Jesus vor Gericht
Eine allgemeinverständliche Einführung in die komplexen Fragen des
Prozesses Jesu und seiner Wirkungsgeschichte.
Das Buch führt allgemeinverständlich und unter Berücksichtigung der
gegenwärtigen Forschung in die komplexen Fragen des sogenannten
Prozesses Jesu und seiner Wirkungsgeschichte ein. Es wendet sich
insbesondere an interessierte Laien, denen die Fachliteratur kaum
zugänglich ist.
Der Prozess Jesu steht im Zentrum der Passionsberichte, die das
Herzstück der Evangelien sind. Ihre Wirkungsgeschichte ist größer
als die irgend eines anderen Textes des Neuen Testaments. Unzählige
Legenden, Bilder, Altäre, Passionsspiele und
musikalische"Passionen"erzählen die Geschichten wieder
und wieder: wie Jesus verhaftet wurde, vor das Synhedrium, dann vor
Pilatus geführt wurde und schließlich den grausamen Verbrechertod
am Kreuz starb. Wer die Verantwortung für Jesu Tod trug, war für
den Hauptstrom der christlichen Überlieferung schnell
klar:"die Juden".
Heute ist diese bis vor einem halben Jahrhundert
selbstverständliche Behauptung aufs äußerste umstritten. Manche
halten sie für ein gefährliches antijüdisches Klischee, andere
verteidigen sie gegen die Kritik insbesondere von jüdischer
Seite.
Wolfgang Reinbold skizziert die Hauptprobleme der Diskussion und
trägt das Material zusammen, das der Leser/ die Leserin zur
Kenntnis benötigt, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
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