Fern-Seher oder Laut-Sprecher? - Klein-Bölting, Udo; Klewes, Joachim

Udo Klein-Bölting Joachim Klewes 

Fern-Seher oder Laut-Sprecher?

Was die Chef-Etage aus der Krise lernt

Gebundenes Buch
 
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Fern-Seher oder Laut-Sprecher?

Managen nach der Krise

Hat das Top-Management aus der Finanz- und Wirtschaftskrise etwas gelernt? Und wenn ja, was? Wie weit blicken die Lenker von Unternehmen nach vorn und was wollen sie künftig in ihrem Umgang mit Kunden, Mitarbeitern, dem Finanzmarkt und dem öffentlichen Raum verändern?

Das wollten Udo Klein-Bölting und Joachim Klewes genauer wissen - und haben in Gesprächen mit einem ausgewählten Kreis von Top-Managern und Unternehmern einfach nachgefragt.Die Erkenntnisse aus ihren Gesprächen zeichnen ein klares Bild der Chef-Etage vor der vielleicht größten Herausforderung seit Jahrzehnten. Und zeigen: Große Worte und laute Töne helfen nicht, eine klare Fern-Sicht über den Tellerrand hinweg aber schon.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser Wirtschaft
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 251 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Best.Nr. des Verlages: 556/42255
  • Deutsch
  • Abmessung: 10mm x 10mm x 10mm
  • Gewicht: 390g
  • ISBN-13: 9783446422551
  • ISBN-10: 3446422552
  • Best.Nr.: 29794042
Denken Deutschlands Unternehmenslenker nach der Krise anders oder machen sie einfach weiter wie zuvor? Dieser Frage gehen Udo Klein-Bölting und Joachim Klewes in ihrem Buch nach. Sie befragten über 100 Topmanager; herausgekommen ist eine Analyse der neuen Herausforderungen und geänderten Anforderungen an die Chefetage. Stakeholder-Beziehungsmanagement wird, so das wenig überraschende Ergebnis, den Arbeitsalltag der CEOs künftig bestimmen. Zwar ist die staubtrockene Sprache des Buches nicht sehr mitreißend, doch wiegen das die zahlreichen O-Töne wieder auf. Auf den Titel wird am Ende des Buches ausführlich eingegangen – diese Volte wirkt etwas verkrampft. Das Wortspiel hätte man sich auch ganz sparen können; das Buch mit dem Hörrohr am Puls der Topmanager punktet auch so. getAbstract empfiehlt es allen Managern und Interessierten, die Lehren aus der Krise ziehen wollen.
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Prof. Dr. Joachim Klewes lehrt als Honorarprofessor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und ist als internationaler Change- und Kommunikationsberater tätig.§Bereits 1988 gründete er gemeinsam mit seinem Partner Paul J. Kohtes die Beratungsagentur Kohtes & Klewes Kommunikation, die heute unter Ketchum Pleon firmiert. 1997 startete er die Beratungsgesellschaft k.brain, spezialisiert auf den Bereich Strategieentwicklung. Später war er Gesellschafter, Member of the Board und President Europe von Edelmann Public Relations Worldwide.§Weitere von Klewes gegründete und unverändert aktive Unternehmen sind:§- das 1998 gemeinsam mit Nicole Warthun und Thomas Quast gegründete Kommunikationsforschungs-Institut com.X in Bochum.§- die 2000 in Kooperation mit Alexander Güttler etablierte Beratungsagentur Güttler + Klewes, aus der sich die komm.passion group entwickelte. Nach dem Verkauf seiner komm.passion-Anteile wirkt Klewes seit 2006 wieder als Senior Partner der Kommunikationsagentur Ketchum Pleon.§- die 2010 von Klewes gegründete Change Centre Foundation mit Sitz in Schloss Pesch bei Düsseldorf.

Leseprobe zu "Fern-Seher oder Laut-Sprecher?"

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Finanzmarkt: herausforderungen für das Management (S. 203-204)

Banker, Versicherungsmanager, Investoren, Analysten – auch der Finanzmarkt ist ein äußerst heterogener Stakeholder-Sektor. In der Finanz- und Wirtschaftskrise zum Ende des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends wird ein besonderes Schlaglicht auf die fatale Abhängigkeit der Realwirtschaft von diesem Sektor geworfen: Die Angebots- und Nachfragerelationen beim Kapital, unverzichtbarem Treibstoff für Wachstum und Innovation, stehen spätestens nach dem Beinaheabsturz der Gesamtwirtschaft aufgrund von Bankenexzessen im Mittelpunkt erregter öffentlicher Diskussionen.

Dass Phänomene wie eine möglicherweise drohende Kreditklemme unmittelbare Wirkung auf die Unternehmenswirklichkeit haben, liegt auf der Hand, ebenso die unmittelbare Beeinflussung von Unternehmen durch das Auf und Ab an den Aktien- und Kapitalmärkten. Beides gehört zum Tagesgeschäft der Führungsetage, ob mit oder ohne Krise. Die Chefmanager betonen im Hinblick auf den Finanzmarkt daher viel stärker zwei Themenkomplexe, die wir in den folgenden zwei Kapiteln behandeln wollen:

- Zahlen bändigen: Wie findet das Management die richtige Balance zwischen Kontrolle und Vertrauen?
- Mit Banken umgehen: Wie sichert das Unternehmen seine Unabhängigkeit?

Rüdiger Garrton, erneut ein fiktiver Manager der nahen Zukunft, zeigt, wie sich die Herausforderungen des Finanzmarkts in zehn Jahren entwickelt haben könnten – vielleicht erkennt sich der eine oder andere Repräsentant der Chefetage heute bereits darin wieder.

Dienstag, 16. Juni 2020 a Day in the Life of rüdiger Garrton

07:30 Uhr Frankfurt

Die Morgenmaschine aus Frankfurt rollt langsam an den Finger am JFK Airport. Rüdiger Garrton, CEO der Garrton Bio Science, kann sich auch nach fünf Jahren regelmäßiger Flüge über den großen Teich immer noch nicht richtig daran gewöhnen, dass die beiden Kontinente sich derart auseinandergelebt haben. Inzwischen ist selbst für VIPs aus Politik und Entertainment die Einreise in das Land of the Free nur noch mit implantiertem Chip möglich, nicht zu reden von Managern und normalen Sterblichen. Gut, Garrton BioScience verdient genau mit dieser Technologie Hunderte von Millionen im Jahr – aber mit den medizinischen Zwecken, für die er sich noch vor zehn Jahren als junger Chefwissenschaftler engagieren konnte, hat der heutige Impla-Chip-Boom wirklich nichts mehr zu tun.

Kundenbewertungen zu "Fern-Seher oder Laut-Sprecher?"

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Bewertung von C. Meier aus Düsseldorf am 04.10.2010 ***** ausgezeichnet
Empfehlenswert!

Dieses Buch bringt das Management der Zukunft auf den Punkt. Die Auswertungen ausgewählter Interviews mit Top-Managern und Unternehmen zeigen den Umgang des Managements mit Kunden, Mitarbeitern, dem Finanzmarkt und den Medien. Der Fokus liegt auf dem richtungweisenden Selbstverständnis des Managements und deren Konsequenzen für das zukünftige unternehmerische Handeln, unter anderem in Krisenzeiten. Dabei stellt das Buch keine Rückschau auf Zeit der Krise dar, sondern bietet vielmehr neue Management-Impulse für das nächste Jahrzehnt.

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Bewertung von M.F. am 01.10.2010 ***** ausgezeichnet
Was hat das Top-Management aus der Finanz- und Wirtschaftskrise gelernt und wie hat sich das Verhalten von Unternehmenslenkern im Bezug auf Stakeholder geändert? Anhand dieser spannenden Frage untersuchen Uwe Klein-Bölting und Joachim Klewes einen ausgewählten Kreis von Top-Managern und Unternehmern.

Dabei befassen sich die beiden Autoren inhaltlich mit Management Portraits aus namhaften DAX-Konzernen und zeigen an diesen auf, wie sich die Betrachtungsweise bzw. der Umgang von verschiedenen Top-Managern gegenüber Stakeholder im Laufe der Vergangenheit und Gegenwart geändert hat.
Besonders spannend waren für mich die fiktiven Geschichten in denen die Autoren den Tagesablauf eines zukünftigen CEO dargestellt haben. Das Buch zeichnet sich hierbei durch eine sehr gute Lesbarkeit, aber auch interessante Denkansätze aus. Deswegen kann ich jedem das Buch wärmstens empfehlen.

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Bewertung von Katharina aus Passau am 01.10.2010 ***** ausgezeichnet
Super Buch! Es werden interessante neue Managementimpulse für die Zukunft aufgezeigt und das anhand von Interviews mit Top-Managern aus der Wirtschaft, wie zum Beispiel mit dem Vorsitzenden des Vorstands von der Douglas Holding AG. Es ist interessant zu lesen, wie sich der Umgang von Top-Managern zu den Stakeholdern im Laufe der Zeit verändert hat und wie die Entwicklung zukünftig weitergehen wird. Mein persönliches Highlight sind die futuristischen Einblicke in den Alltag eines Spitzenmanagers, was die beiden Autoren als „A Day in the Life of […]“ bezeichnen. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Lektüre!

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