Die Kunst der Selbstausbeutung - Schrenk, Jakob

Jakob Schrenk 

Die Kunst der Selbstausbeutung

Wie wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen

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Die Kunst der Selbstausbeutung

Seit Jahrhunderten träumen wir von selbstbestimmter Arbeit. Nun wird der Traum Wirklichkeit. Und entpuppt sich als Alptraum.

Jeder von uns kennt das: Wir machen Überstunden, ohne sie aufzuschreiben, buchen für das letzte freie Wochenende eine Fortbildung und kommen zur Not auch am Samstag in die Firma. Wir alle arbeiten viel und gern, doch manchmal beschleicht uns ein furchtbarer Verdacht: Was ist, wenn wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen? Was, wenn der Traum von selbstbestimmter, interessanter Arbeit zum Alptraum wird?

Dieses Buch beschreibt die neue Arbeitswelt, die sich in den letzten Jahren allmählich, aber nachhaltig etabliert hat. Wir können immer schlechter zwischen Freizeit und Job unterscheiden, sind dank Handy und Computer rund um die Uhr erreichbar, und unser soziales Leben findet weitgehend in der Firma statt. Wann, wo und wie wir arbeiten, dürfen wir zunehmend selbst entscheiden. Doch hinter dieser neuen Freiheit steht oft ein einziger Befehl: "Macht, was ihr wollt. Aber seid profitabel." Und so geben wir Tag für Tag das Letzte, arbeiten bis zum Burn-out. Wir lassen uns nicht länger vom Vorgesetzten ausbeuten; wir übernehmen diesen Job gleich selbst. Sogar ein Spaziergang ist kein Spaziergang mehr, sondern aktive Regeneration. Denn mit unserer Arbeitsweise hat sich auch unsere Art zu leben radikal verändert. Jakob Schrenk zeigt klug, pointiert und unterhaltsam, wie uns die neue Arbeitswelt formt. Er eröffnet mit seinem Buch eine Debatte, die es jetzt zu führen gilt.

Willkommen in der schönen neuen Arbeitswelt

Seit Jahrhunderten träumen wir von selbstbestimmter Arbeit. Nun wird der Traum Wirklichkeit. Und entpuppt sich als Alptraum.Jeder von uns kennt das: Wir machen Überstunden, ohne sie aufzuschreiben, buchen für das letzte freie Wochen-ende eine Fortbildung und kommen zur Not auch am Samstag in die Firma. Wir alle arbeiten viel und gern, doch manchmal beschleicht uns ein furchtbarer Verdacht: Was ist, wenn wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen? Was, wenn der Traum von selbstbestimmter, interessanter Arbeit zum Alptraum wird? Dieses Buch beschreibt die neue Arbeits­welt, die sich in den letzten Jahren allmählich, aber nachhaltig etabliert hat. Wir können immer schlechter zwischen Freizeit und Job unterscheiden, sind dank Handy und Computer rund um die Uhr erreichbar, und unser soziales Leben findet weitgehend in der Firma statt. Wann, wo und wie wir arbeiten, dürfen wir zunehmend selbst entscheiden. Doch hinter dieser neuen Freiheit steht oft ein einziger Befehl: "Macht, was ihr wollt. Aber seid profitabel". Und so geben wir Tag für Tag das Letzte, arbeiten bis zum Burn-out. Wir lassen uns nicht länger vom Vorgesetzten ausbeuten; wir übernehmen diesen Job gleich selbst. Sogar ein Spaziergang ist kein Spaziergang mehr, sondern aktive Regeneration. Denn mit unserer Arbeitsweise hat sich auch unsere Art zu leben radikal verändert. Jakob Schrenk zeigt klug, pointiert und unterhaltsam, wie uns die neue Arbeitswelt formt. Er eröffnet mit seinem Buch eine Debatte, die es jetzt zu führen gilt.


Produktinformation

  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 223 S.
  • Seitenzahl: 224
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 149mm x 28mm
  • Gewicht: 404g
  • ISBN-13: 9783832180270
  • ISBN-10: 3832180273
  • Best.Nr.: 22817219
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.10.2007

Wir nennen es Feierabend
Jakob Schrenk und Matthias Spielkamp forschen über die Zukunft der Arbeit: Ein Gespräch über die Frage: Was soll aus mir werden?
Auch wer die Etiketten „Generation Praktikum” oder „Digitale Boheme” nicht mag, muss erkennen: Die Art wie wir arbeiten, hat sich in den vergangenen Jahren geändert. In seinem Buch „Die Kunst der Selbstausbeutung” (Dumont, 16,90 Euro) beschreibt Jakob Schrenk, wie Sicherheiten verloren gehen und selbst Angestellte zu Unternehmern werden. Matthias Spielkamp, Redakteur der Website irights.info, beschäftigt sich in dem Forschungsprojekt Arbeit 2.0 mit ähnlichen Fragen.
Ihr arbeitet beide als freie Journalisten. Ist dies ein Grund , warum euch die Frage „Wie arbeiten wir eigentlich?” besonders interessiert?
Jakob: Die private Situation war sicher ein Auslöser für mich, das Buch zu schreiben. Aber es geht dabei nicht nur um mich, sondern um Beobachtungen, die ich in meinem Bekanntenkreis gemacht habe und nicht nur bei Journalisten. Dabei sind mir dann die Schattenseiten dieses freien Arbeitens aufgefallen. Dass man also extrem viel arbeitet, selbstverständlich auch am Wochenende. Dass …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.10.2007

Überleben ist etwas weniger als leben
Jakob Schrenk schwört auf den neuen Künstler der Arbeit / Von Eberhard Rathgeb

Forscher der Universität Göttingen, die offensichtlich zu wenig Sex haben, stürzten sich in die Arbeit und haben herausgefunden, dass Menschen, die zu wenig Sex haben, sich in die Arbeit stürzen - was aber die fatale Folge habe, dass diese Menschen noch weniger Sex machten (und sich also noch mehr in die Arbeit stürzten). Wer nur einmal in der Woche Sex hat, ist für den Arbeitsmarkt gleichsam überreif wie eine Pflaume, die allein vom Baum ins Gras fällt. Wer keinen Sex hat und auch keine Arbeit - der kann noch tiefer fallen, als Pflaumen gemeinhin fallen. Er schreitet dann eines Tages mit den hämmernden Riesenschritten der rundum Unbefriedigten zu anderen Taten. Einerseits.

Andererseits behaupten Leute, darunter Jakob Schrenk, dass viele Menschen zu viel arbeiten, dass der moderne Kapitalismus aus vielen Menschen Privatunternehmer gemacht habe, die sich rund um die Uhr von der Arbeit, welche immer mehr von ihnen will, vollständig auffressen lassen, nur weil sie immer auf dem Laufenden, nur weil sie immer dabei sein, …

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"Bemerkenswert." -- STERN<br/><br/>"Der Soziologe will seine Leser zum Nachdenken anregen, ob sie bei der 'totalen Verherrlichung der Arbeit' mitmachen wollen. Es ist eine wichtige Frage, die jeder Arbeitskünstler nur alleine beantworten kann." -- BERLINER ZEITUNG<br/><br/>"Eine kluge Analyse der schönen neuen Arbeitswelt." -- EMOTION<br/><br/>"'Die Kunst der Selbstausbeutung. Wie wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen' stellt auf ironisch-unterhaltsame Art die Frage, ob sich der ganze Stress lohnt und wie Alternativen aussehen könnten." -- FREUNDIN<br/><br/>"Seine [...] flüssig beschriebenen Theorien weiß Schrenk mit eindrücklichen Beispielen zu verdeutlichen." -- EßLINGER ZEITUNG<br/><br/>"Lesenswertes Buch zur neuen Arbeitswelt." -- NEUES DEUTSCHLAND<br/><br/>"Klug; pointiert und unterhaltsam. [...] Er eröffnet mit seinem Buch eine Debatte, die es jetzt zu führen gilt." -- GOOD LIFE

Bemerkenswert. STERN Der Soziologe will seine Leser zum Nachdenken anregen, ob sie bei der 'totalen Verherrlichung der Arbeit' mitmachen wollen. Es ist eine wichtige Frage, die jeder Arbeitskünstler nur alleine beantworten kann. BERLINER ZEITUNG Eine kluge Analyse der schönen neuen Arbeitswelt. EMOTION 'Die Kunst der Selbstausbeutung. Wie wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen' stellt auf ironisch-unterhaltsame Art die Frage, ob sich der ganze Stress lohnt und wie Alternativen aussehen könnten. FREUNDIN Seine [ ] flüssig beschriebenen Theorien weiß Schrenk mit eindrücklichen Beispielen zu verdeutlichen. EßLINGER ZEITUNG Lesenswertes Buch zur neuen Arbeitswelt. NEUES DEUTSCHLAND Klug; pointiert und unterhaltsam. [ ] Er eröffnet mit seinem Buch eine Debatte, die es jetzt zu führen gilt. GOOD LIFE

"Bemerkenswert." STERN "Der Soziologe will seine Leser zum Nachdenken anregen, ob sie bei der 'totalen Verherrlichung der Arbeit' mitmachen wollen. Es ist eine wichtige Frage, die jeder Arbeitskünstler nur alleine beantworten kann." BERLINER ZEITUNG "Eine kluge Analyse der schönen neuen Arbeitswelt." EMOTION "'Die Kunst der Selbstausbeutung. Wie wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen' stellt auf ironisch-unterhaltsame Art die Frage, ob sich der ganze Stress lohnt und wie Alternativen aussehen könnten." FREUNDIN "Seine [...] flüssig beschriebenen Theorien weiß Schrenk mit eindrücklichen Beispielen zu verdeutlichen." EßLINGER ZEITUNG "Lesenswertes Buch zur neuen Arbeitswelt." NEUES DEUTSCHLAND "Klug; pointiert und unterhaltsam. [...] Er eröffnet mit seinem Buch eine Debatte, die es jetzt zu führen gilt." GOOD LIFE
Jakob Schrenk, 1977 geboren, ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule. Reportagen und Feuilleton-Artikel schreibt er unter anderem für Neon, Süddeutsche Zeitung, Berliner Zeitung, Tagesspiegel, taz und den Standard. Zudem unterrichtet und promoviert er am Institut für Soziologie der LMU München.

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