Die Beschaffung und Bereitstellung von Fremdmaterial erfüllen eine
bislang wenig beachtete Dienstleistungsaufgabe für die
innerbetriebliche Wertschöpfung im Maschinen- und Anlagenbau. Die
Ausweitung der Unternehmenstätigkeiten auf die zunehmend komplexer
werdenden globalen Kunden- und Lieferantenmärkte hat aber die
Anforderungen an die Beschaffungslogistik in den vergangenen Jahren
stark erhöht. Eine Neuausrichtung wurde in der letzten Boomphase
wegen personeller Überbeanspruchung in Einkauf und
Materialwirtschaft nicht in die Wege geleitet. In der vorliegenden
Studie bemängelten die rund 110 Teilnehmer Lieferverspätungen bei
durchschnittlich ein Sechstel des Beschaffungsvolumens im
vergangenen Jahr. Neben dem aktuellen Stand und den zukünftigen
Trends der Beschaffungslogistik stellt die Untersuchung die
wichtigsten Strategien von Best Practice-Unternehmen vor. Darunter
zu finden sind das Warengruppenmanagement, Dispositionsstrategien,
Anreizsysteme für Lieferanten und die Etablierung von EDI. Diese
Themen werden anhand von 4 kurzen Fallbeispielen führender
Unternehmen (Gildemeister AG, Burkhardt GmbH, Index Werke GmbH,
Mägerle AG Maschinenfabrik) detailliert. Datenblätter im Anhang
unterlegen die Ergebnisse pro Unternehmenskategorie
(Serienfertiger, Einzel- und Kleinserienfertiger, Anlagen- und
Sondermaschinenbauer).
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