"Noch immer ist es für eine Frau wahrscheinlicher vom Blitz
erschlagen zu werden, als in den Vorstand eines deutschen
Großkonzerns aufzurücken." Die Unterrepräsentanz von Frauen in
Führungspositionen - ob in der Politik, der Wissenschaft oder in
der Wirtschaft - ist ein Faktum. Während die Gleichstellung von
Mann und Frau gesellschaftlich vermeintlich erwünscht ist, scheint
sie in der Arbeitswelt nach wie vor nicht realisiert zu sein.
Dieser Zustand ist sowohl in gesellschaftspolitischer als auch in
wirtschaftlicher Hinsicht bedenklich. Die vorliegende Publikation
thematisiert die aktuelle Situation von Frauen in
Führungspositionen und diskutiert die immer wieder gestellte Frage
"Führen Frauen anders?" anhand wissenschaftlicher
Erkenntnisse, sowie der Sichtweise verschiedener Autoren. Zudem
werden Barrieren und Probleme aufgezeigt, die den Aufstieg von
Frauen in hohe Positionen erschweren oder verhindern beispielsweise
die Vereinbarkeit von Karriere und Familie, überholte
Geschlechterstereotype oder die klassisch männlich geprägte
Managementkultur. Schließlich werden Maßnahmen dargestellt, welche
zukünftig zu wahrer Chancengleichheit und zum Abbau der Barrieren
führen können.
M.A. Lydia Eva-Maria Todenhöfer: Studium der "European Studies" und "Management and Entrepreneurship" an den Universitäten Passau, Lüneburg, Bologna und Bozen. M.A. Beatrice Bruckner: Studium der "Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik" und "Management and Entrepreneurship" an der Hochschule Heilbronn und der Universität Lüneburg.
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