Formulierungshilfen für die Pflegeplanung nach den AEDL und den Pflegediagnosen - Hellmann, Stefanie

Stefanie Hellmann 

Formulierungshilfen für die Pflegeplanung nach den AEDL und den Pflegediagnosen

Checklisten für die tägliche Praxis

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Formulierungshilfen für die Pflegeplanung nach den AEDL und den Pflegediagnosen

Expertenstandards, Pflegenoten, Personal- und Zeitmangel bestimmen die Welt der Pflege doch trotz aller Zwänge muss die Pflege für jeden Menschen weiterhin sorgsam durchgeführt werden.
So ist es wichtiger denn je, dass jede Pflegekraft in der Lage ist, Pflegeplanungen so eindeutig zu schreiben, dass diese den hohen Anforderungen entsprechen und zugleich der Individualität der Pflegebedürftigen gerecht werden.
Dieser Ratgeber ist die bewährte und solide Basis, um den individuellen Anforderungen von Patienten und Bewohnern gerecht werden zu können. Mit der Neuauflage ist er wieder auf dem aktuellsten Stand und sollte in keiner Einrichtung fehlen!

Die "Hellmann 2011" ist da: Bauen Sie Ihre Pflegeplanung so auf, wie der MDK sie braucht - und wie sie dem Bewohner gerecht wird.
Ganz neu in dieser Auflage:
- die Transparenzkriterien und ihre Einbindung in die AEDL - die Risikoeinschätzung und die AEDL
Jetzt kann der MDK ruhig zur Prüfung kommen! Ihre Pflegeplanung ist auf dem aktuellen Stand! Mit der mittlerweile 7. Auflage dieses Standardwerks gelingen Pflegeplanungen schnell, gut und verständlich.


Produktinformation

  • Verlag: Schlütersche; Kunz
  • 2011
  • 7., aktualis. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 196 S.
  • Seitenzahl: 196
  • Brigitte Kunz Verlag
  • Best.Nr. des Verlages: 1769
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 170mm x 15mm
  • Gewicht: 262g
  • ISBN-13: 9783899937695
  • ISBN-10: 3899937694
  • Best.Nr.: 33360644

Blick ins Buch "Formulierungshilfen für die Pflegeplanung nach den AEDL und den Pflegediagnosen"


Leseprobe zu "Formulierungshilfen für die Pflegeplanung nach..."

1 Die PflegedokumentatIon (S. 8-9)

Die Pflegedokumentation gibt Auskunft über die Art der Beziehung zwischen Patienten/Bewohnern und Pflegenden sowie über die Durchführung der Pflege. Sie kann daher als Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung genutzt werden. Hieraus ergeben sich zwei Ziele:

• Patienten-/Bewohnerbezogene Ziele
• Mitarbeiterbezogene Ziele

1.1 Patienten-/Bewohnerbezogene Ziele

• Darstellung einer individuellen, am aktuellen Pflege- und Versorgungsbedarf orientierten Pflege.
• Kontinuierliche Verbesserung der Pflegequalität, zur Aufrechterhaltung und Verbesserung bzw. Förderung der Lebensqualität des einzelnen Menschen.
• Berücksichtigung der Fähigkeiten des einzelnen Menschen zur eigenen Pflege.
• Berücksichtigung der Bewältigungsstrategien des Menschen beim Umgang mit Beeinträchtigungen.
• Berücksichtigung der sozialen Kontakte und Beziehungen.

1.2 Mitarbeiterbezogene Ziele

• Sicherung und kontinuierliche Verbesserung der beruflichen, sozialen und methodischen Handlungskompetenzen.
• Förderung der Übernahme von Verantwortung für die eigene Arbeit.
• Stärkung der beruflichen Identität.
• Verbesserung der Kommunikation/Information untereinander und mit den anderen an der Versorgung Beteiligten
• Erhöhung der Arbeitszufriedenheit.
• Stärkung der Beziehungen zu Patient/Bewohner und Angehörigen.

2 Die Pflegeplanung

Die Pflegeplanung ist ein Arbeitsinstrument professioneller Pflege. Anhand eines pflegewissenschaftlichen Modells (hier: nach Krohwinkel und den Pflegediagnosen) wird die Gesamtpflegebedürftigkeit eines Menschen ermittelt. Dazu werden die individuellen Pflegeprobleme des Einzelnen festgestellt. Genauso im Fokus stehen auch die Ressourcen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die der Mensch wegen seiner Pflegebedürftigkeit zur Bewältigung seiner Lebenssituation sowie Lebensmotivation entwickelt hat.

Anforderungen an eine Pflegeplanung:
• Die Pflegeziele sollen erreichbar und realistisch sowie überprüfbar sein.
• Die Pflegemaßnahmen beschreiben die Vorgehensweise der Pflegenden: ? Was ist zu tun? Konkrete Festlegung einzelner Pflegemaßnahmen.
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