Mythologies - Barthes, Roland

Roland Barthes 

Mythologies

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Mythologies

In this magnificent and often surprising collection of essays, Barthes explores the myths of mass culture. Taking subjects as diverse as wrestling, films, plastic and cars, Barthes elegantly deciphers the symbols and signs embedded deep in familiar aspects of modern life, unmasking the hidden ideologies and meanings which implicitly affect our thought and behaviour. This early classic of semiotics from one of France's greatest thinkers may irrevocably change the way you view the world around you.


Produktinformation

  • Gewicht: 150g
  • ISBN-13: 9780099529750
  • ISBN-10: 0099529750
  • Best.Nr.: 26397471
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.07.2011

Ein Mannequin belebt die Lektüre im Zeitkostüm der fünfziger Jahre
Ikonographisch aufgerüstet: Eine reichillustrierte Ausgabe der "Mythen des Alltags" von Roland Barthes führt vor Augen, dass Bilder und Texte auf recht unterschiedliche Weise altern

Nachdem die "Mythen des Alltags" von Roland Barthes nun endlich auch in einer vollständigen deutschen Übersetzung vorliegen (F.A.Z. vom 25. September 2010), kommt aus Paris eine neue und überraschende Version des Textes: eine illustrierte Edition, die sämtliche Beiträge noch einmal abdruckt, sie aber mit Bildmaterial der fünfziger Jahre durchsetzt - mit doppelseitigen Reportagen, Werbeanzeigen, film stills, Porträts von Schauspielern und Politikern.

Man muss sich an Handhabung und Anblick des großformatigen Bandes erst gewöhnen. Die "Mythen" hatten ja gerade durch die Verdichtung und Knappheit bestochen, mit der Barthes hinter scheinbar selbstverständlichen Alltagsphänomenen - der Tour de France, dem Reden über Literatur, den Kochrezepten einer Frauenzeitschrift - die ihnen zugrundeliegenden Muster und Stereotype entziffert hatte. Den pointierten Texten entsprach das handliche …

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All about the most ordinary things. He knew how to connect Racine and beach holidays, Freud and the anticipation of a lover's phone call. Like so many modern artists, he saw the deeper themes running through supposedly banal things. Daily Express Barthes is an intellectual star, one of the very small group of maitres a penser, such as Sartre, Levi-Strauss and Foucault... I readily proclaim that Mythologies is a kind of masterpiece, a fascinating book, the meaning of which sticks in the mind and can lend itself to all sorts of applications Observer Essays on the codings that command our daily life (from hair-styles in the film of Julius Caesar through glossy photos of gourmet cooking, to the cult of foam in detergents)...Mythologies has penetrating gusto Sunday Times Semiology is the study of the signs and signals, the symbols, gestures and messages through which western society sustains, sells, identifies and yet obscures itself by painting or powdering over its raddled, whore-like visage... Barthes' purpose is to tear away masks and demystify the signs, signals and symbols of the language of mass culture The Times
Roland Barthes (1915-80), einer der bedeutendsten Kritiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist als einer der Initiatoren und Vorkämpfer der semiologischen Revolution bekannt geworden und für ein Werk, in dem sich biographisches Material und wissenschaftlicher Ansatz miteinander verflechten. Einen heute relativ unbekannten Teil seines Werkes verfasste er in den fünfziger Jahren. Zu dieser Zeit war Roland Barthes aktiv beteiligt an der Gründung und dem Erscheinen der Zeitschrift 'Teatre populaire', eines ebenso ästhetischen wie politischen Phänomens. Anfang der sechziger Jahre gibt Barthes das Theater auf, er besucht es nicht mehr, er schreibt so gut wie keinen Artikel mehr über Aufführungen. Aber er ist langfristig von seiner Erfahrung geprägt 'Im Herzen meines Werks, das Theater'. Er starb am 26. März 1980 an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Zuletzt hatte er am Collège de France einen Lehrstuhl für Semiologie.
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