"Mir hat niemand die Welt erklärt."
Frauen, die kriegsbedingt ohne Väter aufgewachsen sind, wollen die
Auswirkungen ihrer Vaterlosigkeit verstehen. Die Autorin analysiert
das Lebensgefühl dieser "ganzen halben" Generation. Das
Verständnis dieser tiefen Sehnsucht kann therapeutisch wegweisend
sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für
ihr Leben im Alter zu entwickeln.
Frauen, die kriegsbedingt ohne Väter aufgewachsen sind, wollen die
Auswirkungen ihrer Vaterlosigkeit verstehen. Die Autorin analysiert
das Lebensgefühl dieser "ganzen halben" Generation. Das
Verständnis dieser tiefen Sehnsucht kann therapeutisch wegweisend
sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für
ihr Leben im Alter zu entwickeln.
Vaterlose Töchter fragen nach den Folgen ihres vaterlosen
Aufwachsens für sich, ihre Partnerschaften und die eigenen Kinder.
Sie sind sicher, ihr Leben wäre anders verlaufen, wenn sie einen
Vater gehabt hätten. Eines spüren sie genau: Ihr Selbstwertgefühl
hat lebenslang auf unsicherem Grund gestanden und das führen sie
auf das Fehlen von väterlichem Halt zurück. "Mit schlechten
Karten gut spielen" könnte als Motto über manchen der
beeindruckenden Lebenswege stehen.
Barbara Stambolis lässt diese Frauen ausführlich zu Wort kommen.
Sie analysiert ihre Erfahrungen, ordnet diese zeitgeschichtlich ein
und versucht, das Lebensgefühl vaterloser Töchter der
Kriegsgeneration auf den Punkt zu bringen.
Das Verständnis der tiefen Vater-Sehnsucht der Betroffenen kann
therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen,
positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu
entwickeln.Vaterlose Töchter fragen nach den Folgen ihres
vaterlosen Aufwachsens für sich, ihre Partnerschaften und die
eigenen Kinder. Sie sind sicher, ihr Leben wäre anders verlaufen,
wenn sie einen Vater gehabt hätten. Eines spüren sie genau: Ihr
Selbstwertgefühl hat lebenslang auf unsicherem Grund gestanden und
das führen sie auf das Fehlen von väterlichem Halt zurück.
"Mit schlechten Karten gut spielen" könnte als Motto über
manchen der beeindruckenden Lebenswege stehen.
Barbara Stambolis lässt diese Frauen ausführlich zu Wort kommen.
Sie analysiert ihre Erfahrungen, ordnet diese zeitgeschichtlich ein
und versucht, das Lebensgefühl vaterloser Töchter der
Kriegsgeneration auf den Punkt zu bringen.
Das Verständnis der tiefen Vater-Sehnsucht der Betroffenen kann
therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen,
positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu entwickeln.
Stambolis, Barbara, Prof. Dr., Jg. 1952, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Paderborn; kultur-, mentalitäten- und sozialgeschichtliche Forschungsfelder, zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zur Konfessionsgeschichte, religiöser Festkultur, Geschlechtergeschichte, Jugend- und Generationengeschichte, Kindheit im Zweiten Weltkrieg.
Inhaltsangabe
Vorwort 11 1 Die Schatten der Vä ter 15 1.1 Tö chter ohne Vä ter melden sich zu Wort 15 1.2 Erste Annä herungen 20 1.3 Lebenslang auf unsicherem Grund 23 1.4 Viele Fragen 28 2 Der fehlende Vater als Lebensthema 32 2.1 Erinnerungen an den Vater 32 2.2 Abschiedsbilder und -szenen 39 2.3 Schmerzlicher Verlust und lebenslange Sehnsucht 44 2.4 Wor ü ber zu sprechen schwer fä llt 48 3 Der Preis des Ü berlebens 54 3.1 Eine Mutter mit drei Tö chtern »unterwegs« 54 3.2 »Vermiedene Trauer« 59 3.3 Unauffä llige Kinder 65 4 Frauenleben ohne Mä nner 74 4.1 Unvollstä ndige Familien: Fakten und Wahrnehmungen 74 4.2 Mü tterlichkeit und Vä terlichkeit aus Nachkriegsperspektiven 81 4.3 Erziehungserbschaften 87 5 Aufwachsen ohne Vater 90 5.1 Ä ngste der Tö chter: »Ich bin das ungeliebte Kind« 90 5.2 Geschwister 94 5.3 Die Rolle der Stiefvä ter 99 5.4 Stabilitä t und Halt in prekä ren Lebensumstä nden 103 5.5 Selbstsicht im Spiegel von Kindheits- und Jugendlektü re 108 6 Weibliche Lebensentwü rfe 114 6.1 Biogra?sche Brü che: das Leben der Mü tter 114 6.2 Bildungs- und Berufspro?le der Tö chter 118 6.3 Generationengeschichte weiblich? 128 7 Partner und Kinder 134 7.1 Mä nner, das unbekannte Geschlecht 134 7.2 Mä rchenprinzen und Traumpartner 140 7.3 Ledige, Verheiratete, Krisen und neue Chancen 144 7.4 Weitergabe von Erfahrungen und Haltungen 153 8 Bilanzierende Lebenserzä hlungen 158 8.1 Spä ter Abschied vom Vater 158 8.2 Aussö hnung mit der Mutter 166 8.3 »Vom guten Spiel mit schlechten Karten« 170 9 Weitere Perspektiven 177 9.1 Sichtbare und unsichtbare Geschichte(n) 177 9.2 Anmerkungen und offene Fragen 18010 Zusammengefasst: Verarbeitung des Vaterverlusts 187 11 Auszü ge aus den Fragebogenantworten 196 11.1 Letzte Bilder ¿ Verlust ohne Abschied 196 11.2 Lebenslange Suche und Erinnerungen 203 11.3 Bü cher und Filme als Orientierung 210 11.4 Leben ohne Vater ¿ mit (vielleicht vielen) Frauen 218 11.5 Vorbilder und Kompensationen 226 11.6 P?ichterfü llung und andere Normen und Werte 234 11.7 Mä nner und Ehe bzw. Beziehungen 241 11.8 Die eigenen Kinder 249 11.9 Zum Vergleich »vaterlose Tö chter ¿ vaterlose Sö hne« 255 Nachwort von Jü rgen Reulecke 265 Literaturauswahl 282 Anmerkungen 285
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