eggertspiele 35045 - Speicherstadt

eggertspiele 35045 - Speicherstadt

Von Stefan Feld
Spielwaren
 
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eggertspiele 35045 - Speicherstadt

Hamburg um 1900 - inmitten des Hamburger Hafens erstreckt sich die Speicherstadt, Umschlagplatz für Waren aus aller Welt. Als Hamburger Großhändler erwerben die Spieler Schiffsladungen, um gute Geschäfte machen zu können. Wem es gelingt, große Auftraggeber zu beliefern, erntet viel Ruhm und viele Siegpunkte.


Produktinformation

  • EAN: 4260070350450
  • Best.Nr.: 28891215
  • Altersempfehlung des Herstellers: ab 8 Jahren
  • Spieleranzahl: 2 - 5 Spieler

Kundenbewertungen zu "eggertspiele 35045 - Speicherstadt"

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 09.09.2010 ***** sehr gut
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Wirtschafts- und Versteigerungsspiele sind tendenziell komplex, spielen häufig im Mittelalter und dauern ewig. „Die Speicherstadt“ hebt diese Einschätzung auf. Im schönen im und am Wasser gelegenen Handelsstadtteil angesiedelt bietet dieses Spiel mit einfachen Regeln einen relativ fixen Spieleinstieg und ausreichend Spielvergnügen für die ganze Familie, ohne dabei ins Niveaulose abzudriften.

Ein wenig in die Vergangenheit muss man sich dennoch hineinphantasieren, aber das fällt beim 19. Jahrhundert nicht all zu schwer. Händler schaffen Handelsgut für ihre Auftraggeber heran. Waren werden mit den ursprünglich erhaltenen fünf Münzen von Schiffen gekauft und dann verladen, um am Ende bestimmte Punkte bringende Kombinationen sein eigen zu nennen. Haushalten ist angesagt, denn zu hohe Bietangebote leeren schnell die Kasse. Das ist schon das ganze Geschehen.

Handelsware sind im Prinzip Spielkarten mit entsprechenden Aufdrucken, ebenso wie die Feuerwehr, welche auf Grund von gelegentlichen Bränden in den Kontoren nicht zu unterschätzen ist und in ausreichender Mann- und Materialstärke bereit stehen sollte, um gegebenenfalls die eigenen Besitztümer schützen zu können. Das gibt dann Punkte auf der Siegpunktleiste.

Interessant ist, wie man zu Waren kommt. Alle besitzen drei Arbeiter(figuren), welche der Reihe nach von den Mitspielenden über den ausliegenden gewünschten Warenkarten platziert werden. So viele Arbeiter – auch fremde - bei einer Karte abgestellt wurden, ist später für die entsprechende Ware zu bezahlen. Passt jedoch einer der Mitspielenden und entfernt beim Kaufvorgang, reduzieren sich die Kosten entsprechend. Ein pfiffiger und gut funktionierender Spielmechanismus.

„Die Speicherstadt“ eignet sich gut, um die Lust auf mehr in diesem Spielgenre zu wecken, denn das Bieten und Handeln ist einfach und die Spieldauer von etwa 45 Minuten so angenehm, dass man gerne nochmal eine Runde spielt oder sich eher traut, den Schritt zu einem komplexeres Spiel zu gehen.

© 7/2010, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Spiel- und Kulturpädagoge, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von Gamefan aus Esslingen am 14.05.2010 ***** gut
Die Speicherstadt

Das Besondere an der Speicherstadt ist sein Mechanismus mittels dem man an seine Karten kommt:
Jeder Spieler hat drei Arbeiter. Nacheinander setzt jeder Spieler einen Arbeiter über eine Karte. Dabei steht einem völlig frei ob man alle drei Arbeiter auf die gleiche Karte setzt oder auf zwei oder drei Karten verteilt. Eine Karte kostet so viel Geld wie Arbeiter vor ihr stehen. Vor Karte A stehen z.B. folgende Männchen: Grün, Blau, Orange, Weiß. Also würde die Karte für Spieler grün vier Geld kosten. Passt er wird sein Männchen entfernt, womit die Kosten auf drei sinken und Spieler Blau kann wählen ob er zahlt oder passt. So kann es schließlich passieren, das der Spieler der zuletzt seinen Arbeiter gesetzt hat, die Karte für nur 1 Geld bekommen kann. Dafür hat er auch als letzter die Chance die Karte zu erwerben.Dieser Mechanismus ist wirklich raffiniert und macht das Spiel wirklich interessant und spielenswert. Für den Preis von etwas über 20€ bekommt man hier ein Spiel mit einer angenehmen Komplexität und Herausforderung geboten, das dennoch nie ein Schwergewicht wird, und auch mit Gelegenheitsspielern sehr gut gespielt werden kann. Das Spiel beinhaltet keine bahnbrachenden neuen Mechanismus oder herausragenden taktischen Möglichkeiten, aber verknüpft altbewährte Konzepte mit guten neuen Ideen, die Die Speicherstadt zu einem guten Spiel machen.
Wer die Chance hat sollte Die Speicherstadt unbedingt einmal anspielen und sich nicht von den Erinnerungen an andere Spiele, die durch die Schachtel hervorgerufen werden abschrecken lassen. Ein interessanter Bezahlmechanismus macht das Spiel interessant und sorgt für ein relativ hohes Maß an Internaktion, da man seine Mitspieler jederzeit im Auge behalten muss. Wer hier das richtige Händchen hat, und die richtigen Entscheidungen trifft wird am Ende siegreich sein. Klasse Spiel mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

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