Töchter ohne Väter - Stambolis, Barbara

Barbara Stambolis 

Töchter ohne Väter

Frauen der Kriegsgeneration und ihre lebenslange Sehnsucht. Nachwort: Reulecke, Jürgen

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Töchter ohne Väter

"Mir hat niemand die Welt erklärt."
Frauen, die kriegsbedingt ohne Väter aufgewachsen sind, wollen die Auswirkungen ihrer Vaterlosigkeit verstehen. Die Autorin analysiert das Lebensgefühl dieser "ganzen halben" Generation. Das Verständnis dieser tiefen Sehnsucht kann therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu entwickeln.

Frauen, die kriegsbedingt ohne Väter aufgewachsen sind, wollen die Auswirkungen ihrer Vaterlosigkeit verstehen. Die Autorin analysiert das Lebensgefühl dieser "ganzen halben" Generation. Das Verständnis dieser tiefen Sehnsucht kann therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu entwickeln.
Vaterlose Töchter fragen nach den Folgen ihres vaterlosen Aufwachsens für sich, ihre Partnerschaften und die eigenen Kinder. Sie sind sicher, ihr Leben wäre anders verlaufen, wenn sie einen Vater gehabt hätten. Eines spüren sie genau: Ihr Selbstwertgefühl hat lebenslang auf unsicherem Grund gestanden und das führen sie auf das Fehlen von väterlichem Halt zurück. "Mit schlechten Karten gut spielen" könnte als Motto über manchen der beeindruckenden Lebenswege stehen.
Barbara Stambolis lässt diese Frauen ausführlich zu Wort kommen. Sie analysiert ihre Erfahrungen, ordnet diese zeitgeschichtlich ein und versucht, das Lebensgefühl vaterloser Töchter der Kriegsgeneration auf den Punkt zu bringen.
Das Verständnis der tiefen Vater-Sehnsucht der Betroffenen kann therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu entwickeln.Vaterlose Töchter fragen nach den Folgen ihres vaterlosen Aufwachsens für sich, ihre Partnerschaften und die eigenen Kinder. Sie sind sicher, ihr Leben wäre anders verlaufen, wenn sie einen Vater gehabt hätten. Eines spüren sie genau: Ihr Selbstwertgefühl hat lebenslang auf unsicherem Grund gestanden und das führen sie auf das Fehlen von väterlichem Halt zurück. "Mit schlechten Karten gut spielen" könnte als Motto über manchen der beeindruckenden Lebenswege stehen.
Barbara Stambolis lässt diese Frauen ausführlich zu Wort kommen. Sie analysiert ihre Erfahrungen, ordnet diese zeitgeschichtlich ein und versucht, das Lebensgefühl vaterloser Töchter der Kriegsgeneration auf den Punkt zu bringen.
Das Verständnis der tiefen Vater-Sehnsucht der Betroffenen kann therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu entwickeln.


Produktinformation

  • Verlag: Klett-Cotta
  • 2012
  • 1. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 315 S. m. 8 Duoton-Abb.
  • Seitenzahl: 315
  • Fachbuch
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 136mm x 30mm
  • Gewicht: 424g
  • ISBN-13: 9783608947243
  • ISBN-10: 3608947248
  • Best.Nr.: 34500470
Stambolis, Barbara, Prof. Dr., Jg. 1952, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Paderborn; kultur-, mentalitäten- und sozialgeschichtliche Forschungsfelder, zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zur Konfessionsgeschichte, religiöser Festkultur, Geschlechtergeschichte, Jugend- und Generationengeschichte, Kindheit im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsangabe

Vorwort 11 1 Die Schatten der Vä
ter 15 1.1 Tö
chter ohne Vä
ter melden sich zu Wort 15 1.2 Erste Annä
herungen 20 1.3 Lebenslang auf unsicherem Grund 23 1.4 Viele Fragen 28 2 Der fehlende Vater als Lebensthema 32 2.1 Erinnerungen an den Vater 32 2.2 Abschiedsbilder und -szenen 39 2.3 Schmerzlicher Verlust und lebenslange Sehnsucht 44 2.4 Wor ü
ber zu sprechen schwer fä
llt 48 3 Der Preis des Ü
berlebens 54 3.1 Eine Mutter mit drei Tö
chtern »unterwegs« 54 3.2 »Vermiedene Trauer« 59 3.3 Unauffä
llige Kinder 65 4 Frauenleben ohne Mä
nner 74 4.1 Unvollstä
ndige Familien: Fakten und Wahrnehmungen 74 4.2 Mü
tterlichkeit und Vä
terlichkeit aus Nachkriegsperspektiven 81 4.3 Erziehungserbschaften 87 5 Aufwachsen ohne Vater 90 5.1 Ä
ngste der Tö
chter: »Ich bin das ungeliebte Kind« 90 5.2 Geschwister 94 5.3 Die Rolle der Stiefvä
ter 99 5.4 Stabilitä
t und Halt in prekä
ren Lebensumstä
nden 103 5.5 Selbstsicht im Spiegel von Kindheits- und Jugendlektü
re 108 6 Weibliche Lebensentwü
rfe 114 6.1 Biogra?sche Brü
che: das Leben der Mü
tter 114 6.2 Bildungs- und Berufspro?le der Tö
chter 118 6.3 Generationengeschichte weiblich? 128 7 Partner und Kinder 134 7.1 Mä
nner, das unbekannte Geschlecht 134 7.2 Mä
rchenprinzen und Traumpartner 140 7.3 Ledige, Verheiratete, Krisen und neue Chancen 144 7.4 Weitergabe von Erfahrungen und Haltungen 153 8 Bilanzierende Lebenserzä
hlungen 158 8.1 Spä
ter Abschied vom Vater 158 8.2 Aussö
hnung mit der Mutter 166 8.3 »Vom guten Spiel mit schlechten Karten« 170 9 Weitere Perspektiven 177 9.1 Sichtbare und unsichtbare Geschichte(n) 177 9.2 Anmerkungen und offene Fragen 18010 Zusammengefasst: Verarbeitung des Vaterverlusts 187 11 Auszü
ge aus den Fragebogenantworten 196 11.1 Letzte Bilder ¿ Verlust ohne Abschied 196 11.2 Lebenslange Suche und Erinnerungen 203 11.3 Bü
cher und Filme als Orientierung 210 11.4 Leben ohne Vater ¿ mit (vielleicht vielen) Frauen 218 11.5 Vorbilder und Kompensationen 226 11.6 P?ichterfü
llung und andere Normen und Werte 234 11.7 Mä
nner und Ehe bzw. Beziehungen 241 11.8 Die eigenen Kinder 249 11.9 Zum Vergleich »vaterlose Tö
chter ¿ vaterlose Sö
hne« 255 Nachwort von Jü
rgen Reulecke 265 Literaturauswahl 282 Anmerkungen 285

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