"Dieser Band gehört als Pflichtlektüre in alle pädagogischen,
psychologischen, psycho und lerntherapeutischen Weiterbildungsgänge
ebenso wie in die Hand der entsprechenden Praktiker."
Sprachrohr Lerntherapie, 1/2004 "Fazit: neues Praxislehrbuch,
neues Standardwerk!" Sprachrohr Lerntherapie, 1/2004 "Den
Herausgebern ist mit diesem Grundlagenwerk ein beachtlicher Wurf
gelungen, mit dem Forschung und Praxis auf vielfältige Weise
integrativ vernetzt worden ist und durch den viele Praxisfelder
nachhaltig bereichert werden." Sprachrohr Lerntherapie, 1/2004
"So entsteht ein außerordentlich informatives, anregendes und
nützliches Buch mit Handbuchcharakter, das von möglichst vielen
Menschen, die im weitesten Sinne für Kinder und Jugendliche
verantwortlich sind, also auch Studierende und Eltern, gelesen
werden sollte." Die deutsche Schule "Insgesamt gesehen
handelt es sich bei dem vorliegenden Band um ein anregendes und
angenehm zu lesendes Praxishandbuch zu Fördermaßnahmen bei
schulischen Lernstörungen. ... Über wissenschaftlich relevante
Informationen hinaus gibt es sowohl Professionellen (z.B.
Schulpsychologen, Lehrern, Pädagogen, Sozialarbeitern) als auch
Eltern eine klar und verständlich formulierte handlungsorientierte
Hilfe an die Hand." reportpsychologie, 5/05 "Insgesamt
handelt es sich bei diesem Band um einen gelungenen, theoretisch
fundierten, sehr praxisrelevanten, klar strukturierten und
umfassenden Überblick, in dem das Thema Lernstörungen aus den
Blickwinkeln der Klinischen, Sonderpädagogischen und Pädagogischen
Psychologie beleuchtet wird." Psychologie in Österreich,
1/2005 "Die Herausgeber haben ein Grundlagenwerk vorgelegt,
mit dem Forschung und Praxis integrativ vernetzt worden sind und
durch das die Praxis bereichert werden kann." Deutsches
Ärzteblatt, 9/2004 "Alles in allem wird sich der Sammelband
rasch als unverzichtbarer Bestandteil einer Neuorientierung der
sonderpädagogischen Förderung im Förderschwerpunkt
"Lernen" und als Standardwerk erweisen." VHN -
Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete,
2/2006 "Das vorliegende Praxisbuch zeichnet sich durch seine
gelungene didaktische Darstellung aus. ... Den Praktikern wird die
Prägnanz der Darstellung und die unmittelbare Umsetzbarkeit der
Inhalte beeindrucken." Kindheit und Entwicklung, 1/2005
Viele Kinder und Jugendliche leiden unter schulischen
Lernstörungen, die häufig zu spät erkannt und nicht angemessen
behandelt werden. In diesem Band werden wissenschaftlich begründete
und praktisch bewährte Interventionsverfahren aufgezeigt, die zur
Behandlung und Vorbeugung von Lernstörungen geeignet sind.
Einführend werden die wichtigsten Arten von Lernstörungen
dargestellt. Anschließend werden sowohl Förderprogramme für
spezifische Lernleistungen als auch bereichsübergreifende Techniken
beschrieben, die sich bei der Behandlung von Lernstörungen generell
als nützlich erwiesen haben.
Die Beiträge folgen einer einheitlichen Gliederung. Sie stellen
anschaulich und praxisorientiert dar, wie die Interventionen
geplant und durchgeführt werden. Ausführliche Hinweise finden sich
jeweils zum diagnostischen Vorge hen, zur Zusammenarbeit mit
Elternhaus und Schule, zur Effektivität der Interventionen sowie
zur organisatorischen Umsetzung der Maßnahmen.
Der Anhang enthält zudem Leitfäden zur Verhaltensdiagnostik und
Verhaltensbeobachtung und bietet einen Überblick über einschlägige
Testverfahren. Das Buch ist damit eine unentbehrliche
Informationsquelle für Psychotherapeuten, Schulpsychologen,
Lerntrainer, Lehrer und Pädagogen.
Der Band stellt bewährte Interventionsverfahren zur Behandlung und
Vorbeugung von spezifischen Lernleistungen sowie
bereichsübergreifende Techniken, die sich bei der Therapie von
Lernstörungen generell als nützlich erwiesen haben, dar.
"Dieser Band gehört als Pflichtlektüre in alle pädagogischen, psychologischen, psycho und lerntherapeutischen Weiterbildungsgänge ebenso wie in die Hand der entsprechenden Praktiker." (Sprachrohr Lerntherapie, 1/2004)<br/><br/>"Fazit: neues Praxislehrbuch, neues Standardwerk!" (Sprachrohr Lerntherapie, 1/2004)<br/><br/>"Den Herausgebern ist mit diesem Grundlagenwerk ein beachtlicher Wurf gelungen, mit dem Forschung und Praxis auf vielfältige Weise integrativ vernetzt worden ist und durch den viele Praxisfelder nachhaltig bereichert werden." (Sprachrohr Lerntherapie, 1/2004)<br/><br/>"So entsteht ein außerordentlich informatives, anregendes und nützliches Buch mit Handbuchcharakter, das von möglichst vielen Menschen, die im weitesten Sinne für Kinder und Jugendliche verantwortlich sind, also auch Studierende und Eltern, gelesen werden sollte." (Die deutsche Schule)<br/><br/>"Insgesamt gesehen handelt es sich bei dem vorliegenden Band um ein anregendes und angenehm zu lesendes Praxishandbuch zu Fördermaßnahmen bei schulischen Lernstörungen. ... Über wissenschaftlich relevante Informationen hinaus gibt es sowohl Professionellen (z.B. Schulpsychologen, Lehrern, Pädagogen, Sozialarbeitern) als auch Eltern eine klar und verständlich formulierte handlungsorientierte Hilfe an die Hand." (reportpsychologie, 5/05)<br/><br/>"Insgesamt handelt es sich bei diesem Band um einen gelungenen, theoretisch fundierten, sehr praxisrelevanten, klar strukturierten und umfassenden Überblick, in dem das Thema Lernstörungen aus den Blickwinkeln der Klinischen, Sonderpädagogischen und Pädagogischen Psychologie beleuchtet wird." (Psychologie in Österreich, 1/2005)<br/><br/>"Die Herausgeber haben ein Grundlagenwerk vorgelegt, mit dem Forschung und Praxis integrativ vernetzt worden sind und durch das die Praxis bereichert werden kann." (Deutsches Ärzteblatt, 9/2004)<br/><br/>"Alles in allem wird sich der Sammelband rasch als unverzichtbarer Bestandteil einer Neuorientierung der sonderpädagogischen Förderung im Förderschwerpunkt "Lernen" und als Standardwerk erweisen." (VHN - Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 2/2006)<br/><br/>"Das vorliegende Praxisbuch zeichnet sich durch seine gelungene didaktische Darstellung aus. ... Den Praktikern wird die Prägnanz der Darstellung und die unmittelbare Umsetzbarkeit der Inhalte beeindrucken." (Kindheit und Entwicklung, 1/2005)
Prof. Dr. Gerhard W. Lauth, Heilpädagogische Fakultät der Universität Köln, Lehrstuhlinhaber.
Leseprobe zu "Interventionen bei Lernstörungen"
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Leseprobe zu "Interventionen bei Lernstörungen"
16. Förderung von Metakognition und strategischem Lernen (S. 176-177)
Titus Guldimann und Gerhard W. Lauth
Fallbeispiel
Ralph (13 Jahre) besucht die 1. Realklasse (7. Schuljahr, leistungsschwächere Klasse der Sekundarstufe I) in einer Kleinstadt. In die Klasse gehen 14 Schüler. Der Junge gilt als offen und sehr angenehm. Seine schulischen Leistungen sind jedoch so schwach, dass mit den Eltern bereits über eine Einweisung in eine Kleinklasse für lernschwache Schüler diskutiert wurde. Er kann seine Arbeit selten einmal selbstständig ausführen und seine Leistungen weisen viele Fehler auf. Besondere Probleme zeigt er in den Fächern Deutsch und Mathematik. Bei der diagnostischen Abklärung erweisen sich die kognitiven Leistungsvoraussetzungen des Jungen als durchschnittlich und unauffällig, sein strategisches Lernverhalten ist allerdings deutlich eingeschränkt: Beispielsweise verfügt er nicht über differenzierte Strategien, um einen Text zusammenzufassen. Vielmehr liest er den Text nur einmal durch und fasst ihn gleich zusammen. Es gelingt ihm nicht, den Text mittels informationsreduzierender Strategien (z.B. Auslesestrategien: „Untersteiche die Textstellen, die zwingend in die Zusammenfassung gehören!"; Weglass-Strategien: „Streiche jene Textstellen durch, welche unwichtig sind!"; Verallgemeinerungs-Strategien: „Fasse mehrere Textaussagen zu einer zusammen!") zu verdichten. Er kennt solche Strategien auch nicht. Ähnliche Schwierigkeiten zeigen sich auch bei anderen strategischen Aufgaben. Ralph sitzt oft passiv da, beginnt dann konzeptlos zu arbeiten und unterbricht seinen Versuch bereits nach wenigen Augenblicken. Er steuert, plant und überwacht seine Lernaktivitäten nur unzureichend und kontrolliert das Lernergebnis nur selten. Die Intervention soll dem Jungen metakognitivesWissen (z.B. über Lernstrategien und deren Anwendungsbedingungen) und metakognitive Kontrolle (z. B. geplant vorgehen, Selbstinstruktionen einsetzen, strategisches Wissen abrufen) vermitteln. Ferner lernt er, auf seine metakognitiven Empfindungen zu achten (z.B.: „Wenn ich eine Textstelle nicht verstehe, dann mache ich nicht einfach weiter, sondern überlege, was ich zu dem Thema schon weiß und gelesen habe!"). Um das zu erreichen, bespricht der Klassenlehrer mit Ralph, welche Strategien er bei einer konkreten Aufgabe einsetzen will. Er fragt Ralph beispielsweise, wie er beim Zusammenfassen eines Sachtextes vorgehen will. Wichtige Lernerfahrungen hält Ralph in einem Lerntagebuch fest. Seine Aufzeichnungen bespricht er mit dem Therapeuten, dem Lehrer und einem Lernpartner, der Ralph zugesellt wird. Nach anfänglichen Schwierigkeiten denkt Ralph immer häufiger über seine Lernstrategien nach und verbessert sein Lernen Zug um Zug. Seine Leistungen verbessern sich allmählich.
16.1 Kurzbeschreibung der Methode und ihres theoretischen HintergrundsSeit Beginn der 70er Jahre beschäftigt sich die Lernforschung mit dem metakognitiven Wissen (Wissen über das eigene Denken und Lernen). Wie entwickelt es sich? Welche Rolle spielt es beim Lernen? Insbesondere wird dabei untersucht, ob und wie sich „gute" und „schlechte" Lerner voneinander unterscheiden. Die entsprechenden Forschungsergebnisse zeigen (vgl. Brown, 1978; Weinert & Kluwe, 1984), dass gute Lerner nicht nur über ein wohl organisiertes Sachwissen verfügen, sondern auch in folgenden Bereichen besonders kompetent sind:
• Setzen eigener Ziele; • Wissen über Lernstrategien und deren Anwendungsbedingungen; • Planen, Steuern und Kontrollieren des Einsatzes von Lernstrategien; • Verwenden verschiedener Lernmedien und Hilfsmittel; • Reflexion eigener Stärken und Schwächen beim Lernen; • Lernen von und mit anderen.
Diese Fertigkeiten werden im Unterricht viel zu selten angesprochen und gefördert. Vielmehr wird das Lernen einseitig durch die Vorgaben des Lehrers gesteuert. Er bestimmt, was, wann, wo und wie gelernt wird und bewertet die Ergebnisse der Schüler. Die Schüler werden daher nur selten zu metakognitiven Aktivitäten angeregt. Gute Schüler erwerben das notwendige metakognitive Wissen aber dennoch, weil sie auf implizite Hinweise achten, sich an Vorbildern orientieren und über ihr Lernen nachdenken. Leistungsschwachen und lerngestörten Schülern gelingt dies aber nicht aus eigener Kraft, sie benötigen dafür eine gezielte Förderung.
2 Marktplatz-Angebote für "Interventionen bei Lernstörungen" ab EUR 32,00
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