Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie

Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie

Hrsg. v. Peter A. Berger, Karsten Hank u. Angelika Tölke
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Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie

Zur Entstehung von Ungleichheit

Eine wesentliche Erkenntnis der Ungleichheitsforschung bezieht sich darauf, dass bei der Analyse sozialer Ungleichheit nicht das einzelne Individuum, sondern auch der Haushalt und die Familie in den Blick genommen werden müssen. Familien sind mächtige Instanzen lebenslanger intergenerationaler Solidarität. Die sozialen Netzwerke einzelner Familienmitglieder stellen soziales Kapital auch für alle anderen Familienmitglieder dar; Bildung, Einkommen und Status der Eltern sind wesentliche Ressourcen für die Kinder. Diejenigen, die bereits in ihrer Kindheit und Jugend bessere individuelle Startpositionen hatten, sind auch im Erwachsenenalter im Vorteil. Diejenigen, die Kinder haben, verfügen in höherem Alter über Unterstützungsressourcen. All diesen gesellschaftlich erwünschten Transfers, Ressourcen und der Familiensolidarität stehen jedoch ? zumindest potenziell ? unerwünschte Folgen für die Sozialstruktur, für die Reproduktion und möglicherweise Zunahme gesamtgesellschaftlicher Ungleichheit gegenüber. Der vorliegende Band möchte einen Beitrag zur Klärung zumindest einiger in diesem Zusammenhang relevanter Fragestellungen leisten.


Produktinformation

  • Verlag: Vs Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 288 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 331
  • Sozialstrukturanalyse
  • Best.Nr. des Verlages: 85043845
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 148mm x 28mm
  • Gewicht: 475g
  • ISBN-13: 9783531176383
  • ISBN-10: 3531176382
  • Best.Nr.: 30424498
"Der Sammelband ist uneingeschränkt nicht nur für Professionelle und thematisch Interessierte, sondern auch für Studierende sozialwissenschaftlicher BA-/MA-Studiengänge zu empfehlen - allen voran mit Bezug auf die Lernmodule: Sozialstrukturanalyse, soziale Ungleichheit und Familiensoziologie bzw. Soziologie (intergenerationeller) sozialer Beziehungen." www.socialnet.de, 19.01.2012

"Der Sammelband ist uneingeschränkt nicht nur für Professionelle und thematisch Interessierte, sondern auch für Studierende sozialwissenschaftlicher BA-/MA-Studiengänge zu empfehlen - allen voran mit Bezug auf die Lernmodule: Sozialstrukturanalyse, soziale Ungleichheit und Familiensoziologie bzw. Soziologie (intergenerationeller) sozialer Beziehungen." www.socialnet.de, 19.01.2012
Peter A. Berger ist Professor für Makrosoziologie an der Universität Rostock und Sprecher der Sektion »Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse« der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Blick ins Buch "Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie"

Inhaltsangabe

- Intergenerationale Transfers und Unterstützungsleistungen

- Prekäre Lebenslagen: Staatliche Steuerung versus individuelle Bewältigung

- Familiale Lebenslage und Lebenschancen von Kindern