Mit der Harley durch Amerika eine zehntausend Kilometer lange Suche
nach Familie, Glück und Unglück
Wo, verdammt, ist Uncle Eddie? Und wo sind Michael und Alexander?
Auf einer schweren Harley-Davidson im Gepäck ein altes Fotoalbum
und einen Sack voller Geld reitet Oliver Maria Schmitt durch
Amerika, von den Großen Seen bis runter nach Key West. Er sucht
seinen farbigen Onkel und seine Cousins, die in Deutschland
aufgewachsen und in den Staaten auf mysteriöse Weise verschollen
sind. Sie haben ein Vermögen geerbt und wissen nichts davon.
Schmitt folgt ihren Spuren, fährt kreuz und quer durch den
Mittleren Westen. Er sucht in Obdachlosenheimen und Armeebehörden,
liest Vernehmungsprotokolle und Mordprozessakten, trifft Verwandte
und Unbekannte, verrückte Rock- n -Roll-Schamanen und Tornadojäger,
schaut bei Elvis fern, boxt gegen Muhammad Alis Tochter und
versucht, in diesem grenzenlosen Land auch sein eigenes Glück zu
finden. Aber wie? Als Mark-Twain-Imitator oder als
Hemingway-Lookalike? Als Amish-Farmer, als Alligatorenbefreier oder
Astronaut? Ein Roadtrip durch ein wildes, rätselhaftes Land mit
merkwürdigen Bräuchen und bizarren Verwandten und eine zehntausend
Kilometer lange Suche nach Familie, Glück und Unglück. Spannend
erzählt, manchmal sehr traurig, aber alle paar Meilen auch rasend
komisch.
Oliver Maria Schmitt, 1966 in Heilbronn am Neckar geboren, studierte Rhetorik und Kunstgeschichte in Tübingen und Leeds. Er war Chefredakteur des Satiremagazins «Titanic», schrieb Musicals über das Bauhaus und die Broiler-Kette Wienerwald, Bücher über Dichter, über Deutschland und die Denker der Neuen Frankfurter Schule. Dann hatte er die Schnauze voll. Er schrieb seinen ersten Roman.
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