Dionysius Areopagita (zwischen 476 und 518/28) zählt zu den
schillerndsten und faszinierendsten Gestalten des Christentums. Als
Schöpfer eines literarischen Werkes, das schon früh als eine Art
zweite Heilige Schrift verstanden wurde, vertrat er eine mystische
Theologie, die seither in jeder Generation gelesen und durchdacht
wurde, was ihm den Titel »Vater der abendländischen Mystik«
beitrug. Wer war dieser Mann? Was ist der Inhalt seines Werkes und
wie wurde es über die Jahrhunderte hin verstanden? Beate Regina
Suchla, die in der Göttinger Akademie der Wissenschaften die
weltweit einzige Grundlagenforschungsstelle Dionysius Areopagita
innehat, legt hier die Ergebnisse ihrer jahrzehntelangen
Forschungen vor.
Beate Regina Suchla, Dr. phil., Professorin für Philosophie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Sie forscht über Dionysius Areopagita an der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. Zahlreiche Publikationen über Dionysius Areopagita.