahre), »pouponnières« (Beaufsichtigung stundenweise oder rund um die Uhr fü r Kinder von einem Monat bis zu drei Jahren), »haltes-garderies« bzw. »garderies d'enfants« (drei Monate bis fü nf Jahre) und den eigentlichen Kindergä rten (»jardins d'enfants« fü r zwei- bis sechsjä hrige Kinder) betreuen lassen. Die dreistufige franzö sische »Grundschule« besuchen Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren, um anschließ end fü r vier Jahre in das gesamtschulartige »collège« ü berzuwechseln (volle Bezeichnung: »Collège d'enseignement secondaire«). Etwa mit sechzehn Jahren erhalten die Absolventen eine Art mittlere Reife, das »brevet des collèges«. Zwischendrin ist ein Wechsel zum weiterfü hrenden »lycée« (Gymnasium) oder in einen berufsbildenden Zweig mö glich. Jede Universitä t, »université«, umfaß t unterschiedliche Fachbereiche, die »Unités d'enseignement et de recherche« (UER). Um eine Hochschulausbildung antreten zu kö nnen, bedarf es in der Regel eines »baccalauréats« (Abiturs). Statt auf Zugangsbeschrä nkungen, beruht die Selektion auf einer Vielzahl von Zwischenprü fungen wä hrend des Studiums. Ausfü hrliche Angaben ü ber das dreistufige Bildungssystem in Frankreich - enseignement primaire, enseignement secondaire und enseignement supérieur - ü ber europä ische Bildungsprogramme und internationale Kooperationen beim franzö sischen Ministerium fü r Bildung, Forschung und Technologie: Ministère de la jeunesse, de l'éducation nationale et de la recherche: 110, rue de Grenelle 75357 Paris cedex 07 Tel.: +33 1 55 55 10 10 www.education.gouv.fr Ernä hrungs- und Lebensgewohnheiten Die Hauptmahlzeiten in Frankreich heiß en "petit déjeuner" (Frü hstü ck in Restaurants zwischen 7 und 9 Uhr), "déjeuner" (Mittagessen zwischen 12 und 14.30 Uhr) und "dîner" (Abendessen zwischen 19.30 und 21 Uhr) "souper" bezeichnet dagegen einen Imbiß zu vorgerü ckter Stunde, in manchen Lokalen bis 2 Uhr morgens, also gerade passend fü r nach dem Theater- oder Kinobesuch. Das "goûter" stellt eine Art Nachmittagskaffee dar, mit einem Stü ck Kuchen vielleicht, aber auch mit Brot. Hauptunterschied zu deutschen Ernä hrungsgewohnheiten: tä glich werden meist zwei warme Mahlzeiten gereicht (mittags und abends), bestehend aus mehreren Gä ngen das Frü hstü ck setzt sich zumeist nur aus einem Croissant und / oder etwas Weiß brot, Butter, Marmelade und einem warmen Geträ nk (café, café au lait, chocolat, Tee, Milch etc.) zusammen. Zu den Hauptmahlzeiten, also mittags und / oder abends, trinken Franzosen verbreitet Wein. Grundsä tzlich sind Speiselokale abends voller als mittags, weshalb man sein "dîner" reservieren sollte. Natü rlich stellt das moderne Arbeitsleben auch seine Anforderungen, so dass sich die Gewohnheiten ä ndern. Oft nimmt man nur einen Salat in der Mittagspause "steak-frîtes" mittags ist ein Gemeinplatz. Lebensstandard und Lebenshaltung Die Lebenserwartung der Franzosen beträ gt 77 Jahre, die Analphabetenrate liegt unter 5 %. Mit 0,5% jä hrlich bewegt sich das Bevö lkerungswachstum in einem fü r westliche Industrielä nder ü blichen Rahmen. Die Einkommenverhä ltnisse von Deutschen und Franzosen haben sich in den letzten Jahren weitgehend angeglichen. So liegt das Bruttosozialprodukt pro Kopf in Frankreich derzeit bei ca. 34.600 $ (Vergleichswerte Deutschland: 30.690 $, Ö sterreich: 37.190 $, Schweiz: 55.320 $). Die Wirtschaftskraft unterliegt allerdings starken regionalen Schwankungen: potenten Wirtschaftsregionen wie Paris, der Region Rhône-Alpes oder dem Elsaß stehen groß e, lä ndlich strukturierte und wirtschaftlich eher schwache Regionen gegenü ber: z.B. im Sü dwesten Frankreichs, in der Auvergne oder in Teilen der Bretagne. Dieses deutlich ausgeprä gte Miß verhä ltnis spiegelt sich auch in der Bevö lkerungsdichte wider. Die Frage, welche Posten bei der Lebenshaltung in Frankreich stä rker oder weniger zu Buche schlagen als zu Hause, ist nicht eindeutig zu beantworten, da naturgemä ß von der individuellen Lebensfü hrung und den Ansprü chen abhä ngig. Groß e Preisspannen sind aber selten. Bevö lkerung Unter den rund 60 Mio. Franzosen leben 1,2 Mio. teilweise zweisprachige Elsä sser und Lothringer (mit alemannischem bzw. moselfrä nkischem Dialekt), knapp eine Million Bretonen, 0,3 Mio. Katalanen (Roussillon, Cerdagne), 200.000 Italienischsprachige (Region um Nizza, vor allem aber Korsen), und ebensoviele Flamen (Haupstadt Lille, aus L¿Ile, die Insel, niederl. Rijssel). Als Basken bezeichnen sich 100.000 bis 200.000 Franzosen. Rund vier Millionen Auslä nder halten sich stä ndig in Frankreich auf, davon 1,3 Mio. aus Staaten der EU. In absteigender Reihenfolge ihrer zahlenmä ß igen Bedeutung sind dies Portugiesen (ca. 650.000), Algerier (600.000), Marokkaner (ca. 600.000), Italiener (250.000), Spanier (200.000), Tunesier (200.000), Tü rken (200.000), Belgier, Deutsche usw. Hohe Auslä nderdichten erzielen die Groß stadtregionen Paris (13,7 %), das sü delsä ssische Mü hlhausen (Mulhouse, 12,7 %), Straß burg (Strasburg 11,6 %), Lyon (10,7 %) sowei St. Etienne, der Raum Grasse-Cannes-Antibes, Grenoble, Nizza, Lille und Marseille (bis zu 10 % der Bevö lkerung). Landessprache Landessprache ist Franzö sisch Minderheitensprachen wie Baskisch, Bretonisch, Deutsch (Elsä ssisch, Lothringisch), Flä misch, Italienisch, Katalanisch, Okzitanisch usw. sind im Amtsgebrauch nicht zugelassen. Franzö sischkenntnisse sind deshalb unabdingbar, auch - oder vielleicht sogar gerade - im grenznahen Elsaß . Als Kriterium werden sie bei jedem Vorstellungsgesprä ch eine ganz besondere Rolle spielen, denn kein Arbeitgeber mö chte sich durch die Beschä ftigung eines Auslä nders Verstä ndigungsprobleme einhandeln. Das bedeutet freilich nicht, dass man als Ferienaushilfe oder Praktikant »keine Fehler machen darf«. Indes, je hö her qualifiziert die anvisierte Stelle, desto wichtiger allerdings solide, aktive Sprachfertigkeiten. Religion Die franzö sische Statistik zä hlt ü ber 45 Millionen rö mische Katholiken, drei Millionen Muslime - vornehmlich aus den nordafrikanischen Maghreb-Staaten - knapp eine Million Protestanten (vor allem Kalvinisten) ferner Juden, Orthodoxe und Angehö rige der Armenischen Kirche. Anders als in Deutschland sind in Frankreich Kirche und Staat getrennt, d.h. der franzö sische Fiskus zieht weder Kirchensteuer ein, noch existiert an ö ffentlichen Schulen ein Regelunterricht im Fach Religion. Das private Schulwesen dagegen ist fest in kirchlicher Hand. Schon vor dem Besuch des Papstes 2008 gab es immer wieder Vorstö ß e, den Laizismus, die "laicité'ÉducationNationale, das sich an deutsche und franzö sische Schü ler richtet. Die Dauer von einem Jahr setzt sich zusammen aus einem sechsmonatigen Aufenthalt in Frankreich und einer 6 Monate langen Aufnahme des franzö sischen Schü lers. Teilnehmen kö nnen Schü ler der 9. und 10. Klassen, die ü ber ausreichende Sprachkenntnisse, sowie gute schulische Leistungen verfü gen. Die Hö he des Zuschusses beträ gt 250 EUR monatlich (wä hrend des Aufenthalts in Frankreich) zzgl. einem Fahrtkostenzuschuss. Bewerbungsschluss: i.d.R. Mitte Oktober. Programme ohne Gegenseitigkeit Comenius Deutsche Youth For Understanding Komitee, YFU, .... Das Projekt "individuelle Schü lermobilitä t" ermö glicht Schü lern der Sekundarstufe einen Aufenthalt an einer Gastschule im Ausland, die mit der eigenen ein Comenius-Schulpartnerschaftsabkommen abgeschlossen hat. Bisher nehmen im franzö sischsprachigen Raum Frankreich und Belgien teil. Das Stipendium deckt Reise- und Aufenthaltskosten. Bewerbung ü ber die Schule, wobei nur jeweils ein Schü ler pro Partnerschaftsvertrag entsandt werden kann. Die Vermittlung der Gastfamilie, Vorbereitung und Betreuung sind von den organisierenden Schulen zu leisten. Bewerben kö nnen sich Schü ler zwischen 14 und 18 Jahren mit passablen Franzö sischkenntnissen das Auswahlverfahren lä uft ü ber das YFU. Frankreichaufenthalt fü r Schü ler aus Hamburg ROUDEL, Relais d'Ouverture et d'Echanges Culturels et Linguistiques , ... Schü ler von Gymnasien und Gesamtschulen in Hamburg kö nnen sich um einen Frankreichaufenthalt von ca. einem halben Jahr bewerben. Dieser beginnt unmittelbar nach Ende der 10. Klasse und endet kurz vor Beginn des zweiten Schulhalbjares der 11. Klasse. Die Kosten des Aufenthaltes (ohne Reisekosten) betragen 3800 EUR. Darin enthalten sind folgende Punkte: Eine Vorbereitung in Carcassone mit Intensivsprachkurs Landeskunde, die Vermittlung einer vierwö chigen Praktikumsstelle, vierwö chiger Besuch zweier Lycées in Carcassone, eine einwö chige Auswertung sowie Betreuung, Hilfestellung, Verpflegung und Unterkunft wä hrend des gesamten Aufenthalts in Frankreich. Unterbringung entweder in Gastfamilien, Gemeinschaftsunterkü nften oder - wä hrend der Zeit am Lycée - in einer Ganztagsschule. Diverse Veranstalter Beim Auslandsaufenthalt ü ber private Anbieter achte man auf eine offenkundige und frü hzeitige Darlegung von Leistungen und Preisen sowie eine umfangreiche Betreuung im In- und Ausland. Auf jedem Fall empfiehlt es sich, die Geschä ftsbedingungen des Anbieters vorab genau anzusehen. Einige Organisationen unterscheiden zwischen Lä nder- und Schulwahlprogrammen. Letztere sind in der Regel kostenaufwendiger, dafü r hat der Teilnehmer die Mö glichkeit, gezielt eine bestimmte Schule und nicht nur eine Landesregion zu wä hlen. Die meisten Veranstalter bieten Aufenthalte ü ber ein halbes oder ganzes Schuljahr an, manchmal auch kü rzer. Grundschulkinder: Frankreich en famille, ... Fö rdert den Austausch von 8-10 jä hrigen Kindern aus Deutschland und Frankreich sowie auch Groß britannien. Er beruht auf einem jeweils sechsmonatigen Aufenthalt jedes Kindes im Nachbarland. Die Familien werden im Vorfeld und wä hrend des Austausches betreut, die Kosten werden jeweils von den Familien getragen. Der franzö sische bzw. britische Partner ist Allef, ... CEI - 4 Vents, ... Zwei bis zehnmonatigen Aufenthalt in Frankreich fü r 15-18-Jä hrige. Die Jugendlichen besuchen ein franzö sisches Lycée und wohnen in einer Gastfamilie. Voraussetzung zur Bewerbung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem mindestens zweijä hrigem Franzö sischunterricht. Wä hrend des Aufenthalts steht das CEI beratend zur Verfü gung und kontrolliert den reibungslosen Ablauf des Programms. Auf Wunsch kann man zuvor an einem vierwö chigen Intensivsprachkurs in Paris teilnehmen. esfa - Echanges Scolaires Franco-Allemands, ... Wird bei seinen deutsch-franzö sischen Austauschprogrammen vom DFJW unterstü tzt. 3-10 Monate lang kö nnen Schü ler der 11. Klasse mit ausreichenden Sprachkenntnissen (mind. Note 3) in einer franzö sischen Gastfamilie verbringen, wä hrend sie ein Lycée besuchen. Die Gesamtkosten (inkl. Unterkunft, Verpflegung, Organisation, Treffen, Betreuung, Versicherung) fü r einen viermonatigen Aufenthalt betragen etwa 3000 EUR. Ehighschool, ... Gelegenheit zum Besuch eines franzö sischen Lycées, drei, fü nf oder zehn Monate. Wä hrend des Aufenthalts leben die Schü ler in einer Gastfamilie und erhalten so einen erleichterten Einstieg in den Alltag des Gastlandes.Voraussetzungen zur Teilnahme sind das Alter zwischen 15 und 18 sowie mindestens zwei Jahre absolvierter Franzö sischunterricht bei einer Abschlussnote von drei oder besser. Die Organisation ü bernimmt die Anmeldung an der Schule, die Vermittlung der Gastfamilie, Beratung, Vorbereitungsseminare, eine begleitende und auch nachbereitende Betreuung und auf Wunsch auch die Organisation von Reise und Versicherungsschutz. Das Kostenspektrum beginnt bei ca. 4000 Euro und richtet sich je nach Aufenthaltsdauer und in Anspruch genommenen Leistungen. Bewerbungen kö nnen online oder auf dem Postweg erfolgen. Experiment e.V , ... Vermittlung von Plä tzen in Gastfamilien und Schulen weltweit, auch in Frankreich. 15-19 jä hrige Schü ler und Schü lerinnen verbringen mindestens drei Monate in Frankreich und werden von ihrer Bewerbung bis zu ihrer Rü ckkehr betreut. Finanziell Bedü rftige kö nnen ein Teilstipendium von 1000 EUR beantragen, auch ein Geschwisterrabatt wird gewä hrt. Franzö sischer Partner ist CEI-Club des 4 Vents. Dr. Frank Sprachen & WORKCAMPS Zivildienst Soziales Jahr Diakonisches Jahr
Ein Marktplatz-Angebot für "Ferienjobs, Praktika, Austausch, Frankreich" für EUR 7,95
Hans-Dieter Schwind / Jürgen Baumann / Friedrich Lösel / Helmut Remschmidt / Roland Eckert / Hans-Jürgen Kerner / Alfred Stümper / Rudolf Wassermann / Harro Otto / Walter Rudolf / Friedhelm Berckhauer / Monica Steinhilper (Hgg.) Endgutachten und Zwischengutachten der Arbeitsgruppen
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