Athen und Jerusalem - Schröder, Winfried

Athen und Jerusalem

Die philosophische Kritik am Christentum in Spätantike und Neuzeit

Winfried Schröder 

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Athen und Jerusalem

Die Synthese aus antiker Philosophie und Christentum - >Athen< und >Jerusalem< - gilt seit jeher als eine identitätstiftende Besonderheit der abendländischen Kultur. Dieser Vorstellung stehen jedoch die Konfrontationen zwischen Philosophie und Christentum in der Spätantike (Kelsos, Porphyrios und Julian Apostata) und in der Neuzeit, insbesondere in der Aufklärung, entgegen. Ihre vergleichende Analyse macht die Zäsuren sichtbar, die das Christentum in der Geschichte der Welt- und Menschenbilder gesetzt hat. Gerade in grundlegenden Fragen der Ethik, Anthropologie und Metaphysik erweist sich jene Vorstellung einer >abendländischen Synthese< als unzutreffend.


Produktinformation

  • Verlag: Frommann Holzboog
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011
  • Seitenzahl: 291
  • Quaestiones Bd.16
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 179mm x 30mm
  • Gewicht: 708g
  • ISBN-13: 9783772825675
  • ISBN-10: 3772825672
  • Best.Nr.: 32298507

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

In höchsten Tönen lobt Dorothea Weltecke diese Arbeit des Marburger Philosophiehistorikers Winfried Schröders, der sich zu ihrer Freude mit sehr scharfem und präzise geführten Besteck daran macht, die für die europäische Geschichtskonstruktion gern proklamierte Verbindung von Athen und Jerusalem als Mythos zu zerlegen. Die Symbiose von christlicher Religion und griechischer Philosophie ist Fiktion, weiß die Rezensentin nach Lektüre dieser Studie, überzeugend führe Schröder vor Augen, wie scharf die Kritik der Philosophen bereits in Antike und Spätantike war, von Kelsos über Porphyros bis Kaiser Julian, dank ausführlicher Belege und einer tadellosen Argumentation. Deutlich machen konnte der Autor auch der Rezensentin, wie sehr antike und neuzeitliche Philosophen in ihrer Kritik an christlichen Glaubens- und Wertvorstellungen übereinstimmen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.11.2011

Wie vernünftig sind
Gnade und Auferstehung?
Glauben, Wunder und Moral: Wie spätantike Kritik
am Christentum in der Neuzeit wieder aktuell wurde
Es ist ein Streit mit europäischer Tradition. In der Neuzeit wurde oft auf die Spannung zwischen Christentum und Philosophie hingewiesen. Vor allem Philosophen betonten immer wieder, das Glauben und Denken unvereinbar seien. Ein historischer Gemeinplatz dieser Argumentation ist die Schließung der heidnischen Akademie von Athen im Jahr 529 n. Chr. durch den christlichen Kaiser Justinian (reg. 527-565). Besonders prominent ist ferner das Inquisitionsurteil gegen Galileo Galilei im Jahr 1633. Erst die Neuzeit habe „dem Christentum“ – in der pauschalisierenden Verkürzung, die in diesem Begriff liegt – durch die Aufklärung und die Säkularisierung Zügel angelegt und dadurch eine Befreiung des Denkens ermöglicht.
In seinem höchst anregenden Buch über die philosophische Kritik am Christentum in der Spätantike und in der Neuzeit beteiligt sich Winfried Schröder an diesem Streit mit einem Skalpell in der Hand. Er hebt die Verbindung von Jerusalem und Athen als zentralen Topos europäischer …

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