Die Stadt der wilden Götter - Allende, Isabel

Isabel Allende 

Die Stadt der wilden Götter

Roman

Übersetzer: Becker, Svenja
Broschiertes Buch
 
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Die Stadt der wilden Götter

Das erste Jugendbuch von Isabel Allende

Gibt es im Dschungel des Amazonas wirklich ein riesiges, menschenähnliches Wesen, eine Bestie, die Menschen und Tiere tötet? Das soll eine Expedition herausfinden, der auch der 15-jährige Alex aus Kalifornien angehört. Bald entdecken Alex und Nadia, die Tochter des brasilianischen Expeditionsleiters, was hinter der Sache steckt: ein teuflischer Plan, der die im Amazonas-Dschungel lebenden Indios vernichten soll.


Produktinformation

  • Verlag: DTV
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 376 S.
  • Seitenzahl: 384
  • dtv Taschenbücher Bd.62191
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 26mm
  • Gewicht: 266g
  • ISBN-13: 9783423621915
  • ISBN-10: 3423621915
  • Best.Nr.: 12893221
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2002

Geheimnisse am Amazonas
Der Jugendroman „Die Stadt der wilden Götter” von Isabel Allende
Wer mit Isabel Allende in den Urwald reist, muss kaum etwas Unbekanntes fürchten. Auf den ersten Blick geht es zu wie bei Karl May, man kennt sich immer gut aus. Die Gegend, der Dschungel am Amazonas, ist exotisch, und die Abenteuer einer kleinen Expedition sind es auch. Die Charaktere bleiben berechenbar und die Abgründe, die sich auftun, lassen niemanden allzu sehr schaudern. Geübte Leser könnten also sichere Wetten abschließen: Dass dort, wo resolute Großmütter die Verantwortung übernehmen, pubertierenden Grünschnäbeln nur wenig zustoßen kann; dass allzu schöne Frauen ziemlich gefährlich sind; dass Geister und Totemtiere verlässlichere Helfer als die Mitmenschen sind; und dass fünfzehnjährige Jungs sich in der Großstadt nicht von siebzehnjährigen Hippiemädchen abschleppen lassen sollten.
Aber auch eine Kollektion von Klischees ergibt manchmal mehr als nur die Summe aller Abgedroschenheiten – also lohnt ein zweiter Blick. Die Stadt der wilden Götter ist schließlich nicht nur eine weitere Eva Luna- oder Paula-Geschichte, mit denen Isabel …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.10.2002

Piranhas sind sehr nützliche Tiere
Die Kur der Steine: Isabel Allende läßt Nachhaltigkeit vermissen

Für jeden Satz gibt es ein erstes und ein tausendstes Mal. Je mehr Bücher man durchliest, je mehr Zeitschriften man durchblättert und je mehr Filme man anguckt - desto mehr Sätze wandern von der einen in die andere Abteilung. Dieser enttäuschende Vorgang heißt Erwachsenwerden. Wer beispielsweise als Kind ein paar Abenteuerhefte und Jugendtaschenbücher gelesen hat, entdeckt als Erwachsener in folgenden Zitaten nur noch die Zitate: "Die Tropenhitze umfing sie wie ein heißes, nasses Handtuch." Oder: "Im Unterholz lauerten Tausende Augen." Oder: "Die Pubertät war ein einziges Gefühlschaos."

Isabel Allendes neuer Roman "Die Stadt der wilden Götter", der all diese und zahlreiche ähnliche Stellen enthält, handelt nicht nur vom Umstand des Erwachsenwerdens - er trägt ihm auch erstmals, in Deutschland wie in Spanien, durch zwei textgleiche Ausgaben bei verschiedenen Verlagen Rechnung. Während Hanser den Junglesern auf dem Buchdeckel ein bonbonfarbenes Dschungelparadies in Aussicht stellt, lockt Suhrkamp das Erwachsenenpublikum mit dem …

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"Magischer Realismus für jedes Alter."<br />Brigitte <br />

»Krimi, Abenteuerroman und Fantasy vermengen sich zu einem tollen Lesestoff, der so ganz nebenbei auch noch eine gehörige Portion Kultur-kritik mitliefert.« Stuttgarter Zeitung
Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman, der zu einem Welterfolg wurde. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte den Roman 1993. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien.
Im Jahr 2011 wurde ihr der Hans-Christian-Andersen-Literaturpreis, einer der wichtigsten Literaturpreise Dänemarks, verliehen.

Kundenbewertungen zu "Die Stadt der wilden Götter" von "Isabel Allende"

14 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Rio aus Bad Berka am 28.07.2011 ***** weniger gut
Alex ist auf einer Expedition mit seiner raubeinigen Großmutter Kate. Ihr Verhältnis war noch nie innig. Wahrscheinlich hat er es nie überwunden, dass sie ihn mit drei Jahren mal ins Wasser schubste, damit er Schwimmen lernt. Nichtsdestotrotz befindet er sich nun mit Kate im brasilianischen Urwald. Dort sollen sie eine Bestie finden, die ihr Unwesen treibt. Nadia, die Tochter des Führers, wird Alex Freundin. Zusammen kommen sie Stück für Stück hinter das Geheim der Schurken und Bestien.
Ein relativ spannendes Buch, das zwischenzeitlich etwas zu wünschen übrig lässt. Die Geschichte des Buches ist fast realistisch, bis auf den Fakt der Riesen Faultiere und dem Wasser des Lebens. Vielleicht hätte sich die Autorin vorher entscheiden sollen, ob das Buch nun realitätstreu oder eher ein Fantasieschmöker werden sollte.

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Bewertung von annino aus Markgröningen am 20.07.2011 ***** ausgezeichnet
Nach dem erkranken seiner mutter muss Alexander mit seiner, wie er findet, leicht verrükten Oma an den Amazonas reisen. Die beiden wollen mit anderen teilnehmern ein Tier suchen, das alle fürchten, und die Bestie genannt wird suchen. So kommen sie in einem kleinen Dorf an. Dort trifft er auf Nadia, die die Tochter des Reiseleiters ist. Ausversehen belauschen die beiden ein Gespräch zwischen zweo männern die sehr reich sind. Da sie etwas seltsames gehört haben passen die beiden besonders auf. Im Urwald muss die Expedition viel aushalten- von unbekannten die einen teilnehmer töten bis zu einer würgeschlange. Doch dann werden Alex und Nadia entführt!!
Ein sehr spannendes Buch das sehr schön geschrieben ist. Es macht richtig spaß es zu lesen!! Für viele Altersgruppen geeignet!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von joanne.rother aus Bad Schönborn am 16.07.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch ,, Abenteuer von Aguila und Jaguar " geschrieben von Isabel Allende geht es um die ungleichen Freunde Nadia, deren Totemtier der Adler, und Alexander dessen Totemtier der Jaguar ist. Ob die beiden im Himalaja die Spur des Goldenen Drachen verfolgen, oder im Herzen Afrikas einem selbsternannten König das Handwerk legen - auf den Schutz ihrer Totemtiere Aguila der Adler und Jaguar können sie sich Nadia und Alexander immer verlassen. So manche Aufgabe ist jedoch gefährlicher, als es zunächst den Anschein hat. Doch die beiden können dank ihrer Freundschaft, durch dick und dünn gehen, und auch Alexander der sich am Anfang vor der Reise mit seiner schrecklichen Grandma drücken wollte, merkt immer mehr wie sehr er sie doch lieb hat und auch Nadia ist für ihn bald mehr wie nur ein Kumpel. Ob sie das auch so sieht und wie ihre Abenteuer weitergehen ?? ...
Mir hat das Buch gut gefallen, weil es größtenteils in den Gebirgen, dem Dschungel und überall in den abgelegensten Gebieten der Erde spielt. Und es hat mich fasziniert was man alles für Abenteuer erleben kann, und wie einen die schwierigsten, gefährlichsten und unheimlichsten Situationen immer mehr zusammenschweißen.

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Bewertung von Leseratte aus Kaarst am 21.02.2011 ***** gut
Ich habe mit Band zwei der Triologie begonnen und dann erst den Anfang gelesen, der mir deshalb etwas langweiliger erschien, da sich Allende von Band zu Band steigert. Trotzdem sehr schön zu lesen. Besonders die Beziehung zwischen Großmutter und Enkel ist erstklassig herausgearbeitet. Manche Formulierungen kann man "cool" in den Alltag über nehmen, sind lehrreich.

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Bewertung von Jojo aus Gerolstein am 08.10.2010 ***** ausgezeichnet
Ein spannendes Leseerlebnis! In „Die Stadt der wilden Götter“ von Isabell Allende geht es um den 15-jährigen Alex, der auf einer Forschungsreise mit seiner exzentrischen Großmutter tief in die Geheimnisse des faszinierenden Amazonas-Dschungels eindringt. Gibt es dort wirklich ein riesenhaftes, menschenähnliches Wesen, das jeden tötet, der es auch nur erblickt? Gemeinsam mit einem Team von Forschern und Fotographen, der 13-jährigen Nadia, die in diesen Wäldern aufgewachsen ist und ihrem urwalderfahrenen Vater wagen Alex und Katie(die Großmutter) sich in das gefährliche Gebiet der rätselhaften Nebelmenschen vor, dem ältesten der eingeborenen Amazonasvölker. Niemand hat diese je zu Gesicht bekommen, man kennt sie nur vom Hörensagen und es heißt, sie seien mächtige Zauberer und könnten sich nach Belieben unsichtbar machen. Und tatsächlich fühlen sich die Expeditionsteilnehmer schon bald von hunderten Augenpaaren beobachtet und belauert. Handelt es sich bei diesen nicht zu greifenden Schatten um Menschen, oder... um weitaus schlimmere Wesen? Alex und Nadia werden diesem Rätsel auf die Spur kommen und auch zahlreiche andere Geheimisse des Amazonas erfahren und enthüllen, doch keines von ihnen offenbart sich ihnen umsonst, für jedes müssen sie einen hohen Preis bezahlen und zahllose Gefahren bestehen, bis sie schließlich ihr Ziel fast erreicht haben und den Bestien Auge in Auge gegenüberstehen... Nun beginnt für die zwei der eigentliche Kampf, der Kampf um ihr Leben und dass ihrer Freunde und noch um vieles mehr...
Ein tolles Buch und der Auftakt einer spannenden Trilogie, die ich fantasyinteressierten Lesern nur nahelegen kann.

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Bewertung von Starkerwolf aus Flensburg am 31.08.2010 ***** ausgezeichnet
Ich Persönlich finde dieses Buch genial.
Es lässt sich ordendlich lesen
Der Leser/Die Leserin bekommt hintergrund Informationen.
Und einen leichter nervenkitzel.
Im großen und ganzen ist dieses Buch ein muss für jedem Leser
der auf spannung steht.

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Bewertung von Gini.Magieni. aus Bad Berka am 04.08.2010 ***** sehr gut
Ein einfaches Leben im Sonnenstaat Florida mit den Eltern und den kleinen Schwestern. Das hatte Alex bis zu dem Zeitpunkt an dem der Krebs seine Mutter einholte. Sein Vater schickt ihn kurzer Hand nach New York zu Alex' Großmutter Kate. Sie ist Reporterin bei National Geographic und nimmt ihren Enkel mit auf eine Reise in den Amazonas. Ziel ist es die berüchtigte "Bestie" zu finden und die noch vorhandenen Indianerstämme zu suchen. Zusammen mit Fotografen, einem hochnäsigen "Überlebenskünstler", einer Ärztin und dem Expeditionsleiter machen sie sich auf. Alex lernt das junge Mädchen Nadia kennen, die sich besser mit den Indianern versteht, als manche es vermuten. Sie kennt die Geheimnisse des Jungels. So geht es also auf eine Reise voller Abenteuer und Ängste, bis Alex und Nadia eines Tages von den Nebelmenschen entführt werden, einem mysterisösen Indianerstamm. Sie leben zusammen und versuchen sie vor den Feinden, den geldsüchtigen Männern aus den Großstädten, zu schützen. Ob es gelingt alle Rätsel des Jungels zu lösen und die Indianer zu retten?
Spannend, abenteuerreich und gut zu lesen. Es gibt nicht's zu meckern. Die beiden Folgeteile sind ebenfalls lesenswert.

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Bewertung von gatowxy aus Berlin am 01.05.2010 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch geht es darum, dass der 15jährige Alexander ( "Alex" genannt ) zu seiner reiselustigen Oma geschickt wird, weil seine Mutter schwer krank ist und ins Krankenhaus muss. Darüber ist er nicht sehr glücklich, weil er sie kaum kennt und sie als etwas verrückt und grob in Erinnerung hat.
Kaum ist Alex bei seiner Oma angekommen, nimmt sie ihn mit auf eine abenteuerliche Reise den Amazonas entlang. Die alte Frau ist Journalistin und soll über merkwürdige Angriffe von "Bestien" berichten.
Unterwegs lernen sie die etwa 13jährige Nadja kennen. Die beiden Jugendlichen freunden sich an, ziehen mit einer Forschungsgruppe durch den Regenwald und bestehen gemeinsam viele Abendteuer.
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen! Es hat mir sehr gut gefallen wie Isabel Allende einen mir fremden Kontinent beschreibt, die Natur dort und die einheimischen Menschen - seither möchte ich unbedingt in den Regenwald reisen! Auch fand ich die Mischung aus Wirklichkeit, Abenteuer und Fantasy gelungen.
Zum Glück gibt es noch zwei weitere Bände! Ich empfehle diesen Roman für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 28.06.2008 ***** schlecht
das buch hat meine tochter in der schule gelesen
ich habe es mir mal bzw. die ersten paar seiten angeschaut
so ein schlechtes buch kann ich nur sagen!

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Bewertung von Laura aus Neubrandenburg am 27.06.2008 ***** ausgezeichnet
Ich finde dieses Buch wirklich ausgezeichnet, weil es auch eine Kritik an unsere Kultur beinhaltet. Dass man die Indianer vielleicht doch nicht mit der Außenwelt konfrontieren sollte, weil die Indianer im Gegensatz zu uns im friedlichen Einklang mit der Natur leben. Natürlich ist ein normaler Alltag nicht mehr ohne Auto, Straßenbahn, Bus und Diverse auszudenken. Trotzdem könnte man sich vielleicht ein Beispiel an dieser etwas steinzeitlichen Kultur nehmen.

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