Der demographische Wandel in Deutschland und dabei zentral die
Überalterung stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen.
Eine zunehmende Zahl an Menschen erreicht ein früher nicht da
gewesenes hohes Alter. Diese Generation ist auf funktionierende
Unterstützungssysteme angewiesen. Zu dieser Problematik gesellt
sich der Trend, dass immer mehr Migranten nach ihrem Ausscheiden
aus dem Berufsleben nicht wieder in ihr Herkunftsland zurückgehen,
sondern in der Bundesrepublik bleiben. Wie gestaltet sich das
Alter(n) für sie? Die Autorin Claudia Ebert gibt einführend einen
Überblick über die Lebensphase Alter und stellt sie anhand der
Situation von Spätaussiedlern dar. Dabei greift sie auf Aspekte der
Gerontologie- und Migrationsforschung zurück und verknüpft diese
miteinander. Am Beispiel einer Gruppe älterer russlanddeutscher
Spätaussiedler in Erfurt werden die sozialen Netzwerke und
Unterstützungsbeziehungen dieses Bevölkerungsteils untersucht und
ausgewertet. Das Buch richtet sich an Sozialwissenschaftler und an
Tätige im Bereich der Migration, Integration und Altenhilfe.
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